Seite 8: Rekorde und Software-Tools

In Kooperation mit Kingston

Welche Rekorde wurden zuletzt mit dem DDR4-Standard erzielt?

Extreme Übertakter versuchen mit flüssigem Stickstoff oder Helium als Kühlung stehts nicht nur den Prozessortakt auf Rekord-Niveau anzuheben, sondern versuchen dies mit Grafikkarten und auch mit Arbeitsspeicher. 

Anfang 2019 gelang es dem MSI-Overclocking-Team, mit DDR4-Modulen von Kingston einen effektiven Speichertakt von 5.600 MHz auf dem MSI MPG Z390I Gaming Edge AC mit dem Core i9-9900K herauszukitzeln. Gut sechs Monate später wurde dieser Rekord mit den HyperX-Predator-DIMMs mit derselben Mainboard-Prozessor-Kombination gebrochen und sagenhafte 5.900 MHz erreicht.

Ob dieser Wert noch vor dem DDR5-Launch gebrochen wird, ist fraglich, aber falls nicht, geht die Taktjagd spätestens mit den DDR5-Modulen wieder von vorne los.

Welche Software-Tools sind zu empfehlen?

Es gibt jede Menge Programme, die für eine RAM-Analyse und zu Benchmark-Zwecken zu empfehlen sind. Etwa um den Speichertakt zu überprüfen, ob dieser korrekt ist und mit dem eingegebenen Wert im BIOS übereinstimmt (tatsächlicher und effektiver Takt beachten) oder um zu testen, wie hoch die Speicher-Bandbreite ragt oder um mehr Details über die verbauten Speicherchips in Erfahrung zu bringen.

Um zu schauen, ob der Speichertakt korrekt ist, ob der richtige Channel-Mode aktiv ist und welche SPD- und XMP-Werte hinterlegt sind, eignet sich bereits das bekannte Tool CPU-Z hervorragend. Möchte man darüber hinaus auch Speicher-Benchmarks absolvieren, können die umfangreichen Computer-Analyse-Programme AIDA64 und SiSoft Sandra in Betracht gezogen werden. Beide Programme haben einen integrierten Speicherbandbreiten-Test mit an Bord.

Doch bisher alle drei genannten Programme können nur oberflächliche Informationen über die verbauten Speicherchips abfragen. Wer darüber hinaus detailliertere Infos einsehen möchte, sollte sich hingegen das Tool Thaiphoon Burner herunterladen. Mit einem Klick auf "EEPROM" und dann auf "Read SPD on SMBus..." offenbart tiefere Einblicke und der Anwender erfährt Infos über die physische Struktur, über weitere SPD-Einträge, welche Speicherchips verbaut sind und vieles mehr.

Ein weiteres, gutes Tool ist beispielsweise auch HWiNFO.

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