[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Und das wird das Hauptproblem sein: Keiner will sowas auf seiner Kostenstelle machen, aber alle wollen sie profitieren. Kurzsichtige Denkweise, die leider gerade in der mittleren Führungsebene viel zu häufig vorkommt. Aber wenn man nur an den Kosten gemessen wird, wie soll sich auch eine andere Leitkultur entwickeln?
Ist bei DAX Konzernen nicht anders.
Da beiße ich Grade auch regelmäßig in die Tischplatte. Abteilungsfürsten denken nur von der Wand bis zur Tapete, anstatt Mal an der Organisation und Arbeitsverteilung und Produktivität zu arbeiten werden munter Stunden wie schwarze Peter hin und her verrechnet.
 
Aso, wenn die Stelle 4 Jahre offen steht, ist das natürlich besser?
Selbstverständlich nicht, aber welche Positionen sind denn 4 Jahre offen, da stimmt doch dann wirklich was nicht? Die einzige Positionen bei uns die teilweise wirklich lange offen sind (12Monate+), sind auf Führungsebene weil man da halt gar keine Kompromisse eingehen will. Und so eine Position züchtest du dir halt auch nicht mal kurz in einem Jahr ran.
 
Nunja, wir hatten ja jetzt das Glück, das sich auf meine Stelle doch 3 potentielle Bewerber gemeldet haben - einem wurde jetzt zugesagt, der mit Abstand auch am besten auf die Stelle vom fachlichen her passt.
Gestern als er da war und seinen Vertrag abgeholt hat, war er auch kurz sich das zukünftige Büro anschauen - kurzer Smalltalk -> passt auch definitiv Menschlich hier rein.

Nächste Woche nimmt er sich dann 1 Tag Urlaub und kommt mal vorbei für ne kleine Übergabe / Übersicht über die Systeme, den Rest muss er dann so machen. - wird vermutlich eher was zum 1.5. als 1.4. - die Info bekommt er diese Woche noch - aber damit wäre die Lücke trotzdem deutlich kleiner als gedacht. - zumindest von der Stellenbesetzung her.

auf der andern Seite gibt es weitere Kandidaten die hier demnächst gehn, einfach weil die Führung aktuell zu viel Politik ist, ohne ernsthaft etwas zu können... - da sind auch Leute ohne Führungskompetenz, die für was anderes eingestellt wurden, einfach mal hochgelobt und befördert worden - wollen sich aber nicht weiterbilden, bzw. da fehlt halt auch schlichtweg die Zeit, wenn man Logistik, Personal, Buchhaltung, IT und und und in Personalunion machen will... - die Höhe war ja das Ausstellungsgespräch und wie ich jetzt wieder mitbekommen hab, die Falschdarstellung, was den Versuch an geht, mich halten zu wollen...

Wayne - jeder Moment bestätigt mich, das ich die richtige Entscheidung getroffen hab.

Überstunden sind zwar bei meinem neuen AG dann auch mit dem Gehalt laut Vertrag abgegolten - wie das aber anders gelebt wird, weiß ich schon und ich kann damit leben - abgesehn davon hab ich es hier auch nicht besser, was die Überstunden angeht... das würde eigentlich nur durch die kommende Zeiterfassung "vlt. besser" werden....
 
auf der andern Seite gibt es weitere Kandidaten die hier demnächst gehn, einfach weil die Führung aktuell zu viel Politik ist, ohne ernsthaft etwas zu können... - da sind auch Leute ohne Führungskompetenz, die für was anderes eingestellt wurden, einfach mal hochgelobt und befördert worden - wollen sich aber nicht weiterbilden, bzw. da fehlt halt auch schlichtweg die Zeit, wenn man Logistik, Personal, Buchhaltung, IT und und und in Personalunion machen will... - die Höhe war ja das Ausstellungsgespräch und wie ich jetzt wieder mitbekommen hab, die Falschdarstellung, was den Versuch an geht, mich halten zu wollen..

Klingt wie meine alte Bude - alles richtig gemacht! Mein ehemaliger Abteilungsleiter war auch ein Top-Verkäufer bzw. Außendienstler aber als Führungskraft eine absolute Niete und hatte kein Interesse daran irgendwas zu ändern. Auf der anderen Seite mussten sich alle anderen natürlich immer weiterentwickeln..
 
weis jemand von euch ob im Jobticket die fahrradmitnahme in IC und RB zügen inkludiert ist?
 
Beim Berliner ÖPNV Jobticket muss man da aufzahlen. Aber ich denke du fragst besser mal bei der Bahn bzw. bei HR nach ;)
 
weis jemand von euch ob im Jobticket die fahrradmitnahme in IC und RB zügen inkludiert ist?
Im IC würde ich jetzt mal vermuten: nein, da reservierungspflichtig. Im RMV ist Fahrradmitnahme aber generell kostenlos und immer (also nicht in der HVZ gesperrt wie zB im HVV), daher in der RB ja (aber nicht deutschlandweit).
 
laut google steht bei IC und RB darf man mitnehmen. ich hab mal den AG gefragt wie das aussieht und ob das im jobticket inkludiert ist. mal schauen

allerdings hat sich das glaub ich eh eben erledigt.
 
Sagt mal Jungs und vielleicht auch Mädels, was zum Teufel ist auf dem Markt für IT-Sicherheitspersonal los?
Ich bin bestellter Datenschutzbeauftragter und Informationssicherheitsbeauftragter, stecke gerade in der Zertifizierung zum CISO und bringe für die Finanzbranche noch Wissen für MaRisk, BAIT, SOIT und bissle WpHG mit. Bin IT-Systemadmin und Wirtschaftsfachwirt. Habe diese Ausbildungen/Kenntnisse, ohne CISO, bei LinkedIn und XING aktualisiert und werde mit Angeboten bombardiert, viele deutlich über 100k€ ...
Ist da die Not so groß? Habe mich die letzten zwei Jahre mit dem Markt nicht beschäftigt, möchte eigentlich nicht wechseln aber vielleicht springt bei dem Druck ein ordentlicher Schluck aus der Gehaltpulle in meinen Rachen ...
 
Es wird allgemein viel gesucht.

Unabhängig meiner Funktion als Ausbilder sitze und saß ich auch oft auf der anderen,Seite' des Tisches. Sprich, ich habe Gespräche zur Einstellung geführt. Da haben sich mir mitunter die Zehennägel hochgeklappt, was sich da beworben hat.

Ich kann ja nur für die IT Branche sprechen, aber wer sich da als angeblich voll tüchtige Fachkraft bewirbt, das ist oftmals ein Trauerspiel.

Keine angemessene Artikulation, geschweige denn mal mit Überzeugung einen geraden Satz herausbringen.

In der Bewerbung liest es sich so, als wären sie Chef Entwickler bei der NASA und Google würde die um Erlaubnis fragen neue Produkte zu lancieren. In der Praxis nachgefragt scheitern sie daran, mir eine fiktive Ausfallsituation und deren Behebung zu umschreiben. Da würde ich den Meisten nichtmal zutrauen, den Staub vom Kehrblech heile in die Mülltonne zu buchsieren.

Dann kommt bei sehr vielen Menschen auch noch eine unfassbare Überheblichkeit zu Tage, die einfach nur traurig ist (und nicht im geringsten dem geforderten Profil entspricht).

Gerade aus der Lehre, kann alles, weiß alles, hat ein flegmatisches Reaktionsvermögen und ich denke der hat während der Vorstellungsrunde einen Herzkasper erlitten...

Danke für nichts.

Ich habe es aufgegeben für meine Arbeitgeber fertiges Personal zu finden. Entweder es gibt wirklich keinerlei Sozialkompetenz, oder null Fachkompetenz (dafür aber die Überheblichkeit), oder eine Mischung aus beidem.

Daher bilde ich lieber aus. Ich suche mir die jungen, wissbegierigen Menschen, die etwas lernen und erreichen wollen. Ich fördere sie technisch, menschlich, als auch teamagierend und ziehe somit den Nachwuchs heran, der genau in die Lücke passt um das Team und die Umgebung weiterzubringen.

Da wird es in Zukunft immer mehr hingehen, der Weg hat sich für mich bewährt.

Und mein größtes Glück, ich darf diese jungen Menschen begleiten und verdiene mein Geld damit.

Nicht jeder Azubi ist oder hat es immer einfach. Aber wenn sie dann mit einer zwei, oder eins und strahlenden Augen aus der Berufsschule kommen und sich freuen, weil es ja doch sinnvoll war, dass der Ausbilder bis zur Vergasung alles am Fernseher aufgemalt und abgeprüft hat, ja dann freue ich mich :)
 
Sagt mal Jungs und vielleicht auch Mädels, was zum Teufel ist auf dem Markt für IT-Sicherheitspersonal los?
Ich bin bestellter Datenschutzbeauftragter und Informationssicherheitsbeauftragter, stecke gerade in der Zertifizierung zum CISO und bringe für die Finanzbranche noch Wissen für MaRisk, BAIT, SOIT und bissle WpHG mit. Bin IT-Systemadmin und Wirtschaftsfachwirt. Habe diese Ausbildungen/Kenntnisse, ohne CISO, bei LinkedIn und XING aktualisiert und werde mit Angeboten bombardiert, viele deutlich über 100k€ ...
Ist da die Not so groß? Habe mich die letzten zwei Jahre mit dem Markt nicht beschäftigt, möchte eigentlich nicht wechseln aber vielleicht springt bei dem Druck ein ordentlicher Schluck aus der Gehaltpulle in meinen Rachen ...
Das ist für die Masse kein attraktives aber für die Unternehmen wichtiges Arbeitsgebiet, in dem es quasi keine Kandidaten gibt. Ich würde behaupten das wir gut 5-10 Kollegen bräuchten, die sich um das Thema kümmern. Eingestellt ist aber aktuell einer, der natürlich nichts vernünftig machen kann und dadurch wirkt, als wäre es die größte Hohlbirne. Zusätzlich ist die Verantwortung natürlich eine ganz andere als bei einem Entwickler und Projektleiter. Daher sehe ich Gehälter um die 130-150K€ (nach oben aber auch ohne Grenzen :)) durchaus realistisch. Natürlich wieder je nach Firma und Verantwortung.
 
In der Bewerbung liest es sich so, als wären sie Chef Entwickler bei der NASA und Google würde die um Erlaubnis fragen neue Produkte zu lancieren.
Ich hatte in der Schule auch immer das Gefühl, dass man Bewerbungen genau so schreiben soll.
Deswegen hab ich es auch immer so gehasst anschreiben aufzusetzen (was zum Glück nicht oft nötig war), ich kann dies, das bin der geilste Typ überhaupt und wenn die Bewerbung nicht diese Form hat landet sie in Ablage P.
Damals(TM) hab ich mich einfach nur geärgert, heute würde ich wahrscheinlich einfach ehrlich sein und auch direkt in die Bewerbung schreiben was ich nicht kann und wie ich mich entwickeln will.

Vielleicht sieht man das als jemand der schon länger im Beruf ist anders, aber das nur aus der Sicht von jemandem der sein IT Fachabi gemacht hat und es sol gelernt hat.
 
Ich kann ja hier immer nur meine subjektive Sichtweise aus meinen Augen wiedergeben.

Es mag genug Ausbilder und Personaler geben, die auf inszenierte Augenwischerei stehen.

Ich stehe dann auf ehrliche Defizite und Statements.

Lieber unterstütze ich und investiere Zeit, als das eine Luftpumpe eingestellt wurde, die außer großer Klappe und Hirnfürzen nichts zustande brachte ;)
 
Daunti und Usas, eben Usas hat es schon auf den Punkt gebracht. Es kommt auf den Menschen bzw. die Menschen an mit denen man spricht (die einem Gegenüber sitzen). Ich bin was die ganze Thematik angeht inzwischen so "abgefucked" dass ich keine Lust mehr auf Spielchen habe und einfach ehrlich und relativ direkt sage was Sachstand ist und was ich denke, beispielsweise wenn es um Kooperationen, Aufnahme von neuen Kollegen, Gelder, etc. geht.

Bei manchen Menschen kommt das gut an und führt eher zu mehr Harmonie (wenn man das so nennen will). Bei wiederum anderen Menschen funktioniert das weniger gut, wenn sie eher "politisch" und sensibel in der Kommunikation sind. Jeder ist anders.
 
Haben sich Bewerbungen ohne Anschreiben eigentlich mitlerweile etabliert? sollte man das unkommentiert so abschicken oder dazu schreiben dass man das Anschreiben bewusst weggelassen hat. gut das klingt nach faulheit aber eigentlich ist ein anschreiben ja nix anderes als ein rumgeschleimtes stück papier das entweder einschlägt oder vom bürohund gefressen wird...
 
Haben sich Bewerbungen ohne Anschreiben eigentlich mitlerweile etabliert? sollte man das unkommentiert so abschicken oder dazu schreiben dass man das Anschreiben bewusst weggelassen hat. gut das klingt nach faulheit aber eigentlich ist ein anschreiben ja nix anderes als ein rumgeschleimtes stück papier das entweder einschlägt oder vom bürohund gefressen wird...

Hängt stark von der Firma ab. Viele Unternehmen bieten inzwischen schnelle Bewerbungen ohne Lebenslauf oder nur mit LinkedIn-/Xing-Profil an. Während meiner Jobsuche konnte ich bei kleineren Unternehmen in der Regel auf Anschreiben verzichten, war sehr angenehm. Anschreiben verfassen dauert sehr lang, das Geschleime nervt und in der Regel verbringen Personalverantwortliche damit nur einige wenige Minuten.

Als ich selbst noch Bewerbungen beurteilt/gelesen/aussortiert habe, war mir das Anschreiben immer relativ egal. Wichtiger sind da (eigentlich) Lebenslauf, Arbeitszeugnis(se) und ggf. Zertifikate.
 
Hängt stark von der Firma ab.
Große Firmen bekommen i.d.R. recht viele Bewerbungen auf eine Ausschreibung. Bei der ersten Sichtung der 100 Bewerbungen wird wohl der Großteil aussortiert, ohne dass dem Anschreiben mehr als 5-10 Sekunden Beachtung geschenkt werden. Wenn dann am Ende noch 3-5 Bewerbungen auf dem Tisch liegen, wird man sich das Anschreiben sicher genauer ansehen.

Wenn explizit keins gewünscht wird, drauf verzichten. In anderen Fällen würde ich im Zweifel aber schon eins schreiben, es sei denn man ist in der Position selbst die Regeln vorgeben zu können, jeder wie er meint.
 
Ja und welche Schlussfolgerungen ziehe ich dann daraus? Lebenslauf und Motivation der Bewerbung - okay. Aber in den meisten Fällen ist es einfach (übertriebene) Selbstdarstellung und Geschleime. Da gucke ich mir doch lieber noch einmal genauer den Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und mögliche Widersprüche an.

Wenn explizit keins gewünscht wird, drauf verzichten.
+1
 
arbeitszeugnisse sind dann auch wieder ein neues thema. da kann am ende auch einfach nur der frust wegen des verlorenen mitarbeiters versteckt sein? :d
 
Ja und welche Schlussfolgerungen ziehe ich dann daraus?
Wenn man die Qual der Wahl hat muss man Filter nutzen, das Anschreiben ist eins davon. Es gibt auch Firmen die setzen harte Schnittgrenzen fürs Studium an, diesen muss man online ins Formular eintragen. Ob das Sinn macht darf jeder AG für sich selbst entscheiden, wer hat der kann. Genauso steht es jedem AN frei, eigene No-Go Kriterien zu definieren.
 
arbeitszeugnisse sind dann auch wieder ein neues thema. da kann am ende auch einfach nur der frust wegen des verlorenen mitarbeiters versteckt sein? :d
Dazu gibt es ja im Netz inzwischen zahlreiche Übersichten weilche Formulierungen nicht so arbeitnehmerfreundlich sind. Genau so wichtig finde ich aber Formulierungen, die nicht drin sind. Also wenn zum Ende das Bedauern über den Weggang fehlt oder Sätze wie dass man dem AN beruflich und privat alles Gute wünscht. Arbeitszeugnisse sollten ja immer den gesamten Zeitraum widerspiegeln und nicht die letzten Wochen/Monate. Da sind dann größere Firmen wieder professioneller in der Regel, ich hatte in der letzten Bude einfach einen Zeugnisgenerator.
 
Meine Verlobte würde auch gerne den Arbeitgeber wechseln und bewirbt sich seit Monaten schon fleißig.
Mittlerweile sind es locker schon >20 Bewerbungen, wovon sie bei 4 zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.
Leider gab es bei allen eine Absage... wir vermuten, das eine junge Frau (27) einfach bei vielen schon direkt durchs Raster fällt "Die wird ja eh direkt Schwanger".

Bald hat sie alle AG hier durch, da sie nicht gerne lange Auto fährt(alles bis 20min eine Strecke ist ok) und nicht aus unserem Dorf wegziehen will.

Hoffentlich findet sie bald was, mittlerweile ist sie echt ziemlich unglücklich.
 
Haben sich Bewerbungen ohne Anschreiben eigentlich mitlerweile etabliert? sollte man das unkommentiert so abschicken oder dazu schreiben dass man das Anschreiben bewusst weggelassen hat. gut das klingt nach faulheit aber eigentlich ist ein anschreiben ja nix anderes als ein rumgeschleimtes stück papier das entweder einschlägt oder vom bürohund gefressen wird...
Bei uns werden die Bewerbungen eh nur über ein Portal angenommen, da wollen wir eigentlich nur den CV und ein paar Daten (Verfügbarkeit, Gehalt usw.).
Arbeitszeugnisse sind nicht relevant (macht im internationalen Kontext auch wenig Sinn) und Anschreiben ist nicht gefordert, hängen manche aber dann trotzdem an den CV ran. Ich persönlich (und ich weiß, dass die meisten das machen) skippe meistens das Anschreiben und schaue den CV an. Im aktuellen Arbeitnehmermarkt ist ja sowieso fast eher so, dass die Firma sich dem Bewerber verkaufen muss und nicht umgekehrt ;).
Die persönliche Motivation etc erklären die Kandidaten ja meistens eh im ersten Gespräch.

Wenn die Arbeitgeber kein Portal haben, sondern die Bewerbung per Mail wollen dann würde ich einfach schauen ob ein Anschreiben explizit erwähnt ist. In jedem Fall schreibt man ja sowieso ein paar nette Sätze in die Mail.
 
Meine Verlobte würde auch gerne den Arbeitgeber wechseln und bewirbt sich seit Monaten schon fleißig.
Mittlerweile sind es locker schon >20 Bewerbungen, wovon sie bei 4 zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.
Leider gab es bei allen eine Absage... wir vermuten, das eine junge Frau (27) einfach bei vielen schon direkt durchs Raster fällt "Die wird ja eh direkt Schwanger".

Bald hat sie alle AG hier durch, da sie nicht gerne lange Auto fährt(alles bis 20min eine Strecke ist ok) und nicht aus unserem Dorf wegziehen will.

Hoffentlich findet sie bald was, mittlerweile ist sie echt ziemlich unglücklich.

Leider kriegt man ja in der Regel nicht gesagt woran es wirklich gelegen hat. Ich habe meinen Lebenslauf damals von einem Bewerbungscoach checken lassen, der da wirklich noch ein paar gute Punkte gefunden und kritisch hinterfragt hat. Hat mich glaube ich 150€ gekostet. Vielleicht ist das für sie auch noch eine Idee, wenn noch nicht gemacht? Der Coach hatte mir auch noch ein Bewerbungstraining angeboten, aber die 1.200€ für 4h und die Vorbereitung fand ich dann etwas übertrieben hoch.
 
@shinin Seine Freundin wird jedoch, im gegensatz zu dir auf Grund ihres alters und Geschlechts diskriminiert. Auch wenn das niemand jemals zugeben wuerde.

@ForceScout Bei meiner Freundin aehnliche Erfahrungen. Einfach traurig.
 
Tatsächlich ist unsere Stellenbeschreibung nur durchschnittlich. Muss ich wohl Mal mit HR reden.
Steht nichts von igm oder home office drin.

Ansonsten sind die Anforderung von uns an die Bewerber sehr gering. Da bringt eigentlich jeder mit der mal 2-3 Jahre im Qualitätsmanagement gearbeitet hat.
Und auch die Bezahlung mit eg13 ist überdurchschnittlich.
 
@shinin Seine Freundin wird jedoch, im gegensatz zu dir auf Grund ihres alters und Geschlechts diskriminiert. Auch wenn das niemand jemals zugeben wuerde.
Vielleicht ist es ja Wunschdenken von mir, aber ich kann mir nicht vorstellen dass sie bei allen Firmen diskriminiert wurde. Und wenn ich meinem alten Chef glauben darf/muss, ist das "kritische Alter" auch eher im Bereich 30-33. Ein Check kann jedenfalls nicht schaden.
 
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