TEST

SpotCam Video Doorbell 2 ausprobiert

Kompakte und smarte Videoklingel - Praxischeck

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Montage

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Durch das mitgelieferte Montagematerial ist das Anbringen der SpotCam Video Doorbell 2 ein Kinderspiel. Dabei hat man die Wahl zwischen zwei möglichen Montagevarianten. Die einfachste Möglichkeit ist das Ankleben der Klingel an einer relativ glatten Oberfläche. Dafür wird auf die Montageplatte das doppelseitige Klebepad aufgeklebt und danach kann auf der zuvor gereinigten Oberfläche die Montageplatte angebracht werden. Dafür eignen sich dann entweder glatte Putzwände oder aber auch Holz, Glas, Metall und Kunststoffoberfläche. Der Nachteil daran ist, dass die Klingel nicht so einfach wieder an einer anderen Stelle aufgehängt werden kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Montageplatte mit den Schrauben und Dübeln zu montieren. Zuerst wird die Montageplatte mit einer einseitig klebenden Abdichtung versehen. Danach kann man dann die Montageplatte als Vorlage zum Anzeichnen der Bohrlöcher nehmen. In der Anleitung findet man leider keine Angabe dazu, wie groß der Bohrer für die Dübellöcher sein muss, jedoch ist ein Bohrer mit einem Durchmesser von 6 mm zu empfehlen. Sind die Löcher in der Wand, einfach die Dübel einsetzen und die Montageplatte mit den vier kleinen Schrauben an der Wand montieren.

Ist die Montageplatte angebracht, kann die Video Doorbell 2 auch eigentlich schon fast wieder zurück auf die Montageplatte. Vorher sollte man, wenn man eine lokale Speicherung der Daten bevorzugt, aber noch eben eine Micro-SD-Speicherkarte einsetzen. Bei einem Betrieb über ein Stromkabel, empfiehlt es sich dieses Kabel ebenfalls vorher an die Montageplatte anzuschließen, dafür sollten die Kabelenden mit kleinen Kabelschuhen versehen werden.

Damit die Video Doorbell 2 nicht einfach so von der Montageplatte abgezogen werden kann, wird diese am Ende noch mit einer kleinen Schraube am unteren Ende der Montageplatte gesichert. Der Anschluss eines weiteren externen Gongs oder auch eines elektronischen Türöffners ist leider nicht möglich.

Einrichtung

Bevor man nun die Video Doorbell 2 verwenden kann, muss diese zuvor mithilfe der App konfiguriert werden. Wenn die Video Doorbell 2 komplett aufgeladen ist, schaltet sie automatisch in den Bluetooth Pairing Modus um. Dies erkennt man daran, dass der LED-Ring um den Klingelknopf blau aufblinkt. Leider war es bei uns so dass die Klingel sich trotz aktivem "Kopplungsmodus" zuerst nicht verbinden lassen wollte. Wir mussten diverse Male die Resttaste verwenden damit das System wieder den Kopplungsmodus startet. Irgendwann hat es dann aber funktioniert und das Handy und die Klingel haben eine Verbindung hergestellt.

In der App muss zuerst ein Account angelegt werden, dies geht relativ schnell und unkompliziert. Danach kann man seinem Account ein SpotCam-Produkt hinzufügen. Dafür geht man auf das Menü und dann auf "Erstellen Sie eine neue SpotCam", dort hat man dann eine Auflistung aller verfügbaren Produkte. In unserem Fall wählten wir die Video Doorbell 2 aus, welche als SpotCam Ring 2 betitelt wird. Nach der Auswahl werden erst ein paar Hinweise angezeigt wie die Kopplung durchgeführt wird, danach kommt man dann in das Kopplungsmenü.

Sobald eine Bluetoothverbindung mit der SpotCam Video Doorbell 2 hergestellt wurde, kann das entsprechende WLAN ausgewählt werden, mit welchem die Türklingel kommunizieren soll. Dafür einfach aus der Liste der verfügbaren WLAN-Netzwerke das Passende auswählen und das Passwort eingeben. Danach ist die SpotCam Video Doorbell 2 eingerichtet und kann verwendet werden.

Die Einstellungen, die für die Video Doorbell 2 vorgenommen werden können, sind umfangreich und auch für einen Nutzer ohne Erfahrungen einfach zu bedienen. Die einzelnen Punkte sind unter anderem in Gruppen wie "Grundeinstellungen" oder "Alarme"  etc. aufgeteilt und erleichtern somit die Suche nach bestimmten Einstellungsmöglichkeiten. So können Beispielsweise für die unterschiedlichen Ereignisse Benachrichtigungen verschickt werden. Aber auch die Mikrofon- und die Lautsprecherlautstärke können konfiguriert werden. 

Praxiseinsatz

Wurden die Montage und Konfiguration erfolgreich durchgeführt, kann man die Klingel endlich aktiv verwenden. In unserem Testzeitraum haben wir die Klingel direkt neben der Eingangstür angebracht und durch das Weitwinkelobjektiv kann man einen sehr großen Bereich einsehen. Wenn dann eine Aktion in Form eines "Klingelevents" stattfindet, wird von der Kamera ein Foto erstellt, welches den gesamten Bereich umfasst, der vom Objektiv erfasst wird. 

Zeitgleich wird eine Push-Benachrichtigung von der App verschickt und eine E-Mail mit dem Foto der Kamera. Über die App kann man bei einem Event mit der Klingel und der Person, die das Event ausgelöst hat, interagieren. Durch die Gegensprechfunktion ist es möglich, mit der Person zu sprechen und durch die Kamera kann ein Live Video angesehen werden. Dadurch ist es möglich, direkt zu sehen, wer überhaupt vor der Tür steht. Wenn man beispielsweise gerade einmal nicht zuhause ist und der Paketbote ein kleines Paket bringt, wäre es möglich, ihm eine Anweisung für einen Ablageort zu geben.

Quellen und weitere Links

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