Seite 1: Razer Orochi V2 im Test: Mehr als eine kabellose Notebook-Gaming-Maus

razer orochi v2 logoMit der Orochi V2 will Razer die ultimative Maus für Notebook-Gaming anbieten. Sie soll leicht, drahtlos und ausdauernd sein - aber auch mit einem präzisen High-End-Sensor überzeugen. Wir haben die Mobil-Maus getestet und bei der Gelegenheit auch gleich noch das ultra-dünne Mauspad Sphex V3 und das Razer Universal Grip Tape ausprobiert. Dabei überzeugte uns die Orochi V2 längst nicht nur als Notebook-Maus.  

Die ursprüngliche Razer Orochi haben wir 2009 getestet. Schon damals wurde diese Maus als mobiler Gaming-Begleiter entwickelt. Sie konnte kabelgebunden mit bis zu 4.000 DPI und 1.000-Hz-Abfragerate oder per Bluetooth 2.0 mit bis zu 2.000 DPI und 200-Hz-Abfragerate genutzt werden. Razer legte die Maus später mit neuen und höher auflösenden Sensoren neu auf. Ein komplett neu entwickeltes Nachfolgemodell ließ aber lange auf sich warten. 

Doch mit der frisch vorgestellten Orochi V2 will Razer jetzt die Messlatte für mobile Gaming-Mäuse höher legen. Mit der Ur-Orochi verbindet sie nicht viel mehr als der Name. Die Orochi V2 ist eine reine kabellose Maus, die wahlweise per Razer HyperSpeed Wireless oder per Bluetooth genutzt werden kann. Sie wiegt ohne Batterie unter 60 g und kann wahlweise mit einer leichten AAA- oder einer ausdauernderen AA-Batterie bestückt werden. Die maximale Batterielebensdauer wird mit enormen 950 Stunden angegeben. Und auch das Herzstück der Orochi V2 macht einen großen Sprung: Der verbaute Razer-5G-Advanced-Sensor löst mit bis zu 18.000 DPI auf. 

Razer bietet begleitend zur Orochi V2 auch abgestimmtes Zubehör an. Das Sphex V3 ist ein ultradünnes und trotzdem robustes, selbstklebendes Mauspad aus Polycarbonat. Wer die kompakte Mobil-Maus noch etwas griffiger gestalten will, der kann zum Razer Universal Grip Tape greifen und ganz individuell da gummierte Flächen aufkleben, wo sie jeweils benötigt werden. 

Die Orochi V2 wird in einer schwarzen und einer weißen Farbvariante auf den Markt kommen und 79,99 Euro (UVP) kosten. Außerdem kann sie über Razer Customs auch individuell gestaltet werden. Diese Orochi V2 Customs kostet 99,99 Euro. Für die kleine Variante des Sphex V3 setzt Razer einen Preis von 11,99 Euro an. In Large kostet es 29,99 Euro. Das Universal Grip Tape kommt schließlich mit einer UVP von 11,99 Euro auf den Markt. 

Die Maus selbst zeigt sich weitgehend symmetrisch gestaltet. Allerdings sitzen nur auf der linken Seite Daumentasten. Für Linkshänder ist die Maus deshalb nicht geeignet. Auf eine RGB-Beleuchtung verzichtet Razer im Sinne der Batterielaufzeit. Allerdings wurde eine kleine Status-LED integriert. Sie blinkt grün, um eine Verbindung zu signalisieren. Wenn die Batterie nur noch eine Restkapazität von 5 % hat, soll die LED rot blinken. Ansonsten zeigt sich die Maus völlig unauffällig. Selbst das Razer-Logo auf der Griffschale ist kaum sichtbar. 

Technische Daten - Razer Orochi V2

Grifftyp: Claw-, Finger- und Palm-Grip (laut Hersteller, mehr dazu bei den Praxiseindrücken)
Sensor Typ: Razer 5G Advanced 18K DPI optischer Sensor
Auflösung: bis zu 18.000 DPI
Mausgeschwindigkeit: 450 IPS
Beschleunigung: 40 g
Polling Rate: anpassbar, bis zu 1.000 Hz
Interner Speicher: für ein Profil
Switches: Razer 2nd–Gen Mechanical
Zusätzliche Tasten: zwei Daumentasten, DPI-Taste
Design: symmetrische Form, aber Daumentasten nur auf der linken Seite
Gleitfüße: PTFE, drei Stück
Anbindung: Razer HyperSpeed Wireless (2,4 GHz) oder Bluetooth
Batterietyp: wahlweise AA oder AAA
Batterielaufzeit: bis zu 425 Stunden (2,4 GHz) bzw. bis zu 950 Stunden (Bluetooth Low Energy), jeweils mit der mitgelieferten Lithium-AA-Batterie
Abmessungen: 108 x 60 x 38 mm
Gewicht: unter 60 Gramm ohne Batterie
Preis: 79,99 Euro (UVP)