[Gelöst] Glasfaser oder nicht? Fantasiepreise bei den Tarifen

Eine wohl weitere Geschäftsidee der Telekom:
Wenn bei euch der "Ausbau" (FTTB) vollzogen ist oder bald ansteht, könnt ihr online nicht mehr von einem auf den anderen DSL-Tarif wechseln. Dafür muss halt die Verfügbarkeit abgefragt werden und wenn das System das mit Glasfaser merkt, bricht es die Überprüfung sozusagen ab und leitet euch auf die Seite um wo ihr euch den Glasfaserrtarif aussuchen sollt (y) :poop:
Wenn ihr Mieter seid habt ihr das zwar nicht mitbestimmt, aber das Leben ist halt kein Zuckerschleck...

Die Frage in die Menge:
Kann man denn in so einem Fall (wenn keiner in so einem Haus noch Glasfaser gebuchrt hat) sein DSL-"Tariif" ändern oder geht es nur von dem was man bereits hat, nur noch auf Glasfaser?
 
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Frage zurück:
Schon den Weg des geringsten Widerstands gewählt und einfach mal beim Anbieter angefragt?
 
Das ist eine (sorry) blöde Antowrt in einem Forum. Erstesn ist der Beitrag eine Information. Davon lebt ein Forum. Zweitens könnte das schon jemand mitgemacht haben. Man braucht sich also nicht durch den Support wühlen. Und ohne persönliches Interesse wie bei mir (suche auch nur Infos) sich ggf. erstmal ein Werbegespräch für Glasfaser reinziehen müssen :sneaky: Das mit dem geglaubten geringsten Widerstand ist zuweilen ein zweischneidiges Schwert :poop:

Aber für so manchen geniale Ratschlag nimmt sich so mancher Forist dann trotzdem die Zeit. Vielen Dank also für den Tipp. Es war immerhin der 279ste Beitrag seit 2009 (y)
 
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Sei mutig und geh das Thema an, wenn es dich interessiert. Im Anschluss kannst du die Information doch der Allgemeinheit kundtun.
Win-Win 👍🏻

Wobei der Großteil wahrscheinlich eher Richtung Glasfaser schielt und der alten DSL-Leitung keine Träne nachweint 🤷
 
FTTB und DSL dürfte eh spannend werden - normal wird dann nämlich die DSL Leitung zweckentfremdet um ab da G.Fast oder dergleichen zu machen 🤔
 
Sei mutig und geh das Thema an, wenn es dich interessiert. Im Anschluss kannst du die Information doch der Allgemeinheit kundtun.
Win-Win 👍🏻
Done! 8-)
Hatte heute noch ein Telekom-Team zu betreuen (Job). Da die Jungs aber nicht weniger fähig waren als ich :LOL: war der Mittag in der Kantine schon recht entspannt. Da ging es auch so bisschen um das reale Privatleben und die brachten auch Glasfaser ins Gespräch.
Von mir absolut nicht angestoßen, möchte ich hiermit unterstreichen :-) (ernsthaft)

Da war ich also ebenfalls ganz vorsichtig am lästern, bis ich aufgeklärt wurde:
1. Natürlich kann man sein DSL (-Tarif) ändern, auch wenn die Faser durch die Hausmauer geschoben wurde. Das mit den Webseiten ist nur eine dürftige Vertriebsidee. Man kann sich da irgendwei von befreien (der ständigen Umleitung) oder man "geht in den Laden". Die machen die Umstellung dann.

2. Deren weitere Ansage war: Das mit der Glasfaser wird kaum wo richtig verstanden. Zum Beispiel von mir nicht, weil ich seit zig Jahren und 3 Umzügen immer eine recht gute Leitung hatte.
Das ist aber nicht gängig. Und mit der Leitung wird auch nicht die von der TAE-Steckdose bis in den Keller gemeint, sondern vom Haus zum DSLAM. Das ist mehr oder weniger und mittlerweile eine recht ranzige Infrastruktur. Auch weil in Erwartung der Glasfaser, die Gesellschaften da kaum noch investiert haben. Schon ewig nicht.
Es geht also primär nicht um 500Mbit oder 1Gbit und das Absahnen beim galligen Endkunden (dazu unten mehr), sondern um all die armen Schweine die mit 50er, grad so bei 16 liegen (und ähnliches). Oder oft Abbrüche haben und die Linecards für die dann irgendwann auf Notprofile umschalten. Aber auch die, die 100 gerne hätten und bräuchten, und max. 55 hinbekommen.
Alles sowas halt.

Sie waren übrigens auch meiner Meinung, daß bis auf die Eigenheime als Häuschen, für allen anderen meist eigentlich G.Fast die Schlüsseltechnologie ist. Die mit den Eigenbuden in 2-4 (und mehr) Stöckigen Häusern wollen keine Baustelle im Haus. Oder im Flur/Wohnzimmer. Das ist nämlich nicht durchgehend so einfach an der alten Kupferstrippe den LWL hoch zu ziehen :whistle: Und wenn die Kupferstrippe nicht absolute Katastrophe ist, ist sie auch für G.Fast ok. Und die Mieter wollen das auch nicht und laufen Sturm, falls eine Wohngesellschaft auf so eine Idee kommt. Wenn es ganz schwierig ist neu zu ziehen, will auch als Mieter niemand plötzlich 2 kleine Kabelkanäle jeweils 1m im Wohnzimmer oder Flur haben. An sich klar.

Wobei wir dann noch kurz eben zu den Kosten (Tarife) übergingen:
JETZT auf jeden Fall machen lassen. Weil es als FTTB nichts kostet. Danach wird das schon SEHR schwierig da preiswert wegzukommen. Und wie oben liegen lassen oder eben G-Fast machen, wenn z.B. die Leitung zum DSLAM mies ist. WEIL, es kostet nicht einen Cent mehr (!)
Über Glasfaser lässt sich nämlich drosseln wie man lustig ist. Man kann damit also über G.Fast auch 50Mbit oder 100Mbit machen. Was man halt so bestellt. Und bei der Telekom jedenfalls kosten 50 oder 100 Mbit als G.Fast exakt das Gleiche wie VDSL.

Man braucht halt nur Modem + Router mit WAN oder halt G.Fast Router. Schon klar. Modem bei der Telekom meinten sie 50€ oder so.
Glasfaser wegen Speedrekorde halten sie für eine Forenblase des nerdischeren Volkes und teils schräge PR-Kampagnen. Der eigentliche Gedanke hinter Glasfaser ist, daß möglichst viele die VDSL/SVDSL-Geschwindigkeiten hinbekommen, die sie haben möchten Aus dem Keller/im Keller bis zum Router, über Kupfer. Es ginge nicht um ganz Deutschland auf Highspeed. Max. schaltet die Telekom bis jetzt wohl 500Mbit.

Das zum Thema meienrseits. Danke fürs Zuhören :LOL:

PS:
Wobei FTTH im eigenen Häuschen meist auch "nur" FTTB ist :-) Wenn man keinen Keller hat, ok. Dann landet es im Wohnraum oder "Hauswirtschaftsraum". Meist dann aber doch im Keller und ab da geht eher Ethernet hoch. Dann landet z.B. diie Fritte halt im Keller. Bis auf die aufrecht stehenden ist da auch keine von nett anzusehen... Den Rest machen dann die Switche und die Repeater.
 
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Joar.... Hier steht der Glasfaserausbau auf der Kippe, weil die Vorvermarktung gerade mal bei 24% liegt. 35% müssen es sein, dass GIGANET mit dem Ausbau anfängt. Im Nachbarkaff, kamen nur 21 % zusammen, da wird jetzt punktuell gebündelt, dass die Bereich mit Gewerbe und Schulen, schnelles Internet bekommen. Angeblich geht es im Frühling los. Ich bin Eigenheimbesitzer und habe ein Vorvertrag abgeschlossen, um eben die Anschlusskosten von 1200 EUR nicht zu haben und weil ich gerne Glasfaser hätte. 300Nbit kosten 2 Jahre lang 29,90. Ich zahle im Moment, als alter Bestandskunde bei 1und (18 Jahre), 9,99 pro Monat für 12 Monate, danach 39,99 für 250Mbit. Seit 3 Wochen kommen 220Mbit an, nutzbar 212.

Meine 4 von 5 Nachbarn, haben sich gegen einen Vertrag entschieden. Sie bräuchten es nicht, ihnen reichen ihre 50Mbit. Ich habe mich mit abgefunden, dass es kein Glasfaser geben wird in unsere Stadt. Schade, für zukünftige Generationen aber gut, lässt sich nicht ändern. Vielleicht kommen noch bis Ende April, dann endet die 2. Vermarktungsverlängerung, die fehlenden 11% zusammen. Ich glaueb es nicht, weil das Vertrauen in die Firma durch ihre penetrante Vermarktung und Hausbesuche, den Menschen sauer aufgestoßen ist.
 
Ethernet vom Router in die Räume macht aus FTTH noch kein FTTB 😅
Du meinst aus FTTB noch kein FTTH... (?) :sneaky: Wie ich das bisher sehe kann man mit G.Fast nur 90/10 und 50/50 machen? (?) Mit FTTH auch sowas wie 150/75 Mbit. Richtig?
Da wird aber noch irgendwann was kommen. G.Fast geht auf in-house gängigen Längen

@Leon123
Bei uns im Stadteil zog die Telekom (bzw. die Subs...) das Zeug kreuz und quer durchs Viertel, irgendwie ohne Vorvermarktung. Macht die Telekom und die stellt sich bei der Durchsetzung wohl nicht so blöd an wie wohl einige andere "Anbieter".
Wie schon oben beschrieben. Was ich davor nicht mitbekommen habe, weil ich auf der Eigentümerversammlung leider fehlte. Kumpel der unter uns wohnt klärte mich gestern abend nochmal auf (als wir kurz über #36 sprachen):
Sie fragen nur so nach dem Motto an: "Sollen wir bei Ihnen Glasfaser ins Haus stöpseln dürfen?"
- Die erste Frage bei Eigentümern ist die nach den Kosten. Wo sie direkt unterstreichen, daß es garnichts kostet.

- Die zweite Frage ist nach der Zwangsumstellung durch ggf. diese Bestätigung und die neuen Tarife dadurch. Für schnelleren Zugang, die in der Tat viele die eine gute Leitung bei 50Mbit oder 100MBit haben, nicht brauchen (auch wenn der Luxx soetwas nicht glauben und verstehen kann).

An der Stelle machen sich halt auch Vermieter ihre Gedanken. Wenn sie vom nächsten Mieter Fragen bekommen wie das Internet so ist. Und sie dann erzählen müssten, es gibt super Internet von 500Mbit, für 60€. Aber auch NUR das. Dann würden VIELE nicht einziehen wollen, wenn sie das Internet egal wie schnell und wie stabil, 60€/Monat kostet.

Das macht die Telekom aber nicht. Die haben das wohl irgendwann geschnallt was im Feld Sache ist. Paar Jahre nach M-net :fresse:
https://www.golem.de/news/g-fast-te...-weiter-gigabit-ueber-kupfer-2210-169171.html
Und fährt nun so ihre Quoten ein :drool: Als das ganze Stadteil das endlich verstanden hat - bis auf mich... - haben quasi alle ihren Segen vergeben. Das ganze Viertel war paar Monate lang eine einzige Baustelle. Die fielen über uns her wie die Ameisen. Angeblich zu um die 85%, FTTB.

Gut, verlegt ist nicht aufgelegt. Die Techniker selbst sind jetzt erst seit etwa 2 Wochen unterwegs. Alle 2 Tage ist irgendein der Straßenkästen offen wo 2-3 Leute dran sind. Und bald werden wohl auch die Drückerkolonen unterwegs sein :coolblue: Die kommen aber wie gesagt nicht wegen einer Zwangsvollstreckung.
 
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Verstehe nicht wieso man sich aktiv als Besitzer (deine Nachbarn) dagegen entscheidet so nen Anschluss zu legen. Allein die Tatsache, dass ein Gebaeude angeschlossen ist kompensiert die Aufwendungen und Kosten jenes angeschlossen Gebaeudes sofort. Diese Buden will doch in absehbarer Zeit keiner mehr bewohnen ohne sinnvolle Anbindung an die Welt. Unverstaendlich :(
 
Wenn sie gute Leitungen bis zum DSLAM haben und 100 Mbit reichen, dann muss man die Kommunikation auch dementsprechend anpassen (Vertrieb) und ÄNDERN. Und nicht den Quark über Highspeed hinstottern. Leute die "gute" 100Mbit haben, bei denen läuft alles bestens so wie es soll. Was sollen die unter "in paar Jahren keine sinnvolle Anbindung an die Welt" verstehen?? Für die ist das snake oil und man kann das denen auch nicht verübeln. Weil, wie denn auch? Mit welchen Fallbeispielen denn?

In Köln bekriegt man sich mit Überbau und lästert über FTTB, bei uns wie gesagt hat ein Löwenanteil des Stadtteils der Telekom "nur" FTTB erlaubt :fresse:
https://www.golem.de/news/netcologne-fttb-ist-keine-minderwertige-infrastruktur-2302-172175.html
PS:
Technisch realistisch sind mit G.Fast sogar bis 1500Mbit down und 200Mbit up möglich. Ich sehe da jetzt keine Probleme damit :coffee: Und XG-Fast (zu verstehen als G.Fast v2 oder Nextgen-G.Fast), über die ganz normale zweiadrige Leitung, geht auf immernoch vergleichbaren Längen bis zu 4500Mbit down und 450Mbit up. Feudal. Bis dahin sollte ich erstmal mein internes Netzwerk komplett auf SFP+ umstellen :hust:

Technologisch gibt es an FTTB also nichts minderwertiges und es ist eh meist DIE Lösung bei mehreren/etlichen/vielen "Wohneinheiten" im einem Haus. Das einzige was man dabei bedenken muss sind Hochhäuser. Alles andere ist peng ob FTTB oder FTTH.

Und für den Häuslebauer mit seinem Loch egal wo in der Außenwand, ist FTTH = FTTB. Ist halt nur alles seins. In der Bude interessiert ihn LAN und WLAN und nicht wo und wie weit die Glasfaser gezogen wurde. Wenn er den Router im Wohnraum stehen haben will, nutzt er die WAN-Buchse und das Modem hängt im Keller rum.
 
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Verstehe nicht wieso man sich aktiv als Besitzer (deine Nachbarn) dagegen entscheidet so nen Anschluss zu legen. Allein die Tatsache, dass ein Gebaeude angeschlossen ist kompensiert die Aufwendungen und Kosten jenes angeschlossen Gebaeudes sofort. Diese Buden will doch in absehbarer Zeit keiner mehr bewohnen ohne sinnvolle Anbindung an die Welt. Unverstaendlich :(
2 haben ihre Häuser selber gebaut und möchten nicht, dass irgendein Subunternehmer beim durchschießen etwas kaputt machen. Hier soll der Ausbau wohl hauptsächlich mit Erdraketen stattfinden. Zitat war: „Ich habe keine Lust, das mir irgendein Ollek und Bollek, irgendwelche Kanalrohre und Leitungen kaputt macht!“ Ich warte noch 5 Jahre, da kommt dann bestimmt noch andere Anbieter.“

Und der Großteil der Bevölkerung in unserem Gebiet ist älter. Sie sagen sich, brauch ich nicht.

Da wird nix vermietet, das ist Wohneigentum. Wir haben in der Straße 250000 stabil Anliegen. Mehr braucht man nicht, wenn man ehrlich ist. Unsere Stadt, da flächendeckend 250000 zur Verfügung steht, gilt auch als Glasfaserausgebaur.

Naja. Ich kann es nicht ändern. Solange DSL funktioniert, reicht mir das auch.
 
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Es gibt einen Plan DSL ab 2032 so nach und nach auszuknipsen. Man peilt und rechnet sich Zeitperioden aus wo sowas keine Aufruhe mehr erzeugt. Genauso wie man die Zeit abwartete ADSL auszuknipsen (6 Mbit).

Die ganzen Vorgänge jetzt werden Hölle überdramatisiert :sneaky: Ich hab nicht viel zu schaffen mit denen, aber solange man das so macht wie die Telekom bei FTTB, ist Glasfaser eine völlig entspannte Geschichte.
(wenn das nicht so abläuft wie in Lohr...)
 
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G.Fast ersetzt aufgrund der nur kurzen Entfernung (<250m) aber in vielen Fällen nicht den FTTB Anschluss. Hier in Köln z.B. werden teils in den Kellern von Mehrfamilienhäusern Mini DSLAMs aufgebaut, welche dann in eine Ring untereinander von Haus zu Haus verbunden sind. Vom Keller gehts dann per G.Fast entsprechend über die "alten" Leitungen in die Wohnung.

Ich finde in dem Zuge halt auch immer wieder witzig, dass GPON Anschlüsse aka nahezu jeder FTTH Anschluss maximal 2,5g im Download und 1,25g im Upload beherrschen. Das ist aber eher ein theoretischer Wert, denn in der Regel Teilen sich diese 2,5GBit bis zu 32 Teilnehmer. Man hat faktisch ein "Shared Medium" bis in die eigene Wohnung.
 
Hier spiegelt sich für mich mal wieder das nieder, was aktuell (in Deutschland) an allen Ecken und Enden gang und gebe ist. Dinge werden totdiskutiert und an bestimmten Schlagworten (hier FTTB, DSL, ADSL, FTTH) wird sich totdiskutiert und das eigentliche Thema rückt in den Hintergrund.

Bei mir wird aktuell auch Glasfaser gelegt. 200 / 100 Mbit kosten sage und schreibe 50€ im Monat, Vertragslaufzeit 24 Monate, einmalige Anschlussgebühr 50€. Macht in Summe: 1250€
Würde ich einen normalen DSL Anschluss haben KÖNNEN (mit vernünftig Leistung), liegt dieser aber auch mittlerweile bei mindestens (!) 30€ im Monat. Macht in Summe: 720€

Differenz: 500€

Jetzt verkaufe ich mein Haus in ein paar Jahren und die Leute suchen eben einfach nach Argumenten, um den Preis zu drücken. Und sie werden sagen: Die Nachbarn haben alle Glasfaser, ihr nicht, ich zahle 1000€ weniger oder in den Kaufvertrag kommt mit rein, dass ihr auf eure eigenen Kosten noch vor Verkauf den Anschluss legen lasst. Und die Arbeiten kosten ein Schweinegeld im Nachhinein (oder werden einem zumindest mit einem Schweinegeld in Rechnung gestellt).

Soll ich mir wegen sowas den Ärger und das Antiargument für den Verkauf ans Bein binden? Dann sage ich doch lieber scheiss drauf, bezahl die 500€ Aufpreis, wechsel danach wieder zu Glafaser und es ist Ruhe im Kasten. Man gibt in zwei Jahren so viel Geld für Müll aus, dass ich hier gar nicht überlegen würde ob ja oder ob nein.
 
Bis dahin sollte ich erstmal mein internes Netzwerk komplett auf SFP+ umstellen :hust:

...

Und für den Häuslebauer mit seinem Loch egal wo in der Außenwand, ist FTTH = FTTB. Ist halt nur alles seins. In der Bude interessiert ihn LAN und WLAN und nicht wo und wie weit die Glasfaser gezogen wurde. Wenn er den Router im Wohnraum stehen haben will, nutzt er die WAN-Buchse und das Modem hängt im Keller rum.
FTTH ist nie FTTB.
Bei FTTB wird VOR dem Zugangspunkt des Kundens nochmal die Übertragungstechnik geändert. Folglich vor dem Kundenrouter nochmal Glasfaser auf Kupfer oder ein anderes Medium umgesetzt.
Meist eben mit dem Hintergrund das man eben die alte Kupferdoppelader oder vorhande Koax-Kabel wiederverwenden kann und so in die Wohnungen kommt.
Bei FTTH geht der Übergang direkt von Glas auf das Kundequipment und dann dort beliebig weiter.
Folglich: Wenn dannach aus Glas Kupfer wird bleibt es weiterhin bei einem FTTH Anschluss und da wird deswegen kein FTTB draus. Über Kupfer-Ethernet kannst du danach deine 10G fahren und gut ist.

Und der Punkt mit SFP+ - auch das ist keine Übertragungstechnologie. Auch in nen SFP+ Slot kannst du Rj45 Kupfer bauen - demnach ist eine Umrüstung auf SFP+ erstmal nichts erstrebenswertes. Wenn du damit zum Ausdruck bringen möchtest das du alles auf Glas umbauen möchtest: das wird noch viele viele viele Jahre dauern im Consumer-Bereich.
 
Ich finde in dem Zuge halt auch immer wieder witzig, dass GPON Anschlüsse aka nahezu jeder FTTH Anschluss maximal 2,5g im Download und 1,25g im Upload beherrschen. Das ist aber eher ein theoretischer Wert, denn in der Regel Teilen sich diese 2,5GBit bis zu 32 Teilnehmer. Man hat faktisch ein "Shared Medium" bis in die eigene Wohnung.
Mit GPON kannst du aber auch beliebig die aktive Technik tauschen und plötzlich wird aus 2,5g auch 10G -> https://en.wikipedia.org/wiki/10G-PON / https://www.golem.de/news/symmetris...bereits-komplett-auf-xgs-pon-2401-180833.html

Das Shared Medium hast du faktisch immer, weil dich niemand Ende zu Ende mit deiner Leitung bis irgendwohin anbindet. An irgend einer Stelle hast du immer einen gewissen Shared-Anteil - bei DSL ab dem DSLAM, bei GPON im GPON Baum. Bei dedizierter Faser ohne GPON eben ab dem Versorgungspunkt des Betreibers - da baut keiner für 400 Kunden dann am Ende auch einen 400G Uplink.
 
Das stimmt allerdings. Wobei der Wechsel bei GPON auf XGSPON halt auch, soweit ich mich erinnere, erfordert, dass alle Teilnehmer zeitgleich wechseln. Vorausgesetzt natürlich man möchte keine weitere Faser aufspleißen.

Das mit dem Shared Medium war aber auch eher scherzhaft gemeint, da sich hier viele immer bei Kabelinternet damit aufhetzen. :)
 
2 haben ihre Häuser selber gebaut und möchten nicht, dass irgendein Subunternehmer beim durchschießen etwas kaputt machen. Hier soll der Ausbau wohl hauptsächlich mit Erdraketen stattfinden. Zitat war: „Ich habe keine Lust, das mir irgendein Ollek und Bollek, irgendwelche Kanalrohre und Leitungen kaputt macht!“ Ich warte noch 5 Jahre, da kommt dann bestimmt noch andere Anbieter.“
Die Angst ist eigentlich unbegründet, zumindest wenn man beim Aushub dabei steht und den Arbeitern über die Finger schaut. Alternativ einfach ein passendes PE-Druckrohr mit 20-25mm Innendurchmesser selbst im Garten in gewünschter Tiefe (so 80 cm sollten locker reichen) verbuddeln.

Ein anderer Anbieter wird nicht mehr kommen, das sollte man sich keiner Illusion hingeben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das stimmt allerdings. Wobei der Wechsel bei GPON auf XGSPON halt auch, soweit ich mich erinnere, erfordert, dass alle Teilnehmer zeitgleich wechseln. Vorausgesetzt natürlich man möchte keine weitere Faser aufspleißen.
Nö, kann co-existieren. Gibt sogar entsprechende Optiken in den Linecards, die sowohl GPON als auch XGSPON können. XGSPON läuft dann im Downstream auf einer anderen Wellenlänge, je nach Netzstruktur kann man die XGSPON Kunden auch auf einem anderen Splitter auskoppeln. Die GPON Kunden bleiben komplett erhalten, zumindest bei Nokia Hardware müssen die nicht einmal neu provisioniert werden.
 
FTTH ist nie FTTB.
Bei FTTB wird VOR dem Zugangspunkt des Kundens nochmal die Übertragungstechnik geändert. Folglich vor dem Kundenrouter nochmal Glasfaser auf Kupfer oder ein anderes Medium umgesetzt.
Real sieht das halt so aus (aus Verlegesicht) daß bei FTTB die Kolone den LWL im Keller durchsteckt und geht. Bei FTTH ist es genau das gleiche., nur kommen ne Weile später paar andere und versuchen einen LWL aus dem Keller in den Wohnraum zu verlegen.
Wenn man ABER in seinem Eigenheim (wovon ich sprach) einen glasfaserfähigen Router hat und sich dann entschließt den unweit der Leitung im Keller an die Wand zu hängen, so wie sie für FTTB durchgesteckt wurde, lässt sich daraus nicht mehr FTTH machen/ändern? Weil, schrieb ich ja nur in dem Kontext mit Eigenhäusle. Glasfaser bis zum Router ist Glasfaser bis zum Router. Oder verpeil ich da noch irgendeinen Aspekt?

Und der Punkt mit SFP+ - auch das ist keine Übertragungstechnologie. Auch in nen SFP+ Slot kannst du Rj45 Kupfer bauen - demnach ist eine Umrüstung auf SFP+ erstmal nichts erstrebenswertes. Wenn du damit zum Ausdruck bringen möchtest das du alles auf Glas umbauen möchtest: das wird noch viele viele viele Jahre dauern im Consumer-Bereich.
Ich glaub das wäre jetzt dem Thema nicht gerecht, die Definition einer Übertragungstechnologie festding zu machen. Schon alleine des Gähn-Faktors wegen. Erwähnt hab ich es, scherzhaft, als es darum ging ans Netz mit mehr als 2.5Gbit angebunden zu sein (es ging dabei um und demgegenüber, das heimische Netzwerk).

Was "erstrebenswert" angeht: Selbstverständlich :hmm: werde ich irgendwann NICHT auf 10Gbit über RJ45 setzen. Das ist eine Verbindung die in etwa SECHZEHNFACH mehr Energie verballert als 10Gbit über SFP+ und LWL. Pro Port. Zwar nicht 1 zu 1 übertragbar, aber entsprechend saugen eben auch solche Switche aus der Steckdose.
Und das hat demgegenüber auch noch eine wesentlich schlechtere Latenz. Das ist mir schon ungeachtet der Strompreise schlicht zu blöd da noch weiterhin auf RJ45 zu setzen. Und ich erzählte da grad nicht von den 5m DAC innerhalb des Racks. Das würde es noch verheerender aussehen lassen...

PS:
Davon ab, daß es hier auch nicht geplant ist sowas komplett auszurollen (daher scherzhaft). Seitdem sich 2.5Gbit laaangsaaam verbreitet fehlt es mir an Anwendungsfällen. Ähnlich wie aktuell für >100Mbit Netzzugang. Interessant was Switche angeht wird es für uns also nur sowas mit oder ohne PoE werden. Und sowas oder sowas.

Es wird hier aber niemals 10Gb über Kupfer geben. Den Teil dieser Resterampe der Rechenzentren mach ich nicht mit :hust: Die Platzhalter dafür sind jetzt 2x DMS-107 (Kleinanzeigen, beide <100€). Später mal wie verlinkt. Da die sonst üblichen Verdächtigen irgendwie keinen Markt für solche Switche sehen, die Chinesen sie also links und rechts überholen. Nicht nur preislich. Ok Qnap. Da scheinen alle Kontakte aber aus Osmium zu sein...
 
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Real sieht das halt so aus (aus Verlegesicht) daß bei FTTB die Kolone den LWL im Keller durchsteckt und geht. Bei FTTH ist es genau das gleiche., nur kommen ne Weile später paar andere und versuchen einen LWL aus dem Keller in den Wohnraum zu verlegen.
Wenn man ABER in seinem Eigenheim (wovon ich sprach) einen glasfaserfähigen Router hat und sich dann entschließt den unweit der Leitung im Keller an die Wand zu hängen, so wie sie für FTTB durchgesteckt wurde, lässt sich daraus nicht mehr FTTH machen/ändern? Weil, schrieb ich ja nur in dem Kontext mit Eigenhäusle. Glasfaser bis zum Router ist Glasfaser bis zum Router. Oder verpeil ich da noch irgendeinen Aspekt?
Das was du dort beschreibst, ist aus Sicht des Providers immer ein FTTH Anschluss.
FTTB ist es, wenn der Provider im Keller einen DSLAM oder was auch immer aufbaut und von dort an mit Kupfer bzw den alten Telefonleitungen z.B. via DSL in die Wohnung geht. Für den Kunden ändert sich da dann nichts. Das können dann sowohl G.FAST, als auch VDSL Anschlüsse sein. Ähnlich zu FTTC also, nur dass der DSLAM näher beim Kunden steht.

Von FTTH spricht mann, wenn die Faser direkt in deiner Wohnung oder in deinem Einfamilienhaus endet und du am Ende der Faser ein ONT oder einen glasfähigen Router anschließt.


Und das hat demgegenüber auch noch eine wesentlich schlechtere Latenz. Das ist mir schon ungeachtet der Strompreise schlicht zu blöd da noch weiterhin auf RJ45 zu setzen. Und ich erzählte da grad nicht von den 5m DAC innerhalb des Racks. Das würde es noch verheerender aussehen lassen...
Den Nennenswerten Unterschied in der Latenz musst du mir mal erklären. Bei der Art kurzen Strecken gehts hier um irrelevante Microsekunden, die 99,99999999% der User nicht mal messen oder feststellen könnten.


Was "erstrebenswert" angeht: Selbstverständlich :hmm: werde ich irgendwann NICHT auf 10Gbit über RJ45 setzen. Das ist eine Verbindung die in etwa SECHZEHNFACH mehr Energie verballert als 10Gbit über SFP+ und LWL. Pro Port. Zwar nicht 1 zu 1 übertragbar, aber entsprechend saugen eben auch solche Switche aus der Steckdose.
Halte ich was zu hochgegriffen. Ich kenne eher Werte um die 3-4 fache Stromaufnahme. Der ausschlag gebene Punkt bei 10gbase-t ist eher, dass die Kabellänge eingeschränkter, als bei 1g ist.
 
Man scheint zu vergessen, das *GBase-T mittlerweile über Stromsparmechanismen wie zB EEE verfügt. Im Idle wird dann dein Link runter auf 10 Mbit/s Half-Duplex gedrosselt, und braucht nur noch minimalst Strom. Wie viel das im Vergleich zu einer dauerhaften 10GBase-SR/LR Verbindung einspart, wäre mal Interessant. Unter dem Strich nutzt man das, was einem den kleineren Aufwand/Kosten beschert, oder nicht ? Kupfer brauchst du ja in irgendeiner Ausprägung so oder so, LWL ist zwar geil, aber es hat einfach nicht jeder Haushalt in jedem Zimmer OS2/OM3 liegen, oder ist gewillt, das einzuziehen. Dann liegt halt die Cat7 vom Elektriker überall in den Wänden und man muss damit leben.
 
@Seratio
1. Ja ok. Danke.

2. Das mit der Latenz kommt einfach nur dazu. Wurde ja nicht zum Hauptproblem hochstilisiert oder? ;) Wobei die Latenz halt pro Frame gerechnet wird. Bei 10Gb Kupfer ist diese Latenz mein ich bei 2 Microsekunden. Bei SFP+ ist man halt bei 300 Nanosekunden.

3. Ok. Nochmal genau nachgeschaut. Reale (damalige) Zahlen aus dem RZ der Firma. Pro Port DAC <150mW, SFP+ <300mW, 10Gb-T zwischen 3.5W und 5W.
Wobei das bei T auch was mit der Entfernung zu tun hat. 1m 10Gb-T vom NAS zum Switch zerrt anders als das gleiche über 18m zwischen 2 Räumen. Und 4W z.B. wären ja auch pro Seite. Pro Verbindung sind es dann 8W :cautious:

Grad auf richtig kurze Distanzen ist das eher schnell gemacht 10Gb-T auszusortieren. Da wo man eigentlich aber am wenigstens dran will, weil man z.B. vor 7 Jahren Cat6A zwischen den Räumen gezogen/zugeputzt hat, da stört sowas diesbezüglich eher wieder am meisten.
Man muss da auch nach nichts suchen, wenn man z.B. schon SFP+->RJ45 gemacht hat. Die Transceiver werden teilweise so heiß, daß man sie kaum anfassen kann. Einige haben schon ab Werk Kühlkörper drauf (!) und je länger die Strecke desto schlimmer.
Switche, mit 10Gb-T, haben dagegen auf den Ports Wärmeleitpads die am Blechdeckel oben anliegen. Hmm.

Das von sch4kal mit "EEE", gilt (y) Die Schalterei schlägt sich zwar nochmal und das ziemlich auf die Latenz, aber das kann man nochmal verschmerzen, wenn der Port auf 24h gerechnet dadurch mit einem 2,5Gb Port mithalten kann. Alles gut. Nichts dagegen. Außer dem widerspenstigeren 6A Gestrippe in S/FTP :-)
Die Frage die sich bei sowas eher stellt ist aber, ob alle Teilnehmer, samt ihren Treibern, das auch sauber und flink mitmachen. Und das auch immer konstant bitte. Eine Baustelle die man mit SFP+ auch nicht hat.

Mit dem Rest hat er ja nicht Unrecht. Keine Frage. (y) @sch4kal . Ich bin sonst eigentlich auch ein recht großer Freund von Pragmatismus vs. Forenblase.

PS:
Aus irgendeinem für mich unerklärlichen Grund :sneaky: scheint die Geräteklasse der von mir verlinkten Teile, aber eher zunehmen als stagnieren oder wieder abnehmen (leider nicht dank Netgear, Zyxel & Co.). Das sind eben die mit 4x bis 5x 2.5Gbit und mit 1x bis 2x SFP+. Die kriegt man auch mittlerweile schon mit für die Leistung recht ausgereiften Powerbudgets. Selbst wenn sie noch ihr "Smart" mit onboard haben.
Ich komm mit den 2 durchverbundenen DMS-107 zum Glück aber noch gut aus. Beobachte das bisher noch sozusagen aus der Ferne.

Jetzt wohl wieder BTT 8-)
 
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wie zB EEE verfügt. Im Idle wird dann dein Link runter auf 10 Mbit/s Half-Duplex gedrosselt, und braucht nur noch minimalst Strom.
Hab ich gerade mal "gerpüft". Die Powershell gibt als Linkspeed weiterhin 10 Gbits aus. EEE ist in der Karte und im Switch aktiviert.

Bei meiner Konstellation verbraucht die Asus-Karte ohne nennenswerte Last 5-7 Watt extra. Das gleiche gilt für meinen Combo-Switch, dieser Verbraucht ohne 10G Link bereits 8 Watt und mit dann 13-15 Watt. Also ca. 12 Watt extra nur für 10G Kupfer, welches quasi nie ausgelastet wird. Unter Volllast mag der Verbrauch noch mal höher sein, wäre mir aber eh egal. Für mich ~32 Euro im Jahr für etwas, was ich fast nie auslaste. Effizient ist das nicht.
 
Hab ich gerade mal "gerpüft". Die Powershell gibt als Linkspeed weiterhin 10 Gbits aus. EEE ist in der Karte und im Switch aktiviert.
LLDP aktiviert ?
Bei meiner Konstellation verbraucht die Asus-Karte ohne nennenswerte Last 5-7 Watt extra. Das gleiche gilt für meinen Combo-Switch, dieser Verbraucht ohne 10G Link bereits 8 Watt und mit dann 13-15 Watt. Also ca. 12 Watt extra nur für 10G Kupfer, welches quasi nie ausgelastet wird. Unter Volllast mag der Verbrauch noch mal höher sein, wäre mir aber eh egal. Für mich ~32 Euro im Jahr für etwas, was ich fast nie auslaste. Effizient ist das nicht.
Naja, was willst du jetzt hören ?
Ja, ein 10GBase-T Link braucht mehr Strom als ein 10GBase-SR Link.
Ich kann dir genauso gut SFP+ Switche zeigen, die im Idle 80-100W ziehen, ohne das auch nur ein einziger Link aktiv ist.
Genauso könntest du auch eine 10GBase-T Strecke bauen, die, mit aktiviertem EEE, auch nicht sehr viel mehr verbraucht als ein herkömmlicher 1000Base-T oder 2.5GBase-T Link.
Das es dafür noch an passenden Switchen fehlt bezweifle ich noch nicht mal, aber passende SFP+ Switche brauchen eben auch mehr als ein typischer 4-8 Port 1000Base-T TP-Link/Netgear Baumarkt-Switch.
Manche Verkabelungen lassen eben nur 10GBase-T zu, zur Not frisst der Teufel halt Fliegen.
 
Schonmal nen SFP+ Switch aufgeschraubt? Entweder hast du da die Slots genauso am Blech liegen oder es wird aktiv Luft durch angesaugt...
Schonmal dran gedacht es ist deswegen so, weil es auch Leute geben kann die da einen Transceiver für 10Gb-T stecken können? :fresse:
(steht übrigens im zitierten Beitrag)

Ich kann dir genauso gut SFP+ Switche zeigen, die im Idle 80-100W ziehen, ohne das auch nur ein einziger Link aktiv ist.
Natürlich kann man einen 19" 48x SFP+ ProCurve mit einem kleinen SoHo-Switch mit 2 SFP+ und 5 2.5Gb vergleichen. Kein Ding.

Genauso könntest du auch eine 10GBase-T Strecke bauen, die, mit aktiviertem EEE, auch nicht sehr viel mehr verbraucht als ein herkömmlicher 1000Base-T oder 2.5GBase-T Link.
Ja das geht natürlich auch. 31m mit 1Gbit zieht halt genauso viel wie 3,1cm 10Gbit.
 
Zuletzt bearbeitet:
G.Fast ersetzt aufgrund der nur kurzen Entfernung (<250m) aber in vielen Fällen nicht den FTTB Anschluss.
Hä? In quasi allen Fällen ersetzt es das nicht :sneaky: Das ist auch nicht die Aufgabe von G.fast. Das wäre/ist nur eine Zweckentfremdung.

Laut quasi jedem Hersteller wie "Anbieter", ist G.Fast ein Teil der in-house Glasfasertechnik. Es ist für den Fall gedacht - und das ist für mich alles was man allgemein "Wohneinheit" nennen kann und damit auch der mit Abstand größte Teil - wenn man in-apartment keine neue Leitungen (LWL) ziehen kann oder schlicht nicht möchte.

Wie schon erzählt fiel mir das halt bei uns im Viertel auf. Leute mit dicken Borhammern und schmalen Plastikkanälen in der Bude?? Da liefen sogar die Mieter Sturm. Der Verleger :censored: sah seine Ziele stark gefärdert. Dann fing man an über FTTB und G-fast zu sprechen, und keine Kosten und kein Zwang, und plötzlich wollten quasi ALLE Glasfaser im Kellerhaben :LOL: Einerseits.

Andererseits ist das auch keine wieder bereits tote Technik, außerhalb irgendwelcher schräger Forenblasen. Bis 80m kann man die 1Gbit Version voll fahren. Mit der neusten Gerätschaft die 2Gbit bis ~50m. Das reicht schon mehr als oft von der Länge her (keine Hochhäuser halt). Bei der zweiten Variante hat man auf 80m noch ein Budget von ~1700Mbit.
In einem Land wo die meisten nicht-Foristen mit seit einiger Zeit charmant ausgelegten 110/21 Mbit satt zu sein scheinen (auch preislich!).

Dann gäbe es da noch XG.fast. Macht max. 10Gbit. Auch das muss man aber nicht voll ausfahren pro Teilnehmer. Ähnlich wie man über G.fast auch "50/20" fahren kann. Über XG.fast in dem Fall entspannte 5Gbit down und 1Gbit up ist jetzt auch kein Pappenstil oder?
Was ist mit dem SVDSL-Speed über G.fast? Ohne Sync-Gehacke immer konstant stabile 250Mbit. Schon das ist etwas wovon noch sehr viele nur über Kupfer, nur träumen können. Auch nur Win-Win.

Ich find die Technik ja nicht gleich technologisch zukunftsweisend. Was aber den Ausbau, die Akzeptanz und die Installationskosten angeht ist das schon ein riesen Trumpf, finde ich. Aus der beliebten Serie "Tief spielen, hoch gewinnen".
Ich wohne jetzt zwar auch nicht mitten in irgendeinem Stadtmoloch, aber schon irgendwie in einem s.g. Ballungszentrum. Hier ist man immer ganz nah an der Realität... und die ist irgendwie anders als in Gronau, Fulda oder Bühl.
 
Hm hier gibt es
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39,95€ mtl.


meinen aktuellen DSL Tarif für 19,99 mit 30/15 gibts gar nicht mehr. :fresse:
 
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