Ich stelle fest, die Schale der "harten Sau" bröckelt. Massiv. Wenn es brenzig wurde, hat man mich gerufen. Wenn es zu grausam war, hat man mich gerufen. Ich hatte vor nichts Angst, bin keinem Widerstand aus dem Weg gegangen.
Heute verfolgen mich die Toten in meinen Träumen. Ich sehe immer wieder die toten Mädchen, die toten Frauen, die gewaltsam ihr Leben und ihren Körper lassen mussten. Es waren zuviele.
Ich bin in einem Hamsterrad, in einem Gefängnis. Auch privat. Alles stürzt irgendwie ein. Ich merke, wie ich anfange, innerlich zu sterben.
Und stehe davor, einen großen Fehler zu begehen (nein, keinen Suizid). Das hier ist nicht mein Leben, ich will frei sein. So, wie es eigentlich meine Natur ist.
Und nur noch weg. Den Tank leer fahren, Musik hören, abschalten vom dem ganzen Dreck.
Das ist der Preis, wenn man als einsamer Wolf alleine klar kommen will und niemanden an sich heran lässt. Niemanden. Und das wird sich auch nicht ändern. Ich bin halt so.