Seite 10: NVIDIA GeForce GTX 680 - Impressionen (1)

In der ersten Phase werden vermutlich nur Karten im Referenzdesign erscheinen, das wir uns nun genauer anschauen werden.

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NVIDIA hat sich selbst hohe Maßstäbe für seine Referenzkühlung gesteckt und legt großen Wert auf deren Optimierung im Vergleich zum Vorgänger. Grundsätzlich ist es beim gleichen Design geblieben. Am hinteren Ende der Karte saugt ein Lüfter die frische Luft an und bläst sie in Richtung der Slotblende. Auf die Details gehen wir später noch genauer ein.

Mit einer Länge von 25,5 cm ist die GeForce GTX 680 genauso einen Zentimeter kürzer als eine GeForce GTX 580 und die Radeon HD 7970.

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Der Blick auf die Rückseite verrät, dass NVIDIA auf eine Backplate verzichtet. Offenbar ist diese nicht nötig, um den Kühler stabil auf der Karte bzw. der GPU zu halten. Auf einige Besonderheiten, die auch hier schon zu sehen sind, gehen wir gleich noch etwas genauer ein.

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Der Radiallüfter hat einen Durchmesser von 65 mm und soll laut NVIDIA aus lärmdämmenden Materialien gefertigt worden sein, die eventuell störende Geräusche direkt an der Quelle mindern sollen. Dabei geht es weniger um die absolute Lautstärke, die erzeugt wird, sondern vielmehr darum, für das menschliche Ohr störende Frequenzen zu verhindern.

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Etwas unorthodox wirkt die Positionierung bzw. Anordnung der zwei 6-Pin-Stromanschlüsse. Üblicherweise sind diese nebeneinander angeordnet, NVIDIA setzt sie hintereinander.

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Wie schon der "Fermi"-Vorgänger ist auch die GeForce GTX 680 in der Lage in einem SLI- oder 3-Way-SLI betrieben zu werden. Inoffiziell dürfte auf entsprechenden Boards, wie etwa bei der GeForce GTX 580 der Fall, auch ein 4-Way-SLI-Gespann möglich sein. Dazu sieht NVIDIA die beiden SLI-Connectoren in der Nähe der Slotblende auf dem PCB vor.

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Am hinteren Ende der Karte, dort wo der Lüfter die kühle Luft ansaugt, vertraut NVIDIA auf ein komplett geschlossenes Gehäuse. Die Luft wird also in Gänze in Richtung Slotblende befördert.

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Wie bereits erwähnt, kann die GeForce GTX 680 über ihre vier Anschlüsse auch ebenso viele Displays ansteuern. Dazu stehen zweimal Dual-Link-DVI und jeweils einmal HDMI 1.4a und DisplayPort 1.2 bereit.

Wie zu sehen ist, nutzt NVIDIA auf der Slotblende jede Lücke, um die warme Luft aus dem Kühler-Gehäuse nach außen zu führen.

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Die hier abgebildete Elektronik ist ausschließlich für das GPU-Boost-Feature verantwortlich. Diese kleine Zusatzplatine werden wir in dieser, vielleicht aber auch leicht abgewandelter Form, auf jeder GeForce GTX 680 sehen.