Seite 5: Impressionen (1) - KFA² GeForce GTX 660 EX OC

Einen etwas anderen Weg hat KFA² bei seiner GeForce GTX 660 EX OC eingeschlagen, deren großer Bruder sich bereits in unserem XXL-Test gegen sechs weitere Vertreter durchsetzen konnte. Im Gegensatz zum EVGA-Modell setzt KFA² auf ein eigenes Kühlsystem und ein deutlich längeres PCB. Ersteres kann mit zwei Axiallüftern und dicken Heatpipes auf sich aufmerksam machen. Doch auch unter der Haube hat sich etwas getan. Zwar lässt KFA² den 2048 MB großen GDDR5-Videospeicher ebenfalls unangetastet bei 1502 MHz, doch rechnet die GPU mit einem Takt von 1006 MHz leicht schneller als die Referenz, die mit 980 MHz agiert, muss sich allerdings der eben vorgestellten EVGA-Karte geschlagen geben. Wie sich das auf die Leistung auswirkt und wie sich das hauseigene Kühlsystem schlägt, erfährt man nur wenige Seiten weiter. 

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Aufgrund der höheren Taktraten fällt zumindest die Pixelfüllrate höher aus, als wir es bislang von einer GeForce GTX 660 gewohnt waren. Diese beläuft sich nun auf 24,1 Gigapixel in der Sekunde. Der Speicher muss sich hingegen mit seinen Standard-Taktraten von 1502 MHz begnügen und bringt es somit auf eine Speicherbandbreite von 144,2 GB/Sek. 

Optisch hat die KFA² GeForce GTX 660 EX OC viel mit ihrem großen Ti-Vertreter, welchen wir erst vor ein paar Tagen ausgiebig auf den Prüfstand stellten, gemein, denn auch die abgespeckte Version versucht mit einem blauen PCB, höheren Taktraten und einem eigenen Dual-Fan-Kühlsystem die Blicke interessierter Käufer auf sich zu ziehen. 

Den Referenzkühler tauschte KFA² gegen ein eigenes Modell aus. Dieses setzt auf zahlreiche Aluminiumfinnen, drei dicke Kupfer-Heatpipes und zwei mittig angebrachte Axiallüfter mit einem Durchmesser von jeweils 80 mm. 

Die Platine ist deutlich länger als die der Referenz und das obwohl das Kühlsystem kein gutes Drittel davon für sich beansprucht, wie es beim Referenzlayout der Fall ist.

Wie schon die EVGA GeForce GTX 660 SuperClocked verlangt auch die KFA² GeForce GTX 660 EX OC nach einem zusätzlichen 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker. Die maximale Leistungsaufnahme dürfte allerdings wegen der höheren Taktraten nur etwas über der 140-Watt-Marke, die NVIDIA angibt, liegen.