Seite 4: Innerer Aufbau (1)

Damit er dem Panoramawindow gerecht wird, hat Thermaltake auf einen aufgeräumten und klar strukturierten Innenraum geachtet. Von Laufwerkskäfigen und dem Netzteil ist nichts zu sehen. Stattdessen bietet die Mainboardkammer viel Platz für lange Grafikkarten. Drei Laufwerksplätze gibt es dann aber doch in diesem Bereich - wer mag, kann 2,5-Zoll-Laufwerke am Mainboardtray installieren. Wenn Luft zwischen den beiden Gehäusekammern ausgetauscht werden soll, kann an der Trennwand ein optionaler 120-mm-Lüfter installiert werden. 

Um Grafikkarten oder andere Erweiterungskarten zu installieren, muss ein Schraubendreher eingesetzt werden. Thermaltake hat an dieser Stelle auf eine werkzeuglose Montagelösung verzichtet. 

Die aufgeräumte Mainboardkammer kommt auch der Kühlung zu Gute. Der Luftstrom der (optionalen) Frontlüfter wird innerhalb des Gehäuses nicht behindert. Vor den Lüftern sitzt ein großer Staubfilter. Er kann allerdings erst gereinigt werden, wenn die Kunststofffront abgenommen wird. Die Montage eines 360-mm-Frontradiators scheint auf den ersten Blick von der Trennwand zwischen den beiden Kammern blockiert zu werden. Thermaltake hat aber mitgedacht - ein Teil der Trennwand kann einfach losgeschraubt und ausgebaut werden. Der Radiator findet dann in beiden Kammern Platz. Inklusive Lüfter darf er etwa auf eine Bauhöhe von 7,5 cm kommen. Dabei ist zu bedenken, dass mit zunehmender Bauhöhe der Platz für die Erweiterungskarten abnimmt. 

Hinter dem Mainboardtray steht ein vierter 2,5-Zoll-Laufwerksplatz zur Verfügung. Nicht fehlen dürfen außerdem Durchführungen für das Kabelmanagement und die Aussparung für die Montage des Prozessorkühlers. Was Thermaltake eingespart hat, sind allerdings Gummimanschetten oder Abdeckungen für die Kabeldurchführungen. 

In der unteren Kammer findet der Laufwerkskäfig und das ATX-Netzteil Platz. Das Netzteil wird dabei auf kleinen Gummipuffern abgelegt und rückseitig festgeschraubt. Laut Thermaltake liegt die maximale Netzteillänge bei 18 cm. Weil die Seitenwände des Laufwerkskäfigs verschraubt und nicht vernietet wurden, könnten sie aber für ein längeres Netzteil auch ausgebaut werden.