[Sammelthread] Was ist Liebe?

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Ihn Ihr lassen. Ein Gentleman gewinnt vor sich selber an ansehen auch wenn ihm Niemand dafür danken sollte ;)
 
Fang aber nicht an das Single-Dasein als Best-Zustand zu glorifizieren und den Beziehungs-Zustand als halb volles Glas zu sehen, für dich selbst.
Ich weiß, dass du ein ziemlich reflektierter Mensch bist und dahingehend auch viel Erfahrung gemacht hast über die Jahre und ich will dir auch nicht das gute Gefühl absprechen,
aber dein Text ließt sich wie von einigen, denen ich schon bei ihrem neuen Single-Dasein "beobachtet" habe, wo dann dieser Zustand auf einmal als das doch beste,
was man haben kann, gepriesen wurde, wo vor 1 Wocher noch gesagt wurde, wie glücklich man doch sei und es wahrhaftige Schönheit bedeutet, jemanden an seiner Seite zu haben.

Ich meine, man neigt schnell in eine Extreme da zu fallen.
Besonders wenn vieles anstrengend war zum Ende hin, neigt man dazu den Single-Zustand als Befreizung zu sehen, was ansich auch gut ist für einen,
man sollte dabei nur nicht außer Acht lassen, dass der Zustand der Beziehung auch seine Seiten hat, sprich kein "Beziehungs-Hasser" werden :d

Kenn' solche Typen, wennde dich mit den über die Beziehung unterhälst und auch nur ansatzweise erwähnst, dass man bspw. 'nen kleinen Twist hatte,
dann gehts los..."Ja, bin ich doch froh Single zu sein"...
 
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Nein, ich bin kein Beziehungshasser jetzt und wer nicht in der Beziehung streiten kann kann keine Beziehung führen finde ich.
Im Moment bin ich einfach dankbar meine Ruhe zu haben und schätze das Singledasein.
Bin auch schneller angewidert wenn mir nervige Paare begegnen, was sicher mit aus meiner eigenen letzten Beziehung rührt.
Ich hatte es halt nicht grad leicht da in der Vergangenheit. Kann ja auch wieder anders werden in welcher Form und mit welcher Frau auch immer...
 
Ich weiß, dass du kein Beziehungshasser bist, aber ich seh's öfters in so eine Extreme fallen, die mir nicht so gefällt, das wollte ich mal festhalten.
Dankbar zu sein, seine RUhe zu haben, kann ich gut nachvollziehen.
Inwiefern bist du denn angewidert? Nervt es dich, dass sie sich streiten oder wie meinst du?
Genieß es erstmal, ist der beste Punkt um wieder offen zu sein, denke ich, aber keine Psychose entwickeln :haha:
 
Nur wodran es jetzt am Ende bei Ihre gescheitert ist, keine Ahnung.
Wenn ihr noch eine Gesprächsbasis habt, frag sie doch einfach.

Sie hat noch 'nen Laptop von mir auf den sie angewiesen ist. Eigentlich möchte ich den gern wieder haben, andererseits weiß ich dass sie in der theoretischen Ausbildung ohne aufgeschmissen ist...
Was soll ich tun?
Ihr sagen, dass du ihr den Laptop noch für ein oder zwei Wochen borgst, bis sie sich ein eigenes Gerät beschafft oder sie dir das Teil abgekauft hat.
 
Kann mir jemand von euch verraten was daran so schwer ist eine Freundin zu finden?! Ich will ja nichts für die Ewigkeit (sowas muss isch einfach ergeben). Aber ganz ehrlich: Egal was ich tue, ich bin immer nur der Depp der Freundschaft. Ich komme ins Gespräch mit Frauen ganz normal, ich kann selbst aus scheiss mich auf Partys als assi ausgeben, andere Berufe vorweise oder Lebensläufe... egal was... die rennen nur diesen spaddeligen, assis hinterher die nix inner Birne haben. Intellekt, Verständnis, Freundschaft, Vertrauen, alles nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
ARGH...ich muss das jetzt los werden. Irgendwie stolper ich über meinen eigenen moralischen Codex oder stell mich einfach doof an. Und zwar hab ich heute/gestern beim ausgehen die Tochter von früheren Freunden meiner Eltern getroffen. Ich kenn die seit ... naja quasi ihr ganzes Leben, und hatte in den letzten paar Jahren kaum noch Kontakt. Naja sie wirft sich relativ stark an mich ran, ich bleib aber noch so gut wie möglich auf Distanz...weiß ja nicht wozu das führen könnte. Meine Gesellschaft bis dato verabschiedet sich in dem Moment. Im Laufe des Abends kommt irgendein Typ an, knutscht sie um und das war's dann. Ihre Freundin ist verschollen, ich tanze mit irgendeiner die neben mir steht, die knutscht mich und ich merke sofort dass es das eben nicht ist.

Irgendwie...ärgere ich mich dass ich nicht in der Position war mit meiner bekannten eng umschlungen den Abend zu verbringen, auch wenn die Konsequenzen vermutlich unschön gewesen wären...und irgendwie...trauere ich gerade einer Frau hinterher, die von mir Abstand hält. Um gleichzeitig von einer Abstand zu halten, die mit einem freundschaftlichen Verhältnis schon überfordert scheint.

Warum muss das Leben so kompliziert sein...oder...warum ist gerade mein Leben so kompliziert!?
 
@ Jolokia

Wie alt bist du denn? Das ist keinesfalls abwertend gemeint. Ich habe nur beobachtet, dass besonders jüngere Männer, die noch nie eine Freundin hatte, ihr Selbstwertgefühl teilweise extrem daran festmachen. Sich so unter Druck setzen ist erstens überaus ungesund und zweitens kontraproduktiv -- NICHTS wirkt auf Frauen so abtörnend wie Verzweiflung.

Es kommt, wie's kommt. Sei du selbst, sei entspannt, spiel niemandem etwas vor, dann klappts. Hat's bei mir auch . . .
 
Inwiefern bist du denn angewidert? Nervt es dich, dass sie sich streiten oder wie meinst du?

Mir sind einfach schon viele Beziehungen begegnet wo immer so eine Spannung in der Luft lag wenn ich das Pärchen traf, eine unangenehme Spannung.
Einfach die Atmosphäre. Man sieht dann wie ständig einer den anderen mit Kleinigkeiten reizt und fragt sich ob Sie Langeweile oder zu wenig Arbeit haben bzw. nicht ausgelastet sind.
Ich red nicht von frisch verliebten oder 2 jährigen Beziehungen. Ich red von längeren Beziehungen oder Ehen. Und da ist mir eigentlich so gut wie noch nie eine begegnet wo ich mich richtig wohl gefühlt hatte.
Meistens waren die Partner genervt vom Anderen und haben sich halt irgendwie zusammengerissen um weiter zumachen. War einfach auffällig.
Wenn einem wirklich hunderte von solchen längeren Beziehungen begegnen und man dann sieht das 90% sich nicht wirklich verstehen beginnt man doch größere Zweifel am System einer Ehe zu haben.
Ich denke es ist gar nicht schlecht z.B. eine Wochenendbeziehung zu führen oder das jeder wieder in seine eigen Wohnung zurück kehrt dazwischen.
Mach das selber mal 20 Jahre und prüf wie deine Beziehung so ist. Dennoch, es gibt sie, Beziehungen die dann immer noch zum überwiegenden Teil gut funktionieren und
energetisch gesund sind aber man kann sie suchen gehen. Es ist einfach richtig, richtig Arbeit und zwar von beiden Partnern damit ein
solches System über Jahrzehnte gesund bleibt und nicht wie ein Vampir an den Partnern saugt.
Da gehört wahnsinnig viel Reflektion, Toleranz und auf keinen Fall unter die Gürtellinie fallender Respekt in der Beziehung dazu. Kann der Eine dies, gehört da immer noch der andere dazu.
Klar hat man Streit und der ist auch wichtig und gehört dazu. Bloß, das Maß des Verständnisses sollte nicht auf einen Fingernagelgroßen Spielraum nach 20 Jahren schrumpfen.
So bald wir von längeren Beziehungen sprechen und Ehen sind wir da nochmal in einer sehr anspruchsvollen Liga.
Daher sollte man sich z.B. lange und gut überlegen ob man ein gemeinsames Kind im stabilen System der eigenen Beziehung treu groß ziehen kann.
Ob man dieser Arbeit gewachsen ist und ob man den wie ich finde beängstigenden Gedanken, bis das der Tod euch scheidet wirklich durchziehen kann.
Ich seh die ganzen Eheschließungen, religiösen Auferlegungen da eher als Kettenleger für ein Beziehungsideal was zumeist eher im Kopf als
Luftschloss existiert anstatt wirklich realitätsnah so über viele Jahrzehnte gelebt werden kann.
Dennoch gibt es durchaus solche Verbindungen aber man braucht da wirklich einen sehr gebildeten Charakter zu.
Solche Leute gibt es aber sehr, sehr selten vorzufinden wenn wir mal ganz realistisch sein wollen.
Schau sie dir doch an die älteren Paare. Viele sind resigniert. Urlaub machen sie oft nur noch getrennt und sie leben halt in einem Haus weil sie es so kennen.
Wirklich das Ziel wäre so etwas für mich nun nicht.
Die Flamme ist da schon lange gelöscht worden und man ist sich gegenseitig überdrüssig.
Daher ist es ja so wichtig etwas Liebesfeuer in der Beziehung zu bewahren und nicht die Liebe auslaugen zu lassen.
Dies gewinnt man in dem man nicht ständig Zeit miteinander verbringt, der Partner jeden Schritt von Dir kennt und Protokoll hält über das was man tut, wenn man auch
nach Jahrzehnten frische neue Dinge macht um die Liebe wieder aufzufrischen und nicht in einen Trott zu verfallen.



Genieß es erstmal, ist der beste Punkt um wieder offen zu sein, denke ich, aber keine Psychose entwickeln :haha:

Niemals, ich hatte bis Jetzt die schönsten Momente mit meiner Ex verbracht in meinem Leben. Was Sie übrigens genauso sieht.
Trotz aller Schwierigkeit halte ich viel von Liebe. Von Eheschließung bislang nicht so viel aber da das Leben ja nicht Morgen endet bin ich dennoch offen dafür.
Will man wirklich über Jahrzehnte zusammen sein sollte man sich wirklich gut überlegen wie nah man und viel gemeinsam man machen will um nicht in kürzester Zeit sich gegenseitig auf die Eier zu gehen.
Auch zu Anfang beste Verbindungen reißen durch ungünstige, zu große Nähe rasch später auseinander.
Wenn dann noch gemeint wird durch Kind und an die Kette nehmenden Ehevertrag würde sich die beginnende Unzufriedenheit
ändern wird man die Erfahrung machen das es dadurch erst richtig schlecht wurde. Eine Ehe und eine langjährige Beziehung, vielleicht dann noch Kinder die
dazu gekommen sind erfordern Profis sonst reist alles auseinander oder man erlebt diese unangenehme, krank machende Atmosphäre welche in der
Luft dann liegt. Und eines kann ich sicher sagen: So manche Krankheit entstand durch Aufregung und zerstörerische Atmosphäre in einer Ehe.
Kinder werden banane weil die Partner zu viel Krach haben, die Partner bekommen Schlaganfälle. Davon gibt´s einfach zu viel.
Menschen die aufgrund der Ehe krank geworden sind sind mir viele bis jetzt begegnet. Dagegen war auffällig das solche die entweder Single oder ungewöhnliche Beziehungsformen wählten meist viel
freier, ungezwungener und gesünder waren. Das nur meine Erfahrung bis jetzt damit.
Vom Schreiben her empfinde ich da jedoch @Reaper als ausgesprochen reif. Er gehört da zu den Leuten wo ich die Hoffnung habe das seine Ehe lange und gut verläuft :)



@TheFrozen, wenn Du das Notebook Ihr schenkst kannst Du nur gewinnen und zwar auf einer Ebene die wirklich handfest ist und innerlich gibt.
Wenn Du da schenkst wirst Du die Erfahrung machen das Du nix verlierst. So etwas bekommt man doppelt zurück.
Allerdings gehört dann dazu auch den entsprechenden Charakter zu besitzen um dies wahrzunehmen.
In jedem Fall sind das die Dinge die Du, wenn Du mal stirbst, in hoffentlich hohen Alter :) angerechnet bekommst, garantiert!
"Besitz kann man nicht mit in´s Grab nehmen" Sehe das als Metapher für die eigene Interpretation und Umlegung auf dein eventuelles Beziehungsende. Wie Du das interpretieren willst soll Dir überlassen sein.
Wenn Du jetzt mit zarten 21 noch meinst da was zu verlieren so wirst Du später zurückdenken und kannst Dir dann auf die Schultern klopfen und sagen es war gut da zu schenken.



Kann mir jemand von euch verraten was daran so schwer ist eine Freundin zu finden?! Ich will ja nichts für die Ewigkeit (sowas muss isch einfach ergeben). Aber ganz ehrlich: Egal was ich tue, ich bin immer nur der Depp der Freundschaft. Ich komme ins Gespräch mit Frauen ganz normal, ich kann selbst aus scheiss mich auf Partys als assi ausgeben, andere Berufe vorweise oder Lebensläufe... egal was... die rennen nur diesen spaddeligen, assis hinterher die nix inner Birne haben. Intellekt, Verständnis, Freundschaft, Vertrauen, alles nicht

Du suchst im falschen Bereich. Mal auf der Uni z.B. geschaut?
Du sollst auch nicht den Assi machen oder dich für blöd verkaufen.
Wenn Du "Intellekt, Verständnis, Freundschaft, Vertrauen" möchtest solltest Du nach Orten suchen wo genau darauf Wert gelegt wird.
Auf Partys wird oftmals eher wert gelegt wer der größte Entertainer ist. Das wäre dann komplett der falsche Ort für Dich zur Suche ;)



Naja sie wirft sich relativ stark an mich ran, ich bleib aber noch so gut wie möglich auf Distanz...weiß ja nicht wozu das führen könnte

Warum?



Irgendwie...ärgere ich mich dass ich nicht in der Position war mit meiner bekannten eng umschlungen den Abend zu verbringen, auch wenn die Konsequenzen vermutlich unschön gewesen wären...und irgendwie...trauere ich gerade einer Frau hinterher, die von mir Abstand hält

ärgere Dich nicht denn Du wolltest auf Distanz bleiben ;)



Warum muss das Leben so kompliziert sein...oder...warum ist gerade mein Leben so kompliziert!?

Weil Du einen inneren Konflikt hast. Du willst eine Freundschaft mit Ihr und dann wieder eng umschlungen mit Ihr tanzen.
Einem Codex zu folgen hat nur so viel Sinn wie man ohne sich zu verbiegen mit Authentizität auch halten kann.
So gibt es Menschen die meinen z.B. mal eben Jaido zu machen um als Samurai neu geboren zu werden aber innerlich sind sie weit davon entfernt.
Somit ist der Mantel löchrig und es scheint ein anderer Mensch darunter hervor.
So wird das also nix. Entweder oder.
Es sollte Dir bewusst werden das Du nicht durch Denken deinen inneren Bedarf so bezwingen kannst.
Du solltest dein Inneres da mit an den Tisch setzen und nicht mit Unterdrückung und einem Scheincodex arbeiten.
Das ist nämlich Selbstlüge und macht kaputt ;)
 
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@tree: Da hältst du mir gerade den Spiegel vor, weil sowas ähnliches hab ich letztens einem Kumpel attestiert. Codex ist vielleicht das falsche Wort, aber wenn man nur weiß was man nicht will, und nicht was man will, ist es deutlich schwerer durchs Leben zu kommen. Ich hab vom gestrigen Abend doch einiges mitgenommen, vielleicht genau deswegen weil er so gelaufen ist wie er gelaufen ist. Das lässt sich gerade schwer in Worte fassen.
 
Kann mir jemand von euch verraten was daran so schwer ist eine Freundin zu finden?!
Gar nichts ist schwer daran, musst nur am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein ;) Meine erste 'richtige' Freundin hatte ich so um die 18 - wie wir zusammengekommen sind? Sie hat mir gefallen, ich hab ihr gefallen, wir haben geredet, getanzt und irgendwann kam es dann zum ersten Kuss. Um ehrlich zu sein, ich hab zu diesem Zeitpunkt ja nicht einmal eine Beziehung gesucht ... was vielleicht auch der Grund war, warum ich eigentlich sehr entspannt an die Sache rangegangen bin.

Naja sie wirft sich relativ stark an mich ran, ich bleib aber noch so gut wie möglich auf Distanz...weiß ja nicht wozu das führen könnte. Meine Gesellschaft bis dato verabschiedet sich in dem Moment. Im Laufe des Abends kommt irgendein Typ an, knutscht sie um und das war's dann.
Ist auch gut so; willst du wirklich nur ein 'Beliebiger' sein? Ich mein, wenn sie wirklich etwas von DIR wollte, dann hätte sie sich nicht 'nem Wildfremden an den Hals geworfen.

Codex ist vielleicht das falsche Wort, aber wenn man nur weiß was man nicht will, und nicht was man will, ist es deutlich schwerer durchs Leben zu kommen. Ich hab vom gestrigen Abend doch einiges mitgenommen, vielleicht genau deswegen weil er so gelaufen ist wie er gelaufen ist. Das lässt sich gerade schwer in Worte fassen.
Der eigene Kodex wird erst dann zum Problem, wenn du versuchst, die Realität mit idealen Personen zu füllen (dich eingeschlossen. Gerade Fehler&Schwächen machen doch die Menschen erst interessant ... vorausgesetzt natürlich, du gestehst den Anderen eigenständiges Verhalten, motiviert durch ganz eigene Bedürfnisse, zu - ansonsten hast du nämlich ein großes Problem.

Reflexives Verhalten und/oder Meditation sind hilfreich, seinen Kodex neu zu orientieren.
 
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kann ein gutes Werkzeug sein, absolut :) Nur wer sein Inneres gut kennt kann auch gut dieses mit den Taten im Außen in Einklang bringen und wirkt dementsprechend echt.
Beides gehört zusammen wenn es in gesunde Bahnen gehen soll von der Wirkungsweise.
 
Gar nichts ist schwer daran, musst nur am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein ;) Meine erste 'richtige' Freundin hatte ich so um die 18 - wie wir zusammengekommen sind? Sie hat mir gefallen, ich hab ihr gefallen, wir haben geredet, getanzt und irgendwann kam es dann zum ersten Kuss.

So einfach ist das aber nicht. Wie kam es zu dem reden? Hast du sie angesprochen? Da scheitert es schon bei vielen. Eine Frau bequatschen, dass sie mit einem tanzt, und dann so tanzen, dass sie einen küsst, das kann bei weitem nicht jeder. Auch wenn es für viele wohl die einfachste und normalste Sache der Welt ist.
 
Ach Leute, es ist doch ganz einfach:

hKqSdVc.jpg


;)
 
Wie kam es zu dem reden? Hast du sie angesprochen? Da scheitert es schon bei vielen. Eine Frau bequatschen, dass sie mit einem tanzt, und dann so tanzen, dass sie einen küsst, das kann bei weitem nicht jeder. Auch wenn es für viele wohl die einfachste und normalste Sache der Welt ist.
Meine erste Freundin hab ich auf 'ner Geburtstagsfeier einer gemeinsamen Bekannten kennengelernt. Dort ist sie mir aber eigentlich gar nicht besonders aufgefallen; ich hab nur ein paar Mal kurz mit ihr geredet und ansonsten gute Laune verbreitet ... und ja, ab und zu aus "versehen" Augenkontakt hergestellt, weil mich ihre Brüste fasziniert haben :d Wichtig dabei: immer viel&ehrlich lächeln, das macht sympathisch. Am Ende des zweiten Treffens (Ballnacht; wieder über die Bekannte eingeladen) ist es dann passiert: der erste Kuss. Wußte gar nicht, wie mir passierte, so schnell ging das - noch kurz zuvor 'enger' getanzt und schon hingen wir uns an den Lippen. Eigentlich wolle ich nur flirten, dabei sind es dann 3 Jahre geworden.

Nur meine längste Beziehung war ein 'Kind des Mutes' --> Mit-Studentin angequatscht (irgendwas zur Vorlesung und weil ich eigentlich ihre Freundin im Visier hatte) und danach immer wieder miteinander geredet und nebeneinander gesessen. Bald darauf war ein erster Kaffee angesagt. Weiter ging es mit Flirten, 'zufälligen' Berührungen, Anrufen und irgendwann mal hab ich ihr 'nen Kuss gestohlen. 9 Jahre später hat sie mich verlassen :heul:

Lächle und sei immer du selbst, alles andere ergibt sich wie von selbst; was gar nicht funktioniert (für mich!) sind Anmache von Wildfremden in 'ner Disco, Grossparty, etc --> ich brauch Ruhe und Orte, wo ich mich sicher fühle. Und außerdem ist auch nie hop-oder-drop --> wenn man sich sympathisch findet kann es schon mal eine Weile dauern, bis man zusammen findet.
 
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Bei mir ists eh seltsam momentan. Ich hab endlich einen super job, aber vereinsame hier. Quasi alle Freundschaften von früher sind so im Sand zerlaufen, weil sich keiner gekümmert hat und es mir zu doof war, da ständig hinterher zu laufen. Jetzt haben alle eine/n Partner/in, sind weggezogen und haben sich eingeigelt.
Ich schätze mal, dass mein Verlangen nach einer Freundin einfach daher kommt, dass ich mich zu Tode langweile.
Scheiß Situation. Naja, einfach auf den job und die Kohle konzentrieren.
 
Alle ziehen aufs Land, in die große Stadt nie wieder
Silbernes Besteck, goldener Retriever
Alle mähen Rasen, putzen ihre Fenster

Freundschaften zu pflegen ist mMn mit das wichtigste im Leben, wenn das allerdings auf lange Zeit einseitig ist, dann muss man sich neue Leute suchen.
 
Naja, einfach auf den job und die Kohle konzentrieren.
Dann wird es sehr schwer werden --> such dir eine Freizeitbeschäftigung, wo man sich in Muße trifft um seinem Hobby nachzugehen. Also irgendwas, wo du keine Hektik verspürt (schnell fertig zu werden) und wo du mit Menschen deines Alters zusammen triffst.
 
Bei mir ists eh seltsam momentan. Ich hab endlich einen super job, aber vereinsame hier

ich weiß es klingt hart aber das liegt sicherlich zum Großteil auch an Dir, an Deiner zu oft negativen Haltung den Dingen gegenüber.
Ich kenne Deine zahlreichen Posts ja nun im Forum schon eine Weile und da fällt mir halt gewaltig oft deine Art auf die Dinge negativ zu sehen.
Einiges finde ich wirklich gut durchdacht und hab auch schon als was von Dir mal zwischenzeitlich mitgenommen aber meist eben negativ.
Da gibt´s oft auch keinen Bauplan raus oder ein steh auf und mach weiter....
Wie soll ein Freund es lange bei Dir aushalten ohne das es ihm zu viel wird damit?
Selbst wenn Du zu seiner Zeit sogar Kumpels fandest mit denen Du gemeinsam diese negativ Haltung teilen konntest, irgendwann ist es auch
Denen zu viel und sie werden sich entfernen von Dir weil Sie durch derlei Haltung Kräfte geraubt bekommen.
Das Fiese ist leider das selbst wenn Du Gründe hättest die Dinge oftmals negativ zu sehen irgendwann kaum Wer mehr mit Dir zusammen sein möchte dadurch.
Und wenn es dann doch Wer sein sollte zieht Ihr euch dann höchstwahrscheinlich gegenseitig runter was wiederum Keinen von Euch längerfristig dann gut tut.

Was ich wiederum aber höchst positiv an Dir erkenne ist das Du endlich einen Job gefunden hast und Du ihn sogar super findest.
Auf Kohle konzentrieren wird noch mehr frustrieren auf lange Sicht, denn wenn Du merkst das dadurch kein Mensch ersetzt wird der
Dir nahe steht und Dir gut tut wirst Du erst recht fallen und das Leben klappt wie ein Buch zusammen.

Finde es schon gut das Du den Job machst und dabei bleibst auf jeden Fall.
Vielleicht gelingt es Dir ja eines Tages doch noch mehr an die Sonne zu kommen und davon zu profitieren :)
Da kommen Freunde von ganz alleine ;)
 
Naja, finde mal neue Freunde mit 28.

So negativ bin ich eigentlich gar nicht.
3 Jahre Arbeits- und Perspektivlosigkeit haben mich natürlich runter gezogen, aber auch in der Zeit hab ich Spaß mit freunden gehabt, ohne jegliches negatives Gerede. Nur musste ich ständig die treffen organisieren, allen hinterherschreiben und so weiter. Mittlerweile ist mir das einfach zu doof und zu anstrengend. Das lag auch nicht an mir, weil jetzt, ohne mich als Initiator, sehen die sich alle untereinander auch nicht. Scheint aber allen egal zu sein, weil sie mit dem Partner zu Hause hocken können.
 
@tree
Leicht überheblich...

wenn man diesen einen Post nur liest sicherlich.
Wenn man die anderen 200 von neo noch kennt eher weniger aus meiner Sicht...
Daher erlaube ich mir diese Sicht. Dennoch ist das meine Interpretation und ich bin nicht das Maß der Dinge, ich seh´s halt so und mach da keine Butterblumenpflege.
Denn damit wäre Ihm auch nicht geholfen finde ich.



@neo, Du wirst wieder neue Freunde finden.
Es ist nun mal leider oft so das bei Partnerschaften sich bestimmte Bande neu sortieren.
Ist zwar nicht schön mit anzusehen aber man kann jetzt dran verzweifeln oder sich neu sortieren.
Daher sind das nicht die Richtigen nun und das Leben geht weiter ;)



Naja, finde mal neue Freunde mit 28

was ist denn das für eine weltfremde Aussage :confused:
Du tust so als wärst Du ja 100 und würdest Morgen sterben.
Freunde können in allen Lebenslagen gefunden werden und zu jedem Alter.
Auch die Qualität dieser ist keineswegs beschränkt auf unter 28 jährige :haha:

Meine Güte neo :shake:



such dir eine Freizeitbeschäftigung, wo man sich in Muße trifft um seinem Hobby nachzugehen. Also irgendwas, wo du keine Hektik verspürt (schnell fertig zu werden) und wo du mit Menschen deines Alters zusammen triffst.

Würde ich auch empfehlen. Etwas wo Ruhe ist finde ich wichtig um sich gechillt kennenzulernen.
Klar gibt es auch Disko usw.. und das Leben hat auch nicht den Plan immer sichtbar aber ein ruhiges Plätzchen gibt nicht selten gute Rahmenbedingungen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir sind einfach schon viele Beziehungen begegnet wo immer so eine Spannung in der Luft lag wenn ich das Pärchen traf, eine unangenehme Spannung.
Einfach die Atmosphäre. Man sieht dann wie ständig einer den anderen mit Kleinigkeiten reizt und fragt sich ob Sie Langeweile oder zu wenig Arbeit haben bzw. nicht ausgelastet sind.
Ich red nicht von frisch verliebten oder 2 jährigen Beziehungen. Ich red von längeren Beziehungen oder Ehen. Und da ist mir eigentlich so gut wie noch nie eine begegnet wo ich mich richtig wohl gefühlt hatte.
Meistens waren die Partner genervt vom Anderen und haben sich halt irgendwie zusammengerissen um weiter zumachen. War einfach auffällig.
Wenn einem wirklich hunderte von solchen längeren Beziehungen begegnen und man dann sieht das 90% sich nicht wirklich verstehen beginnt man doch größere Zweifel am System einer Ehe zu haben.
Ich denke es ist gar nicht schlecht z.B. eine Wochenendbeziehung zu führen oder das jeder wieder in seine eigen Wohnung zurück kehrt dazwischen.
Mach das selber mal 20 Jahre und prüf wie deine Beziehung so ist. Dennoch, es gibt sie, Beziehungen die dann immer noch zum überwiegenden Teil gut funktionieren und
energetisch gesund sind aber man kann sie suchen gehen. Es ist einfach richtig, richtig Arbeit und zwar von beiden Partnern damit ein
solches System über Jahrzehnte gesund bleibt und nicht wie ein Vampir an den Partnern saugt.
Da gehört wahnsinnig viel Reflektion, Toleranz und auf keinen Fall unter die Gürtellinie fallender Respekt in der Beziehung dazu. Kann der Eine dies, gehört da immer noch der andere dazu.
Klar hat man Streit und der ist auch wichtig und gehört dazu. Bloß, das Maß des Verständnisses sollte nicht auf einen Fingernagelgroßen Spielraum nach 20 Jahren schrumpfen.
So bald wir von längeren Beziehungen sprechen und Ehen sind wir da nochmal in einer sehr anspruchsvollen Liga.
Daher sollte man sich z.B. lange und gut überlegen ob man ein gemeinsames Kind im stabilen System der eigenen Beziehung treu groß ziehen kann.
Ob man dieser Arbeit gewachsen ist und ob man den wie ich finde beängstigenden Gedanken, bis das der Tod euch scheidet wirklich durchziehen kann.
Ich seh die ganzen Eheschließungen, religiösen Auferlegungen da eher als Kettenleger für ein Beziehungsideal was zumeist eher im Kopf als
Luftschloss existiert anstatt wirklich realitätsnah so über viele Jahrzehnte gelebt werden kann.
Dennoch gibt es durchaus solche Verbindungen aber man braucht da wirklich einen sehr gebildeten Charakter zu.
Solche Leute gibt es aber sehr, sehr selten vorzufinden wenn wir mal ganz realistisch sein wollen.
Schau sie dir doch an die älteren Paare. Viele sind resigniert. Urlaub machen sie oft nur noch getrennt und sie leben halt in einem Haus weil sie es so kennen.
Wirklich das Ziel wäre so etwas für mich nun nicht.
Die Flamme ist da schon lange gelöscht worden und man ist sich gegenseitig überdrüssig.
Daher ist es ja so wichtig etwas Liebesfeuer in der Beziehung zu bewahren und nicht die Liebe auslaugen zu lassen.
Dies gewinnt man in dem man nicht ständig Zeit miteinander verbringt, der Partner jeden Schritt von Dir kennt und Protokoll hält über das was man tut, wenn man auch
nach Jahrzehnten frische neue Dinge macht um die Liebe wieder aufzufrischen und nicht in einen Trott zu verfallen.


Ich muss sagen, dass ich deine Erfahrung zwar nachvollziehen kann und das auch oft höre, aber ich zu meiner Überraschung sagen muss,
dass ich solche Paare eher selten getroffen habe, bezogen auf Pärchen, die sich offensichtlich überdrüssig sind.
Gestern z.B. hatten die Eltern des Vaters meiner Freundin Diamantene Hochzeit, seit 60 Jahren ein Paar. Ich kenne die Leute nicht persönlich,
obs das wahre Feuer der Liebe noch ist, kann ich da nicht sagen, könnte mir aber gut vorstellen, dass da hauptsächlich eine enge Beziehung zueiander herrscht.
Wohl kein Feuer mehr, aber eine gewisse Bindung zueinander. Spekulationen von mir :d

Ehen kommen meines Erachtens eh auf die Menschen dahinter an. Ich z.B. sehe die Ehe nicht als ein religiöses Ding für mich an, oder etwas, "was sich so gehört",
oder irgendeine Art von Vorteil. Für mich könnte eine Hochzeit weitab von Religion oder Finanzen stehen, ich würde das einfach als eine schöne Zeremonie als Zeichen unserer Liebe sehen.
Etwas, was wunderschön sein kann, etwas, womit man seine Verbindung auch in Worte definieren kann. Schwer beschreibare Sache.

Ansonsten denke ich hast du ein guten Punkt getroffen mit der gegenseitigen Abwesenheit voneinander, welche einen sicher auch erkenne lassen kann, was man an den anderen hat.
 
Ist als introvertierter Mensch halt so.

Hab letztens auch gelesen, dass Männer mit zunehmendem Alter immer weniger Freunde haben, verheiratete oft auch gar keine. Scheint also nicht so ungewöhnlich zu sein.

Eigentlich hab ich ja bei der Arbeit jetzt ein paar neue Kollegen. Die sind halt etwas älter aber man versteht sich gut. Das reicht auch eigentlich an sozialer Interaktion, nur abends alleine rumzuhocken ist eben manchmal etwas öde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neo, ich habe selbst mit "damals" 36 neue Freunde gefunden.
Andere von damals habe ich immer noch, auch wenn der Kontakt einfach nicht mehr so da ist, da wir mittlerweile verteilt im Land wohnen.
Kumpel findet man eh schnell, Freunde kristallisieren sich im Laufe der Zeit heraus.
Ich "muss" im Übrigen tree da schon zustimmen. Deine Posts zu der Zeit vor der Arbeit waren meist einfach nur negativ im Sinne von "alles ist Scheiße".
Ich finde es super, dass Du nen Job hast und der Dir wohl auch noch Spass macht.
Sieh das doch einfach mal als Anfang.
Den ersten Schritt in ein "gutes" Leben geschafft.;)
Dein Post liest sich so, als würdest Du nur ne Freundin wollen, weil Deine Kumpels nicht mehr da sind, nicht, weil Du gerne eine Freundin hättest.
Hast Du denn bestimmte Kriterien an eine Frau oder willst Du einfach irgendeine?
Liest sich so wie: Egal, Hauptsache Frau. Tut mir leid, aber so kommt es auf den ersten Blick rüber, auch wenn ich denke, dass es so gar nicht gemeint ist.
Ich wünsche Dir Alles Gute. Mach einfach weiter auf dem Weg und der Rest ergibt sich dann auch.
Mit 28 ist es noch lange nicht vorbei, auch wenn es einem so vorkommt. ;)

Edit: Da hab ich wohl zu lange geschrieben und überlegt. :d

Neo: Ich bin quasi das Gegenteil, zumindest bei Leuten, die ich kenne, bei Fremden auch eher so, dass ich zurückhaltend bin, aber bei Bekannten und Freunden mache ich keine Gefangenen. :d
Die Frage ist, ob Du einfach soziale Interaktion vermisst oder explizit eine Freundin/Partnerin/körperliche Nähe usw.
Dann musst Du einfach mal raus. Sei es mit Kollegen, irgendwelchen Bekannten whatever.
Zur Not: Ruf mich an, wir machen einen drauf. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist als introvertierter Mensch halt so.

Hab letztens auch gelesen, dass Männer mit zunehmendem Alter immer weniger Freunde haben, verheiratete oft auch gar keine. Scheint also nicht so ungewöhnlich zu sein.

Eigentlich hab ich ja bei der Arbeit jetzt ein paar neue Kollegen. Die sind halt etwas älter aber man versteht sich gut. Das reicht auch eigentlich an sozialer Interaktion, nur abends alleine rumzuhocken ist eben manchmal etwas öde.

Hab Geduld, ist doch schon mal ein positiver Anfang wie ich finde.
Wird sich noch entwickeln :)



@Leachim, deine Auffassung von Ehe kann ich teilen
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Dein Post liest sich so, als würdest Du nur ne Freundin wollen, weil Deine Kumpels nicht mehr da sind, nicht, weil Du gerne eine Freundin hättest.
Ja, das hast du richtig erkannt, hatte ich ja auch geschrieben. ;)
Aber das wird auch nicht passieren, da hab ich einfach zu große Abneigungen gegen Beziehungen. Aber es liegt irgendwie so nahe, da dieses "ich hab eine Freundin und scheiße auf alle meine alten Freunde" ja doch für viele gut zu funktionieren scheint.
 
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