[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Fragen kann man natürlich immer mal.
Aber Firmenwagen o.Ä. wegen 12km finde ich auch etwas zu viel des Anspruches. Wenn deine erste Arbeitstelle nie ofiziell auf Standort B geändert wurde eh.
Bei uns gab es immer eine kleine Einmalzahlung in Abhängigkeit der zusätzlichen Strecke. War aber mehr Goodie wie ernsthafter Ausgleich für zusätzliche Kosten.

Ich würde auch eher in Richtung Anfrage nach einem JobRad oder je nach Anbindung Zuschuss zum Deutschlandticket fragen. Das sind ja auch ganz allgemein Benefits über die man durchaus sprechen kann.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ja hast Du. Was da passiert ist nichts ungewöhnliches. Deal with it.


Fragen kannst Du, aber wegen 12km einen Firmenwagen ist schon lustig. Aber drücke Dir die Daumen dass Du auch einen lustigen Chef hast.
 
sehr kalte Tage im Winter, Schnee und starkregen sind sicher nicht alltäglich,
Kalt ist egal aufm Rad, selbst bei -10°C kann man problemlos fahren wenn man sich einmal mit entsprechender Kleidung eindeckt, mach ich den ganzen Winter durch. Regen ist nervig (geht aber auch) aber was natürlich im Winter zum Problem wird wenn man häufig Schnee und Glätte hat und dann die Radwege etc. nicht geräumt werden. Das ist dann zu gefährlich. Wobei ich in meiner alten Firma nen Kollegen hatte der auch durch den Schnee gefahren ist, der hatte dann ein zweites Rad mit Spikes drauf :d Ich würde versuchen zu klären ob man vlt. ein Jobrad auf kosten vom AG anbieten kann, das dürfte dann sehr günstig werden in den Abgaben aufm Lohnzettel und ist relativ wenig Aufwand für ihn und er kann es evtl. gleich skalierbar anbieten wenn er einmal bei ner Firma ongeboarded ist.
 
Wie ihr jetzt 12 km als nix hinstellt oder fahr halt mit dem eBike. Er schreibt ja auch, dass er kein zweites Auto hat. Das sind halt mal 5500 km im Jahr mit Auto oder Fahrrad, plus Zeit, bei gleichem Gehalt. Ist halt schon mal mehr als nix.
 
@Roak Und was ist jetzt dein konstruktiver Beitrag für die Problemlösung? Natürlich sind 12km nicht nichts, aber gerade als sportlicher Mensch kann man das problemlos mit dem Rad fahren, das ist doch nicht weit hergeholt. Wenn es keinen ÖPNV gibt und ein zweites Auto zu teuer ist, dann ist das doch die einzig sinnvolle Alternative. Natürlich kann man sich für so ne Strecke auch nen kleines 10 Jahre altes Auto kaufen und das halt runterpendeln, aber dann hat man halt gleich in Summe wieder 200-300€ Mehrkosten pro Monat die er ja vermeiden will.
 
selbst bei -10°C kann man problemlos fahren wenn man sich einmal mit entsprechender Kleidung eindeckt, mach ich den ganzen Winter durch.
Klar kann man. War ja nicht meine Aussage. Ob man es will, ist die andere. Und gekauft werden muss das auch alles. Wenn das E-bike auch noch gekauft werden muss, bisste schnell auch bei nem halben Kleinwagen. ;)

Ich habe Kollegen, die fahren ganzjährig weitere Strecken mit dem Rad zu Arbeit. ;)
 
Er hat doch den Arbeitsvertrag unterschrieben gehabt ursprünglich für die lange Strecke - da hat er wohl auch nicht auf Gehalt verzichtet, als er näher rangezogen ist?
Danke!
 
Ich bin mir allerdings nicht sicher ob Jobrad soviel günstiger ist als ein Dacia Spring.
So einen spring bekommste für 83€ netto im Monat inkl GAP Versicherung.

Wir sind ein kleines Unternehmen. Es sind ca 10 Leute die umziehen von Standort B zu A.
Da es wirtschaftlich eigtl keinen Sinn macht und man auch locker an andere vermieten könnte und es für 8 von 10 Leuten wirtschaftlich deutlich schlechter ist, hat mich halt dazu bewegt mich darüber aufzuregen.
Wenn wir wegen Platzproblemen umziehen würden, wäre ich völlig fein damit.

Problem ist, der Weg zum Standort ist nicht wirklich geil und voller Berge oder komplett durch die Stadt. Der direkte Weg wäre über eine Schnellstraße.
Bus ist mit 45 min Fahrzeit irgendwie auch keine Alternative.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das war halt vor 8 Jahren. Da lief schon viel Wasser den Bach runter 😅
Wie gesagt, wenn es wenigstens wirtschaftlich Sinn machen würde. Aktuell tut es das nicht...
 
Also bei 12 km würde ich wirklich kein Fass aufmachen. Natürlich ärgerlich, wenn man vorher mit zwei Mal hinfallen im Büro war, aber am Ende ist das immer ein Privatproblem, wie man zur Arbeit kommt.

E-Bike, ggf. 1-2 Tage Home-Office und im Winter im größten Notfall mal Bus fahren. Nie im Leben würde ich mir da ein Auto anschaffen.
 
...
Ich habe vor 10 Jahren an einem Standort A angefangen zu arbeiten.
Arbeitgeber ist nach 1,5 Jahren nach Standort B gezogen.

Entfernung Standort A ~12km
Entfernung Standort B ~1,5km

Jetzt soll nach 8 Jahren nach Standort A wieder umgezogen werden.
Ich hab mich passend zu Standort B angepasst. Kein 2. Auto. So der wichtigste Faktor.
Rechtlich ist es eh schwierig, da mein Vertrag noch auf Standort A läuft. ...
Verstehe das Problem nicht.
Du hast bei Standort A angefangen, dann wurde (zu deinem Vorteil) zu Standort B umgezogen.
Daran hast du dich in den letzten 8 Jahren nunmal gewöhnt - nachvollziehbar.
Jetzt wird eben wieder der Ursprungszustand wiederhergestellt.

Unglücklich ? Ja.
Mich darüber aufregen ? Vllt.
Aber faktisch wurde der Zustand wiederhergestellt für den du dich vor 8 Jahren entschieden hast.
 
Kommt natürlich auch immer darauf an, ob und wenn ja inwieweit sich die eigenen persönlichen Verhältnisse ändern.
Müsste ich z.B. zu Hause noch Angehörige pflegen und zur Not spontan nach Hause kommen können etc..
Davon steht hier zwar nichts, wäre aber allgemein denkbar.
 
Verstehe das Problem nicht.
Du hast bei Standort A angefangen, dann wurde (zu deinem Vorteil) zu Standort B umgezogen.
Daran hast du dich in den letzten 8 Jahren nunmal gewöhnt - nachvollziehbar.
Jetzt wird eben wieder der Ursprungszustand wiederhergestellt.

Unglücklich ? Ja.
Mich darüber aufregen ? Vllt.
Aber faktisch wurde der Zustand wiederhergestellt für den du dich vor 8 Jahren entschieden hast.
Ja prinzipiell hast du Recht. Ich finde allerdings 8 Jahre schon eine sehr lange Zeit in der sich im Leben viel ändert.
Da hatte ich nicht mal eine Tochter bzw. geplant.

Danke für den ganzen Input. Ich nehme mit:
PP = Persönliches Pech.
Wenn der AG was macht. -> Geile Sache!

Schauen wir mal. Danke
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Kommt natürlich auch immer darauf an, ob und wenn ja inwieweit sich die eigenen persönlichen Verhältnisse ändern.
Müsste ich z.B. zu Hause noch Angehörige pflegen und zur Not spontan nach Hause kommen können etc..
Davon steht hier zwar nichts, wäre aber allgemein denkbar.
Sowas wäre zwar kein muss. Kann aber immer passieren, dass was mit der Tochter ist. Da war ich dann in 5 Minuten in der Schule. Das geht dann alles nicht mehr.
 
Er macht doch alles richtig? Hättet ihr euch aufgeregt oder geärgert, ich würd wetten ja. Aber er hat gefragt und klärt es, bevor er eskaliert. Ist doch alles fein bisher. Vll hätte ja nach 8 Jahren doch ein Anspruch bestanden, es gibt im Recht immer mal wieder Dinge, die einen überraschen, selbst wenn man nicht ganz unbedarft bei dem Thema ist.

Weihnachts-/Urlaubsgeld und ähnliche Sonderzahlungen sind laut Arbeitsvertrag auch oft "freiwillig" und trotzdem leitet sich durch die Rechtsprechung irgendwann ein möglicher Anspruch ab. Warum soll das in so einer Konstellation wie hier dann nicht undenkbar sein, dass es was ähnliches geben? Fragen schadet nie.
 
Was denn, es gibt doch ne Reform ab 2031. Ich predicte: Weniger Renten gehen nicht, aber mehr einzahlen ist fein.
 
Lippenbekenntnisse.

Aber es ist Merz, ich habs vor der Whal gesagt. Machthungriger Dampfplauderer, der Deutschland weiter aufhält.
 
Nuja, wir kennen ja alle die Zahlen. Eine große Reform heißt ja nichts anders als ganz viele bekommen weniger Geld, heute oder in der Zukunft.
Das führt zu breiter Unzufriedenheit und am Ende wird sich die AfD etwas zusammenlüpgen und zuviele enttäuschte Leute die wählen. Also das Rententhema ist sicher eins der größten Pulverfässer der Demokratie. Und ich bin halt keiner der sagt, lasst die mal versuchen.

Das ist irgendwo meine Erklärung, warum sich bei der Rente immer wieder jede Regierung in Verteilen kleiner Geschenke und Ankündigung einer großartigen Zukunft flüchtet.

... wenn wir schon mal alle heftig Off Topic bleiben ...
 
Nun man könnte jetzt was machen. Ich sag nur staatliche Aktienrente. Müsste dem Blackrock-Merz doch bekannt sein. Aber dann könnte man die Gelder natürlich nicht als Wahlgeschenk ausgeben.

Ich glaube viele würden so eine Voraussicht positiv sehen. Aber was weiß ich schon?

Stattdessen kann er auch als Dampfplauderer und Deindustrialisierer in die Geschichte eingehen.
 
Ich sag nur staatliche Aktienrente
Ich gebe mein Geld jetzt lieber Deinen und meinen Eltern und Großeltern, als das in irgendeinen Fond zu stecken, der dann ohne junge Leute im eigenen Machtbereich auch Probleme haben wird, die heute durch Ausbeutung anderer Länder möglichen Gewinne zu realisieren. Worin soll der Fond denn investieren? In arabische Staatsunternehmen, in China (die sagen "danke, hatten wir schon, brauchen wir nicht"), in Afrika? Staatliche Aktienrente heißt doch nix anderes als: Menschen in irgendeinem anderen Land sollen deine "Rente" zahlen (und an der Bürokratie verdient Blackrock statt die DRV-Mitarbeiter), denn wenn es hier in Deutschland noch fette Gewinne gibt, wird auch das Umlagensystem funktionieren? Warum sollte das im 21 Jhdt. ein anderes Land tun, wenn du schon nicht bereit bist, das für die Leute in Deinem eigenen Land zu tun?
 
Das hätte die BGZ übernommen, die verwalten ähnliche Summen sowieso schon. Und die Gewinne vom Aktienmarkt würden wir alle halt sparen. Fände ich sehr sinnvoll.
 
HI zusammen,

ich schaue hier immer mal wieder rein. Oft ließt man hier natürlich von den hohen/sehr hohen Gehälter (klar, sind ja im Luxx... :fresse:).
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, meine Gehaltsentwicklung ab 2006 zu skizzieren. Damit will ich auch zeigen, das manch ein hoher Lohn über viele Jahr mühsam erarbeitet wurde.

JahrJobNettolohn/MonatStunden & Notizen
bis 2006Mittlere Reife0 - 100 EuroZeitung austragen & Rasen mähen
20061. Lehrjahr Industriemechaniker600 Euro35h/Woche
20072. Lehrjahr Industriemechaniker800 Euro35h/Woche
2008-20093. Lehrjahr Industriemechaniker950 Euro35h/Woche + Zusatzausbildung
2010Fachhochschulreife0 EuroLernaufwand: >40h/Woche
2010-2014Bachelor-Maschinenbaustudium0 Euro + Ferienjobs <6000 Euro/Jahr>40h/Woche
2014-2015Masterstudium Lasertechnik & Materialwissenschaften0 Euro + Freelancer Technologieentwicklung <8000 Euro/Jahr>50h/Woche
2015-2017Projektingenieur bei nem Anlagenhersteller in NRW2300 - 2400 Euro"AT-Vertrag", ca. 40-50h ohne Zeiterfassung, viel Erfahrung gesammelt, tolle Kollegen, weltweit tätig gewesen
2017-2022Wiss. Mitarbeiter (100% öffentlicher Dienst) + Promotion2300 - 2700 Euro + Freelancer Prozessentwicklung <8000 Euro/Jahr39,5h + Promotion = 50-70h/Woche, teils 7 Tage-Woche, keine Zeiterfassung. Mehrere Stufenaufstiege in 5 Jahren
2022Wiss. Mitarbeiter Chipbranche3600 Euro40h, Zeiterfassung, IG Metall Tarif
2023Projektleiter im gleichen Unternehmen4300 Euro40h, Zeiterfassung, IG Metall Tarif
Stufenaufstieg + Tarifrunden + festgelegte persönliche Leistungsprämie (geht nur nach oben)
2024Gleiche Rolle, Projektleiter in Taskforce4600 Euro40h, Zeiterfassung, IG Metall Tarif
insbesondere pers. Leistungsprämie stieg
Geplant 2025Neue Aufgabe, finaler Stufenaufstieg angekündigt5150 Euro40h, Zeiterfassung, IG Metall Tarif

Alle Angaben sind Nettolöhne/Monat Steuerklasse 1 ohne Sonderprämien (Erfolgsprämien, T-Zug, Inflationsausgleich, Stundentransfer Langzeitkonto, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld...). Das macht insbesondere ab 2022 auch noch einiges aus. Im Schnitt ca. 200-300 Euro/Monat zusätzlich schätze ich.

Grüße :wink:
Hi zusammen,

kleines update von mir.
Ich habe seit Anfang des Jahres bereits den finalen Stufenaufstieg erhalten. Mit den ganzen Sonderprämien ist das dann ein Nettolohn ihm Schnitt von 5600 Euro/Monat bei 40h inkl. Zeiterfassung.

Nun habe ich eine Anfrage, ob ich nicht den nächsten Schritt wagen möchte in eine AT-Anstellung und entsprechender neuer Rolle.
Folge: Nettolohn bei ca. 6400€/Monat wenn ich alle Leistungsziele erreiche. Diese persönliche Ziele sind aber Anfangs nicht alle direkt schaffbar. Weiterer Nachteil: Arbeitszeit 40h, aber keine Zeiterfassung mehr.

Gibt es hier jemand der vergleichbares gemacht hat? Gerne via. PN für einen Erfahrungsaustausch.

Grüße :wink:
 
Wenn das nur ein Schritt ist um in Zukunft noch viel mehr Karriere zu machen, why not. Ich hab auch keine Zeiterfassung und komme mit den 40h klar, mein Gehalt ist ungefähr ähnlich mit deinem Zielgehalt auf der neuen Stelle. Variable Vergütung ist halt nervig wenn du es nicht vollständig selber beeinflussen kannst. Wenn es dann ständig externe Gründe gibt die du nicht verantwortest warum dein Bonus jetzt nicht gezahlt werden kann, würde ich mir das eher nicht antun.
 
Gibt es hier jemand der vergleichbares gemacht hat?

Mein Tipp: Guck dir genau an, ob diese "persönlichen" Ziele auch erreichbar sind. Damit will ich dir nicht fehlende Eignung unterstellen, sondern auf die Möglichkeit hinweisen, dass es ggf. von anderen oder auch anderen Teams abhängig sein kann. Ich hatte auf der letzten Führungsposition einen sehr hohen flexiblen Anteil, der auf persönliche, Teamziele und Abteilungsziele ausgerichtet war. Die persönlichen Ziele waren (wie zu erwarten) natürlich der kleinste Anteil. Die Teamziele hingen mit zwei anderen Teams zusammen (wenig bis null Einfluss) und die Abteilungsziele waren eher Umsatzziele der gesamten Firma (ebenso wenig bis null Einfluss).

Ich hatte dann "lustige" Diskussionen mit der Abteilungsleitung, weil mein Team alle Ziele erfüllt hatte aber zusammen mit den anderen Teams es nur Durchschnitt war. Aber die GF wollte diese Art der Berechnung - logischerweise - nicht ändern. Da es der Firma irgendwann immer schlechter ging, sank auch jedes Jahr mein Gehalt. War nicht cool und deswegen hab ich auch irgendwann gekündigt dann. Immer mehr unbezahlte Arbeit (kein Freizeitausgleich oder ähnlich) bei sinkendem Gehalt. Keine Zeiterfassung würde ich nicht mehr mitmachen.
 
Würde auch immer Stempeln bevorzugen wenn es sinnvoll funktioniert. In meiner aktuellen Rolle habe ich es nicht, funktioniert im Grunde immer gut für den Arbeitgeber ;) war aber so ein guter Gehaltssprung, dass das für mich okay war.
 
Endlich mal wieder ne klassische LSD Folge. Teilt sich die Kosten mit ihrem Mann und ihr Anteil ist 115€ :ROFLMAO:
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh