[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Also ich muss sagen dass Kambodscha 10 Wochen Urlaub im Jahr jetzt nicht soo extrem viel sind. An überstunden kommen bei mir im Jahr ca 2 bis 3 Wochen zusammen.

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@Autokiller677
Trifft es ziemlich gut auf den Punkt :wink:
 
Sofern man nicht an einer Ganztagsschule unterrichtet, ist um spätestens 13-14 Uhr Schluß. Das heißt zwar nicht, dass man nichts mehr zu tun hat, aber man kann das halbwegs flexibel gestalten. Das ist zumindest ein kleiner Vorteil gegenüber einem normalen Bürojob, der in der Regel von 8-17 Uhr dauert und muss man etwas Zeit hinten mit anhängen, ist der Tag komplett gelaufen.

Das ist so ein Konflikt, den ich regelmäßig hatte. Gewisse Damen und Herren Beamte haben oft nicht verstanden, dass bei mir die Woche im Prinzip dicht ist, da ist abends vielleicht noch ein wenig Zeit, aber das war es dann auch. Für Erledigungen muss man sich oft früher frei nehmen oder Urlaub einreichen, wenn es länger dauert.

Als es mich vor etlichen Jahren noch betroffen hat, waren 4-6 Wochen Urlaub allerdings pessimistisch gerechnet. Es waren bei uns eher 8 Wochen, aber vielleicht hat sich am Vorbereitungsaufwand auch etwas geändert. Die meisten Lehrer sind meines Wissens zumindest damals nicht nennenswert in die Verwaltung eingebunden gewesen.
 
spätestens um 13 uhr schluss ist vielleicht auf der grundschule. mit glück noch auf der hauptschule und gelegentlich auf der realschule.

aber oberstufe, berufsschule,... ist da nix mit feierabend um 13 uhr.
 
spätestens um 13 uhr schluss ist vielleicht auf der grundschule. mit glück noch auf der hauptschule und gelegentlich auf der realschule.

aber oberstufe, berufsschule,... ist da nix mit feierabend um 13 uhr.

Nein, nicht mit Glück. Zu meiner Zeit war es die Regel, dass auf Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium die Lehrer zwischen 13-14 Uhr frei hatten. "Frei" in dem Sinne, wie ich es oben beschrieben habe.
Die Lehrer geben nicht einfach alle mehr Stunden, die Statistiken dazu sind eindeutig. Wohlgemerkt, ich rechne dabei die Arbeitszeit außerhalb der Schule nicht mit ein, denn es ging mir dabei um eine höhere Flexibilität beim Einteilen der Arbeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte jetzt genauso anbringen, dass 90% meines Bekanntenkreises komplette Gleitzeit hat oder die Kernzeit so gering ist 9-14 Uhr z.B., dass es einen fast gar nicht einschränkt.
Feste 9-17 Uhr Jobs sind doch mittlerweile auch immer seltener.
 
Nein, nicht mit Glück. Zu meiner Zeit war es die Regel, dass auf Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium die Lehrer zwischen 13-14 Uhr frei hatten. "Frei" in dem Sinne, wie ich es oben beschrieben habe.
Dann kommt aber gerade auf dem Gymnasium noch Nachmittagsunterricht dazu, das sind dann von 14 Uhr noch mal 90 Minuten.
 
Ich könnte jetzt genauso anbringen, dass 90% meines Bekanntenkreises komplette Gleitzeit hat oder die Kernzeit so gering ist 9-14 Uhr z.B., dass es einen fast gar nicht einschränkt.
Feste 9-17 Uhr Jobs sind doch mittlerweile auch immer seltener.

90% ist eine sehr subjektive Wahrnehmung, die sich nicht mit verwertbaren Zahlen stützen lässt. Halbwegs flexibel sind meist große Unternehmen, je kleiner, desto unflexibler ist die Arbeitszeitregelung (statistisch).
Tatsächlich haben die meisten zumindest Zeitkonten, aber nicht zwingend Gleitzeit mit Kernarbeitszeiten.
 
Sofern man nicht an einer Ganztagsschule unterrichtet, ist um spätestens 13-14 Uhr Schluß. Das heißt zwar nicht, dass man nichts mehr zu tun hat, aber man kann das halbwegs flexibel gestalten. Das ist zumindest ein kleiner Vorteil gegenüber einem normalen Bürojob, der in der Regel von 8-17 Uhr dauert und muss man etwas Zeit hinten mit anhängen, ist der Tag komplett gelaufen.

Das ist so ein Konflikt, den ich regelmäßig hatte. Gewisse Damen und Herren Beamte haben oft nicht verstanden, dass bei mir die Woche im Prinzip dicht ist, da ist abends vielleicht noch ein wenig Zeit, aber das war es dann auch. Für Erledigungen muss man sich oft früher frei nehmen oder Urlaub einreichen, wenn es länger dauert.

Nein, nicht mit Glück. Zu meiner Zeit war es die Regel, dass auf Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium die Lehrer zwischen 13-14 Uhr frei hatten. "Frei" in dem Sinne, wie ich es oben beschrieben habe.
Die Lehrer geben nicht einfach alle mehr Stunden, die Statistiken dazu sind eindeutig. Wohlgemerkt, ich rechne dabei die Arbeitszeit außerhalb der Schule nicht mit ein, denn es ging mir dabei um eine höhere Flexibilität beim Einteilen der Arbeit.

Schön wenn das "zu deiner Zeit" noch so war. Ich bin jetzt 4 Jahre aus der Schule raus und habe noch mehrere Verwandte & Bekannte in der Schule, sowohl als Schüler als auch als Lehrer. Keine Ganztagsschulen dabei! Aber bei Realschule / Gymnasium kenne ich keine Schule, bei der das noch so ist. Bei mir war z.B. 2 Mal die Woche in der Oberstufe "langer Tag", hieß 6 Schulstunden à 67,5min (Langstunden). Dazu Pausen und es war 4 Uhr. Und auch die unteren Klassen hatten das alle, und wenn es nur Sport und der 5. und 6. Stunde war.

Dazu gab es zumindest bei uns ein recht umfangreiches AG Angebot, das auch in großen Teilen nachmittags stattfand - auch da waren dann wieder Lehrer vor Ort.

Um 13-14 Uhr "spätestens" Schluss haben ist auf in der Schule absolutes Wunschdenken. Selbst wenn der Unterricht da aufhört (und das tut er eben auch nicht), kommen noch Fachkonferenzen, Elterngespräche etc., also auch weitere feste Termine und kein Arbeiten von zu hause.

Zur Verwaltung: Posten die mir spontan einfallen, die besetzt werden müssen wären: Schulleitung (mind. 2), Vertrauenslehrer (mind. 2), Sicherheitsbeauftragter, Unter- Mittel- und Oberstufenkoordinator, Stundenplanung (1-2), Fachvorsitzende für jedes Fach (so viele wie Fächer), Erste-Hilfe Beauftragter (1-2). Da hab ich bestimmt noch wen vergessen. Da sind dann schnell 20+ Verwaltungsposten zu vergeben, an meiner Schule hatten wir knapp 60 Lehrer, also ein gutes Drittel in der Verwaltung.
 
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Das ist wesentlich negativer dargestellt, als es tatsächlich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du aber bei Fachkonferenzen und ähnlichem nicht, trotzdem hast du mehr Flexibilität als jemand der Schicht am Band macht, klar.
 
Und was genau ist jetzt negativer? Klar ist es hat man mehr Flexibilität als der Bandarbeiter oder Kassierer. Aber um 13:00 Schluss haben und dann alles flexibel einteilen können ist halt einfach falsch...
 
War nur ein Beispiel, du kannst auch im Rettungsdienst 12h Schichten haben, da ist dein Leben dann weniger flexibel.
Da ist nämlich von 6-6 die Regel.

Aber das ist eine individuelle Einstufung, jeder kann mit den Vor- und Nachteilen eben anders oser gar nicht umgehen.
 
@Krümelmonster
Ich schrieb, mein Bekanntenkreis, klar ist das subjektiv.

Wie kann man einen Bandarbeiter in Schicht mit einem Lehrer vergleichen? Der Lehrer hat studiert.

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@Krümelmonster
Ich schrieb, mein Bekanntenkreis, klar ist das subjektiv.
Wie kann man einen Bandarbeiter in Schicht mit einem Lehrer vergleichen? Der Lehrer hat studiert.

Klingt so zitiert, als käme der Quatsch im zweiten Satz von mir. ;)

Und was genau ist jetzt negativer? Klar ist es hat man mehr Flexibilität als der Bandarbeiter oder Kassierer. Aber um 13:00 Schluss haben und dann alles flexibel einteilen können ist halt einfach falsch...

Fängt schon damit an, dass Du nicht korrekt zitierst, weiterhin übertreibst Du einfach. Wenn z.B. 20 Verwaltungspositionen zu besetzen sind, benötigt man dafür nicht 20 Personen. Der Fachvorsitzende kann auch Ersthelfer und Sicherheitsbeauftragter sein. Weiterhin ist nicht jeden Tag Konferenz, oder sonst eine Veranstaltung außerhalb der Unterrichtszeiten. Ich bin familiär bedingt umzingelt von Lehrern sämtlicher Schulformen, habe über viele Jahre mit denen und deren Kollegen Urlaub gemacht, ich sehe also, wie lange sie arbeiten und was sie verdienen und die Entwicklung seit den 80ern. Anscheinend wird einem das als Angriff ausgelegt, anders kann ich mir diese reflexartige und völlig unnötige Verteidigungshaltung nicht vorstellen. Ich habe da auch eine gewisse Praxiserfahrung über Jahrzehnte, die Du als jemand, der vor 4 Jahren gerade mal als Schüler die Schule verlassen hast, nicht vorweisen kannst. Leute in Deinem Alter habe ich als Azubi. ;)

Und ursprünglich ging es um ein gewisses Mehr an Flexibilität, dabei bleibe ich. Schon aus dem Grund, weil Lehrer selbst um diesen Punkt wissen und ihn schätzen. Damit ist das Thema für mich dann auch ausdiskutiert, es können erfahrungsgemäß jetzt nur noch polemische Auswüchse folgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei eine gewisse Flexibilität bei einem sehr großen teil der Jobs, die "Studien" voraussetzen, ebenfalls zu finden ist.
 
@Krümelmonster
Sorry, kam natürlich nicht von dir :wink:
 
Nein, von mir, udn es ging dabei lediglich um die flexibilität der Arbeitszeit.
Dass das ein Extrembeispiel war, iist mir klar, aber ich hatte das Gefühl, das andere User es eben nru so verstehen ;)

Ich bin durchaus in der Lage das zu differenzieren, udn ich gehöre auch nicht zu denen, die einem Lehrer diese Arbeitszeiten nicht gönnen. Im Gegenteil, den Job möchte ich nicht mal für so viel Freizeit machen ;)
 
Ich auch nicht, aber die Gründe versteht man entweder oder eben nicht, so scheint es mir hier im Thread zu sein.
 
Im Gegenteil, den Job möchte ich nicht mal für so viel Freizeit machen ;)

Habe ich weiter oben auch schon mal erwähnt, so sehe ich das auch. Ich bin nicht neidisch, weil ich den Beruf dann auch mit all seinen Konsequenzen ausfüllen müsste und das ist nicht mein Ding. ;)
 
Im bereich Berufsbildung oder gar Studium sehe ich das anders, da würde ich auch einen Dozentenjob machen, da sidn die "Kunden" aber auch "selbstmotiviert" anwesend ;)
 
Lehrer haben vormittags recht und nachmittags frei.

Feuer frei :-)

Mal im ernst, der job wäre nichts für mich.
 
So überbezahlt kann der Job nicht sein, wenn ihn dann doch keiner machen möchte.
Daher verstehe ich diese Heulerei auch nicht. XY gehts total toll, viel Freizeit, viel Geld, aber selbst vorstellen kann man es sich nicht?
Warum denn plötzlich nicht? Ist doch alles total toll :fresse:

Passen für mich null zusammen, diese Aussagen.
 
So überbezahlt kann der Job nicht sein, wenn ihn dann doch keiner machen möchte.
Daher verstehe ich diese Heulerei auch nicht. XY gehts total toll, viel Freizeit, viel Geld, aber selbst vorstellen kann man es sich nicht?
Warum denn plötzlich nicht? Ist doch alles total toll :fresse:

Passen für mich null zusammen, diese Aussagen.

Warum sollte das nicht passen? Als Lehrer steht man tagtäglich vor Publikum, da reicht ein wenig Anleitung nicht, damit die Sache von selbst läuft.
Alleine dieser eine Punkt disqualifiziert schon sehr viele Leute und genau das wäre auch nichts für mich. Dazu muss man sich berufen fühlen, um sich diesem Kampf gegen Windmühlen Schuljahr für Schuljahr auszusetzen.
Als junger Lehrer sieht man das vielleicht noch anders, aber unterhalte Dich mal mit älteren. Ich kenne genau eine Schulform, in der die Lehrer zum Pensionseintritt traurig waren, weil sie nun aus dem Berufsleben austreten: Sonderschulen. Alle anderen waren froh und sind größtenteils 2-3 Jahre früher in Pension gegangen.

Jeder Beruf hat eben Vor- und Nachteile und natürlich kann ich in Berufen Vorteile sehen, aber dennoch überwiegen für MICH die Nachteile. Ich sehe da absolut keinen Widerspruch.
 
Na also, wenn doch aber anscheinend viele das so sehen, und wenige nur wirklich qualifiziert dafür sind, dann ist es doch begründet, dass man dort dann gut verdient und auch genügend Freizeitausgleich hat.
Daher ist jegliche Beschwerde dahingehend auch total unbegründet.
Fluglotzen und Leichenwäscher werden auch gut bezahlt, weil auch diese Jobs keine einfachen sind und viele sie nicht machen wollen/würden.

Mir gehts gerade nicht mal speziell um Lehrer, sondern um diese ständige Rumgeheule: XY verdient so viel, hat so viel Urlaub, so ein tolles Auto etc..
Es steht doch jedem frei selbst zum Job XY zu wechseln, wenn er das Zeug dazu hat.
Und wenn er das Zeug nicht dazu hat, dann wohl berechtigter Weise. Dann ist diese Person vielleicht genau da wo sie ist, weil sie dahin gehört.
Und die Leute in Job XY verdienen vielleicht berechtigter Weise so viel Geld etc. etc..
 
Zuletzt bearbeitet:
Es soll auch einfach Leute geben die nicht ihr ganzes Leben in einer Schule verbringen wollen, Vorteile hin oder her ;)

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Zum Glück gibts noch andere Jobs auf dieser Welt ;)
 
Hi,

hatte eben ein Bewerbungsgespräch als Projektleiter in der Automobilbranche (Zulieferer im Norden von NRW, teils internationale Projekte). Gefordert wird erste Berufserfahrung - ich bin Berufseinsteiger, aber mit 3 Jahren Erfahrung als Werkstudent/Prakti/Abschlussarbeiter. Schreibe gerade meine zweite Masterarbeit zum WIng dort.

Bei der Gehaltsvorstellung habe ich 50.000 - 52.000 gesagt. Der Teamleiter fragte "all in?" und ich sagte ja.

Nun an erfahrene Hasen hier: was meinte er genau damit? Überstunden? Weihnachtsgeld? :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm könnte man schon so deuten... All in = all inklusive.. Also inklu. sonderzahlungen urlaubs/weihnachtsgeld. Nur wenn er es tatsächlich in diesem Bezug gesagt hat. Also zu deinen Gehaltsvorstellungen. Das ist von mir nur eine Vermutung. Ohne Gewähr.

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