TEST

Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000

DDR5-Kit mit 32 GB, 8.000 MT/s und CL38 im Test

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DDR5-Kit mit 32 GB, 8.000 MT/s und CL38 im Test
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DDR5-Speicher kann inzwischen problemlos mit Transferraten von 8.000 MT/s und mehr erstanden werden. Nachdem wir uns zwei Kits mit 8.000 MT/s bereits angeschaut, folgen heute die Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38. Während die ersten Kits über CAS Latency von 40 verfügten, lassen sich beim heutigen Test-Kit mit CL38 die Timings noch etwas schärfer einstellen. Wir haben uns das weiße Kit mit RGB-Beleuchtung einmal genauer angeschaut.

Immer höhere Transferraten, Module mit 24 GB als Zwischengröße, XMP 3.0 für Intel oder EXPO für AMD – die Auswahl an DDR5-Speicher ist groß. Vielen drückt aktuell der Schuh, denn es deutet sich eine Verteuerung des Speichers an, die DRAM-Preise steigen und entsprechend entwickeln sich die Speicherpreise aus einem Tief im Sommer und Herbst 2023 nun teilweise deutlich nach oben. Panik beim Kauf ist sicherlich noch keine angebracht, aber wer ohnehin die Anschaffung einer neuen Plattform oder eines schnelleren Speichers plant, der sollte sich nicht allzu viel Zeit lassen. Für dieses Jahr werden Preissteigerungen im Bereich von 20 bis 30 %, vielleicht sogar mehr, erwartet.

Aktuell sind etwa 8.000 MT/s die Schallmauer dessen, was Intels Raptor-Lake-(Refresh)-Prozessoren erreichen können. Für die Ryzen-CPUs kann es bis 7.200 MT/s gehen, ohne dass der Nutzer neben den EXPO-Einstellungen viel mehr machen muss. Dies ist jedoch immer alles abhängig vom jeweiligen Mainboard, der Qualität des Prozessors bzw. des Speichercontrollers und des Speicherkits selbst. Je weiter man sich an die Grenze herantastet, desto häufiger kann es auch vorkommen, dass es zu Instabilitäten kommt. Das Mainboard auf dem aktuellsten BIOS zu halten, ist häufig schon einmal der Weg in die richtige Richtung – vor allem auf der AM5-Plattform, die zuletzt größere Sprünge in der Speicherleistung gemacht hat.

Klevv ist am deutschen Markt aktuell mit etwa einem Dutzend Speicherkits vertreten. Die hier getesteten Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38 sind das aktuelle Top-Produkt am Markt, wenngleich man bereits Kits mit 8.400 MT/s auf der Produktseite führt. Lange kann es also nicht mehr dauern.

Hersteller und Bezeichnung Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38-48-48-128, 2x 16 GB
Modulhöhe 42,5 mm
Rank Single-Rank, x8
Formfaktor DIMM
Modulart Unbuffered DIMM (UDIMM)
Straßenpreis 290 Euro
Homepage Klevv
XMP / EXPO XMP 3.0 / EXPO
Garantierte Timings CL38-48-48-128
Spannung 1,55 V
Chips Sk hynix (A-Die)
Eigenschaften RGB-Beleuchtung
Garantiezeit eingeschränkte lebenslange Garantie
Kapazität 32 GB (2x 16 GB)

Beim Arbeitsspeicher fokussiert sich in technischer Sicht alles auf die Frequenz und die gebotenen Timings. Im Falle der Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 sprechen wir von CL38-48-48-128. Die schon von uns getesteten Corsair Dominator Titanium RGB kamen bei 8.000 MT/s auf Timings von CL38-48-48-98 und damit etwas schärferen Sub-Timings. Was bei Corsair auch mit einer Spannung von 1,4 V ermöglicht wurde, setzt bei Klevv 1,55 V voraus – eine durchaus sportliche Spannung für DDR5-Speicher.

Die 8.000 MT/s sind bei den Timings sowohl in eine XMP-3.0- für Intel-Prozessoren wie auch einen EXPO-Profil für AMD-Prozessoren hinterlegt.

Klevv verwendet, wie in der Tabelle erwähnt, DDR5-Chips von Sk hynix. Diese sitzen nebst PMIC und den weiteren Komponenten auf einem gewohnt schwarzen PCB. Darüber setzt Klevv die für die Cras-RGB-Serie vorgesehenen Heatspreader ein. Diese sind in dieser Variante weiß mit gestanzten Vertiefungen versehen. Die weiße Oberfläche reicht aber nur bis in etwa zur Höhe des PCBs, darüber setzt ein glänzend schwarze Leiste mit Hersteller- und Modellschriftzug und wiederum darüber die RGB-Leiste.


Die obere Leiste des Heatspreaders zieht die halbtransparente RGB-Leiste in einer Rundung rings um die Oberseite des Speichers. In der Mitte findet sich das glänzende Schwarz der Seiten wieder. Angesteuert werden können die RGB-LEDs von Drittanbieter-Software von ASUS, Gigabyte, MSI und ASrock.

Benchmarks

Mit dem aktuellen BIOS 1501 können wir die 24- und 32-GB-Module problemlos auf dem ASUS ROG Maximus Z790 Apex betreiben. Ein kurzer Test war auch mit dem Gigabyte Z790 AORUS Elite AX erfolgreich. Auch auf AMDs AM5-Plattform liefen die Module, allerdings dann nicht mehr im 1:1:1-Teilerverhältnis.

Getestet haben wir die beiden Speicherkits auf dem ASUS ROG Maximus Z790 Apex. Als Prozessor kam ein Core i9-13900K zum Einsatz.

CPU
Intel Core i9-13900K
Kühler be quiet! Dark Rock Pro 4
Mainboard ASUS ROG Maximus Z790 Apex
Grafikkarte NVIDIA GeForce RTX 3090 Ti Founders Edition
SSD Corsair MP600 Pro
Netzteil be quiet! Dark Power 13 ATX 3.0 Prototyp

Synthetische Benchmarks

AIDA64

Lesedurchsatz

MB/s
Mehr ist besser

Werbung

AIDA64

Schreibdurchsatz

MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Kopierdurchsatz

MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Speicherlatenz

ns
Weniger ist besser

Hohe Durchsatzraten bei niedrigen Timings haben die Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38 im AIDA64 zu bieten. Wer es auf möglichst hohe Benchmark-Werte abgesehen hat, der ist hier ganz richtig.

Y-Cruncher

1T (500M)

s
Weniger ist besser

Y-Cruncher

nT (500M)

s
Weniger ist besser

Mit die besten Werte erreichen wir mit dem Kit auch im Y-Cruncher für den Single- und Multi-Threaded-Test.

Temperaturen

30 Minuten Speichertest

in °C
Weniger ist besser

Überraschend gut halten sich die Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38 unter Dauerlast in den Temperaturen. Diese bei 1,55 V, die sicherlich kein positiver Aspekt des Kits sind, halten zu können, ist keine Selbstverständlichkeit.

Gaming-Benchmarks

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Marvel’s Spider-Man Remastered

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A Total War Saga: TROY

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Fazit

Bei der Wahl des richtigen Arbeitsspeichers spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle. Für den Spieler reicht es sicher, wenn er sich für ein Kit im Sweet-Spot entscheidet. Bei den Ryzen-Prozessoren wäre dies ein EXPO-Kit im Bereich von DDR5-6400 mit niedrigen Timings, bei Intel kann man ruhig bis DDR5-7200 und ebenfalls niedrigen Timings gehen.

Wer Spaß im DDR5-Overclocking und den zahlreichen Optimierungsschritten hat, der kommt mit dem Speichercontroller in Intels Raptor-Lake-Prozessoren noch ein paar Schritte weiter – mehr als 120 GB/s an Speicherbandbreite und etwa 50 ns in der Latenz. Soll es dann ein High-End-Kit sein, bedeutet dies aber nicht gleich, dass auch ein jedes zusammen mit dem eigenen Prozessor funktioniert, denn garantiert werden können 8.000 MT/s auch bei einem Core i9-14900K(S) nicht. 

Die Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38 sind ein solches High-End-Kit, die ein entsprechendes XMP-3.0- und EXPO-Profil zu bieten haben. Mit Sk hynix A-Dies selektieren die Hersteller ihre Kits bereits ab Werk recht gut, denn es macht für sie rein wirtschaftlich Sinn, die guten Chips und Module in die schnellen Kits zu packen und die schlechteren entsprechend in die langsameren.

Ohne jegliches Zutun des Nutzers kommen die Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38 auf die erwartete Leistung – sowohl in den synthetischen Benchmarks wie auch den Spielen. Die Luft ist bei 8.000 MT/s CL38/40 recht dünn, die Unterschiede sind sehr gering. Oft bewegen wir uns im Bereich der Messgenauigkeit.

Wenn man dem Kit etwas ankreiden kann, dass ist dies die notwendige Spannung. Klevv hinterlegt eine Spannung von 1,55 V (VDD und VDDQ) im Profil, was deutlich mehr ist, als bei den meisten Kits in dieser Leistungsklasse, die mit 1,45 V auskommen. Immerhin bleiben die Module trotz der recht hohen Spannung noch kühl und werden nicht übermäßig warm. Der Versuch das Kit mit 1,45 oder 1,5 V zu betreiben ging schief.

Daher haben wir auch kein großes OC-Potential erwartet, was sich im Rahmen einer kurzen Untersuchung auch bestätigte. 1,55 V und 8.000 MT/s mit den Timings sind wohl das Maximum dessen, was möglich ist – hart auf Kante genäht also, wenn man sich die Spannung noch einmal vor Augen führt.

Sehr gut gefallen hat uns die Optik der Klevv Cras XR5. Die weißen Heatspreader müssen aber gefallen, denn in Schwarz gibt es das Kit leider nicht. Mit einer Bauhöhe von 42,5 mm sind sie auch nicht besonders groß, was die Kompatibilität zu den meisten Luftkühlern gewährleisten sollte. Sehr schick ist auch die RGB-Beleuchtung und deren Umsetzung.

Preislich geht es bei den DDR5-Kits mit 8.000 MT/s und CL38 bei knapp über 200 Euro los – zumindest für einzelne Kits, während die Masse in dieser Leistungsklasse ab 250 Euro zu finden ist. Die Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38 sollen nun 290 Euro kosten und damit gehört es eher zu den teureren Kits. So wirklich gerechtfertigt ist dies nur, wenn man die notwendige Spannung ausblendet. Es wird sich aber noch zeigen müssen, wie sich die Preise langfristig entwickeln.

Klevv Cras XR5 RGB DDR5-8000 CL38

  • gute Leistung
  • schicke Optik
  • RGB-Beleuchtung
  • niedrige Bauhöhe

  • 1,55 V notwendig
  • vergleichsweise teuer

Preise und Verfügbarkeit
Klevv Cras XR5 RGB DIMM Kit 32GB, DDR5-8000, CL38-48-48-128, on-die ECC
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar
Preise und Verfügbarkeit bei Geizhals
Klevv Cras XR5 RGB DIMM Kit 32GB, DDR5-8000, CL38-48-48-128, on-die ECC