Seite 1: Phanteks Enthoo Pro 2 im Test: Verlockender Full-Tower mit Dual-System-Support

phanteks enthoo pro ii logoDas frisch vorgestellte Phanteks Enthoo Pro 2 ist ein großer und vielseitig nutzbarer Full-Tower, der sogar für den Dual-System-Betrieb vorbereitet ist. Vor allem aber lockt er mit einem Startpreis von unter 130 Euro. Ist das Enthoo Pro 2 damit das ideale Gehäuse für sparsame Käufer mit großen Plänen?

Schon das Enthoo Pro der ersten Generation konnte sich vor sechs Jahren unseren Preis-Leistungs-Award verdienen. Dieses Modell kam seinerzeit für unter 100 Euro auf den Markt, bot aber Nutzungsmöglichkeiten, die sonst deutlich teureren High-End-Gehäusen vorbehalten waren. Das Enthoo Pro 2 soll ähnliche Qualitäten haben - unterscheidet sich ansonsten aber grundlegend von seinem Vorgänger. 

Der Innenraum basiert jedoch auf einem anderen aktuellen Phanteks-Modell - dem Enthoo 719. Auch das Enthoo Pro 2 kann damit unter anderem zwei 480-mm-Radiatorenplätze, acht 140- oder 15 120-mm-Lüfterplätze, bis zu zwölf HDD-Plätze (mit optionalen Laufwerkskäfigen) und die Unterstützung für SSI-EEB- und E-ATX-Mainboards sowie die Option für Dual-System- oder Dual-PSU-Systeme. Die luftig gestaltete Front sieht vielleicht nicht so edel wie die Front des Enthoo 719 aus, dafür verspricht sie maximalen Airflow. 

Vor allem wird das Enthoo Pro 2 deutlich günstiger als das Enthoo 719. Es kostet nicht rund 180 Euro, sondern in der Variante mit Stahlseitenteilen unter 130 Euro. Die von uns getestete Version mit Glasseitenteil gibt es zum moderaten Aufpreis für aktuell 136,37 Euro.

Im ausgepackt-&-angefasst-Video werfen wir einen ersten Blick auf das Gehäuse:

Am Lieferumfang hat Phanteks nicht gespart: Das Enthoo Pro 2 wird natürlich mit der Anleitung, dem Montagematerial in der überaus praktischen Sortierbox und schwarzen Kabelbindern ausgelegt. Außerdem liegen eine Grafikkartenstütze, eine Befestigung für die vertikale Grafikkartenmontage, vier modulare Laufwerkskäfige, eine Blende für das Mini-ITX-Zweitsystem inklusive der Slotblenden und eine selbstklebende Phanteks-Plakette bei.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: Phanteks Enthoo Pro 2
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße: 240 x 580 x 560 mm (B x H x T)
Formfaktor: SSI-EEB, E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 12x 2,5/3,5 Zoll (intern; 4x inkludiert, 8x optional per zusätzlich erhältlichen HDD-Brackets), 11x 2,5 Zoll (intern; acht an Kunststoffabdeckungen am Tray, drei an Laufwerksträgern am Tray)
Lüfter: 3x 140/4x 120 mm (Vorderseite, optional), 3x 140/120 mm (Deckel, optional), 1x 140/120 mm (Rückseite, optional), 1x 140/3x 120 mm (Boden, optional), 4x 120 mm (MB-Tray, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): Front: 480/420 mm (ohne HDD-Käfige), Mainboard-Tray: 480 mm, Deckel: 360 mm, Boden: 360 mm, Rückwand: 120/140 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 19,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 50,3 cm
Gewicht: etwa 13 kg
Preis: 136,37 Euro