Seite 3: Äußeres Erscheinungsbild (2)

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Eine unglückliche Wahl hat Lian Li bei den Standfüßen getroffen. Die Metall-Halbkugeln entkoppeln das Gehäuse nicht, Schwingungen werden dementsprechend auf den Untergrund übertragen. Außerdem hinterließen diese Halbkugeln in unserer Redaktion ihre Spuren auf weißem Holz. Positiv fällt hingegen der Staubfilter für den Lufteinlass im Gehäuseboden auf.

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Die Rückseite lässt erkennen, wie die Komponenten im Inneren des Gehäuses angeordnet werden. Während das Mainboard seinen Platz an gewohnter Stelle einnimmt, wird das Netzteil nicht darüber oder darunter montiert, sondern vor dem Mainboard. Somit kann bei den meisten Netzteilen der Netzteillüfter einen Beitrag zur Kühlung des Mainboards leisten. Am Netzteil wird eine Blende angeschraubt, der Verbund ist dann in das Gehäuse hineinzuschieben und anschließend mit Rändelschrauben zu fixieren.

Daneben fällt an der Rückseite noch auf, dass es zwei Erweiterungskartenblenden gibt, obwohl Mini-ITX-Mainboards nur einen Erweiterungskartenslot bieten. Lian Li sieht also vor, dass im Gehäuse auch Dual-Slot-Grafikkarten untergebracht werden können. Ungewöhnlich sind schließlich noch zwei Hebel an der Oberseite der Rückwand. Diese Hebel dienen dem Lösen der Seitenteile.

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Die Seitenteile werden beim PC-TU200 nicht mit den üblichen Haltenasen fixiert, sondern durch solide Metallstifte mit einem kugelförmigen Ende. Diese Stifte werden in Kunststoffhalterungen des Gehäuses eingeführt und rasten darin ein. Die beiden rückseitigen Hebel drücken die Stifte wieder aus den Halterungen, die Seitenteile können abgenommen werden. Dieses System ermöglicht eine einheitliche Optik der Gehäuseseiten und erweist sich darüber hinaus als praktisch.

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Hier sind sowohl die Metallstifte an den Seitenteilen als auch die aufnehmenden Kunststoffhalterungen des Gehäuses zu erkennen.