Veränderst du die Cargo-Missionen würde das auch wieder Spieler vergraulen, diejenigen nämlich denen sie so gefallen wie sie sind.
Es gibt zwei Extreme, mein Beispiel ist einfach nur ausgedacht und nicht aufs reale bezogen:
Du fliegst eine Cargs Mission, der Empfänger sagt dir beim Abschluß: "Du ich habe den Apored gemacht und bin broke. Aber ich habe Coordinaten für eine Höhle wo was ist". Du fliegst hin, erschießt das Eichhörnchen das vor der Tür sitzt und plüderst den Sack Diamanten in der Höhle. Alles in allem 20 Minuten Spielzeit und man kann sich wieder um das Baby kümmern das hinter einem nach einer neuen Flasche brüllt.
Oder du bekommst die Koordinaten für einen Hive, wo du mit 5 Freunden hinfliegst, dich durchballerst und durchsprengst, um dann in der untersten Kammer ein T-Shirt als Belohung zu bekommen, wo drauf steht: "Ich habe 6 Stunden Lebenszeit verschwendet, und alles was ich bekommen habe war ein lausiges T-Shirt!".
Es müsste da ein Umdenken in der Entwicklerbranche geben, sprich das man dem Spiel sagen kann was man überhaupt an Zeit investieren will und kann. Weil in vielen Spielen ist es ja eher so das man spielen muss wie und was sich der Gamedesigner ausgedacht hat, passt man da nicht rein dann hat man Pech gehabt. Und da sehe ich persönlich auch einen guten Ansatzpunkt für KI in Spielen. Die Designer bauen Module aus Räumen, Quests, Proben die sich, ähnlich wie ein D&D-Stempelset, zu Maps verbinden lassen. Dann füllt man die Räume mit Gegnerspawnspots etc. Man sagt der KI was man so an Zeit investieren will und hat einigen Spaß mit dem was sie für einen zusammen baut. Und Ja, das ist irgendwann und irgendwie generisch, aber mal Hand aufs Herz, das trifft auf die meisten Quests/Aufträge zu.
In meinen Augen müssen sich Spiele wieder auf den Spieler zu bewegen und nicht den Diktator mit "Friss oder stirb" raushängen lassen.