Seite 1: SilverStone Seta A1 im Test: Eleganz und Airflow?

silverstone seta a1 logoElegantes Gehäusedesign und hoher Airflow sind nicht einfach zu kombinieren. SilverStone versucht es beim Seta A1 mit einem Mix aus einer massiven Aluminiumfront, unterschiedlichen Farbvarianten (darunter sogar Roségold auf Weiß) und zwei mächtigen 200-mm-Frontlüftern. 

Der Hersteller beschreibt das Seta A1 dann auch als "Premium-Gehäuse mit erheblichem Luftstrom" - wie weit das zutrifft, werden wir im Laufe des Tests klären. Die Voraussetzungen scheinen jedenfalls erst einmal zu stimmen: Die Front wird von einem dickwandigen Aluminiumelement geprägt, das sich je nach Farbvariante in titanfarben, silber oder eben roségold zeigt. Das Stahlgehäuse dahinter ist bei den erstgenannten Farbvarianten schwarz, beim Rosa-Modell hingegen weiß. Hinter der weit vorgesetzten Aluminiumfront sorgen zwei A-RGB-Streifen für eine indirekte Beleuchtung der Lufteinlässe an Ober- und Unterkante. Und auch ein Glasseitenteil mit verdeckter Montage fehlt nicht. 

Das Kühlsystem stützt sich schon ab Werk auf die Kombination von zwei großen 200-mm-Frontlüftern und einem 120-mm-Hecklüfter. Zusätzlich könnten noch zwei Lüfter im Deckel nachgerüstet werden. Für eine Wasserkühlung lassen sich Radiatoren bis hin zum 360-mm-Format nutzen. 

Preislich kann man das Seta A1 als Modell der gehobenen Mittelklasse einordnen. Im Handel variiert der Preis aktuell je nach Farbvariante recht deutlich. In Titan auf Schwarz kostet das Seta A1 rund 130 Euro. Das Seta A1 Roségold soll es für rund 120 Euro und das Seta A1 Silber auf Schwarz für rund 110 Euro geben. 

Im ausgepackt & angefasst-Video werfen wir einen ersten Blick auf das Gehäuse:

Unserem Sample lagen Garantiehinweise (aber keine Anleitung, die gibt es online auf der Produktseite), ein Tütchen mit Schrauben, schwarze Kabelbinder und ein A-RGB-Controller bei. Damit kann die interne Beleuchtung auch dann gesteuert werden, wenn kein geeignetes Mainboard mit A-RGB-Anschluss vorhanden ist. So frei wie bei einer Software-Steuerung ist man mit dem Controller aber nicht: Er schaltet einfach verschiedene Beleuchtungsmodi durch. Das geht nicht nur über die Taste am Controller, sondern praktischerweise auch über die umgenutzte Reset-Taste. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er diese Taste mit dem Reset-Header am Mainboard oder aber mit dem RGB-Controller verbindet. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: SilverStone Seta A1 
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Aluminium, Kunststoff
Maße: 225 x 470 x 432 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 3,5 Zoll (intern), 4x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 200/140 oder 3x 120 mm (Front, 2x 200 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): Front: 360/280 mm, Deckel: 240 mm, Rückwand: 120 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 17,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller):35 cm
Gewicht: etwa 8,5 kg
Preis: rund 130 Euro