[Sammelthread] Was ist Liebe?

Stark :)
Du wirst noch eine tolle Frau finden sag ich Dir.

Wer so viel bereit ist zu reflektieren wird da für mit gesunden Glück belohnt werden :)

Danke, wieder einiges mitnehmen können.


Lehrreiche Erfahrungen machen bedeutet auch ein gewisses Leid zu durchlaufen.

Das ist so und gehört viel mehr aktzeptiert.

Klar, man möchte es vermeiden aber dann kommt man da auch nicht weiter. Leidvolle Erfahrungen sind keine unnützen Erfahrungen - nie!

:)

Wenn man da ein grundsätzliches Verständnis für hat ist man ziemlich stark.

Gesendet von meinem HUAWEI Y330-U01 mit der Hardwareluxx App
 
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Der Witz ist, dass ich mich jetzt gedanklich mit den letzten zweieinhalb Jahren auseinandergesetzt habe, und ich sagen muss, dass ich selbst nicht so gut dabei wegkomme. Was mir beim schreiben des Postings jetzt auffällt ist noch ein Punkt, warum das Kopfkino so gefährlich ist. Es ist nicht nur die imaginäre Person, die so ideal ist, dass ihr reales Pendant nicht hinterherkommt. Es ist auch dass man die Beziehung mit dieser imaginären Person führt.
Wichtig ist noch zu sehen, dass diese imaginäre Person aus MIR HERAUS entstanden ist, also meinen Wünschen und Vorstellungen entspricht, mehr noch: diese imaginäre Person ist Ausdruck des Drangs, seine 'Gesetze' der realen Welt aufzuschreiben bzw. existierende zu überschreiben. Im Endeffekt führt das dazu, dass man nicht mehr weiß, wie der reale Partner eigentlich reagiert, weil man sich zu sehr auf die eigene Kopfkreation verlasst und diese sogar VOR die reale Person setzt.

Regelmäßige "Realitätschecks" sind unabdingbar für eine gesunde Beziehung.
 
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Leider gibt es nicht mal die reale Welt. Es gibt nur subjektive Welten.
Es gibt Individuen welche ähnlich ticken und somit friedvoll kommunizieren können.

Aber natürlich gibt es z.B. den physisch gebundenen Austausch.

Man sollte sich in Acht nehmen vor dem Kopf der den physisch gebundenen Austausch simulieren möchte! Daher ist es wichtig Menschen einfach anzufassen, direkten Kontakt zu haben, physisch zu arbeiten. Der Geist ist zwar genial, sollte aber innerhalb seiner optimalen Einsatzgebiete bleiben!

Das Leben lehrt uns Dinge anzufassen, direkt zu erfahren.

Diese nahe Erfahrung ist nicht zu ersetzen.

Daher ist alles Reingeistige Theorie.
Heilsam und gesund wird es wenn wir naturnah wieder mehr uns verhalten. In der Praxis bedeutet dies: Hin gehen wo Erfahrungen gemacht werden. Dinge nah erfahren. Dies setzt dem Kopf Kino ein Ende.

Wir leben in einer Zeit wo gerne der persönliche Kontakt hinten angestellt wird. Aber es wartet, es wird aufgeschoben, das Kopfkino verlängert und am Ende zeigt uns der direkte Kontakt am ehesten was Sache ist.

Wer Mumm hat verlagert nicht hinter Verstecken eine persönliche Begegnung z. B. in Facebook sondern fragt z.B. ob man sich treffen möchte um was trinken zu gehen. Dann zeigt sich viel rascher ob man für eine Partnerschaft passend liegt.

Wenn wir schlau sind lernen wir demütig von der Natur.

Therapien mit Tieren sind deshalb so erfolgreich weil viele Tiere das was wir durch unsere moderne Welt in eiskalte Kälte eintauschen bereit sind wet machen durch ihren Drang zum Nahen.

Wir brauchen auch Nähe und einfache Praxis.

Es geht um ein Gleichgewicht.
Das Gleichgewicht gerät dann aus den Fugen wenn die physische Sensorik aufgrund der Geistigen hinten anzustehen beginnt.

In der Praxis würde diese Art von Ungleichgewicht bedeuten das man Reflexe, Ahnungen immer mehr verlernt.

Erfahrbares ist nix Kompliziertes und wir brauchen uns nicht für schämen wenn die Aufgaben lächerlich für Andere wirken da wir eine subjektive Wahrnehmung haben. Dort sind wir Chef, sonst Keiner :)

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Wir brauchen auch Nähe und einfache Praxis.
Es geht um ein Gleichgewicht.
Das Gleichgewicht gerät dann aus den Fugen wenn die physische Sensorik aufgrund der Geistigen hinten anzustehen beginnt.
In der Praxis würde diese Art von Ungleichgewicht bedeuten das man Reflexe, Ahnungen immer mehr verlernt.
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Interessant finde ich in diesem Zusammenhang zb. die gegenteilige Erfahrung, zb. durch Meditation, egal ob nun bei Hindus, oder bei Mönchen. Diese wählen teilweise den Weg der Abgeschiedenheit, des "Verzichts", den Weg ohne Reize, bereit für die Meditation und Erleuchtung, welche oft durch lange ausdauernde Meditation erreicht wird.

Ich bin der Meinung, der Mensch "braucht" keine Beziehungen. Wir suchen uns diese, weil viele von Ängsten getrieben werden: "Allein zu sterben", "Torschlusspanik", "den Anschluss zu verpassen" uvm...

Viele Menschen benötigen einfach das Gefühl der Sicherheit, ausgelöst und einen regelmäßigen Verdienst, die Familie, welche Abends zuhause wartet, von einem "Eigen"Heim, "materiellen Dingen"etc., doch diese Sicherheit gibt es nicht.

Ich für mich kann nur sagen, umso weniger ich HABE, umso mehr BIN ich. Ich mach mir keine Gedanken, ob etwas Defekt wird, ob jemand meinen Rang in der Gesellschaft weiter oben sieht, ob mich wer ausraubt usw.

Ich selbst brauche auch keine Realitätsschrecks, denn Realität gibt es für mich nicht, ich lebe ich Fluss, aus meinen Gefühlen und Gedanken und aus der Hülle, die das Alles möglich macht, aber die Realität, wie sie oft verstanden wird, existiert so für mich nicht.
 
Therapien mit Tieren sind deshalb so erfolgreich weil viele Tiere das was wir durch unsere moderne Welt in eiskalte Kälte eintauschen bereit sind wet machen durch ihren Drang zum Nahen.

Wir brauchen auch Nähe und einfache Praxis.

Es geht um ein Gleichgewicht.
Das Gleichgewicht gerät dann aus den Fugen wenn die physische Sensorik aufgrund der Geistigen hinten anzustehen beginnt.

In der Praxis würde diese Art von Ungleichgewicht bedeuten das man Reflexe, Ahnungen immer mehr verlernt.

Das paradoxe ist, dass diese Kälte aus Selbstschutz praktiziert wird. Tiere haben sowas nur bedingt, also kommt auf die Art an. Dieser Selbstschutz durch Abschottung wird in der "Gesellschaft" (besser gesagt: Den Menschen im persönlichen Umfeld) und wird als normal erachtet. Dadurch entsteht eine gewisse Scheu. Als unnatürlich und ein modernes Phänomen würde ich das nicht bezeichnen. Das Bedürfnis nach Schutz haben wir alle "integriert" und ist eins der Bedürfnisse die wir sogar ziemlich bewusst empfinden.
Seltsam finde ich an der Stelle Menschen, die sich nur ihren Haustieren gegenüber öffnen können, und zu denen ein besseres Verhältnis pflegen als zu anderen Menschen.

Jeder hat aber sein eigenes Gleichgewicht zwischen intellektueller Berührung und physischer Berührung. Ich finde ersteres nämlich auch sehr wichtig. Lebenspartner sind ja nicht nur für "körperliches" da.


Interessant finde ich in diesem Zusammenhang zb. die gegenteilige Erfahrung, zb. durch Meditation, egal ob nun bei Hindus, oder bei Mönchen. Diese wählen teilweise den Weg der Abgeschiedenheit, des "Verzichts", den Weg ohne Reize, bereit für die Meditation und Erleuchtung, welche oft durch lange ausdauernde Meditation erreicht wird.

Ich bin der Meinung, der Mensch "braucht" keine Beziehungen. Wir suchen uns diese, weil viele von Ängsten getrieben werden: "Allein zu sterben", "Torschlusspanik", "den Anschluss zu verpassen" uvm...

Viele Menschen benötigen einfach das Gefühl der Sicherheit, ausgelöst und einen regelmäßigen Verdienst, die Familie, welche Abends zuhause wartet, von einem "Eigen"Heim, "materiellen Dingen"etc., doch diese Sicherheit gibt es nicht.

Vergiss nicht, dass es sich hier um ganz andere Kulturen handelt, die sich durch etwas andere Bedürfnisse und eine unterschiedliche Gewichtung dieser Bedürfnisse auszeichnen. In unserem Kulturkreis gab und gibt es auch Klöster, und die Mönche und Nonnen bilden eine starke Gemeinschaft, die Religion ersetzt aber in beiden Fällen die Beziehung.

Aber "normale" Menschen brauchen Beziehungen und Gesellschaft. Das ist in uns biologisch und kulturell verankert. Man kann sich das natürlich einreden, dann sind wir aber wieder beim Selbstschutz. Und die "Beispiele" die du da aufgezählt hast sind eigentlich nur Sprüche, die bestimmte Verhaltensmuster Charakterisieren - oder zur Motivation auf Basis von Ängsten verwendet werden.
Genauso wie Sicherheit - die brauchen wir alle. Jeder braucht seinen Ruhepol, egal wie er aussieht. Manch einer mehr, mancher weniger.
Tägliche Routinen geben auch eine gewisse Sicherheit - aber Sicherheit ist so ein vager Begriff, dass es schwer ist konkret was dazu zu schreiben ohne komplett auszuschweifen.


€dit:
Ich für mich kann nur sagen, umso weniger ich HABE, umso mehr BIN ich. Ich mach mir keine Gedanken, ob etwas Defekt wird, ob jemand meinen Rang in der Gesellschaft weiter oben sieht, ob mich wer ausraubt usw.
Das kannst du gerne so machen. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man mit sehr wenig auskommen kann, und das auch über einen längeren Zeitraum. Es ist schon erstaunlich. Aber die materielle Ebene der geistigen als Gegenpol hinzustellen?!
Der Clou dran ist, dass beides Hand in Hand geht, und dann die Balance herstellt. Solange ich meine Grundbedürfnisse ungefährdet sehe, geht's mir gut. Alles was darüber hinausgeht ist ein gewisser Grad an Luxus, und dessen kann man sich durchaus bewusst werden.

Beispiel: Bedürfnis nach Erholung/Schlaf -> Ich schlafe ungeschützt unter freiem himmel -> Ich habe einen trockenen Schlafplatz -> Ich habe ein bett -> ich habe mein eigenes Bett -> den raum dazu habe ich für mich allein -> und auch die Wohnung -> ...
Wenn man jetzt zurückgehen würde, müsste man zur größeren Selbsterfahrung bis auf das erste zurück gehen. Das mag zwar mal ganz schön sein, aber spätestens wenn es anfängt zu regnen willst du weiter....das liegt in der Natur und ist normal.

Wenn du aber in der "Bedürfnispyramide" ganz nach oben schaust, so in Richtung Selbstverwirklichung, dann mag das zum Teil stimmen. Allerdings gehst du da deinem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung nach, egal ob du dich für das anhäufen von materiellen Reichtümern oder für das hinduistische Kloster entscheidest.
 
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Thema enthaltsam leben.
Abgeschieden meditieren, keine Triebe leben.

Das halte ich für eine Gewalt sich selbst gegenüber.

Ich meditiere auch seit Jahrzehnten und habe positive gesundheitliche Auswirkungen mit aber so leben wie ein Mönch, keine Frau, weltfremd werden, davon halte ich nix.

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So, mal kurz eine Erdung, bevor alle hier in luftigen Höhen verloren gehen :)

Heilsam und gesund wird es wenn wir naturnah wieder mehr uns verhalten. In der Praxis bedeutet dies: Hin gehen wo Erfahrungen gemacht werden. Dinge nah erfahren. Dies setzt dem Kopf Kino ein Ende.
Nein, das ist so nicht richtig. Ohne Theorie keine Beobachtungen, sprich, du musst der Welt bereits mit Annahmen begegnen um sinnvolles zu erfahren. Unser Kopfkino wird niemals aufhören.

Ich bin der Meinung, der Mensch "braucht" keine Beziehungen. Wir suchen uns diese, weil viele von Ängsten getrieben werden: "Allein zu sterben", "Torschlusspanik", "den Anschluss zu verpassen" uvm...
Menschen sind soziale Wesen, d.h. wir sind auf zwischenmenschliche Beziehungen angewiesen, das ist Teil unseres Wesens und kann auf Dauer nicht "ignoriert" werden. Was aber nicht heißt, dass wir alle gleich viel Zuwendung benötigen.
 
Wer bestimmt denn, was Teil unseres Wesens ist und was bedeutet das genau? Ich empfinde es so, jeder Mensch ist ein Individuum und somit auch ein eigenständiges Wesen. Für mich selbst, gibt es somit kein "unser Wesen".

@tree: Was bedeutet denn Weltfremd für dich? Kein Anteil an der Zivilisation? Keinen persönlichen Kontakt? Keine materielle Erfahrungen? Das ist für mich nicht gleichbedeutet mit "Weltfremd" Die Welt würde es auch ohne Menschen geben.

@B.XP: Klar geht es um andere Kulturen, es waren aber auch nur Beispiele, denn ich orientiere mich nicht nach Kultur, Religion, Kasten usw. ich sehe in allen Menschen. Individuen. Was ist ein "normaler" Mensch für dich und warum "braucht" er Beziehungen und Gesellschaft? Um beziehungs -und gesellschaftsfähig zu bleiben? Das ist für mich ein Widerspruch, denn wenn ich keinen Anteil an der Gesellschaft und dem System suche, brauche ich auch die Fähigkeiten dazu nicht. Es gibt ja nun doch schon ein paar Menschen die zb. die Abgeschiedenheit für sich gewählt haben, mit diesen kannst du vielleicht keine politischen Grundthemen diskutieren, aber sie sind genauso Menschen, wie du und ich.

Ebenso wie die Verallgemeinerung "Sicherheit brauchen wir alle"...wer sagt das? Ich denke nicht, für alle Menschen sprechen zu können, aber wenn für Mich Sicherheit eine Illusion ist, ich keinen Bedarf daran habe, weder im körperlichen, noch im geistigen, dann brauche ich sie auch nicht.
Genau, wie du schon schreibst, Sicherheit ist ein vager Begriff.

Verzeiht, wenn ich nur kurz angebunden bin, es war mir erstmal wichtig, was dazu zu schreiben, meine vollständigen Gedanken und Empfindungen dazu, lassen sich hier auch nicht gesammelt anführen, das wäre zuviel Aufwand.
 
zum einen gibt es ja die wohl allgemein gültige maslowsche Bedürfnishierarchie, um mal etwas Speck in das Thema "Geist vs Besitz" zu bringen.
dem gegenüber stehen dann so Leute wie z.B. Mönche, Asketen, und so.
was mich abgesehen vom "Geist vs Besitz"-Thema zum sozialen Aspekt bringt.
ich hab ma wo gelesen, dass unsere Psyche den menschlichen Austausch braucht. schon allein, um sich immer wieder selbst zu definieren.
wir können nur bestimmen wer wir sind, wenn wir Anhaltspunkte haben.
und das sind unsere Mitmenschen.
stell ich mir so vor wie alte Schifffahrt. ohne Sterne wussten die nicht wo die waren.
ich hoff, Ihr versteht mich.

also sagt die moderne psychologie, dass Menschen einerseits andere Menschen brauchen, um sich selbst zu definieren,
und andererseits gewisse Materielle Dinge brauchen, um sich gemäß Maslow zu entwickeln.

dem stehen Mönche, Asketen und so gegenüber, die all dem entsagen und trotzdem irgendwie leben.
sogar nicht mal unglücklich.

das könne wir auch gerne nochmal kulturell betrachten, wobei mir auf den ersten Blick auffällt, dass
die Kulturen, der 1. Welt
und die der armen Länder
sich rein zufällig in diesen beiden "Standpunkten" (Maslow u. Besitz vs. Entsagung) irgendwie entgegenstehen.
Zufall? Notwendigkeit? verschiedene Entwicklungen?
 
Aber wenn ich andere Menschen brauche, damit ich mich definieren kann, hieße das im Umkehrschluss, dass ich ohne Kontakt mit anderen Menschen nie wüsste, wer ich bin? Das erscheint mir unglaubwürdig, ich stehe dem eher so gegenüber, dass ich der Meinung bin, wenn mich niemand frägt, wer ich denn eigentlich bin, welche Leistungen ich erbracht habe, oder was ich alles erreicht habe, brauche ich für mich selbst auch keine Definition von mir Selbst. Da ich alles bin, was bisher geschah und noch geschehen wird.

Es wird mir ja in der Gesellschaft geradzu abverlangt, durch Leistungszwang, durch Status, Aufgrund von Besitz uvm.

Um auf das Beispiel mit den Sternen und der Schifffahrt zurück zu kommen. Wenn es gar nicht relevant ist, wo ich bin, brauche ich auch keine Sterne um mich zurecht zu finden.
 
ich versteh das so:
ich brauch andere, um mich zu definieren bei z.B.
steht die Blondine mehr auf mich oder auf B oder A oder ...
bekomm ich mehr Zuspruch von der Allgemeinheit (Firma zB), folgen mir die anderen oder folge ich wem?
also alles was den Stellenwert in der Gesellschaft angeht.
aber auch zB wie man mit Problemen umgeht. raste ich aus wie xy oder löse das Problem ich wie jemand anders?
unser Unterbewusstes saugt alles was es mitbekommt auf, um sich damit zuvergleichen und den eigenen "Stellenwert" immer wieder neu festzulgen.

ohne Kontakt mit anderen, wüssteste nicht wie Du im verhältnis zu den anderen mit XY umgehst, Du wüsstest nicht wo Du stehst.
was gesellschaftlichen Stellenwert angeht aber auch die eigene Entwicklung.

schon alleine hier im thread
Asketen, Mönche, Besitztum, Kultur, etc
wir vergleichen das alles miteinander und jeder zieht für sich seine Rückschlüsse für sich selber.
 
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Genau das, was ich geschrieben habe!

Nichts davon brauche ich, wenn ich mich davon zurückziehe, was interessiert mich die Blondine, oder mein Stellenwert in der Gesellschaft, oder warum "muss" ich mich definieren? Das ist nicht notwendig.
Ohne mich in die Gesellschaft zu integrieren, habe ich auch keine Probleme, die ich dadurch lösen muss.

Die eigene Entwicklung findet auch ohne Andere statt.

ich brauch andere, um mich zu definieren bei z.B.
steht die Blondine mehr auf mich oder auf B oder A oder ...
bekomm ich mehr Zuspruch von der Allgemeinheit (Firma zB), folgen mir die anderen oder folge ich wem?
also alles was den Stellenwert in der Gesellschaft angeht.
aber auch zB wie man mit Problemen umgeht. raste ich aus wie xy oder löse das Problem ich wie jemand anders?
unser Unterbewusstes saugt alles was es mitbekommt auf, um sich damit zuvergleichen und den eigenen "Stellenwert" immer wieder neu festzulgen.

ohne Kontakt mit anderen, wüssteste nicht wie Du im verhältnis zu den anderen mit XY umgehst, Du wüsstest nicht wo Du stehst.
was gesellschaftlichen Stellenwert angeht aber auch die eigene Entwicklung.
 
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naja, die Blondine interessiert Dich wegen Dem Trieb.
die Kartoffel wegen dem Hunger.
der Chef wegen der Arbeit.
etc. ...

natürlich kann man sich auch alleine machen, aber dann fehlen einem einige Richtungen in die man sich entwickeln kann, weil mans einfach nicht mitbekommt.
woher wüsstest Du von Möchen, wenn Du diese nicht entweder pers. kennst (also durch andere),
von ihnen gehört hättest (also durch andere)
und/oder von ihnen gelesen hättest (also durch andere)?

brauchen tut man das nicht in dem Sinne, dass wir auch ohne leben können (ob unzufrieden oder nicht sei mal nebensächlich dahingestellt).
aber dann bleibt nur Luft, Wasser und Essen was man braucht.
dann frage ich mich wie das wohl ist, wenn man nur auf diese 3 elementaren Sachen angewiesen ist und sonst nichts hat oder mitbekommt.
das läuft für mich irgendwie auf ne strikte Trennung von körperlichem und geistigem hinaus.
das bringt mich auf Sachen wie Hospitalismus (sich selber wiegen, weil einem menschlicher Kontakt fehlt).
es gibt da sicher auch noch andere Symptome, die man an den Tag legt, wenn einem psychologisch etwas fehlt.
für mich schlussfolgere ich, dass wir "psychologisches Futter" brauchen, um gesund (auch geistig) zu sein.

aber vielleicht sehe ich das Thema auch zu absolut.
evtl meinst Du vielmehr die durch die moderne Gesellschaft implementierten "Notwendigkeiten" wie Status, Geld, Stellung im Job, i-phone
oder billig-non-i-net-phone, Audi vs Fahrrad, etc. ...
 
Genau, das ist ein großer Teil für mich, denn gehen wir davon aus, dass es eine Zeit gab, in der es nur ein paar Menschen bzw. menschenähnliche Wesen auf der Welt gab.

Eine Höhle, mit sagen wir 2 Wesen und davon tausende KM entfernt eine 2. Höhle.

Jedes dieser Wesen kann nur von einem anderen "gleichem" Wesen gelernt haben, hat ihm dadurch jetzt etwas gefehlt, weil es ja noch ein paar andere gab, die vielleicht etwas anderes gelernt haben?

Wenn ich einen Trieb habe, dann entspringt dieser doch meiner Natur, als Wesen, nicht als ins System integrierten Menschen.

Wenn ich Hunger habe, suche ich mir Essen, aber mir ist dann egal, ob eine Kartoffel, oder Karotten, oder sonstwas. Wenn sich aber heute jemand nur von Kartoffeln ernähren würde, würde die "Gesellschaft" ihn als Verrückten abstempeln, oder ihn als "arm" bezeichnen, weil er nicht "mehr" hat, oder kann.
 
Unser Kopfkino wird niemals aufhören

Das stimmt wohl. Man kann es aber klein halten in dem man sich der Praxis stellt.



@tree: Was bedeutet denn Weltfremd für dich?

zu wenig mitbekommen von anderen Menschen.
Nur noch aus seiner Position sehen.



ich hab ma wo gelesen, dass unsere Psyche den menschlichen Austausch braucht. schon allein, um sich immer wieder selbst zu definieren.
wir können nur bestimmen wer wir sind, wenn wir Anhaltspunkte haben.
und das sind unsere Mitmenschen.
stell ich mir so vor wie alte Schifffahrt. ohne Sterne wussten die nicht wo die waren.
ich hoff, Ihr versteht mich

so sehe ich´s auch für mich :)
Ich brauch aber nicht nur Menschen, sondern auch den Bezug zur restlichen Natur welche mich fortlaufend lehrt.



Mönche, Asketen und so gegenüber, die all dem entsagen und trotzdem irgendwie leben.
sogar nicht mal unglücklich

Problem ist das hinter Mauern schlimme Dinge teils passieren!
Nach Vorne wirkt das so toll erleuchtet, heilig und fehlerfrei. Dem ist aber nicht so!
Ein Mensch der seine Sexualität nicht lebt aber diese Lust besitzt wird etwas suchen um diese auszuleben.
Sein Körper sucht...sein Unterbewusstsein sucht...
Jede Selbsgeiselung ist Gewalt für die Physis da. Und genau das halte ich für extrem gefährlich.

Das dem so ist beweist die Tatsache das Kinder missbraucht werden, es zu gewaltsamen Perversitäten kommt.
Diese Art von innerer Unterdrückung finde ich abartig und nicht erstrebenswert.

Dennoch kann man meditieren, guten Sex haben, eine Beziehung führen.
Dafür muss ich nicht meine Triebe unterdrücken.

Wenn natürlich ein Mensch keinerlei Lust hat, was es durchaus mal geben soll sieht das anders aus.
In aller Regel wird aber ein Mensch der gesund lebt und natürlich ausgestattet ist irgendwann sexuelle Lust empfinden.
So und dann: Darf nicht? Muss meditieren? :stupid:


Ich finde in der Richtung eh einiges hinterwäldlerisch.
Wir müssen nicht 1 Jahr in Indien stehen,einen Arm hoch heben, angebetet werde, stolz sein das uns der Arm abfault und wir dann in eine neue Kaste geboren werden :fresse2:
Was eine Schei*e... Habe ich kein Verständnis für. Gut das auch in diesen Regionen so langsam das Adlerdenken einsetzt...

Wir haben eine super Zeit hier und haben gute Möglichkeiten.
Wir können was mitnehmen von Mönchen aber wir müssen nicht so genau leben und werden wie sie.
Es besteht die Möglichkeit teilzunehmen am natürlichen Ablauf des Lebens. Da gehören Sex und Kinder nun mal dazu nach meiner Meinung.

Wozu habe ich denn das Teil zwischen den Beinen? Um eine rießen Energiesäule zu bum*en?
Ufwache!!!

:d



Aber wenn ich andere Menschen brauche, damit ich mich definieren kann, hieße das im Umkehrschluss, dass ich ohne Kontakt mit anderen Menschen nie wüsste, wer ich bin?

Du wirst nicht teilhaben an deren Sicht, deren Perspektive und das kickt dich automatisch in ein Abseits welches es Dir schwer macht aus Deiner eigenen Sicht zu entkommen.
Die Folgen sind Egoismus, Sturheit und mit dem älter werden eine gefährliche Einsamkeit weil nur noch Du mit Dir zusammen bist.
Letztlich taugst Du nur noch für eine Begegnung: Die mit dir selbst aber wehe Du machst die Tür auf und hast eine bunte Welt vor Dir mit tausend Individuen voller eigener, Dir fremder Gedanken.
Dann bist Du einsam und kannst wieder in die Schule gehen. Im Alter immer schwerer im Allgemeinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@tree

Ich kann in kein Abseits gekickt werden, wenn ich selbst nicht aktiv teilhaben möchte, an dem Großen und Ganzen, weil ich mich nicht dazu zähle, gibt es auch kein Abseits, das Abseits defnieren ja nur die Leute, die sich selbst im Recht und dem System angehörig empfinden.

Wenn ich mich für die Abgeschiedenheit entscheide, aktiv MEINEN Weg gehe, meine Entscheidungen treffe, dann ist das kein Egoismus, denn das empfinden nur die Anderen so.
Entweder hast du Angst vor "Einsamkeit", oder im Alter allein sein, oder etwas Anderes bringt dich zu diesen Ansichten. Wenn ich mich zb. dazu entscheide, nur mit meiner Partnerin in ein "unbesiedeltes" Gebiet zu ziehen, in eine einfache Hütte mit Bett und Ofen. Dann fehlt es uns an nichts, wir sind nicht abhängig von Anderen, wir müssen nichts leisten, müssen uns niemanden beweisen.
 
@tree-: kranke Straftaten geschehen auch reichlich außerhalb verschlossener klösterlicher Mauern. das würd ich daran nicht festmachen.
 
aber klar doch :) zähle das auch nicht zu den einzigsten möglichen Brutstätten.
Grundsätzlich sind Lebensformen wo eine Sexualität nicht gelebt wird (unterdrückt wird) mit Vorsicht zu genießen.



Entweder hast du Angst vor "Einsamkeit", oder im Alter allein sein, oder etwas Anderes bringt dich zu diesen Ansichten

ich genieße selber öfter mal die Einsamkeit und bin auch gerne alleine :)



Wenn ich mich zb. dazu entscheide, nur mit meiner Partnerin in ein "unbesiedeltes" Gebiet zu ziehen, in eine einfache Hütte mit Bett und Ofen. Dann fehlt es uns an nichts, wir sind nicht abhängig von Anderen, wir müssen nichts leisten, müssen uns niemanden beweisen

sehe ich genauso :)



Ich kann in kein Abseits gekickt werden, wenn ich selbst nicht aktiv teilhaben möchte, an dem Großen und Ganzen, weil ich mich nicht dazu zähle, gibt es auch kein Abseits

Du bist aber Teil des Großen und Ganzen. Ob Du willst oder nicht.
Wer sagt denn das Andere Dich in ein Abseits kicken?
Das macht man mit sich selber ;)



das Abseits defnieren ja nur die Leute, die sich selbst im Recht und dem System angehörig empfinden

auch aber die Gefahr liegt nicht im Außen in erster Linie, Die Gefahr liegt bei einem selbst.
Ich finde auch vieles nicht richtig im System. Dennoch bin ich auch davon ein Teil ob ich will oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum? Weil du dich selbst zum Teil davon machst, niemand kann mich zwingen, ein Teil von etwas zu sein, wenn ich nicht möchte. Das ist Fakt, auch wenn das System es gern zu verhindern versucht.

Welche Gefahr liegt bei einem Selbst, wenn man aktiv und weil gut durchdacht und gewollt, Abschied nimmt von den "gängigen" Lebensformen? Nicht anerkannt zu werden? Nichts im System erreichen zu können? Keinen definierten Status zu haben?
 
Da keine Gefahr, im Gegenteil :)

Das Warum kann leider nicht durch reines Denken neu erschaffen werden.
Das ganze Leben mit seinen Systemen ist zusammenhängend.
Dennoch muss man natürlich nicht alles gutheißen.
Es ändert aber nichts daran das man sich einen Lebensraum mit denen teilt die anders denken ;)
 
Dein letzter Satz ist für mich am wichtigsten.

Was ist, wenn ich mir meinen Lebensraum NUR mit denen Teile, die gleich/ähnlich denken?
 
:) das mache ich doch auch zu einem guten Teil.
Aber ich treffe immer mal wieder Leute die nicht in mein Harmonieschema passen.
Das wiederum bricht etwas mein System auf, es ist nicht so angenehm klar aber es ist auch wichtig um weiter zukommen finde ich.

Sonst gibt es lauter Bertelsmannclubs und jeder Club hat einen Zaun drumherum.
 
Darauf will ich ja hinaus.

Was bedeutet weiterkommen für dich?

Was ist, wenn ich zufrieden bin, mit dem, was ich erreicht habe, was ich kann, was ich weiß. Dann brauche ich doch kein "aktives" weiterkommen.

Ich nenne jetzt als Beispiel eine Art selbsterhaltende Kommune, auch wenn das Wort oft mit negativen Eigenschaften in Verbindung gebracht wird.

Was ist, wenn ich eine Kommune mit gleichdenkenden gründe, in der alle zufrieden sind. Wo siehst du das Problem? Ich nirgends.
 
Weiterkommen bedeutet für mich etwas mitbekommen das ich nicht kontrollieren kann, planen kann oder unbedingt gut finden muss, also etwas das mich erweitert ;)

Zufrieden sein ist gut aber wer nicht mehr aktiv weiterkommen will entsagt sich der Entwicklung und Entwicklung ist nicht immer etwas Bequemes und kontrollierbares.
Ich hab nix gegen Kommune. Problem ist nur oft das dort wieder eine viel zu starke Gegenbewegung gezüchtet wird und es zu mehr Geschimpfe gegen ein unangenehmes System kommt als produktiv vielleicht einzuwirken.
Je mehr diese Leute dann über die Jahre maulen desto unglücklicher werden sie und oft bricht dann so eine Kommune nach spätestens 10 Jahren auseinander.
 
Ich spreche von Zufriedenheit innerhalb der "Kommune" Aufgrund von Selbsterhaltung, gleichen Interessen und Gedankenwelten, nicht von Abgescheidenheit Aufgrund von Unzufriedenheit. Somit lassen ich das Argument deinerseits, mit maulen und Gegenbewegung nicht gelten^^
 
es gibt nur Wenige die das schaffen und es gehört viel Reife zu.
Wenn Du das vor hast mit der Kommune wünsche ich Dir da viel Erfolg :)

Wenn, dann wäre für mich z.B. wichtig das die Kommune weltoffen ist und offen wäre für Viele die das Motto der Kommune erweitern könnten.
Dann aber bräuchte ich wieder keine Kommune denn das kann ich auch ohne diese haben :)



Gleiche Interessen und Gedankenwelten sind zwar schön aber auch Falle!
Hat man das zu viel wird man nicht mehr ohne können.



Jeder hat aber sein eigenes Gleichgewicht zwischen intellektueller Berührung und physischer Berührung. Ich finde ersteres nämlich auch sehr wichtig. Lebenspartner sind ja nicht nur für "körperliches" da

stimmt, wenn das meinerseits so rüber kam ausschließlich. Nee, das war so gemeint das persönlicher Kontakt, anfassen einfach oft mal zu sehr ins Intellektuelle verlagert werden.
Ich nenn das dann auch gerne Geisteswixe**i :d
Jeder Bereich hat seine optimalen Wirkweisen. In dem Moment wo ich es falsch zuordne geht es mir schlecht.

Dennoch kann natürlich das Verhältnis vollkommen verschieden sein eines Menschen.
Der eine ist halt mehr Philosoph und Denker, ein anderer packt mehr an usw...

Mir ging`s ja auch ganz praktisch zuletzt darum das ich finde das persönliche Gespräche samt Gestik einem schneller klar machen woran man ist was potentielle Partner betrifft ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
ok :)

Im Grunde bist Du auf der Suche und suchst Halt in einer Welt die haltlos scheint.
Ein einfaches Zeichen dafür das Du selber noch nicht in dir zu Hause angekommen bist.
Bist Du das aber kommst Du leichter klar mit Systemen die Dir auf die Eier gehen ;)
Du trägst dann das eigene System mobil in dir herum, bist selbstsicher, hast deine Meinung und Harmonie in Dir selbst.
Dann musst Du weniger im Außen danach suchen :)
 
Das seh ich etwas anders, anzukommen, bedeutet für mich nicht zu resignieren, oder etwas zu akzeptieren, was gegen meine Gedanken, meine Gefühle, oder meinen Geist arbeitet.

Ich bin auch nicht auf der Suche, ich weiß genau, wohin ich möchte und was mir gut tut, wer ich bin.

Die Welt erscheint mir auch nicht haltlos, denn ich setze die Welt, nicht mit dem System gleich.
 
Das seh ich etwas anders, anzukommen, bedeutet für mich nicht zu resignieren, oder etwas zu akzeptieren, was gegen meine Gedanken, meine Gefühle, oder meinen Geist arbeitet


dann meinen wir ja das Gleiche :)
freut mich
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Ich bin auch nicht auf der Suche, ich weiß genau, wohin ich möchte und was mir gut tut, wer ich bin

ich bin immer weiter auf der Suche, weiß nicht immer genau wohin ich möchte und auch nicht immer was mir gut tut.
Dennoch bin ich, denke auf einem Maß angekommen wo ich zufrieden sein kann.



Die Welt erscheint mir auch nicht haltlos, denn ich setze die Welt, nicht mit dem System gleich

Das finde ich gut. Dann bist Du auf einem guten Weg wie ich finde :)



Reitet ihr auch alle fein auf der Liebeswelle?

:love::love:

ja:
 
Zuletzt bearbeitet:
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