Seite 3: Das Display

Das Display:

Das iPad mini löst mit 1024x768 Pixel auf, besitzt also die gleiche Auflösung wie das iPad 2. Die Pixeldichte liegt bei 163 ppi, ist also mit der des iPhone 3GS und älteren iPhones identisch. Zum Vergleich: Das iPad mit Retina-Display kommt auf eine Pixeldichte von 264 ppi und das neue Nexus 10 von Google gar auf 300 ppi. Wer bereits ein derart hochauflösendes Tablet besitzt, der wird von der Displayauflösung des iPad mini nicht sonderlich begeistert sein. Sie ist ein Kompromiss, den Apple eingehen musste, um Preis, Größe und Gewicht in der nun finalen Größenordnung halten zu können.

Apple iPad mini
Apple iPad mini

Wer ein iPad der 1. oder 2. Generation besitzt, wird vom Display allerdings positiv überrascht sein. Bei gleicher Auflösung ist das Display um 1,8 Zoll geschrumpft und Apple hat auch die Distanz zwischen Glas und Touch-Sensorik reduziert, was dem Nutzer das Gefühl gibt den Pixeln näher zu sein. Dies hat auch Einfluss auf die Bedienung, denn der Touch scheint einen direkteren Bezug zur Reaktion des Systems zu haben.

Dennoch können diese Vorzüge nicht darüber hinwegtäuschen, dass das iPad mini die erste Touch-Hardware (iPad und iPhone) seit dem iPhone 4 ist, die nicht mit einem Retina-Display ausgestattet ist. Wenn technisch eine Schwachstelle auszumachen ist, dann sicher hier.