Seite 7: Windows 8.1 und Windows RT 8.1

Windows 8.1 und Windows RT 8.1

Mit Windows 8 hat Microsoft 2012 sein Desktop-Betriebssystem fit für die Toucheingabe gemacht. Dieses Betriebssystem machte es überhaupt erst möglich, dass konkurrenzfähige Windowstablets auf den Markt kommen konnten. Trotzdem gab es auch Kritik an dem stark veränderten OS. Das kostenlose Update auf Windows 8.1 soll einige Kritikpunkte aus dem Weg räumen und mit einer ganzen Reihe von Optimierungen für ein besseres Nutzererlebnis sorgen. Weiterführende Informationen bietet unser Windows 8.1-Special. Microsoft hat aber nicht nur Windows 8.1 aktualisiert. Auch für das ARM-Pendant Windows RT gab es einen Versionssprung, nämlich auf Windows RT 8.1. Obwohl mittlerweile alle Microsoftpartner (abgesehen noch von Nokia) Windows RT kritisch gegenüberstehen und keine neuen Produkte mit diesem Betriebssystem entwickeln wollen, pflegt Microsoft es noch weiter.

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Auf den ersten Blick gibt es optisch zwischen Windows 8.1 und Windows RT 8.1 keinen Unterschied. Das ändert sich erst, wenn man nach der Desktop-Kachel sucht. Die wurde in Windows RT 8.1 nämlich gestrichen. Der Desktop ist unter Windows RT ohnehin nur von eingeschränktem Nutzen. Normale x86-Programme lassen sich unter diesem Betriebssystem nicht ausführen, man ist auf das Angebot im Windows Store angewiesen. Insofern kann man es als Zeichen von Konsequenz werten, dass die Kachel fehlt. 

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Dabei fehlt die Desktopoberfläche selbst aber keineswegs. Sie kann z.B. über die App-Suche leicht gestartet werden. Dann zeigt sich auch unter Windows RT 8.1 der Windows 8.1-Desktop mit dem zurückgekehrten Startmenü. Eine Parallele zu Windows RT wird beim Blick auf die vorinstallierten Programme deutlich. Windows RT 8.1 wird mit Microsoft Office 2013 RT ausgeliefert. Für den Produktiveinsatz ist das trotz des etwas reduzierten Funktionsumfangs (z.B. fehlt die Makrounterstützung) ein beachtlicher Mehrwert und eine gewisse Entschädigung für die Einschränkungen des Betriebssystems. Surface Pro 2-Nutzer müssen Microsoft Office hingegen erst noch kaufen.