Seite 3: Ersteindruck - Optik, Haptik und Ausstattung

Auch wenn das Nexus 7 ein 7-Zoll-Tablet ist, würde man beim Blick auf den Preis kaum vermuten, was für Hardware in diesem kleinen Tablet steckt. Während in Tablets diesen Formats sonst meist höchstens ein Dual-Core-Prozessor steckt, setzt ASUS auf NVIDIAs Tegra 3. Der Quad-Core-Prozessor taktet mit 1,3 GHz. Um den Stromverbrauch bei geringer Auslastung zu reduzieren, verfügt Tegra 3 sogar noch über einen fünften Kern, den niedriger getakteten Companion Core. Solange das Tablet nicht beansprucht wird, können die vier regulären Kerne deshalb im Ruhezustand verbleiben. Der GPU-Teil des Tegra 3-Prozessors bietet zwölf Recheneinheiten und kann auch aufwendigere 3D-Szenarien flüssig berechnen.

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Das Nexus 7 ist mit 198,5 x 120 x 10,45 mm ein kompakt geratenes 7-Zoll-Tablet. Es ist etwas dicker geraten als manches High-End-Tablet, aber in der Praxis empfanden wir das nicht als störend. Die Bildschirmdiagonale ist sicher Geschmackssache. Wer vorher ein 10,1-Zoll-Gerät gewöhnt war, muss sich etwas umstellen. Dafür ist das Nexus 7 aber auch deutlich kompakter und lädt eher dazu ein, es auch unterwegs mitzunehmen.

Das verbaute Display bietet immerhin 1280 x 800 Bildpunkte. Für ein 7-Zoll-Gerät ist das eine beachtliche Auflösung, die Displays viele Konkurrenzprodukte müssen schließlich mit nur 1024 x 600 Bildpunkten auskommen. Dank IPS-Panel überzeugen sowohl Farbdarstellung als auch Blickwinkeltreue. Die maximale Helligkeit weiß ebenfalls zu gefallen. Trotzdem ist das Nexus 7 nur bedingt für den Freilufteinsatz geeignet - das Display mit seinem Corning Fit Glass spiegelt doch deutlich.  

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Die Rückseite des Tablets ist dank des gummierten Materials angenehm griffig und macht einen robusten Eindruck. Auffällig ist, dass ASUS und Google für das Nexus 7 eine Nutzung im Hochformat vorsehen. Das lässt sich nicht nur an der Gestaltung der Rückseite festmachen, sondern es zeigt sich auch an der werkseitigen Einstellung des Displays. Der automatische Wechsel zwischen Hoch- und Querformat muss in den Einstellungen erst aktiviert werden und reagiert etwas träge.

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Das Zubehör beschränkt sich auf das Allernötigste. Ein USB-Datenkabel kann in Kombination mit dem beiliegenden Netzteil auch als Ladekabel genutzt werden. Ansonsten lassen sich in der Originalverpackung nur noch eine Garantiekarte und die Kurzanleitung finden.