[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Es gibt doch immer billige vollmöblierte 1-Zimmerwohnungen in vielen Städten.
Ich habe 2019 nähe Frankfurt 1 Jahr im Keller gewohnt für 360 all inkl. +40€ Putzfrau. Weg zur Arbeit 7km.
Aktuell bin ich auf dem Campingplatz in Österreich für 1100€ pro Jahr zzgl. Strom+Wasser nach Zählerstand. Das ist bisher das billigste was ich je hatte.
WC+Dusche+Warmwasser alles vorhanden. Inet geht über Handy.

Da ich eh nur 4 Nächte dort schlafe und jedes WE heimfahre, passt das wunderbar.
Nur vier Nächte die Woche? Also den Großteil der Woche?^^
 
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Nur vier Nächte die Woche? Also den Großteil der Woche?^^
Das ja, aber ich wollte eigentlich damit ausdrücken, dass es mich nicht stört am Campingplatz unter der Woche zu leben und am WE nach Hause zu fahren.
7 Tage die Woche und das ganze Jahr wäre das nichts, da geht man ja ein vor langer Weile.
Ich finde das angenehmer als Hotel oder Pension.
 
Es gibt doch immer billige vollmöblierte 1-Zimmerwohnungen in vielen Städten.
Ich habe 2019 nähe Frankfurt 1 Jahr im Keller gewohnt für 360 all inkl. +40€ Putzfrau. Weg zur Arbeit 7km.
Aktuell bin ich auf dem Campingplatz in Österreich für 1100€ pro Jahr zzgl. Strom+Wasser nach Zählerstand. Das ist bisher das billigste was ich je hatte.
WC+Dusche+Warmwasser alles vorhanden. Inet geht über Handy.

Da ich eh nur 4 Nächte dort schlafe und jedes WE heimfahre, passt das wunderbar.
Auch nicht schlecht, also in der Woche auf einem Campingplatz zu wohnen. Für einige Zeit könnte ich mir das auch vorstellen, aber sicher nicht über viele Jahre hinweg. Ein alter Nachbar hat in der Schweiz gearbeitet und ist jedes Wochenende ca. 750 Km gependelt, also zurück Nachhause und wieder hin (sprich die Strecke zwei Mal!). Hier wohnte seine Familie mit großem Haus und in der Schweiz hatte er eine kleine Wohnung. Da hätte ich sicher keine Nerven zu. Man muss aber auch sagen dass er Manager in einer Firma war und $$$$$$ verdiente.
 
Und die Wohnung war sicher teurer als das Haus.
Bei Managern, auch gerade Interim, kenne ich es nicht anders, dass die meilenweit von zuhause arbeiten.

Wenn die Familie sich damit arrangiert hat - who cares.
 
Nene, sein Haus war teurer. Das Haus hat zuvor einem Bundesligaprofi gehört. Kannste dir denken was das für ein Schuppen ist. :d
 
Nur vier Nächte die Woche? Also den Großteil der Woche?^^
In München vor Microsoft, IBM, ... etc. sieht man auch immer dutzende Wohnwagen(Anhänger) - Die Leben da drin direkt vorm Büro und Pendeln vermutlich am WE heim. Wäre für mich jetzt auch kein wirkliches Leben, aber jeder wie er mag. Vor allem praktisch beim Ende einer A9...
 
Denke nicht, dass da jemand drin lebt. Das werden einfach abgestellte Mobile sein von Leuten die im Viertel keinen Platz dafür haben und zu geizig für einen Stellplatz sind.

Ist in deutschen Großstädten inzwischen überall so, dass in den Bezirken bisschen außerhalb alles mit Wohnwagen und Mobilen vollsteht.
 
Denke nicht, dass da jemand drin lebt. Das werden einfach abgestellte Mobile sein von Leuten die im Viertel keinen Platz dafür haben und zu geizig für einen Stellplatz sind.

Ist in deutschen Großstädten inzwischen überall so, dass in den Bezirken bisschen außerhalb alles mit Wohnwagen und Mobilen vollsteht.
Sehe da oft Wäsche draußen hängen und so wenn da Nachmittags mal in Innenstadt fahre. Hier in Ingolstadt kenne ich auch beim DL 2 Leute, die Jahrelang auf dem Campingplatz in nem Wohnanhänger gelebt haben (Nachbarn dort) und am WE zu Haus und Familie in Norden gefahren sind.

Zumal wenn du schaust wo das ist, ist es das nicht gerade "außerhalb Bezirk".
 
Der erste Monat meiner Nebenbeschäftigung/Selbstständigkeit ist nahezu vorbei und ich erkenne mich z.T. nicht wieder. Auch wenn die Art der Tätigkeit am Ende nahezu gleich ist, habe ich aktuell deutlich mehr Freude daran. Die Gründe dafür sind vielfältig: Einarbeiten in ein neues Thema, kleineres/deutlich überschaubareres Arbeitsfeld, kurzweiligere Zeitleiste, weniger Politik und mehr "hands-on"-Projektarbeit bei der man wieder was erarbeiten und nicht nur koordinieren darf. Zusätzlich beflügelt mich das ehrliche und positive Feedback der Auftraggeber und vor allem das Gefühl, "für sich selbst" zu arbeiten. Die direkte Korrelation zwischen investierter Arbeit und Gehalt ist das, was mir in den letzten Jahren wohl gefehlt hat.

Die initial angedachten 2-4 Tage im Monat habe ich mit knapp 50 Stunden, die ich für den März abrechnen werde, direkt gerissen. Macht mir aber nichts, das habe ich unter diesem Umständen irgendwie auch gerne gemacht. Da aber auch ich mich an die gesetzlichen Rahmenbedingungen halten muss, wird die reale Arbeitszeit leider bei 2-4 Tagen pro Monat bleiben müssen.
 
Lies doch richtig - dauerhaft möchte er auf 2-4 Tage kommen.

Ich war letzte Woche + diese Woche auch insgesamt 4 komplette Tage selbstständig unterwegs. Das Gleitzeitkonto auf Arbeit weint bitterlich.

@iNxL: Wie arbeitest du zeitlich den Tag über? 7-16 Uhr im Geschäft und danach? Oder wo stopfst du die zusätzlichen Stunden unter? Gleitzeit Vormittags?
 
gestern ein gespräch gehabt für ne stelle in heppenheim.

eigentlich kein bock zu pendeln von DA aus aber wenigstens mal angehört. Größtenteils klang es gut bis dann 2 dinger kamen:

> einen gewissen teil der überstunden werden wohl wie ich verstanden habe nicht vergütet/abgefeiert sondern sind Zitat "ein Geschenk an das unternehmen." :fresse:

> er hat bedenken dass ich in Darmstadt eventuell zur konkurrenz gehen könnte (pharma), wenn man mir dort mehr gehalt bieten würde. denn er könne die gehälter dort nicht mitgehen. Konkrete Zahlen haben wir aber noch nicht besprochen

ja digger, warum lädst du mich dann ein? :fresse:
 
@Scrush: Arbeite ebenfalls in HP

Darf ich fragen in welcher Branche dein Gespräch stattfand?
 
Er möchte also, dass du mehr arbeitest als bei der Konkurrenz und dafür weniger Gehalt nimmst? Der hat bestimmt 0 Probleme Leute zu finden :fresse:
 
@Scrush: Arbeite ebenfalls in HP

Darf ich fragen in welcher Branche dein Gespräch stattfand?
Job wäre IT support

unternehmen ist ein pharma unternehmen
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Er möchte also, dass du mehr arbeitest als bei der Konkurrenz und dafür weniger Gehalt nimmst? Der hat bestimmt 0 Probleme Leute zu finden :fresse:
2 stellen sind offen. ich kam über headhunter dort hin. ob er das macht weil er ohne headhunter niemand findet oder ob die resourcen dafür aktuell nicht hat, ka. aber ist halt schon käse. klar wenn ein unternehmen was näher ist und ein besseres gehalt bringt und der rest auch passt dann hör ich natürlich mal hin. aber das risiko haben doch alle firmen. und da kann man ja dagegensteuern aber wenn ich auch noch überstunden schenken soll geht das in die entgegengesetzte Richtung
 
Alles klar, weiß glaub welches 8-)
Ist um die Ecke von mir
 
er hat bedenken dass ich in Darmstadt eventuell zur konkurrenz gehen könnte (pharma)
Cool, das würde ich als impliziten Tipp betrachten und mich direkt da bewerben. Wie doof kann man eigentlich sein o_O
 
Denke nicht dass man hier immer vom schlimmsten ausgehen soll/kann/muss...

vlt hat er im Gespräch einfach gesehen dass dich nicht wirklich was dorthin zieht und somit einfach "netterweise" Optionen aufgezeigt.
Am Ende des Tages gewinnt er ja auch nichts wenn du nach der Einarbeitungszeit wieder verschwindest.


€: bei uns wird das tatsächlich so gehandhabt wenn wir merken dass der Bewerber bei uns nicht glücklich werden würde. Da wird auch gerne an Partnerunternehmen verwiesen die vielleicht einfach besser passen könnten. --> auch ohne das wir Prämien dafür bekommen...
 
wüsste nicht woran er das gemerkt haben soll. er wusste vorher schon dass ich nach Darmstadt ziehen will und nicht nach Heppenheim. ^^
zumindest hoffe ich dass, denn mein ansprechpartner (Headhunter) weis dass mein wunschwohnort Darmstadt und Umgebung ist. Demnach macht es sinn diese details vorher zu klären anstatt 1,5 stunden zu verschwenden :d
 
@moep.at Ist eine Interessante Vorgehensweise und kann man bestimmt so machen, dann hat man den Kandidaten aber tendenziell dauerhaft verbrannt.
Wenn ich im Interview merke, dass der Kandidat null Chancen hat dann gehe ich eigentlich immer vom "Ausfragemodus" in den "Verkaufsmodus" und erzähle mehr über die Stelle und verkaufe die Firma. Dann bringe ich ihn/sie aus der unangenehmen Situation raus wo ich ständig noch mehr Fragen reinwerfe und die schwimmend beantwortet werden und eröffne stattdessen eher ein Gespräch. Wenn dann kein Angebot kommt (was mir an der Stelle ja schon klar ist) dann hat der Kandidat zumindest nen guten Eindruck und nicht das Gefühl, dass er von mir "fertig" gemacht wurde (was leider schnell passieren kann wenn die Kandidaten im Interview überfordert sind). Wir hatten schon häufiger Situationen wo die Kandidaten dann rausgehen, ein gutes Gefühl haben und sich nach 2-3 Jahre nochmal bewerben und dann genommen werden weil sie jetzt das dazugelernt haben was wir erwarten.
 
ich hoffe es. werd ich die tage erfahren wenn ich mit dem kollegen spreche der mir den termin organisiert hat^^

wenn er ihm natürlich diese info nicht mitteilt dann ist das bedenken von ihm natürlich klar aber letzten endes ist das immer noch eine sache wie die rahmenbedingungen aussehen finde ich

wenn ich 2 mal Homeoffice mache und 3 mal reinkomme, dann kann ich die 3 tagen mit jobticket reinfahren. wenn es aber weder jobticket gibt, einen teil überstunden dem unternehmen geschenkt werden, etc.. dann frage ich mich wie er sich das vorstellt dass mich das überzeugen könnte :d
 
> einen gewissen teil der überstunden werden wohl wie ich verstanden habe nicht vergütet/abgefeiert sondern sind Zitat "ein Geschenk an das unternehmen." :fresse:

Gab es in meiner alten Bude auch, hieß "Partnerpaket" oder so. 10h im Monat mussten alle mit Zeiterfassung zusätzlich arbeiten. Als Gegenleistung gab es dafür glaube ich nur die Arbeitsplatzgarantie... Naja, ne?
 
Du arbeitest 2-4 Tage im Monat? Wie hoch ist dein Stundenlohn? 150 €?
Neben meiner Hauptbeschäftigung (160h/Monat) war der Plan die Selbstständigkeit auszuprobieren und dafür habe ich die 2-4 Tage im Monat angedacht. Den Stundenlohn habe ich mit 80€ veranschlagt, was wohl im Rahmen liegt und mir für den Versucht ausgereicht hat.

Lies doch richtig - dauerhaft möchte er auf 2-4 Tage kommen.

Ich war letzte Woche + diese Woche auch insgesamt 4 komplette Tage selbstständig unterwegs. Das Gleitzeitkonto auf Arbeit weint bitterlich.

@iNxL: Wie arbeitest du zeitlich den Tag über? 7-16 Uhr im Geschäft und danach? Oder wo stopfst du die zusätzlichen Stunden unter? Gleitzeit Vormittags?
Regelmäßige Status/Sync-Calls habe ich "vor der Arbeit" im Zeitslot von 8-10 Uhr eingeplant, die ToDos erledige ich dann am Abend und/oder Wochenende. Zusätzliche 50h im Monat in die reguläre Arbeitswoche zu integrieren ist ja quasi unmöglich. Mit den 2-4 Tagen/16-32 Stunden sollte das aber realistischer sein.

Da ich in beiden Beschäftigungen Remote arbeite und nicht zum Arbeitgeber/Kunden vor Ort muss, ist das eigentlich recht gut machbar. Wenn es dann wieder ins Büro geht, muss man das Thema dann ggf. etwas "klarer" trennen. (In den nächsten Wochen habe ich noch einen kleinen Vor-Ort Kennenlerntermin, da werde ich mir dann natürlich einen Gleittag nehmen müssen).
 
Gab es in meiner alten Bude auch, hieß "Partnerpaket" oder so. 10h im Monat mussten alle mit Zeiterfassung zusätzlich arbeiten. Als Gegenleistung gab es dafür glaube ich nur die Arbeitsplatzgarantie... Naja, ne?
es fehlen halt noch konkrete zahlen. überstunden sind natürlich nicht die regel aber was nicht schwarz auf weis steht, bist du am arsch.

ohne konkrete zahlen sowieso nur schwer zu werten. wenn das gehalt natürlich entsprechend ist kann man drüber diskutieren aber wenn er schon angst hat dass die konkurrenz mehr zahlt.. was soll ich jetzt denken? :d

ich pass da aktuell jetzt gehörig auf. aktuell krieg ich ja nichtmal die Alarmbereitschaft vergütet. (ist im gehalt drin heist es)
sowas mach ich nicht mehr
 
> einen gewissen teil der überstunden werden wohl wie ich verstanden habe nicht vergütet/abgefeiert sondern sind Zitat "ein Geschenk an das unternehmen." :fresse:
"fAcHkRäFtEmAnGeL"
:wall:
 
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