Loui hast Du dazu bitte mal Links?
Hier mal ein Zitat:
Zur Psychoakustik sei nur soviel angemerkt, daß es nach Stand der heutigen Erkenntnis für das neuronale System garnicht so einfach ist, verschiedene kurz aufeinanderfolgende akustische fast gleichartige Ereignisse, wie es bei einem üblichen Blindtest üblich ist, voneinander zu unterscheiden.
Das neuronale System arbeitet nach dem Prinzip des "minimalen Aufwandes":
In dem Erkenntnisprozeß musikalischer (oder anderer sensorischer) Botschaften legt das System zunächst alles beiseite bis auf ein bestimmtes Minimum an Informationshinweisen. Wenn die Erkennung erfolgreich war, wendet sich das System der nächsten Botschaft zu. Wenn nicht, greift es auf das Kurzzeitgedächtnis zurück und sucht nach zusätzlichen Hinweisen. Das gilt nicht nur für Einzeltöne, sondern auch für die musikalische Botschaft als Ganzes:
Das Nervensystem versucht, jede von früheren Erfahrungen her vorhandene Information (d.h. im Langzeitgedächtnis gespeicherte Botschaften) zu benutzen, um den Erkennungsprozeß neu herankommender Information zu beschleunigen und, wenn möglich vorherzusagen.
Diese neuronale Verarbeitungsstrategie ist bei der Sprachwahrnehmung gut bekannt und kann u.a. auf einen natürlich Zusammenhang zwischen Musik und Sprache hindeuten.
Link:
Juan G. Roederer, Physikalische und psychoakustische Grundlagen der Musik, Springer-Verlag, 2000, ISBN 3-540-61370-6
Ich habe dazu wirklich viel gelesen, und die oben genannte Theorie, das unser Hirn einfach fehlendes ergänzt, wird immer und immer wieder erwähnt - bestes Beispiel: Das lesen von Texten, in denen alle Buchstaben vertauscht wurde, ist für uns kein Problem.
Aber ich möchte da keinen Glaubenskrieg entfachen, jeder so wie er möchte, ich sage nur, dass das bei MIR(!) durch einen schnellen Wechsel nicht funktioniert.
Wenn ich zwischen meinen Systemen hin und her wechsele, denke ich auch immer erst mal, keinen Unterschied zu hören - habe ich erst gestern wieder geschrieben

Höre ich dann aber wieder auf der andren Seite vom Zimmer, dann kommt der Unterschied nach einer Weile wieder SEHR zur Geltung.
Wieviel das jedem Wert ist, ist natürlich jedermanns Sache.
Ich traue mir nicht zu, in einem Blindtest, den Jot3 bzw. dessen Mesh Card vom Spring 3 zu unterscheiden, zumindest nicht in einem fliegenden Wechsel.
Darf ich das gleiche Album einmal komplett hören, bin ich sicher, dass ich die Geräte unterscheiden kann.
Funfact, fernab vom Audio:
Meine Frau zb. kann diverse Cola Sorten nicht von einander unterscheiden, ihrer Meinung nach schmeckt das alles gleich.
Da funktioniert bei mir der "Blindtest", ich sage dir nach jedem Schluck, was es war, Coke Zero, oder light, oder sogar Zero koffeinfrei.
Weiterhin kann ich auch Coke von Spezi unterscheiden
