Seite 6: FXAA und TXAA

NVIDIA hat FXAA entwickelt und damit eine Bildqualität, die mit 4x MSAA vergleichbar ist, eingeführt, die allerdings um 60 Prozent schneller sein soll. FXAA wird derzeit nur von einigen, wenigen Spielen angeboten, soll zukünftig aber über den Treiber in jedem Spiel verfügbar gemacht werden.

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Mit der GeForce GTX 680 bzw. dem dazugehörigen Treiber führt NVIDIA auch einen neuen Anti-Aliasing-Modus ein. Dabei handelt es sich um TXAA, dessen Bildqualität durchgängig höher als MSAA sein soll. 1x TXAA soll eine bessere Kantenglättung als 8x MSAA ermöglichen und das bei einem Rechenaufwand, der auf Niveau von 2x MSAA liegt.

TXAA kombiniert die Vorteile von MSAA und FXAA. TXAA basiert auf einem temporären Super-Sampling, das allerdings nicht den Speicherbedarf eines klassischen Super-Sampling haben soll. TXAA soll in Engines wie der CryEngine 3, Unreal Engine 4 und weiteren zum Einsatz kommen.

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Der direkte Vergleich in einer NVIDIA-Techdemo macht die Unterschiede der verschiedenen Anti-Aliasing-Modi deutlich.

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FXAA lässt sich nun über alle Spiele hinweg direkt im Treiber einstellen. Wie bereits erwähnt wird der TXAA-Support später folgen.

In einem Bild- und Performance-Vergleich versuchen wir dir Unterschiede der verschiedenen Anti-Aliasing-Modi darzustellen.

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kein AA / 8xMLAA / 8xFXAA

Im direkten Vergleich werden die Unterschiede der verschienen Modi deutlich. Natürlich hat dies auch Auswirkungen auf die Performance.

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NVIDIA verspricht mit FXAA eine bessere Bildqualität bei zugleich höherer Performance. Wir haben die Performance in Skyrim in verschiedenen AA-Modi gemessen und obiges Ergebnis erhalten.