Seite 5: GeForce GTX Titan - Impressionen (3)

NVIDIA GeForce GTX Titan
NVIDIA GeForce GTX Titan

Ohne Kühler zeigen sich GPU und die restlichen Komponenten auf dem PCB in voller Pracht. Für die von NVIDIA versprochene Leistung wirkt dies alles sehr unspektakulär und ist vom Design der GeForce GTX 680 sehr ähnlich.

NVIDIA GeForce GTX Titan
NVIDIA GeForce GTX Titan

Wie auch schon auf der Rückseite des PCBs sind auch auf der Vorderseite zwölf Speicherchips rund um die GPU zu finden. Sehr schön sind auch die Leiterbahnen zu erkennen, die von den Chips zur GPU geführt sind. Hat man das Blockdiagramm sowie den Die-Shot vor Augen, kann man sich auch die Anbindung an die Speichercontroller vorstellen.

NVIDIA GeForce GTX Titan
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Die Beschriftung auf der GPU weist diese als GK110-400-A1 aus. GK110 beschreibt dabei das bereits besprochene "Big Kepler"-Design. Die Zahlenkolonne dahinter beschreibt die Ausbaustufe. Mit 14 SMX-Clustern dürfte dies für GK110 der in der Praxis machbare Maximalausbau sein, auch wenn die Architektur als solches auf 15 SMX-Cluster ausgelegt ist. A1 gibt die Revision des Chips an.

NVIDIA GeForce GTX Titan
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Direkt neben der GPU und den Speicherchips sitzt die Strom- und Spannungsversorgung. Offenbar reichen 6+2 Phasen für eben diese Komponenten aus. NVIDIA gibt das Design des PCBs für die GeForce GTX Titan vor. Die Partner können zwar eigene Kühllösungen realisieren, bekommen von NVIDIA aber fertige Karten geliefert. Ob und wann NVIDIA das Design öffnet und damit auch eigene PCBs mit verbesserter Strom- und Spannungsversorgung erlaubt, ist nicht bekannt.

NVIDIA GeForce GTX Titan
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Mit eben diesen Eigendesigns einher geht auch das hier abgebildete Modul, das wir bereits von der GeForce GTX 680 kennen. Über diese Zusatzplatine wird die Steuerung und Kontrolle von GPU-Boost 2.0 erlaubt. Ob durch die Verwendung dieses Moduls auch ältere Karten in den Genuss von GPU-Boost 2.0 kommen könnten, ist nicht bekannt, aber theoretisch möglich.

NVIDIA GeForce GTX Titan
NVIDIA GeForce GTX Titan

Der Kühler der GeForce GTX Titan weist eigentlich keinerlei Besonderheiten auf. Links im Kühlergehäuse ist der Radiallüfter untergebracht. Rechts ist die Bodenplatte der Vapor-Chamber zu sehen, die direkt auf die GPU gedrückt wird. Die Wärmeleitpads bedecken die Speicherchips sowie einige Komponenten der Strom- und Spannungsversorgung.

NVIDIA GeForce GTX Titan
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Noch einmal ein detaillierter Blick auf die Vapor-Chamber bzw. deren Bodenplatte. Über vier Schrauben wird sie auf die GPU gedrückt und soll so den richtigen Anpressdruck bekommen. Positiv zu bewerten ist die sparsame aber dennoch ausreichende Menge an Wärmeleitpaste.