Seite 1: Google Pixel 6 im Test: Was leistet der Google-Prozessor?

google pixel 6 logoMit der sechsten Pixel-Generation will Google eine neue Ära einleuten. Erstmalig wird mit Google Tensor ein eigenes SoC verbaut, das für mehr Leistung und mehr Sicherheit sorgen soll. Aber auch in anderen Bereichen hat Google kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. Im Test klären wir, ob sich diese Mühen auch für die Nutzer auszahlen. 

Es ist bemerkenswert, wie konsequent Google beim Pixel 6 einen Kurswechsel eingeläutet und sein Vorzeige-Smartphone neu ausgerichtet hat. Das beginnt schon bei der Produktpolitik, die neben das reguläre Pixel 6 noch ein Pixel 6 Pro treten lässt. Besonders bemerkenswert ist aber, das mit dem Google Tensor erstmalig ein SoC aus eigener Entwicklung verbaut wird und Google einen deutlichen Leistungssprung verspricht. Anders als beim Pixel 5 sollen sich Nutzer nicht mehr mit einem Mittelklasse-SoC zufrieden geben müssen. Google selbst verspricht einen Performancesprung von beachtlichen 80 %. Das Pixel 6 macht aber auch äußerlich deutlich, dass es einer anderen Philosophie folgt. Es wird deutlich größer und wuchtiger und kann dabei ein größeres Display bieten. Google kleidet es zudem in Gorilla Glass und löst den flachen Kamerahügel durch ein stilprägendes Kameraband mit einer neuen Kameralösung ab. 

Der Preis steigt dabei nur moderat an. Während das Pixel 5 für 613,14 Euro auf den Markt kam (und das bei reduziertem Mehrwertssteuersatz), kostet das Pixel 6 649 Euro. Google verzichtet auf unterschiedliche Speicherkonfigurationen und bietet es ausschließlich mit 8 GB RAM und 128 GB internem Speicher an. Als Farbvarianten stehen Stormy Black, Kinda Coral und Sorta Seafoam zur Auswahl. Als optionales Zubehör bietet Google unter anderem passende Pixel-6-Cases zu einer UVP von 29 Euro an. Wir werden die Schutzhülle im Test noch näher vorstellen. 

Mehr Speicher gibt es zumindest optional beim Pixel 6 Pro. Das wird sowohl mit 128 als auch mit 256 GB angeboten. Der Arbeitsspeicher wächst bei beiden Varianten auf 12 GB. Und auch das Display legt noch weiter zu - von 6,4 auf 6,7 Zoll. Dazu erhält das Pixel 6 Pro anders als das Pixel 6 eine Tele-Kamera und einen größeren Akku. Google gibt aber auch eine UVP von 899 Euro für die 128-GB-Variante und von 999 Euro für die 256-GB-Variante an. 

Ausgeliefert wird das Pixel 6 mit einem USB-Kabel (Typ-C auf Typ-C), einem Adapter von einem Typ-C-Stecker auf eine Typ-A-Buchse, einer extrem knappen Kurzanleitung, Sicherheitshinweisen und dem SIM-Kartentool. Auch Google geht mit dem Pixel 6 dazu über, keinen Netzadapter mehr beizulegen. Wer noch ein Ladegerät benötigt, dem bietet Google ein passendes 30-W-Modell für 29 Euro an. Den aktuellen Pixel Stand (2. Generation) für kabelloses Laden gibt es für 79 Euro.