[Sammelthread] Was ist Liebe?

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Hiserius schrieb:
Ablenken heißt vor allem sich nicht mit sich selbst befassen. Das praktizieren unglaublich viele Leute - sei es vor, während oder nach einer Beziehung. Würde nämlich bedeuten, dass man sich selbst hinterfragt, die eigene Lebensweise, Motivation, Ziele, etc. und je nach Situation das noch mit einem (oder mehreren) Menschen in Relation setzen müsste. Gesünder wäre es allemal. Selbstanalysen oder zumindest Teilanalysen bzgl Verhalten und Erwartungen würden nicht nur dafür Sorgen, dass man nicht mehr alte Probleme in neue Beziehungen einschleppt, sondern auch die Frage "was will ich eigentlich wirklich?" beantwortet. Und die Antwort auf diese Frage ist eigentlich essentiell, weil man nur dann auch eine gesunde Beziehung führen kann.

Was meinst Du damit genau?

Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass das "sich selbst hinterfragen" (bzw Lebensweise, Ziele, etc) nicht immer ausreicht. Je nach dem muss man sich auch fragen, wie andere Menschen in das eigene Leben hinein passen (oder auch nicht). Man sollte also jene Menschen die einem wichtig sind und mit denen man gern Zeit verbringen möchte, ebenfalls miteinbeziehen in diesen Prozess des Hinterfragens - entweder aktiv oder eben auf einer passiven Ebene.

Zum Beispiel könnte man beim Scheitern einer Beziehung sich fragen, inwiefern der andere etwas damit zu tun hatte - und auch wie das für den anderen gewesen sein könnte, also sich in den ehemaligen Partner hinein versetzen. Oder es aktiv klären und über das Scheitern sprechen (sofern der Ex-Partner das auch möchte).

Oder wenn man sich in einer Beziehung befindet, dann kann man auch in sich gehen und sich fragen "Was möchte ich? Was möchte mein Partner? Geht das? Will ich das wirklich? Will mein Partner das wirklich?" - hier sollte vor allem offen und ehrlich kommuniziert werden.

Das Hinterfragen oder die Analyse kann nur gelingen, wenn man alles miteinbezieht, was Einfluss auf die Beziehung hat(te). Betrachtet man nur Teilaspekte und isoliert diese vom Rest, kommt man zu Fehlschlüssen, die auf falschen Annahmen basieren. Man baut dadurch eine verzerrte Wahrnehmung auf, geht mit verfälschten Erfahrungswerten weiter durchs Leben.

Insofern ist Ehrlichkeit enorm wichtig. Man sollte ehrlich zu sich sein und zu seinem Partner und andersrum genauso. Wenn man das praktiziert, hat man gute Chancen aus falschen Entscheidungen zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.
 
Zum Beispiel könnte man beim Scheitern einer Beziehung sich fragen, inwiefern der andere etwas damit zu tun hatte - und auch wie das für den anderen gewesen sein könnte, also sich in den ehemaligen Partner hinein versetzen. Oder es aktiv klären und über das Scheitern sprechen (sofern der Ex-Partner das auch möchte).
Hier lauern zwei große Gefahren:
1. Um das Scheitern der Beziehung zu verstehen, sollte man schon die Rolle des Ex-Partners analysieren ... aber es ist sehr verlockend, jegliche "Schuld" auf den Anderen abzuwälzen, vor allem wenn die Wunde noch sehr frisch ist. Hier muss man sich einfach Grenzen setzten, weil alles wird man sowieso nie verstehen können.
2. Sich in eine andere Person hinein versetzten, kann zu einem heftigen backslash führen, da man im Grunde immer nur seine eigene Wahrnehmung auf den anderen projiziert ("ICH denke, er wird sich so und so gefühlt haben", "ICH denke, sie konnte damit nicht umgehen", usw.) ... und vielleicht wäre die Beziehung ja auch gar nicht in die Brüche gegangen, würde man empathisches Talent besitzen.
 
Hmm ich frage mich immer warum ich im Internet so viel besser bei Mädchen ankomme als im Reallife
Ich weiß nicht wie du den Vergleich ziehst. Sehr positiver Erstkontakt im Netz und danach sind sie weniger begeistert nach einem RL-Treffen? Oder vergleichst du verschiedene Mädels miteinander?

Grundsätzlich ist das Netz manchmal auch ein netter Ort, der aufgrund rein textbasierter Kommunikation gern Bilder im Kopf entstehen lässt, die nicht immer deckungsgleich mit der Realität sind. Da wird dann doch zu viel der eigenen Phantasie überlassen und kurzum glaubt man einen Menschen zu kennen, obwohl man nur liest was geschrieben wird. Trifft man sich dann, kommt eine ganze Bandbreite an Wahrnehmungen hinzu: Stimme/Tonlage, Ausdrucksweise, Sprache im Allgemeinen, die Augen und Hände, Körperhaltung etc - um mal bei reiner Kommunikation zu bleiben. Dann gibts noch die Attraktivität im Allgemeinen, also Gesicht, Symmetrie, Körper, unter Umständen Stil, Pflege usw. und die Korrelation all dessen mit so ziemlich allem.

Man kann noch so eloquent von der Reise durch Asien berichten, wenn man dabei nicht in der Lage ist Augenkontakt aufzubauen. Und ein Mensch kann noch so sexy aussehen - wenn der Kopf lediglich als Hutständer benutzt wird ist das Interesse meist schnell verflogen. Und manchmal sinds auch nur Details die einem penetrant ins Auge springen und dadurch direkt die Chancen sinken. Mit Nutella auf den Zähnen hat glaube ich noch niemand so wirklich ein erfolgreiches Date gehabt und mit Käsefüßen im warmen Café ist auch schnell Ende Gelände.

Für manche Dinge kann man nichts, für andere schon. Unabhängig davon sollte man sich fragen, wo das Problem ist. Und wenn man nicht drauf kommt: wozu gibt es Freunde? Und wenn die nicht hilfreich sind, weil sie kein Interesse haben dir zu helfen, dann musst du dich eventuell auch nach neuen Freunden umschauen. Zusätzlich kann man auch noch die Mädels fragen, die dich angeblich erst ganz toll und später nicht mehr toll genug finden. Frag nach. Das erfordert unglaublich viel Mut, aber es wird dir auch sehr viel bringen für zukünftige Damen. Am allerschlimmsten ist nämlich der regelmäßige Abturner, den man selbst gar nicht wahrnimmt, einem aber selbst ständig die Dates versaut.

Ehrliche Kommunikation. Rausfinden was andere an einem gut oder schlecht finden. Sich nicht zu sehr verändern oder verbiegen, aber damit arbeiten. Auch dich selbst fragen was du wirklich willst: welche Art von Beziehung (ernsthaft, nur Sex, etc) und auf welcher Basis. Erst wenn einem wirklich bewusst ist, was man wirklich will, wer man ist und wie man wirkt, kann man auch wirklich selbstsicher durchs Leben gehen.
Denn meist ist das das größte Problem: jemand sein zu wollen, der man gar nicht ist. Und dabei auch noch etwas ganz dringend haben wollen - und damit das klappt, zieht man verzweifelt alle Register. Das sind denkbar schlechte Voraussetzungen.
 
Ich weiß nicht wie du den Vergleich ziehst. Sehr positiver Erstkontakt im Netz und danach sind sie weniger begeistert nach einem RL-Treffen? Oder vergleichst du verschiedene Mädels miteinander?
Verschiedene.
Hab noch nie eine Netzbekanntschaft im RL getroffen, lag meistens an der Entfernung.
Wird jetzt tree- nicht unbedingt hören wollen, aber hast schon Tinder probiert?
Könnte man mal testen ob da welche aus meinem Alter dabei sind ist mal ne gute Frage :)
 
Hier lauern zwei große Gefahren:
1. Um das Scheitern der Beziehung zu verstehen, sollte man schon die Rolle des Ex-Partners analysieren ... aber es ist sehr verlockend, jegliche "Schuld" auf den Anderen abzuwälzen, vor allem wenn die Wunde noch sehr frisch ist. Hier muss man sich einfach Grenzen setzten, weil alles wird man sowieso nie verstehen können.
2. Sich in eine andere Person hinein versetzten, kann zu einem heftigen backslash führen, da man im Grunde immer nur seine eigene Wahrnehmung auf den anderen projiziert ("ICH denke, er wird sich so und so gefühlt haben", "ICH denke, sie konnte damit nicht umgehen", usw.) ... und vielleicht wäre die Beziehung ja auch gar nicht in die Brüche gegangen, würde man empathisches Talent besitzen.
Ja da magst du Recht haben. Allerdings denke ich wird die Analyse eher dazu führen sich selbst aber auch den anderen besser zu verstehen. Das Abwälzen einer "Schuld" ist immer verlockend. Aber das ist ja meistens sowieso der Fall, dass man Ex-Partner für das Scheitern verantwortlich macht (auch ohne Analyse). Das Hineinversetzen soll einem dabei behilflich sein mehr Empathie aufzubringen.

Man muss da definitiv so neutral wie möglich rangehen. Deswegen ja stets mein Vorschlag, ehrlich mit sich selbst und dem anderen zu sein. Und je offener man über sowas sprechen kann umso besser. Insofern auch der Zusatz, man möge vllt auch seine Mitmenschen miteinbeziehen. Ich spreche zB sehr gern mit sehr guten Freunden über meine Beziehungsprobleme. Dadurch vermeide ich, dass ich zu subjektiv bewerte und mich eventuell zu sehr auf etwas versteife, was vllt gar nicht so war oder was mich in eine analytische Sackgasse geführt hat. Wenn man dann noch mit dem Ex-Partner darüber sprechen kann umso besser.

Empathie ist definitiv sehr wichtig in allen zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber das kann man meiner Meinung nach nicht lernen. Ehrlichkeit und Kommunikation hingegen schon. Und das ist schon die halbe Miete.

Es geht auch nicht unbedingt darum alle Entscheidungen zu verstehen. Das ist ja nicht möglich, weil jeder Mensch nun mal irrational handelt. Aber man kann zumindest eine Art "Grundverständnis" aufbauen, welches mir durchaus gesünder erscheint, als vollkommen ahnungslos zurück gelassen zu werden. Mir ist es zB ungemein wichtig, dass man mich auf Fehlverhalten hinweist. Denn wenn der andere das immer nur so hinnimmt und am Ende das Fass überläuft ist keinem geholfen. Manche Dinge kann man ja auch abstellen und wird das auch tun, wenn einem die Beziehung wichtig genug ist. Und dann gilt wiederum zu fragen: ist das wirklich etwas, was die Beziehung gefährdet oder spielt der andere sich nur auf? Wenn Letzteres der Fall ist, sollte der andere mal eine Selbstanalyse starten, anstatt das Problem auf den Partner zu projizieren.
 
Selbst nie getestet aber letztens in der Uni aus Langeweile bei Lovoo reingesehen. :fresse: Da gibts einige zwischen 16 und 18, darüber eh (Tinder wird wohl ähnlich sein, denke ich zumindest). Keine Ahnung wie alt du bist.
 
Verschiedene.
Hab noch nie eine Netzbekanntschaft im RL getroffen, lag meistens an der Entfernung.
Ok, aber dann kannst du doch keine Schlüsse daraus ziehen. Zum einen (wie schon geschrieben), weil man im Netz nicht alles wahrnehmen kann, was wahrnehmbar ist (und da hab ich zB auch Hormone vergessen und sonstige biochemischen Prozesse, die ebenfalls wahrnehmbar sind für dein Gegenüber), zum anderen weil es andere Menschen sind. Die kennen dein natürliches Umfeld doch gar nicht, sehen dich nicht live, usw. Ist doch klar, dass dann ein positiveres Bild von dir entsteht.

Im Gegenzug kennen dich deine RL-Mädels einfach schon länger oder zu gut. Und woran machst du fest, dass du die nicht ebenso beeindrucken kannst? Wird das offen kommuniziert? Oder interpretierst du einfach nur deren Verhalten/Aussagen? Also in welcher Form fällt das Feedback aus, dass du den Eindruck hast du kommst im RL weniger gut an?
 
Bei Lovoo gibts auf jeden Fall Mädels in dem Alter. Zu Tinder kann ich nichts sagen.

Kann höchstens morgen in der Uni mal wieder einen Freund anmelden. :haha:
 
Tinder ist (wie ich es so aus dem Freundeskreis mitbekomme) super wenn du was zum ficken willst. Aber was dauerhaftes? Lieber die Finger von lassen. ;)
 
Um nen Freund zu zitieren: Wenn man auf eine feste Beziehung aus ist, muss man nicht jeder gefallen - sondern nur einer. Man braucht dafür nicht zig Frauen, sondern nur die mit der man die Beziehung führt.

Und irgendwo hat er ja recht. Wenn man darauf aus ist...Es gibt doch keine "Zugangsbeschränkung" dafür wie viel Erfahrung man gesammelt haben muss, um jetzt die Beziehung zu führen die das eigene Leben dann dauerhaft prägt. Deswegen gebe ich relativ wenig auf die Vorschläge von Singles, die einem erzählen wie man schnell Partnerinnen findet und Beziehungen anfängt und führt. Mag etwas abschätzig klingen, aber wer es so oft versucht und damit offensichtlich scheitert, den sollte man jetzt nicht unbedingt imitieren.
Das ist ja auch der Ansatz von den Datingapps etc.: Lerne so viele Menschen kennen wie nur irgendwie möglich, vielleicht ist ja das richtige dabei. Wie beim rumzappen im Fernsehen. Läuft nicht so? Nächster Bitte. Solange man an der Oberfläche bleibt ist das sogar einigermaßen verletzungsfrei möglich. Aber eben nur einigermaßen. Sobald Gefühle im Spiel sind, gibt es immer eine Verletzung.
Und wenn ich an nen Bekannten denke, der damit prahlt wie viel verbrannte Erde er zurück lässt und mit wie vielen verschiedenen Frauen er was hatte obwohl er in einer Beziehung ist ... dann find' ich das schon ziemlich fragwürdig.

LETZTENDLICH: Überall kann man Leute kennen lernen. Und komplett ausschließen kann man so Datingsachen ja auch nicht...aber wenn ich in meinen Freundeskreis schaue, dann sind die die lange und glücklich in Beziehungen sind immer die, die auf etwas aufbauen was schon davor da war. Gemeinsame Interessen, Freundeskreis, Schule/Studium etc.
 
Ok, aber dann kannst du doch keine Schlüsse daraus ziehen. Zum einen (wie schon geschrieben), weil man im Netz nicht alles wahrnehmen kann, was wahrnehmbar ist (und da hab ich zB auch Hormone vergessen und sonstige biochemischen Prozesse, die ebenfalls wahrnehmbar sind für dein Gegenüber), zum anderen weil es andere Menschen sind. Die kennen dein natürliches Umfeld doch gar nicht, sehen dich nicht live, usw. Ist doch klar, dass dann ein positiveres Bild von dir entsteht.
Andererseits achtet man doch als erstes darauf wie eine Person aussieht und so achtet man darauf was die Person "sagt"
 
Ich hatte lovoo für 2 Stunden installiert. Ohne zu bezahlen läuft da für Männer wie so oft gar nichts, und generell hatte ich das Gefühl, dass sich da die größten asis tummeln..
 
Ich hatte lovoo für 2 Stunden installiert. Ohne zu bezahlen läuft da für NICHT-MODEL-Männer wie so oft gar nichts, und generell hatte ich das Gefühl, dass sich da die größten asis tummeln..

Korrigiert :d

In meinem Freundeskreis nutzen das einige, aber nur einer ist wirklich erfolgreich und wird von unzählbar vielen Frauen angeschrieben. Die "normal" aussehenden Kerle bleiben da auf der Strecke. Das sieht allerdings auch abends in der Kneipe nicht anders aus :fresse:.
 
ja aber Frauen auf solchen Plattformen sind meist selbst nicht so der Brüller und bewerten sich selbst einfach zu hoch. Eine 4 sucht dort einen Typen mit mindestens 8-10. Frauen sind auf Dating Seiten einfach zu wählerisch. Hatte auch schon mal ein Date von so einer Online Seite. Sie selbst hat sich als Sportlich und Fit beschrieben, kam am Telefon auch so rüber. Zumal ich selbst Sport treibe ist das schon mal ein Pluspunkt. Na ja als ich sie dann das erste mal sah hab ich gemeint das wird nichts mit uns und bin gegangen. Der Charakter ist wichtig, stimmt aber das Aussehen muss doch auch passen und die Frau war sicher seit 20 Jahren nicht mehr beim Sport und hat ein Fitnessstudio noch nie von innen gesehen.
Und von so Sachen wie Lovoo halte ich nichts, die wollen doch alle nur unser bestes

Die besten Wege nette Frauen kennen zu lernen sind immer noch
- Bekanntenkreis
- Arbeit
- Schule
- Bars
- Private Partys
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, man kann Tinder&Co. als dating app gebrauchen ... man kann die Teile aber auch nutzen, um neue Leute kennenzulernen, OHNE auf Sex fixiert zu sein ;)

- - - Updated - - -

@ Bergbube
Das nächste Mal nicht danach fragen, wie sie sich selbst beschreiben würde, sondern was sie tatsächlich in ihrer Freizeit macht ;)
 
Andererseits achtet man doch als erstes darauf wie eine Person aussieht und so achtet man darauf was die Person "sagt"
Was du zu sagen hast ist nicht wirklich wichtig. Denn Worte sind nur Worte. Es kommt darauf an, wie du durchs Leben gehst, auf welcher Basis du Entscheidungen triffst und wie du hinsichtlich dessen wahrgenommen wirst. Nach wie vor vermittelt der Körper, inwiefern du geeignet bist für Nachwuchs. Da helfen auch keine Gedichte. Das ist evolutionär bedingt.
Attraktiv ist das Gesamtpaket. Schau dir doch mal Paare an, da gibts einige bei denen ein Partner unglaublich gut aussieht und der andere gar nicht mal so attraktiv ist. Trotzdem sind die zusammen, trotzdem sind die glücklich. Da stimmt die Chemie und zwar tatsächlich auf molekularer Ebene. Ein schöner Körper oder Intelligenz sind zusätzliche Parameter, die ebenfalls einfließen.

Du trennst hier einfach, was eigentlich zusammen gehört. Wenn du nur übers Internet Leute kennen lernst, dann erfahren sowohl du als auch diese Frauen nur einen Bruchteil des Gegenübers. Das ist eben nur die halbe Wahrheit. Und das ist ja auch schön. Aber am Ende will man ja zusammen sein und nicht in zwei verschiedenen Zimmern hocken und sich übers Netz schreiben, weil man sich nicht attraktiv findet. Unsere Wahrnehmung beruht nicht nur auf Optik. Die Augen sehen viel, aber die Nase ist auch enorm wichtig.

Triff dich mal mit deinen Online-Bekanntschaften. Verbringt mal nen Wochenende zusammen. Bei manchen wirst du danach ein völlig neues Bild haben und die Mädels neu einschätzen - sowohl im Positiven als auch im Negativen.

"Nicht gut aussehen" ist übrigens so pauschal daher gesagt und völlig realitätsfremd. Wenn man nicht als attraktiv wahrgenommen wird, hat das unglaublich verschiedene Gründe. Wie eine Person aussieht ist nur ein Aspekt. Klar sehen die Damen im RL wie du aussiehst. Aber sie sehen, riechen und fühlen noch eine ganze Menge andere Dinge, die Einfluss auf das Gesamtbild haben.


Wie groß ist eigentlich der Unterschied zwischen deinem RL-Ich und deinem Netz-Ich?
 
Dieser Unterschied sollte im Idealfall nicht bestehen!



Empathie ist definitiv sehr wichtig in allen zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber das kann man meiner Meinung nach nicht lernen

Ich finde die Möglichkeit besteht doch. Empathie kann nach meiner Sicht aufgrund von Verständnis aufgebracht werden.
Ich erinnere mich an einige Dinge welche ich Früher nicht verstand und somit auch wenig Empathie dort für Andere aufbringen konnte.
Nun bin ich älter, habe mehr Erfahrungen, mehr auch gesehen und es gelingt mir da somit leichter :)



Was das Kennenlernen betrifft würde ich sehr aufpassen das man nicht dort sucht wo erhöhtes Einteilen und vor allem frühzeitiges Auslesen angesagt ist!
Man kann nicht einen Menschen anhand eines Fotos beurteilen, Punkt. Es geht einfach nicht da der Mensch zu umfangreich ist.
Ich würde empfehlen im RL zu leben und dort einfach Menschen persönlich zutreffen.
Je schneller persönlich desto schneller sollte man wissen wie der Hase läuft.
Sehe das ähnlich wie @Bergbube.

Ich würde Onlinekennenlernen nicht ausschließen aber unbedingt darauf achten das man nicht sich bei DSDS aufeinmal wiederfindet.
So etwas hat nämlich null mit Menschlichkeit zu tun und macht einem sehr stark kaputt nach meiner Meinung.
Dort lauern nämlich echt die absoluten Abgründe.


Ein Mensch ist ein komplexes Gebilde!
Um als solches in Würde gesehen zu werden bedarf es auch der entsprechenden Menschenbegegnungen welche auch die
Schnauze voll von groben Einteilungsraster und Noten geben haben.

Sehr viele Menschen können einfach nicht mit Chatten, Foren umgehen und ich selber tat mich damit einst auch schwerer.
Problem ist schnell das Einteilen und die Schubladenvergabe bzw. auch das entsprechende persönlich nehmen.

Es wird oft irgend eine Schei*e in Superabkürzungskrübbelsprache rausgeschi*en und dann soll damit gearbeitet werden?
Anstatt sich einfach mal persönlich zu treffen?

Das würde ich immer propagieren und so rasch als möglich an zielen :)

Wie @Hiserius schreibt, nicht nur chatten sondern sich auch sehen.
Ich geh sogar so weit und behaupte wenn das Chatten länger als das persönliche Sehen ist stimmt schon was nicht.
Das meine ich aber auch generell zu Beziehungen im Allgemeinen.
Eine Beziehung nur virtuell leben finde ich persönlich richtig beschis*en.
 
ja aber Frauen auf solchen Plattformen sind meist selbst nicht so der Brüller und bewerten sich selbst einfach zu hoch. Eine 4 sucht dort einen Typen mit mindestens 8-10. Frauen sind auf Dating Seiten einfach zu wählerisch.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Meine ExEx war von FriendScout und meine jetzige Freundin ist auch von da und beide sind schöne Frauen, sind zwar völlig unterschiedlich, aber trotzdem schön. Aber so Spezialagentinnen habe ich auch schon getroffen...
 
Das würde ich so nicht unterschreiben. Meine ExEx war von FriendScout und meine jetzige Freundin ist auch von da und beide sind schöne Frauen, sind zwar völlig unterschiedlich, aber trotzdem schön. Aber so Spezialagentinnen habe ich auch schon getroffen...

Ein Freund von mir hat seine Freundin auch von Fischköpfe, vielleicht finden 10% auch wirklich dort die Traumfrau aber ich hab dort nichts gutes erlebt^^
Meine Freundin hab ich in der Abendschule kennengelernt und wir sind nun 8 Monate zusammen.

Edit:
Es muss vermutlich jeder selbst wissen ob er die Onlinebörse bevorzugt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Empathie ist definitiv sehr wichtig in allen zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber das kann man meiner Meinung nach nicht lernen.
Empathie ist erlernbar, aber fast nur über die Praxis. Die Theorie hingegen lässt sich in 5 Min. erklären :)

Attraktiv ist das Gesamtpaket. Schau dir doch mal Paare an, da gibts einige bei denen ein Partner unglaublich gut aussieht und der andere gar nicht mal so attraktiv ist. Trotzdem sind die zusammen, trotzdem sind die glücklich. Da stimmt die Chemie und zwar tatsächlich auf molekularer Ebene. Ein schöner Körper oder Intelligenz sind zusätzliche Parameter, die ebenfalls einfließen.
Ehrlich, ich konnte mich schon einige Male direkt dabei beobachten, wie mein zuerst 08/15 Gegenüber während eines Gesprächs plötzlich unheimlich attraktiv und begehrenswert für mich wurde. Seltsames Gefühl, wenn die Filter graduell wechseln, aber recht interessant.
 
Na was heißt bevorzugt? Manchen Menschen haben nicht so viele Schnittstellen zum anderen Geschlecht. Ich arbeite z.B. in der IT und bei uns liegt die Frauenquote bei ziemlich exakt 0 %.

Da wäre Online-Dating schon nett um die Reichweite etwas zu erhöhen, wäre da nicht die von dir beschriebene Problematik mit Frauen, die jenseits jedweder Selbsteinschätzung nach Brad-Pitt-Typen suchen.
(Und dass ich nicht gerade eine 8 bin macht die Sache dann komplett sinnlos :fresse:)
 
Ob ich online anders bin? Gute Frage, mein Humor ist etwas anders wenn ich mit Fremden schreibe.
Allgemein gesehen kann ich mich vlt. einfach besser darstellen. Ich erfinde nichts über mich oder so.

@Paulianer
Ich werde auch ITler Quote 5% in meiner Klasse.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Pauli:
Dann musste halt altmodisch werden. Such dir nen Verein und mach irgendwas mit einer Gruppe (durchaus auch anderes Geschlecht) gemeinsam und schau nach dass sich Kontakte ergeben. Freunde, Freunde von Freunden usw. Musst ja jetzt nicht klassisches Balett tanzen, aber Sportverein mit gemischen Manschaften oder Einzelsportarten mit gemischten Trainingsgruppen gibts immer. Die haben dann meist auch den Spass im Vordergrund und nicht den Wettkampfgedanken. Macht das ganze nochmal lockerer.

Zum Bleistift: Uni Sport bei mir an der Hochschule, Gruppe JuJitsu. Training ist Donnerstags von 8-10, danach gehts gesammelt (und stinkend wie ne Horde Pumas) in die naechste Kneipe auf ein oder zwei Absacker.

Wenn ich mal so zurueckblicke:
Bei ner Party von gemeinsamen bekannten kennengelernt, im Ski mit ner Gruppe aus gemeinsamen Bekannten kennengelernt, Bekannte aus der Schulzeit einige Jahre spaeter zufaellig wiedergetroffen, Komilitonin vom besten Kumpel auf ner Uni Party kennengelernt, Maedel im Sommer bei ner Grillparty von nem Kollegen kennengelernt.
Wenn ich es auf einen Nenner bringen muesste: Was mit ner Gruppe unternehmen, welche sich aus gemischten Freundeskreisen zusammensetzt. Das passt dann auch wieder zum Schema wie ein Sportverein funktioniert.


PS: als Teenie ohne irgendeine Erfahrung mit dem anderen Geschlecht haben Kumpels und ich immer ueber unattraktive Frauen Witze gemacht, unter anderem: "Sei nett zu allen Frauen, Sie koennte eine beste Freundin sein". Gute 15 Jahre spaeter kommt mir der Spruch (den ich bestimmt 10 Jahre nicht mehr gehoert und genutzt habe) wieder in den Sinn, nachdem was ich oben geschrieben hab. Und mir faellt ne Doppeldeutigkeit auf. Einmal, dass man Leute kennenlernen muss um andere Freundeskreise kennenzulernen und andere Maedels kennenzulernen, als auch der direkte Sinn, dass man frueher oder spaeter eh den Freundeskreis der Lebensabschnittsgefaehrtin kennenlernt. Und doof wenn man zu ner Arbeitskollegin arschig ist, diese sich aber dann als beste Freundin herausstellt... Also: Freundlich sein.

Andererseits achtet man doch als erstes darauf wie eine Person aussieht und so achtet man darauf was die Person "sagt"
Und was ich will ist doch nicht viel, Baby
Ich will ne Frau mit etwas Stil, Baby
Ich brauch ein völlig bescheuertes Statussymbol
Von außen schön blond und von innen schön hohl
Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=P6EWAWYEyjs
 
Zuletzt bearbeitet:
Was Frauen suchen ist manchmal echt lustig. Ich hatte mal eine 19 jährige kennengelernt (nur so 5 Minuten), später haben wir uns nochmal getroffen und das Date war nach 2 Minuten zu Ende, weil ich ihr nicht männlich genug war. Hab dann gelacht und bin gegangen. :lol:

Und ein paar Tage später habe ich eh ne viel bessere kennengelernt. :drool:
 
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