[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Teilt sich die Kosten mit ihrem Mann und ihr Anteil ist 115€
Das hab ich mir auch gedacht... die meisten YT Kommentare zielen auch drauf ab, das sein LSD Video vermutlich spannender wäre :fresse:

Bald gibt's übrigens die letzte Entgeldabrechnung für 2025, mal gucken wer wieder die Hosen runter lässt und zeigt was er hat :bigok:
 
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Moin Moin,
hat sich hier mal jemand intensiver mit dem Gedanken befasst, Europa den Rücken zu kehren, vielleicht nicht für immer, aber erst mal über einen Horizont von 5 Jahren z.B. . Tendenz richtung z.B. Asien (Süd Korea) in Bezug auf Jobfindung/Gehalt/Lebenshaltungskosten etc. pp.
 
Ja, jedoch nicht Richtung Asien. aber für den Zeitrahmen ist das eine teure Angelegenheit. Und in den meisten nicht europäischen Ländern ist ein Wohn- und Arbeitsvisum in aller Regle mit einem ziemlichen bürokratischen Aufwand und diversen Auflagen verbunden.

Mal "eben" auswandern ist eher so eine naive Herangehensweise. Welche Vorraussetzungen man für welches Land braucht, ist insbesondere für die Indsutrieläner leicht zu finden.

PS: Konkret Süd-Korea findet man auch echt leicht raus, was es da so an Visa gibt. Bis Ende 2025 kann man als EU Bürger ohne Visum nach Süd-Korea reisen, sofern man nicht länger als 90 Tage dort bleibt und nicht arbeitet. Ansoonsten gibts Arbeitsvisum (benötigt zur Beantragung eine Arbeitsstelle), Heiratsvisum (selbsterklärend oder?) oder das F-5 für ständigen Wohnsitz. Dieses erhält man nur, wenn man bereits mehrjährigen Aufenthalt dort hat.

Mit anderen Worten: Nach Süd-Korea wanderst du nur aus, wenn du einen Staatsangehörigen heiratest oder eine Arbeitsstelle vorweist mit dem du ein E-Serie Arbeitsvisum beantragst und dann nach Jahren das F-5 beantragst, sprich in deinem genannten Zeitrahmen keine wirkliche Option.
 
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Ja, jedoch nicht Richtung Asien. aber für den Zeitrahmen ist das eine teure Angelegenheit. Und in den meisten nicht europäischen Ländern ist ein Wohn- und Arbeitsvisum in aller Regle mit einem ziemlichen bürokratischen Aufwand und diversen Auflagen verbunden.

Mal "eben" auswandern ist eher so eine naive Herangehensweise. Welche Vorraussetzungen man für welches Land braucht, ist insbesondere für die Indsutrieläner leicht zu finden.

PS: Konkret Süd-Korea findet man auch echt leicht raus, was es da so an Visa gibt. Bis Ende 2025 kann man als EU Bürger ohne Visum nach Süd-Korea reisen, sofern man nicht länger als 90 Tage dort bleibt und nicht arbeitet. Ansoonsten gibts Arbeitsvisum (benötigt zur Beantragung eine Arbeitsstelle), Heiratsvisum (selbsterklärend oder?) oder das F-5 für ständigen Wohnsitz. Dieses erhält man nur, wenn man bereits mehrjährigen Aufenthalt dort hat.

Mit anderen Worten: Nach Süd-Korea wanderst du nur aus, wenn du einen Staatsangehörigen heiratest oder eine Arbeitsstelle vorweist mit dem du ein E-Serie Arbeitsvisum beantragst und dann nach Jahren das F-5 beantragst, sprich in deinem genannten Zeitrahmen keine wirkliche Option.
mir gehts hierbei tatsächlich erstmal temporär um das finden einer Arbeitsstelle (Headhunter???). Die Bürokratischen Hürden erstmal aussen vor, ich gehe davon aus, wenn man da wirklich eine Stelle gefunden hat, dass der Zukünftige Arbeitgeber da Unterstützen würde...daher gehts darum erst einmal nicht.

Habe gesehen dass so größere Firmen wie Bosch, ZF etc. dort Niederlassungen haben...das wäre ja bspw. mal ein Anhaltspunkt.

Aktuell ist das auch nur eine Spinnerei meiner Partnerin, den Lifestyle da mal mitzunehmen. Ich will ihr zuliebe das aber auch nicht als schwachsinnsgedanken einfach abtun, sondern wirklich mal schlau machen..."wäre das durchaus denkbar"
 
ch gehe davon aus, wenn man da wirklich eine Stelle gefunden hat, dass der Zukünftige Arbeitgeber da Unterstützen würde...daher gehts darum erst einmal nicht.
darauf würde ich so jetzt nicht unbedingt setzen. Da muss der AG dich schon sehr haben wollen. Grad Südkorea wäre mir jetzt nicht bekannt, dass man da jetzt so hinter nicht koreanischen ANs her wäre, außer in manchen Spezialistenbereichen. Insbesondere deutsche Firmen vor Ort werden entweder heimischen An suchen oder von innerhalb der Firma weltweit besetzen. MEine Erfahrungen dahingehend. Denn entweder braucht man Hilfe vor Ort (Heimische) oder mit Kenntnissen aus der Firma. Welchen Mehrwert würde jemand Externes dort bringen, außer wir reden wieder über eine Spezialistenstelle? Und dann nur 5 Jahre? Also grad eingearbeitet und er ist wieder weg? Spielt grade in der Konstellation hier noch mehr eine Rolle als sonst schon. Solltest du reflektieren bei Bewerbungen in die Richtung. Was für eine Qualifikation hast du denn, allein das kann dir ja schon eine Richtung weisen bzw. sollte bei einer Betrachtung einfließen, wie realistisch das ist.
Aktuell ist das auch nur eine Spinnerei meiner Partnerin, den Lifestyle da mal mitzunehmen.
No offense, aber genau so wirkt das auch. Nicht unbedingt die besten Vorraussetzungen um sowas in Angriff zu nehmen. Klar, als Aufhänger kann man das nutzen und Träume können stark motivieren. Wie gesagt, ich habe das auch schon aktiv mal in Angriff genommen und meine ersten Schritte waren eigene Recherche, welche Visa gibt es mit welchen Vorrausstezungen? Wie relevant ist es, die heimische Sprache zu sprechen und wie schwer ist es sie zu erlernen? (Manche Länder setzen zwingend vorraus, dass du die Sprache weitghehend flüssig kannst und das musst du auch nachweisen.). Gibt es Jobbörsen in diesen Ländern? Wenn ja, was ist dort so gesucht und passt das mit meinem Profil? Wie sind die Lebensumstände dort? Wie die Kultur? Was weiß ich eigentlich wirklich über das Land, was ich hier ggf. auserkoren habe? Vieles weiß man nur oberflächlich oder sind Vorurteile, GRADE wenn man "Fan" ist. In dem Fall hier, was ist den wirklich der Lfiestyle in Korea? Soviel kann ich dir sagen, zwischen dem ländlichen Korea und Seoul liegen Welten und selbst Seoul ist nicht nur Gangnam-gu oder K-Pop. Immer bedenken, der hier "typische" koreanische Lifestyle ist in nicht unerheblichen Teil ein an das Zielspektrum angepasster Export, mit dem koreanische Firmen Geld verdienen. Idealerweise sucht man sich Kontakte, die dort bereits wohnen oder, was oft leichter ist, sucht sich Communitys von Auswanderern von dort, die in deiner Heimat wohnen.

PS: Und wenn es soweit weggehen soll, unterschätze nicht die Kosten für den Umzug. Entweder man nimmt quasi nichts mit und kauft alles neu (wird auch teuer) oder es wird teuer für den Transport. Transport mit Flugzeug geht zügig, ist aber extrem teuer. Und per Schiff dauerts locker mal 6-8 Wochen und kostet auch schnell ein paar tausend (in abhängigkeit des nötigen Ladevolumens)
 
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🙄... Midlife-Crisis bei der Partnerin oder sind es die Steuervorteile?
ich glaube Südkorea ist kein Land, für den Privatier (auch ziemlich ungünstig mit den 3 nördlichen Nachbarn) und auch kein Land, in dem man besser lebt, als mit Job in DE. Halt tatsächlich eine "realistische" Alternative, wenn man grundsätzlich Angst um seinen Arbeitsplatz/seine Weiterentwicklung hat und sonst nix hier hat. Aber def. nicht besser, als DE...
 
Bin da bei Mustis, das ist auf jeden Fall kein einfaches Unterfangen. Vor allem ist die Arbeitskultur in asiatischen Ländern auch eine völlig andere und gerade deutschsprachige Leute tun sich in einer High-Kontext-Kultur schwer. Das muss einem bewusst sein. Als Ausländer ohne Guanxi (wie man es in China nennt) wird man sich da ebenfalls schwer tun. Möglich ja, aber das sehe ich nicht als einfachen Wechsel eines AG.

Koreanisch ist wie Chinesisch sehr schwer zu erlernen und da Sprache der Zugang zu einer Kultur ist, würde ich das auch als Vorsetzung sehen mich dort zu "etablieren" - auch wenn du wahrscheinlich oft mit Englisch durch kommst.
 
Moin Moin,
hat sich hier mal jemand intensiver mit dem Gedanken befasst, Europa den Rücken zu kehren, vielleicht nicht für immer, aber erst mal über einen Horizont von 5 Jahren z.B. . Tendenz richtung z.B. Asien (Süd Korea) in Bezug auf Jobfindung/Gehalt/Lebenshaltungskosten etc. pp.
Mehrere meiner Kollegen leben in ostasiatischen Ländern oder haben dort gelebt (also jene Kollegen die nicht auch aus der Ecke stammen). Bei uns in der Wissenschaft ziehen manche ja alle 3-5 Jahre quer durch die Welt um – eben dorthin wo sie eine neue befristete Stelle finanziert bekommen. Die Länder waren u.a. China, Japan und Südkorea. Was ich im Austausch gehört habe, war, dass es allen gut bis sogar sehr gut gefallen hat.

Ein Kollege ist z.B. Russe. Der hat zuletzt länger in Japan gelebt. Er hat dort aber keine weitere Finanzierung gefunden und musste daher weg. Er wollte zuerst in die USA oder Kanada. Viele Programme finanzieren aber weder Russen noch Nordkoreaner, die werden kategorisch ausgeschlossen. Der ist jetzt in Mexiko an einer Uni gelandet.

Ich bin im Leben schon zu oft umgezogen und hätte auf sowas keine Lust. Nur temporär auswandern für 3-5 Jahre und dann nach Deutschland zurückziehen? Im Leben nicht... Wenn man mir in ferner Zukunft ne gute Professorstelle anbietet, z.B. in USA, Kanada, Japan, etc. dann würde ich es eventuell machen. Dann würde ich aber auch schauen, dass ich mir dort mein Leben so sicher wie möglich aufbaue und hätte nicht mehr im Sinn nach Deutschland zurückzukehren.

Um mal den "Flair" oder "Lifestyle" (wie du schreibst) in einem Land zu erleben kannst du doch mit deiner Frau da einfach mal länger Urlaub machen und dann idealerweise auch ab den Tourismushochburgen um einen besseren Eindruck zu bekommen. Aber um das zu erleben würde ich doch nicht gleich überlegen dahinzuziehen, der Schritt ist doch viel krasser zumal du nach 5 Jahren oder mehr doch beruflich etc. alles in Deutschland verloren hast. D.h. die Rückkehr wird dann vielleicht auch nicht so einfach, mal abgesehen von den enormen Kosten... Klingt wie ein Schuss ins eigene Knie die Überlegung.
 
Auswandern ist doch immer eher ein Jux oder naive Vorstellungen wie toll die Welt woanders ist.
Entweder man hat die Chance im Studium genutzt oder einen Job, in dem es normal ist an allen Orten der Welt zu arbeiten.
In großen Konzernen hat man schon die Möglichkeit ins Ausland versetzt zu werden, aber das ist idr mit soviel Arbeit verknüpft, dass man da von dem Land auch nicht viel mitbekommt.
 
Habt ihr nicht auch ein Kind? Vor allem dann stell ich es mir nicht ganz so einfach vor. Geht natürlich alles, aber ich würde mir das sehr gut überlegen, auch in Hinblick auf sprachliche Barrieren, Steuern usw. Und das ganze Hab und Gut verscherbeln, und dann vor Ort neu kaufen müssen ist sicher auch kein ganz günstiges Unterfangen, vor allem, wenn man es nur für ein paar Jahre vor hat.
Wenn der Arbeitgeber sehr gut bezahlte Expat-Zeit anbietet, ist es was anderes, aber einfach so würde ich das eher nicht machen. Wie schon vorgeschlagen, lieber einfach einmal einen längeren Urlaub dort machen.
 
War deine Frau nicht Influenzerin? Product Placement Reels kann man ja aus jedem Land machen, das machen ja einige. Für dich aus Jobperspektive: Einfacher wirst du es da vermutlich eher nicht haben, im Gegenteil sind die Erwartungen sicher deutlich höher und die Arbeinehmerrechte geringer. Hat schon nen Grund warum die meisten "aus Deutschland kann man nur noch Auswandern" Schreihälse nie wirklich auswandern.
 
ich glaube Südkorea ist kein Land, für den Privatier (auch ziemlich ungünstig mit den 3 nördlichen Nachbarn) und auch kein Land, in dem man besser lebt, als mit Job in DE. Halt tatsächlich eine "realistische" Alternative, wenn man grundsätzlich Angst um seinen Arbeitsplatz/seine Weiterentwicklung hat und sonst nix hier hat. Aber def. nicht besser, als DE...
In welchem Land in Asien lebt man denn besser als hier. War mal ein halbes Jahr in Hong Kong für ein Projekt und da halt auch so n bisschen rumgereist. War cool aber mein Leben hätt ich da nicht verbringen wollen. Kenne einen der von Thailand aus Home Office macht (muss anscheinend nur 2x im Jahr ins Headquarter), aber der lebt das auch. Sieht aus wie der letzte Heckenpenner und die Haut ist mehr Leder als alles andere.

Auswandern käme für mich nur in Frage wenn ich die Sprache des Landes bereits spreche.

Auswandern ist doch immer eher ein Jux oder naive Vorstellungen wie toll die Welt woanders ist.
Entweder man hat die Chance im Studium genutzt oder einen Job, in dem es normal ist an allen Orten der Welt zu arbeiten.
In großen Konzernen hat man schon die Möglichkeit ins Ausland versetzt zu werden, aber das ist idr mit soviel Arbeit verknüpft, dass man da von dem Land auch nicht viel mitbekommt.
Habe bisher in 3 Ländern wirklich gelebt, bzw. da auch wirklich zu tun / einen Alltag gehabt. Hong Kong, USA und Kanada. Und dem möchte ich absolut beipflichten. Uns geht es hier sehr gut um Vergleich, diese "einfach mal was anderes sehen" Träume sollte man eher mit Urlauben befriedigen. Wenn auswandern, dann weil der Need bereits vorhanden ist. Also Firma bietet einem einen Job an, oder Familie ist bereits dort, oder man möchte sich konkret ein Geschäft aufbauen. Irgendwo leben und sich dann dafür einen Job suchen zu wollen ist der falsche Ansatz. Es sei denn man kann sich auch ohne Job finanziell über Wasser halten. Mit 40 Millionen aus nem Bitcoin Handel im Rücken wär ich auch nicht mehr hier. :fresse:

Hat schon nen Grund warum die meisten "aus Deutschland kann man nur noch Auswandern" Schreihälse nie wirklich auswandern.
So ist es!
 
Also ich war im Oktober eine Woche beruflich in Korea (Seoul und Busan) und ich hätte kein bock dort zu wohnen. gefühlt lebt jeder in einem riesigen Wohnbunker mit 1000 anderen Familien und mit K-Pop hat das alles nix zu tun.

Im Berufsleben ist vor allem das Alter ein wichtiger Faktor und der Älteste hat meist das Sagen und das merkt man auch.

Die Gesellschaft ist generell sehr konservativ eingestellt.

Ich würde einfach mal einen Urlaub dort machen und das öffnet dann deiner Frau die Augen.
 
Auswandern käme für mich nur in Frage wenn ich die Sprache des Landes bereits spreche.
Viele Länder haben ja noch English als Amtssprache, aber häufig scheitert es ja sogar daran :fresse:

*edit*
Bezüglich der Sprache hängt es sicher auch davon ab, in welcher Branche und Stadt man ist. In Großstädten findet man bestimmt Firmen die international einstellen und English als Sprache nutzen, so ist es bei mir in der Firma auch. Wir haben kaum Teams wo alle Deutsch sprechen, in meinem Team bin ich sogar der einzige Deutsche und in der Stadt kommt man auch auf Englisch zurecht. Deswegen lernt hier auch fast keiner Deutsch, weil sie es auf der Arbeit nicht sprechen können und wenn sie es außerhalb probieren antworten sofort alle auf Englisch wenn sie merken, dass das Deutsch nicht so gut ist.
 
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Habe jetzt für beide Stellen zusagen erhalten. So ein Zufall, im Abstand von einer Stunde.

Gehaltstechnisch ist die interne Stelle als Teamleiter besser. Die externe Stelle wäre wieder Projektmanagement und hat weniger Gehalt.

Werde wahrscheinlich die interne Stelle als Teamleiter annehmen.
 
Viele Länder haben ja noch English als Amtssprache, aber häufig scheitert es ja sogar daran :fresse:

*edit*
Bezüglich der Sprache hängt es sicher auch davon ab, in welcher Branche und Stadt man ist. In Großstädten findet man bestimmt Firmen die international einstellen und English als Sprache nutzen, so ist es bei mir in der Firma auch. Wir haben kaum Teams wo alle Deutsch sprechen, in meinem Team bin ich sogar der einzige Deutsche und in der Stadt kommt man auch auf Englisch zurecht. Deswegen lernt hier auch fast keiner Deutsch, weil sie es auf der Arbeit nicht sprechen können und wenn sie es außerhalb probieren antworten sofort alle auf Englisch wenn sie merken, dass das Deutsch nicht so gut ist.
Zum Edit: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man wirklich in einem Land leben möchte, es nicht ausreicht sich im Expat Bunker zu verkriechen oder nur mit Kollegen zu verkehren. Und soziale Kontakte gehen meist nur über die Sprache. Mir persönlich würde das also nicht reichen.

Wir haben hier (gerade in der IT) aber auch viele internationale Kollegen, die trotz mehrerer Jahre in Deutschland kein Deutsch sprechen. Da muss man dann aber auch sagen, dass sie abseits vom Schnack mit Kollegen keinen Kontakt zu anderen Deutschen haben. Weiß ich weil wir uns da halt beim Lunch usw auch mal austauschen. Man bleibt dann eher in der Community des eigenen Heimatlandes, das Rheinland hat da ja eigentlich für die meisten Nationen was zu bieten. Aber wie gesagt, für mich in der Fremde kam das nie in Frage. Wenn, dann richtig. Edit vom Edit: Ausnahme ist natürlich wenn man vom AG für eine bestimmte Zeit irgendwo hin geschickt wird, klar. Aber das hat ja nix mit der urpsünglichen Frage zu tun.
 
Ich hab beruflich seit gut zehn Jahren viel mit vielen Asiaten zu tun. Und da wollen halt schon auch recht viele weg aus Asien, um sich mit seinem Geld in Sicherheit zu bringen, um sich vor der völlig anderen Gesellschaft in Sicherheit zu bringen, um Freiheit zu erlangen - politisch, mental, familiär...
Richtig cool fanden es dort eigentlich nur die Chinesen, die mit allen dort total konform sind und ziemlich viel Geld verdienen.
 
@DonChulio Ich dachte UAE ist der heisse Scheiss fuer Steuernomadentum beim Influencerdasein… asiatische Laender sind fuer mich schoen zum Urlaub machen, mehr nicht. Wenn du hier keinen guten Job hast und durchstartest, dann wirds wo anders auch nich sonderlich besser laufen. Sprachbarriere, Behoerdenkram etc… uns gehts hier ganz gut, weit besser als in den meisten Laendern der Welt. Das sollte man im Hinterkopf behalten. Auch sein gewohntes Umfeld einfach so ‚aufzugeben‘ halte ich fuer nen schwierigen Schritt.
 
Nunja, das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner.
Dass dem nicht so ist, merkt man erst, wenn man mal auf der anderen Seite war.

Wer sich aber in der Influenza-Bubble bewegt und das exzessiv konsumiert, der glaubt irgendwann, das diese Scheinwelt die Realität ist. Die Konsequenz sind dann genau solche Gedankengänge.
(Die Realität wird ja nie abgebildet, gehört ja zum Konzept.)
Bevor man also überlegt, auszusiedeln, sollte man erstmal an sich arbeiten, dass man so nem Scheiß nicht mehr auf dem Leim geht.
(das hilft auch an anderen Stellen)

Bevor man sowas in Angriff nimmt, sollte man sich mit der Thematik wirklich beschäftigen.
Südkorea ist ein sehr teures Pflaster. Zudem ist das Arbeitspensum nicht zu verachten.
Man kennt ja seine eigenen Einstellung zur Arbeit. Wenn man nicht gerade gewillt ist wirklich zu arbeiten, wird man es da auch schwer haben. Durchschnittlich arbeiten man in Südkorea 50% mehr als in .de. (wobei das in .de halt aus drastisch durch die "tollen" Teilzeit"angebote" verzerrt wird)
Also den ganzen Tag im HWL rumhängen ist da nicht.

Von den ganzen sozialen Problemen mal ganz abgesehen...
Und was man auch nicht vergessen darf, unweit der Hauptstadt sitzt nen kleiner dicker Koreaner mit nem roten Knopf.

EDIT:
Was man eher mal machen sollte, wenn man sowas wirklich vorhat, sich mal 4 Wochen Urlaub gönnen und intensiv eintauchen.
(also nicht all inkl. Urlaub)
Dann lernt man das Land zumindest etwas kennen. (Urlaub ist aber auch nicht arbeiten)
Schön ist da ja durchaus, aber es hat auch so seine Probleme.
 
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Wer Influencer ist, weiß gut genug, wie viel Schein das ist, das muss man dann glaube ich nicht gesondert erwähnen.
 
Zum Edit: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man wirklich in einem Land leben möchte, es nicht ausreicht sich im Expat Bunker zu verkriechen oder nur mit Kollegen zu verkehren. Und soziale Kontakte gehen meist nur über die Sprache. Mir persönlich würde das also nicht reichen.

Wir haben hier (gerade in der IT) aber auch viele internationale Kollegen, die trotz mehrerer Jahre in Deutschland kein Deutsch sprechen. Da muss man dann aber auch sagen, dass sie abseits vom Schnack mit Kollegen keinen Kontakt zu anderen Deutschen haben. Weiß ich weil wir uns da halt beim Lunch usw auch mal austauschen. Man bleibt dann eher in der Community des eigenen Heimatlandes, das Rheinland hat da ja eigentlich für die meisten Nationen was zu bieten. Aber wie gesagt, für mich in der Fremde kam das nie in Frage.
Von vielen ausländische Kollegen, mit denen ich mal schnacke, höre ich die gleichen Lieder. Die wollen in der Konsequenz nicht lange in Deutschland bleiben. Sie empfinden es zwar eigentlich als positiv hier zu arbeiten, strugglen aber extrem mit Einsamkeit und leider auch zunehmend latenten Vorurteilen. Sie bekommen z.B. kaum Wohnungen trotz guten Gehältern und angesehenen Berufen (häufig nur durch ausländische Communities vermittelt), von Partnern und Freunden gar nicht erst angefangen, die quasi einzigen sozialen Kontakte sind bei denen auf der Arbeit.

Das ist leider ein sich ständig wiederholendes Bild. Ich kann das auch gut verstehen. Es ist als Biodeutscher ja schon unfassbar schwierig neue Freunde zu finden, wenn man einfach nur eine Großstadt weiter zieht. Wenn man die Sprache nicht mal spricht, game over.
 
Aus der "Trust-me-Bro"-Quelle ist doch aber bekannt, dass der Rubel rollt
 
Ich gebe mein Geld jetzt lieber Deinen und meinen Eltern und Großeltern, als das in irgendeinen Fond zu stecken,
Also ich weiß nicht.
Wenn man nen kleinen Hunger hat und gerne Brühe mag, kann man sein Geld schon reinstecken.
Bin aber auch kein Freund davon und ess lieber was Gescheites.
 
Da hast Du glaub was verwechselt. 🤗
Er wollte sein Geld doch nur nicht in irgendeinem fremden Auto hinter die Vordersitze legen. Finde ich nachvollziehbar.
 
Das ist leider ein sich ständig wiederholendes Bild. Ich kann das auch gut verstehen. Es ist als Biodeutscher ja schon unfassbar schwierig neue Freunde zu finden, wenn man einfach nur eine Großstadt weiter zieht. Wenn man die Sprache nicht mal spricht, game over.
Ich habe die Vermutung, dass sie die exakt gleichen Probleme haben wie alle anderen, die schon lange in Deutschland leben, inklusive der "Biodeutschen" (was ich für ein übles Wort halte!) - nur die Erwartungshaltung ist nunmal eine andere da so ziemlich jede andere Kultur offener ist.

Bei mir regiert immer noch die "interne Arbeitslosigkeit". Bei einem Thema, das mich interessiert hätte wurde die Stelle de facto gestrichen weil das Thema "ohnehin" nur noch ein halbes Jahr läuft.
 
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, das jede Kultur offener ist und ich denke in vielen Kulturen dauert es ewig (oder ist unmöglich) jemals voll akzeptiert und integriert zu sein.

Und vermutlich ist auch überall auf der Welt die Sprache eine Sache. Wenn man mal ein bisschen aus der Tourismus Regionen Bubble der Länder raus ist wird es auch oft dort schnell dünn mit Englisch.
 
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