[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Joar gut, die Entwicklung seit Hartz4 hängt aber auch ein bisschen damit zusammen, dass die Zahlen mit Niedriglöhnern und Leuten in Maßnahmen kleingerechnet werden :fresse:
 
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Die Berechnungsmethode wird aber nicht seit 2005 jährlich so abgeändert, dass da ein halbes Prozent weniger rauskommt. :-)
Ob heute prozentual mehr Leute schlecht bezahlte Jobs haben ist ja ein ganz anderes Thema. Das schmälert ja nicht die Chance des einzelnen AN nach einer Entlassung was neues zu finden.
 
Naja, die Wahl zwischen mittelmäß9ig bezahlter Vollzeitstelle und Halbtagsstelle mit Minijobbezahlung bei Vollzeitbeschäftigung dürfte für die meisten dann doch recht einfach ausfallen.
 
Wo genau siehst du da den Zusammenhang?
Der Dipl. Ing hat 2021 ein deutlich geringeres Risiko keine neue Stelle zu finden wenn seine Firma pleite geht als er es 2005 hatte.
Der Kellner hat 2021 ein deutlich geringeres Risiko keine neue Stelle zu finden wenn seine Firma pleite geht als er es 2005 hatte.
Der Gärtner hat 2021 ein deutlich geringeres Risiko keine neue Stelle zu finden wenn seine Firma pleite geht als er es 2005 hatte.
Und mit neue Stellen meine ich im jeweiligen Bereich zu ner ähnliche Bezahlung.

Ob der Anteil an Minijobs prozentual zugenommen hat ist hierfür erstmal vollkommen belanglos, ob der Anteil an Mindestlohnbeziehern hoch ist, ist belanglos, ob die "Schere zwischen arm und reich" größer geworden ist ist hier belanglos.
I.d.R. welchselt ja der 80k Projektmanager nicht auf ne 20k Reinigungsfachkraft-Stelle.

Die auf dem Markt verfügbaren Arbeitskräfte sind in allen Schichten weniger geworden.
Wo 2005 vielleicht 2 Bewerber auf eine offenen Stelle kamen, sind es heute teilweise 2 Stellen auf einen Bewerber.
Und das kommt den AN zugute weil sein Risiko sinkt.
Aber dadurch sinkt natürlich auch die Anziehungskraft für sicherere, aber schlechter bezahlte Stellen im ÖD.
Entsprechend ist es auch logisch, dass (wie Gen8 Runner beschrieben hat) die Qualität der MA im ÖD leidet.
Wenn du in schlechten Zeiten in der Privatwirtschaft als Honk 30k und als Granate 50k machst, sind 45k im ÖD für alle interessant.
Wenn du in guten Zeiten in der Privatwirtschaft als Honk 45k und als Granate 80k machst, sind 45k im ÖD nur für die interessant, die entweder nichts drauf haben oder extrem risikoscheu sind (wo es übrigens einen Zusammenhang gibt).
 
Ob der Anteil an Minijobs prozentual zugenommen hat ist hierfür erstmal vollkommen belanglos, ob der Anteil an Mindestlohnbeziehern hoch ist, ist belanglos, ob die "Schere zwischen arm und reich" größer geworden ist ist hier belanglos.
I.d.R. welchselt ja der 80k Projektmanager nicht auf ne 20k Reinigungsfachkraft-Stelle.
Es ging aber eben um die Arbeitslosenquote. Und die fällt, wenn jemand einen Job hat, egal welchen, egal zu welchem Preis.
Die Gewinner sind dabei aber die AGs, weil sie unendlich günstige Kräfte bekommen und das Amt dazuzahlt, damit sie einfach nur nicht in der Statistik auftauchen - und Jobs mit wirklich mieser Bezahlung sind eben ein riesiges Problem.
 
Wo genau siehst du da den Zusammenhang?
Der Dipl. Ing hat 2021 ein deutlich geringeres Risiko keine neue Stelle zu finden wenn seine Firma pleite geht als er es 2005 hatte.
Der Kellner hat 2021 ein deutlich geringeres Risiko keine neue Stelle zu finden wenn seine Firma pleite geht als er es 2005 hatte.
Der Gärtner hat 2021 ein deutlich geringeres Risiko keine neue Stelle zu finden wenn seine Firma pleite geht als er es 2005 hatte.
Und mit neue Stellen meine ich im jeweiligen Bereich zu ner ähnliche Bezahlung.

Ob der Anteil an Minijobs prozentual zugenommen hat ist hierfür erstmal vollkommen belanglos, ob der Anteil an Mindestlohnbeziehern hoch ist, ist belanglos, ob die "Schere zwischen arm und reich" größer geworden ist ist hier belanglos.
I.d.R. welchselt ja der 80k Projektmanager nicht auf ne 20k Reinigungsfachkraft-Stelle.

Um die Projektmanager ging es mir auch nicht, ich glaube, hier im Thread hat niemand wirkliche Probleme, einen neuen Job zu finden.

Bei Pleite - keine Frage, es gibt mehr Stellen. Es ging ja aber eher darum, zu kündigen, um nachher was Besseres zu finden. Und da muss man sich als Kellner tatsächlich fragen, ob das, gerade was die Bezahlung angeht, dann besser wird oder er sogar weniger verdient. Das Problem trifft ja hauptsächlich schlechter bezahlte Jobs.
 
Stellen finden ist ja deshalb kein Problem weil die Arbeit niemand mehr für den Mistlohn machen will.

hab heute erfahren was meine Stiefmutter in der Pflege verdient. sie arbeitet eigentlich nur 125 Stunden im Monat. Macht aber Trotzdem an die 160 und hat aktuell ca 300 Überstunden.
Netto bleiben ihr 1300€. Ich bin fast vom Stuhl gefallen als ich das gehört hab. Ich kenn ihre steuerklasse jetzt nicht aber es ist einfach viel zu wenig.
Meine Stiefmutter hat gekündigt die Woche und hat bis ende Januar Frei und hat auch schon was anderes gefunden.
 
Netto bleiben ihr 1300€.
1300€ bei ner 40-50% Stelle ist jetzt aber nicht mega schlecht, oder? Jetzt mal davon abgesehen, dass sie so viele Überstunden macht, oder sind die da mit drin und ausbezahlt? Meine Mutter ist selbst in der Pflege (Heilerziehungspflegerin) und bei nem katholischen Träger angestellt. Sie selber arbeitet auch nur noch 50% und verdient da glaub so knappe 2.000€ Brutto (was dann Netto auch ungefähr dem Lohn von deiner Stiefmutter entspricht). Auf ner 100% Stelle würde sie also nicht gerade schlecht verdienen. Allerdings ist sie auch schon über 60 und noch im guten Tarifvertrag. Die ganzen jungen Leute die heute angestellt werden, haben wesentlich schlechtere Verträge wo sie direkt mal locker 500€ Brutto weniger bekommen. Dazu kommt natürlich auch noch, dass einfach absoluter Personalmangel herrscht und man deswegen ständig an den freien Tagen sehr kurzfristig einspringen muss. Dementsprechend schiebt sie auch immer massig Überstunden vor sich her. Attraktiv ist leider echt anders.

*edit*
Sorry gerade gemerkt, dass 125h natürlich eher 70% sind. Hatte aus irgend nem Grund 272h als Durchschnitt / Monat im Kopf aber bei 40h sind es natürlich eher 172. Dann sieht es schon wieder anders aus und ist wirklich zu wenig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man es mit dem eigenen Gehalt in Relation setzt, ist das teilweise echt ein Witz. Ich hab das auch shcon von Freunden&Bekannten gehört, dass solche oder ähnliche Summen für wirklich wichtige Jobs bei rauskommen, wo ich für ein bisschen Schreibtischarbeit, die teilweise keinen Mehrwert für die Gesellschaft bringt, ein Vielfaches davon erhalte.
 
Es verdienen viel mehr Leute nur Durchschnitt, oder unter dem Durchschnitt, als man das gemeinhin für möglich hält. Forenthreads sind eine Blase, was das angeht, wurde ja hier auch schon oft genug erwähnt.

Mit 1300 netto dürfte man in der Pflege keine Fachkraft sein und wird damit meist schlecht bezahlt. Als Fachkraft kann man fast 1000 EUR für eine Dreiviertelstelle draufrechnen, wenn man nicht abgezockt wird, netto wohlgemerkt.
 
Mit 1300 netto dürfte man in der Pflege keine Fachkraft sein und wird damit meist schlecht bezahlt. Als Fachkraft kann man fast 1000 EUR für eine Dreiviertelstelle draufrechnen, wenn man nicht abgezockt wird, netto wohlgemerkt.
Das ist was ich meine, in der Pflege verdient man als Fachkraft nicht schlecht, aber für die Leistung und die Umstände in denen man arbeitet halt trotzdem zu wenig.
 
In dem Bereich gibt es auch noch ganz andere Probleme, bei diversen Versicherungen (BU) ist man quasi "unversicherbar", da die Beiträge so hoch sind, das man sie nicht wirtschaftlich bezahlen kann. Das Gesamtpaket ist dann irgendwann das Problem: Einkommen relativ gering, Absicherung jedoch auch relativ gering, Rente durch das Einkommen ebenfalls eher gering.

Am langen Ende ungerecht und dennoch finde ich mich für meinen eigenen Sesselpuper-Job eindeutig auch unterbezahlt. :unsure:
 
Für noch weniger Lohn würde das dann wirklich niemand mehr machen.
gerade in der pflege werden 2 unterschiedliche jobs gerne durcheinander geworfen. der pflegehelfer, welcher auch den großteil der belegschaft ausmacht, muss für kaum mehr als den mindestlohn den den buckel krumm machen. die "echte" fachkraft, zb eine examinierte altenpflegerin verdient gar nicht so schlecht. das ist in anderen berufen in der branche gleich. zb SPA - kindergärtner. die SPA verdient wenig, die kindergärtnerin muss nicht jeden cent 2x umdrehen.

die "mindestlöhnerjobs" in diesen branchen sind aber auch quasi bessere ungelernten jobs. SPA oder pflegehelfer ist eine 2jährige ausbildung. gibts in anderen branchen auch. der maurer verdient sattes geld, sein trägerhelfer als ungelernter nicht.
fazit: die lösung für eine vernünftige bezahlung liegt nicht dadrin, das irgendwer solange weint und drauf hofft, das der staat was ändert (was er eh nicht wird), sondern selber die zügel in die hand zu nehmen und eine richtige 3/ 3,5 jährige ausbildung zu machen mit einer richtigen qualifikation, welche dann auch dementsprechend bezahlt wird.
wer eine dieser 2 jährigen ausbildungen hat, kann problemlos auf dieser aufbauen und die nächsthöhere qualifikation aus diesen job nachholen (zb von SPA auf Erzieher). wird auch für berufstätige angeboten...

erzieher verdienen mit einigen jahren erfahrung schnell 2000€ netto bei normalen geregelten arbeitszeiten. das ist auch 2021 noch ein gutes gehalt für ein nicht studienjob. wer etwas mehr geld will, muss examinierter pfleger werden, wobei der hauptteil der mehrkohle durch schichtarbeit kommt. muss man halt wissen...
und ja es gibt firmen, die zahlen scheiße. die haben aber auch eine sehr hohe fluktuation und man wechselt dann einfach woanders hin, wo zb fair bezahlt wird.

das eigentliche problem in der branche ist weniger das geld, sondern die arbeitsbedigungen. 100€ mehr netto verbessern den stress bei massiver unterbesetzung kein stück...
 
Sowas höre ich auch aus meinem Umfeld, das Problem ist oftmals eher, dass man zu viel Arbeit für zu wenig Angestellte hat.
 
Sowas höre ich auch aus meinem Umfeld, das Problem ist oftmals eher, dass man zu viel Arbeit für zu wenig Angestellte hat.
Das ist aber erstmal branchenunabhängig.

Grundsätzlich ist die Thematik eher:
Was ist ein würdiger Mindestlohn, dass auch Helferjobs zu Arbeits- und Rentenzeit keine vollkatastrophe ist?

Wie differenziert man gesellschaftlich die Jobs nach oben und nicht nach unten?

Wieviel Kohle muss ein Job nach 3.5 Jahren Ausbildung bringen um sich effektiv vom Mindestlohn abzuheben?
 
fazit: die lösung ... liegt nicht dadrin, das irgendwer solange weint ... das der staat was ändert (was er eh nicht wird), sondern selber die zügel in die hand zu nehmen ...
Das ist die Quintessens von allem.

Entweder Du nimmst Dein Leben selber in die Hand und änderst es selber oder Du siehst Dich nur als Opfer und hoffst, dass jemand anderes etwas ändert (was meistens dazu führt, dass es für alle schlimmer wird) ...
 
Das ist die Quintessens von allem.

Entweder Du nimmst Dein Leben selber in die Hand und änderst es selber oder Du siehst Dich nur als Opfer und hoffst, dass jemand anderes etwas ändert (was meistens dazu führt, dass es für alle schlimmer wird) ...
Das ist sehr kurzsichtig. Manchmal kannst du nichts an deiner Situation ändern, weil äußere Faktoren dich daran hindern (z.B. allein erziehend, Schulden etc.).
 
Aber auch Schulden oder Kinder werden einem nicht zugelost.
Wir haben noch keine Kinder, weil wir es bisher nicht für sicher planbar gehalten haben.
Wenn ich andere sehe, die mit Anfang dreißig schon vier Kinder haben, kaum über die Runden kommen aber dann Dinge sagen wie "Kinder sind doch was schönes" oder "wenn's passiert dann passiert es eben". Nein. Kinder sind planbar seit es Verhütung gibt.

Und Schulden sind wohl eher häufiger das Resultat eigener Entscheidungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht so ganz. In der Pflege gibt es einen Personalschlüssel und du kannst den Laden nicht einfach nach Hause wenn deine Schicht vorbei ist und kein anderer kommt, da es nicht um irgendein Luxusgut geht sondern um Menschen...
Jaein - natürlich geht es um Menschen, aber auch die Pflegenden sind Menschen - und wenn man nach einer überzogenen Schicht nur noch heim will, dann hilft es nix, wenn keiner kommt, wenn man dann zusammenbricht weil man nicht mehr kann, ist auch keinem geholfen.

Solange wir denen weniger bezahlen, die auf uns aufpassen, als denen, die auf unser Geld aufpassen, braucht sich keiner wundern!
 
Das ist sehr kurzsichtig. Manchmal kannst du nichts an deiner Situation ändern, weil äußere Faktoren dich daran hindern (z.B. allein erziehend, Schulden etc.).
GENAU das ist ja der ansatz vom bedingungslosen grundeinkommen. die leute sollen jobs machen, weil sie es wollen, nicht weil sie es müssen. die scheiß jobs könnten plötzlich nicht mehr mit billiglöhnern vollgepumpt werden, wenn keiner mehr dazu genötigt wird.
andererseits muss einen auch klar sein, das eine allgemeine erhöhung des geldes in privaten haushalten auch dazu führt, das alles teurer wird und somit die leute die mehr als den mindestlohn verdienen, faktisch weniger kaufkraft bekommen werden. wird der mindestlohn von 10 auf 12 euro erhöht, hat die ausgebildete fachkraft mit 18euro am ende des tages weniger geld zur verfügung, da alles auch um "2euro teurer wird".
 
fazit: die lösung für eine vernünftige bezahlung liegt nicht dadrin, das irgendwer solange weint und drauf hofft, das der staat was ändert (was er eh nicht wird), sondern selber die zügel in die hand zu nehmen und eine richtige 3/ 3,5 jährige ausbildung zu machen mit einer richtigen qualifikation, welche dann auch dementsprechend bezahlt wird.
wer eine dieser 2 jährigen ausbildungen hat, kann problemlos auf dieser aufbauen und die nächsthöhere qualifikation aus diesen job nachholen (zb von SPA auf Erzieher). wird auch für berufstätige angeboten...


Derartige Einrichtungen (Altenheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderungen) planen so, dass in einer Schicht mindestens (tatsächlich eher NUR) eine Fachkraft arbeitet, damit ist den Vorschriften Genüge getan. Der Rest besteht aus Hilfskräften. Wären das alles Fachkräfte und würden die dann entsprechend ihrer Qualifikation bezahlt, bricht das Gebilde zusammen. Dafür ist nämlich das Geld nicht da. Ist aber rein fiktiv, es würden dann schlicht Fachkräfte nicht eingestellt, wenn es zuviele davon gibt und weiterhin Leute aus Polen und dem Rest von Osteuropa "rübergeholt", wie es jetzt auch der Fall ist.
 
Derartige Einrichtungen (Altenheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderungen) planen so, dass in einer Schicht mindestens (tatsächlich eher NUR) eine Fachkraft arbeitet, damit ist den Vorschriften Genüge getan. Der Rest besteht aus Hilfskräften. Wären das alles Fachkräfte und würden die dann entsprechend ihrer Qualifikation bezahlt, bricht das Gebilde zusammen. Dafür ist nämlich das Geld nicht da. Ist aber rein fiktiv, es würden dann schlicht Fachkräfte nicht eingestellt, wenn es zuviele davon gibt und weiterhin Leute aus Polen und dem Rest von Osteuropa "rübergeholt", wie es jetzt auch der Fall ist.

und? hindert einen trotzdem nicht, sich fortzubilden. dieses fachpersonal wird meistens sogar noch dringender gesucht als die hilfskräfte. es ist vielmehr eine frage des wollens und natürlich auch könnens.
 
Natürlich hindert das niemanden daran, sich fortzubilden. Der Rest ist jedoch das alte Thema, bei dem auf der anderen Seite behauptet wird man würde "händeringend suchen" und auf der anderen Seite nur für Personenzahl X das Budget für Fachkräfte vorhanden ist. Wenn man sich in so einer Einrichtung dann fortbildet, muss man sich die Fachkraftstelle woanders suchen.

Ja, ich weiß, kann man wieder mit "Und?" reagieren ... und bitte nicht vergessen, eine Ausbildung zur Fachkraft bedeutet auch jahrelang noch weniger Kohle, mit der Hoffnung auf mehr. Als HEP gibt es in der Ausbildung keine Vergütung. Das kann sich eine erwachsene Person unter Umständen so nicht leisten, ohne einen Partner, der dann einspringt.
 
Und dann wollen die Unternehmen nur Helfer bezahlen, aber Gesellen Leistung haben.
Oder Gesellen bezahlen, aber Leistungen von Studierten...

These: es gibt keinen Fachkräfte Mangel, es gibt einen Zahlungsbereitschaftsmangel.
 
wenn alle das machen würden, wäre das natürlich richtig. da aber die meisten das nicht machen, zieht das argument nicht. am ende ist jeder seines eigenen glückes schmied. und das habe ich bereits im 1 post dazu geschrieben. wer unzufrieden ist mit seinen helferlohn, soll sich fortbilden und dann stimmt die kohle auch schon eher. die arbeitsbedingungen werden aber kaum besser...
 
Das ist sehr kurzsichtig. Manchmal kannst du nichts an deiner Situation ändern, weil äußere Faktoren dich daran hindern (z.B. allein erziehend, Schulden etc.).
Nein,
Das sind alles Ergebnisse Deiner Entscheidungen => so lange Du das nicht einsiehst wirst Du Dein leben nicht in den Griff bekommen.
GENAU das ist ja der ansatz vom bedingungslosen grundeinkommen.
BGE ist der beste Weg Menschen zu versklaven und sie arm und dumm zu halten... (Wenn Du Dich fragst warum: Liest den Satz oben drüber noch einmal)
(+ ist nicht finanzierbar...)
 
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