Seite 2: Impressionen (1) - EVGA GeForce GTX 660 SuperClocked

EVGA wechselt selten das Kühlsystem. Auch bei der GeForce GTX 660 SuperClocked greift man auf den bereits bekannten NVIDIA-Kühler zurück. Dafür erhält der Käufer deutlich höhere Taktraten. Während sich die NVIDIA-Vorlage mit 980 MHz zufriedengeben muss, arbeitet die SuperClocked-Version von EVGA mit einem Chiptakt von 1046 MHz ein gutes Stück schneller. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher, der wie gewohnt über einen 192 Bit breiten Datenbus angebunden ist, muss sich strikt an die Vorgaben der Kalifornier halten und somit mit 1502 MHz arbeiten.

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Aufgrund des höheren Taktes erhöht sich die Pixelfüllrate der EVGA GeForce GTX 660 SuperClocked auf 25,1 Gigapixel pro Sekunde. Der Speicher schaufelt weiterhin bis zu 144,2 GB/Sek. an Daten heran.

Äußerlich hat sich zur Referenz nicht viel getan. Lediglich eigene Aufkleber lassen erkennen, dass es sich um eine Grafikkarte aus dem Hause EVGA handelt. Unter dem Dual-Slot-Kühler verrichtet dafür eine beschleunigte GK106-GPU ihre Dienste. 

Der Kühler selbst besitzt zahlreiche Aluminiumfinnen, zwei Kupfer-Heatpipes und wird von einem 65-mm-Radiallüfter angetrieben.

Auch auf der Rückseite sind keinerlei Unterschiede zur Referenz ausfindig zu machen. Die Karte misst knapp 18 cm in ihrer Länge, wobei ein gutes Drittel davon das Kühlsystem für sich beansprucht. 

Um die EVGA GeForce GTX 660 SuperClocked mit ausreichend Strom versorgen zu können, muss ein zusätzlicher 6-Pin-PCI-Express-Stromstecker an die Grafikkarte angeschlossen werden. Damit könnte der Testkandidat theoretisch bis zu 150 Watt aus dem Netzteil ziehen. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert NVIDIA auf 140 Watt.