Seite 3: Nokia Lumia 520 (2) - Display, Akku, Kamera

Display

Das Display ist als IPS-Variante ausgeführt, bietet also durchaus gute Blickwinkel. Mit einer mittleren Helligkeit von 244 cd/m² ist das Lumia 520 jedoch eher unterdurchschnittlich ausgestattet - die Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung ist selbst mit dem High-Contrast-Mode oftmals nicht gewährleistet. Der Kontrast liegt mit 1:2711 ebenfalls eher am unteren Ende der Bestenliste.

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Der subjektive Eindruck des Displays bestätigt, was die Messungen schon ausgesagt haben: Sonderlich herausstechend ist das mit 800 x 480 Pixeln auflösende Display nicht - doch muss dies das HTC 8S, das in etwa genau so viel kostet, erst einmal besser machen.

 

Akkulaufzeit

Eingangs erwähnt: der etwas klein dimensionierte Akku. Bei mittlerer Helligkeit (ca 160 cd/m²) hält der 1440 mAh fassende Akku das Gerät rund 5 Stunden und 27 Minuten am Leben (bei einem 720p-Videoloop) - hochgerechnet auf die normalerweise testrelevanten 200 cd/m² (aufgrund der Restriktionen des Systems nur zwischen Hell, Mittel, Dunkel wählbar) ergibt sich trotz der Mittelklasse-Hardware lediglich eine durchschnittliche Laufzeit. 

Kamera

Die Kamera des Lumia 520 beinhaltet die für Nokias Windows-Phone-Geräte normale Software-Ausstattung: Zusätzliche Kamera-Lenses können aus dem Market geladen werden, die App an sich ist jedoch nicht sonderlich umfangreich. Die Resultate der 5 MP Knipse ohne Blitz können sind bei Tageslicht jedoch durchaus akzeptabel. Die Farbwiedergabe ist gut, die Schärfe hingegen fehlt oftmals - zu erkennen an den Sträuchern, die bei voller Auflösung deutlich weichgezeichnet wirken.

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Fotografiert man in Innenräumen unter Kunstlicht (siehe Textseite) wünscht man sich durchaus einen kleinen LED-Blitz, wodurch deutlich mehr Bilder scharf werden würden. Im Randbereich sind die Resultate sowieso nicht ganz so gut wie in der Mitte, dennoch wäre die Aufnahme deutlich einfacher.

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