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[FAQ] CPU-FAQ & Sammelthread-Übersicht

Berlinrider

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<1.>Was ist bei einem Wechsel von Single- auf Dual-Core (Dual- zu Quad-Core) zu beachten?
<2.>Verschiedenes

<2.1> Den theoretischen Stromverbrauch von übertakteten Prozessoren berechnen
<2.2> Wieso hat mein Prozessor einen geringeren Takt als angegeben?
<2.3> Mein Prozessor hat einen Takt von 2 GHz und zwei Kerne. Ist er nun so schnell wie ein Single-Core-Prozessor mit 4 GHz?
<2.4> Übersicht über die Sammelthreads im Prozessor-Unterforum
<2.5> "Stirbt" mein Prozessor früher durch Spannungserhöhung?
<2.6> Das Märchen vom vDrop
<2.7> Heißt es die oder der CPU?
<2.8> Welchen Einfluss hat "undervolting" und was ist das überhaupt?
<2.9> Der Heatspreader meines Boxed-Prozessors hat Kratzer und es sieht aus, als ob die CPU schon einmal verbaut wurde
<2.10> Was passiert wenn mein Prozessor zu heiß wird?
<2.11> Wer oder was ist das "Stepping" eines Prozessors?
<2.12> Wie installiere ich einen AMD- oder Intel-Prozessor
<2.13> Mein Prozessor hat eine Temperatur von xy, ist das in Ordnung?
<2.14> Soll ich einen Dual- oder Quadcore kaufen? Welcher ist besser wofür?

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<1.> Was ist bei einem Wechsel von Single- auf Dual-Core zu beachten?
Bei einem Wechsel von einem Prozessor mit einem Kern zu einem Prozessor mit mehreren Kernen muss eigentlich nichts besonderes beachtet werden. So muss in den meisten Fällen nicht einmal Windows neu installiert werden. Es kann aber zu Problemen kommen.

a<1.1> Im Task Manager werden zu wenig Kerne angezeigt
Wenn im Task-Manager zu wenig Kerne angezeigt werden sollte zunächst überprüft werden, ob im Task-Manager unter "Ansicht" -> "CPU-Verlauf" "Ein Diagramm pro CPU" ausgewählt ist. Wenn dies nicht zutrifft, sollte im Geräte-Manager nachgeschaut werden, ob unter Vista (Systemsteuerung -> System -> Geräte Manager) unter "Prozessoren" mehr als ein Eintrag zu finden ist, beziehungsweise bei Windows XP (Systemsteuerung -> System -> Hardware -> Geräte-Manager) unter "Computer" "ACPI-Multiprocessor-PC" zu lesen ist. Wenn dies nicht der Fall ist (also dort "Standard-PC" steht), sollte bei Windows XP der Eintrag gelöscht werden. Unter Vista einfach unter "Computer" "ACPI x86-basierter-PC" und gegebenenfalls unter "Prozessoren" die Einträge (sofern der falsche Prozessor) entfernen. Nach dem Neustart installiert Windows selbständig den passenden Kernel und im Geräte-Manager sollte nun der richtige Eintrag zu finden sein. Eine weitere Einstellung versteckt sich bei "msconfig". Hierfür unter Start -> Ausführen -> "msconfig" das Programm starten und unter "Start" und "Erweiterte Optionen" die Anzahl an Prozessorkernen auswählen. Hat auch dies nicht geholfen, kann das BIOS des Mainboards der Fehler sein. Deshalb das Neueste aufspielen und die Einstellungen auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Zudem sollte überprüft werden, ob das Mainboard irgendwo ACPI-Einstellungen erlaubt (ggf. Handbuch zu rate ziehen) und es dort zu falschen Einstellungen kommen kann. Wenn all dies nicht geholfen hat, wird wohl nur eine Windows-Neuinstallation Abhilfe schaffen.

a<1.2> Brauche ich Treiber für meinen Prozessor?
Windows benötigt für Prozessoren im Allgemeinen keine Treiber, durch zusätzliche Programme beispielsweise von AMD wird aber die Funktion der Prozessoren erweitert und verbessert. So bietet AMD unter anderen den "Dual-Core Optimizer" und den "Athlon™ 64 X2 Dual Core Processor Driver" (XP und 2003) an (Download der Programme bei AMD). Der "Dual-Core Optimizer" verbessert die Performance, während der "Processor Driver" Windows erweiterte Stromspartechniken beibringt.

a<1.3> Meine beiden Kerne haben eine große Temperaturdifferenz! Ist das ein Problem?
Nein, dies ist kein Problem solange die Temperaturen im grünen Bereich sind. Dieses "Phänomen" kann verschiedene Ursachen haben. Zum einen ein schlecht sitzender Heatspreader (unwahrscheinlich) oder aber falsch oder nicht kalibrierte Temperaturdioden in den Kernen. Erst seit kurzem ist in den technischen Dokumenten von AMD zu lesen, dass die Dioden nicht kalibriert werden. Wenn beide Dioden also beispielsweise eine Toleranz von +-5°C haben können die Temperaturen im schlechtesten Fall 10°C auseinander liegen.

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<2.> Verschiedenes

a<2.1> Den theoretischen Stromverbrauch von übertakteten Prozessoren berechnen
Zur Berechnung der theoretischen Leistungsaufnahme von übertakteten Prozessoren dient folgende Formel:
Code:
Original-Verlustleistung * Neuer-Takt / Original-Takt * (neue-Spannung / originale-Spannung) ² = neue Verlustleistung
Hierbei ist zu beachten das die Prozessoren nicht unbedingt die angegebene Verlustleistung erreichen müssen und das Intel Prozessoren auch beim gleichen Prozessortyp verschiedene Spannungen haben können (bspw. mit CoreTemp die VID auslesen). Bei Meisterkühler gibt es dazu ein Online-Berechnungsprogramm sowie technische Daten, wie die TDP, zu den jeweiligen Prozessor.

a<2.2> Wieso hat mein Prozessor einen geringeren Takt als angegeben?
Heute hat nahezu jeder aktuelle Prozessor Stromsparmechanismen eingebaut, wodurch bei Nichtbelastung der Takt und die Spannung gesenkt wird. Wenn im Hintergrund wenige Programme laufen kann es so dazu kommen, dass wenn der Takt (bspw. mittels CPU-Z) ausgelesen wird, dieser niedriger ist, als vom Hersteller angegeben. Wenn im BIOS C1E und EIST (bei Intel) und Cool&Quiet (bei AMD) deaktiviert ist, sollte der Prozessor die ganze Zeit über mit dem maximalen Takt laufen.

a<2.3> Mein Prozessor hat einen Takt von 2 GHz und zwei Kerne. Ist er nun so schnell wie ein Single-Core-Prozessor mit 4 GHz?
Jein. Bei Anwendungen die konsequent auf Multi-Threading ausgelegt sind liegt der Leistungsgewinn bei einem Dual-Core- gegenüber einem Single-Core-Prozessor mit gleichen Takt bei nahezu 100 Prozent. Bei Anwendungen die nur einen Kern nutzen, bietet der zusätzliche Kern zwar keinen Leistungsgewinn aber zusätzliche Vorteile. Wenn Programme im Hintergrund laufen und die Last auf den zweiten Kern ausgelagert wird, steht dem Programm ein Kern vollständig zur Verfügung. Daher wird der Takt auch nicht mit der Anzahl an Kernen multipliziert. Generell sieht die Unterstützung insbesondere von Spielen eher Mau aus, hier limitiert in den meisten Fällen zuerst die Grafikkarte. Insbesondere in Zeiten der günstigen QuadCores sollte man überlegen ob es besser zwei schnelle Kerne oder vier langsamere Kerne sein sollen. Nur wenn die Programme die regelmäßig gebraucht werden Multithreaded sind kann sich ein QuadCore lohnen. Ansonsten sind vier Kerne selten ausgelastet und der Rechner ist langsamer als mit einem schnellen DualCore.

Schöne Erklärung für mehrere Cores:

ToWiKA schrieb:
Hausbrand:
Ein Feuerwehrmann (=Ein Kern) braucht mit einem Eimer (=Thread) 4h, um den Brand zu löschen (=Rechenergebnis liefern).

Selbst wenn noch 3 Kollegen kommen, aber keine zusätzlichen Eimer mitbringen, und neben ihm herrennen, bleibt es bei nur einem Eimer. Das Löschen dauert trotzdem 4h.

Erst dann, wenn mehr Eimer (Kerne) genutzt werden, stellt sich auch ein Geschwindigkeitszuwachs ein. Mit 2 Eimern dauert es nur noch 2h, mit 4 Eimern nur noch 1h. Grob. In der Praxis skalieren die Feuerwehrmänner genauso wenig optimal wie die CPU-Kerne, durch Drängeleien am Brunnen und an der Leiter...

Das Beispiel macht deutlich:
Da nicht in jedem Fall eine Geschwindigkeitssteigerung durch mehr Feuerwehrmänner zu verzeichnen ist, kann man die Leistung eines einzelnen nicht einfach so multiplizieren.
Erst wenn das Problem in mehreren Threads (mit mehr Eimern) zu lösen ist, sind 4 langsame Feuerwehrmänner so schnell wie ein einzelner, der unter Einnahme von EPO und Xtasy viermal so schnell rennt wie seine Kollegen.
a<2.4> Übersicht über die Sammelthreads im Prozessor-Unterforum
AMD

Intel

Andere

a<2.5> "Stirbt" mein Prozessor früher durch Spannungserhöhung?
Eindeutig ja. Ein Stichwort ist hier Elektromigration, bei welcher aufgrund des elektrischen Stromes Ionen langsam wandern (Diffusion). Wenn der Prozessor lange genug so betrieben wurde, fallen irgendwann bestimmte Transistoren aus und wenn dies genau die Falschen sind bedeutet dies den Tod eines Prozessors. Allerdings braucht man dennoch keine Angst zu haben, da die Prozesse, wie bereits beschrieben, sehr langsam vonstatten gehen. Praktisch bedeutet dies quasi das ein angenommener Prozessor 20 Jahre (spekulativ) unter Vollast gelaufen wäre, bevor er den Geist auf gibt. Durch Erhöhung der Spannung sinkt diese Lebensdauer (auch hier kann man nur spekulieren) auf 10 Jahre. Da Prozessoren aber selten eine so lange Zeit in Betrieb sind ist dieser Effekt vernachlässigbar, solange die Spannung nicht deutlich zu stark erhöht wird. Auch sind tiefere Temperaturen günstig, da Silizium zu den wenigen Elementen gehört, welches bei erhöhter Temperatur einen geringeren Widerstand aufweist. Nach dem Ohmschen Gesetz folgt daher bei Erhöhung der Temperatur und gleicher Spannung ein höherer Strom. Zu beachten ist zudem, dass der Effekt auch von der Strukturbreite abhängig ist. Wenn die Spannung gleich bleibt ist der Prozessor mit der kleineren Strukturbreite stärker von Elektromigration betroffen als der, der in breiteren Strukturen gefertigt ist. Elektromigration ist allerdings nur ein Grund für den früheren Tod eines Prozessors. Es gibt noch einige andere die oftmals ebenfalls von der Spannung und der Temperatur abhängen, wie "Time Dependent Dielectric Breakdown". Insbesondere wenn neue Gate-Materialien zum Einsatz kommen, wie bei Intels neuen in 45 nm Strukturen hergestellten Prozessoren, kann der Tod eines Prozessors schneller eintreten.

a<2.6> Das Märchen vom vDrop
Viele beschweren sich immer wieder über den Spannungsabfall unter Last, welcher insbesondere bei Mainboards für Intel-Prozessoren sehr ausgeprägt ist. Einige modden ihr Mainboard sogar um diesen los zu werden. Im Grunde genommen ist dies völlig unnötig. Wie in <2.5> geschrieben sinkt bei Silizium der Widerstand desto Wärmer es wird. Bleibt die Spannung unter Last (= höhere Temperatur) gleich, steigt der Strom (und damit auch der "Verbrauch"). Da ein Prozessor aber weniger die Spannung interessiert als die Strommenge die durch ihn fließt, ist es problemlos möglich unter Last die Spannung zu senken, so dass weiterhin der gleiche Strom fließt. Intel hat diesen Abfall sogar spezifiziert und festgelegt. Es ist also auf keinen Fall ein Indikator für die Qualität eines Mainboards und dessen Stromversorgung, solange er nicht zu groß wird. Bei unterdimensionierten und/oder schlechten Spannungsversorgungen wird der Spannungsabfall allerdings zu groß und kann das Übertaktungspotential einschränken. Eine gewisse Daseinsberechtigung besitzen entsprechende Mods also.

u<2.7> Heißt es die oder der CPU?
CPU ist die englische Abkürzung für "Central Processing Unit", was wörtlich übersetzt "Zentrale Verarbeitungseinheit" bedeutet. Deshalb heißt es auch die CPU, aber der Prozessor.

u<2.8> Welchen Einfluss hat "undervolting" und was ist das überhaupt?
Als "undervolting" bezeichnet man die Verringerung der Versorgungsspannung des jeweiligen Bauteiles. Dadurch sinkt der Verbrauch, während die Lebensdauer des Bauteils verlängert wird (s. <2.5>). In den Verbrauch geht die Spannung quadratisch ein (s. <2.1>), weshalb sich eine Senkung der Spannung auch bei kleineren Änderungen bemerkbar machen kann. Möglich ist dies, da die Hersteller auch auf Mainboards mit schlechter Spannungsversorgung einen reibungslosen Betrieb erreichen wollen und die Qualität der Chips aufgrund des Herstellprozesses oft stark unterschiedlich ist. Chips in der Mitte des Wafers haben in der Regel eine höhere Qualität als die am äußersten Rand. Daher sind die Spannungen meist höher als eigentlich Notwendig. Die Stabilität beim undervolting wird mit den gleichen Mitteln geprüft wie beim Übertakten, also beispielsweise mit Prime oder Orthos.

u<2.9> Der Heatspreader meines Boxed-Prozessors hat Kratzer und es sieht aus, als ob die CPU schon einmal verbaut wurde
Das ist völlig normal, da die Prozessoren bevor sie das Werk verlassen auf Funktion geprüft werden. Daher können die Kratzer schon bei Boxed-Prozessoren mit Siegel vorhanden sein. Nur bei Prozessoren die als Tray verkauft werden ist es möglich, dass es sich um einen Rückläufer nach FernAbsG handelt.

u<2.10> Was passiert wenn mein Prozessor zu heiß wird?
Für diesen Fall haben sich Intel und AMD Sicherheitsmaßnahmen ausgedacht. Bei beiden wird der Rechner zur Sicherheit ab einer bestimmten Temperatur (Tmax, auslesbar bspw. mit CoreTemp) einfach ausgeschaltet. Dies hat den Nachteil das alle ungesicherten Dateien und Änderungen verloren gehen. Intel-Prozessoren verfügen zudem über die Möglichkeit zu "throttlen". Das "Thermal Throttling" sorgt dafür das Takte schlicht und einfach ausgelassen werden. Nach der Formel in <2.1> sinkt damit auch der Verbrauch und die Temperatur sinkt. Wieviele Takte ausgesetzt werden wird in Prozent angegeben und hängt ebenfalls von der Temperatur ab. Dabei gibt es folgende Stufen:
  • T0 = 0 Prozent
  • T1 = 12 Prozent
  • T2 = 25 Prozent
  • T3 = 37 Prozent
  • T4 = 50 Prozent
  • T5 = 62 Prozent
  • T6 = 75 Prozent
  • T7 = 87 Prozent
Im schlimmsten Fall wird also nur noch bei 13 Prozent der Takte überhaupt eine Berechnung durchgeführt.

a<2.11> Wer oder was ist das "Stepping" eines Prozessors?
Das sogenannte Stepping bezeichnet die Version der Schaltung des Mikroprozessors. Das erste Stepping wird mit A0 bezeichnet und werden dann kleine Änderungen vorgenommen ändert sich dieses auf A1 und so weiter. Bei größeren Änderungen an der Schaltung wird der Buchstabe auf den nächsten im Alphabet geändert und die Zahl 0 dahinter gesetzt. Bei AMD wird auch der Wechsel der Strukturbreite zu einer solchen größeren Änderung gezählt. Grund für diese Änderungen können zum einen Bugs sein, aber auch eine Verbesserung der Fertigung, mit dem Ziel weniger Ausschuss zu erhalten oder einen höheren Takt zu erreichen.
Ein Beispiel sei hier ein Intel Core 2 Quad 6600, welcher zuerst mit dem Stepping B3 auf den Markt kam und nun mit einem neuen Stepping G0 erhältlich ist. Die Strukturbreite wurde beibehalten, aber der Chip überarbeitet, so dass dieser stromsparender zu Werke geht. Bestimmte Steppings lassen sich auch in der Regel besser übertakten als andere. Sowohl bei AMD als auch bei Intel lassen sich die Steppings nur direkt mittels CPU-Z oder ähnlicher Programme anzeigen. Auf dem Prozessor selbst steht dieses nur verschlüsselt.
Bei Intel lässt sich das Stepping mittels der SSPEC-Nummer erkennen, da jedes Stepping seine eigene SSPEC-Nummer hat. Diese befindet sich in der dritten Reihe vor dem Ort der Herstellung auf dem Heatspreader des Prozessors sowie bei Boxed-Prozessoren sind dies die letzten 5 Buchstaben bei "Product Code". Gibt man diese fünfstellige Zahl beispielsweise bei Intels Processor-SPEC-Finder ein so erhält man neben dem Stepping auch weitere Informationen, wie den Takt, die Spannung oder die Größe des L2-Cache. Als Beispiel sei hier wieder der Q6600 herbeigezogen. Das Stepping B3 hat hier die SSPEC-Nummer SL9UM, während das G0-Stepping die Nummer SLACR hat.
Bei AMD lässt sich das Stepping nur aus der ID des Prozessors herausfinden. Steht auf einem Prozessor beispielsweise ADX6400IAA6CZ so steht hier das CZ für das Stepping. Mit Hilfe von Webseiten die die Entschlüsselung der ID ermöglichen, beispielsweise bei http://www.ocinside.de/html/main_workshop_d.html]OverClocked inside[/url], kann man nun herausfinden, dass es sich hierbei um einen Athlon 64 X2-Prozessor mit 3,2 GHz Takt und 2 MB L2-Cache handelt. CZ zeigt hier, dass er eine Strukturbreite von 90 nm hat und das Stepping F3.

u<2.12> Wie installiere ich einen AMD- oder Intel-Prozessor
Irgendwann kommt mal der Zeitpunkt wenn es nicht mehr der PC von der Stange sein und er selber zusammengebaut werden soll. Während bei den Steckern meistens nichts falsch gemacht werden kann, da diese so geformt sind das sie nur an einer Stelle passen, sind die Prozessoren doch empfindlicher aufgrund ihrer Pins oder Kontakte auf der Unterseite. Es ist zu beachten, dass weder die Ober- noch die Unterseite mit den blanken Fingern berührt werden sollte, da der Schweiß und das Fett der Finger negative Auswirkungen auf die Kontakte und Leistungsfähigkeit der Wärmeleitpaste haben könnten. Auch sollte man generell vor dem Hantieren mit Hardware an eine blanke Stelle des Gehäuses fassen, um eine elektrostatische Entladung und Schäden an der Hardware auszuschließen. Generell muss bei der Installation wenig bis keine Kraft aufgewandt werden (außer bei Intels S775 wenn der Hebel wieder geschlossen wird). Wenn viel Kraft benötigt ist sollte überprüft werden, ob der Prozessor wirklich richtig sitzt. Generell wird bei Intel und AMD durch ein Dreieck auf dem Prozessor und dem Sockel die genaue Lage definiert.
Bei Youtube finden sich auch ein Video zur Installation von Intel S775- und AMD Sockel 754/939/AM2(+)-Prozessoren.

u<2.13> Mein Prozessor hat eine Temperatur von xy, ist das in Ordnung?
Generell kann man sagen, wenn der Computer unter Volllast läuft sind die Temperaturen im grünen Bereich. Denn wenn die maximale Temperatur erreicht wird schaltet sich der Rechner normalerweise ohnehin selbständig ab (siehe auch Punkt <2.10>). Will man dennoch die aktuelle und maximale Temperatur erhalten, beispielsweise um herauszufinden ob der Kühler richtig installiert ist, sollte das Programm CoreTemp genutzt werden. Dieses kann nicht nur die internen Temperaturdioden der meisten aktuellen Prozessoren auslesen, sondern zeigt auch Informationen wie das Stepping oder die maximale Temperatur an. Diese maximale Temperatur bei der sich der Computer abschaltet ist unter "Tj. Max" zu finden.
Mit den Temperatursensoren von Intels Penryn-Prozessoren scheint es derzeit Probleme zu geben. So werden teils sehr unrealistische Werte angezeigt (bspw. mit CoreTemp).

u<2.14> Soll ich einen Dual- oder Quadcore kaufen? Welcher ist besser wofür?
Dieses Thema kommt in unserem Unterforum sehr häufig. Fakt ist, dass das jeweilige Programm die Anzahl an Kerne auch ausnutzen können muss. Zurzeit sind dies hauptsächlich professionelle Programme, beispielsweise für Videobearbeitung, bei Spielen sind hoch getaktete Dual-Cores häufig besser. Auch wenn man im PC-Bereich selten von "Zukunftssicherheit" sprechen kann kommen langsam aber sicher auch Spiele in Sicht die von mehr CPU-Kernen profitieren (Thread hierzu geplant). Quadcores bieten zudem Vorteile wenn intensiv Multitasking betrieben wird.
Die Forensuche fördert einige Threads zu diesem Thema zu Tage, beispielsweise [Kaufberatung] e8400 vs. q6600 oder E8600 oder Q9550 E0?.


Sollte ein Thema oder ein Thread hier fehlen, so weist uns bitte darauf hin.

Eure CPU-Mods
 
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FischOderAal

Keksjunkie
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Dieses Thema bleibt vorerst auf. Bitte helft uns die FAQ auszubauen und zu verbessern. :bigok:
 

tausche

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Thema"undervolting" würd glaube ich auch gut hier reinpassen.
 
D

Dayton

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das "stepping" von prozessoren könnte man noch integrieren.
 

FischOderAal

Keksjunkie
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ich glaube für jeden Prozessor ginge das zu sehr ins Detail. aber eine allgemeine Beschreibung was das Stepping ist, was es Bedeutet usw macht Sinn.

mal schauen was sich daraus machen lässt :) danke :wink:
 

iTz Nay F

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Hallo,

ich hab mein Problem schon hier versucht zu schildern. Und jetzt hab ich mal hier ein bissi rumgelesen und kann nur sagen das der Rechner nicht aus geht sondern einfriert! An Netzteil kann es nicht liegen oder? 600w?

mfg

Nay F
 

Berlinrider

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Wir werden hier keine Fragen beantworten. Hier sollen nur Anmerkungen zu den FAQ gemacht werden. ;)
 

F-kopp

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@2.15:
Dieses Bsp. ist zwar lustig. Ein Bsp. mit Leistungsbezug haben wir allerdings schon in Punkt 2.3 und nur, weil die Leistung nicht erhöht wurde, muss der Takt noch lange nicht gleich sein.
Selbst in der Theorie ist eine lineare "Taktskalierung" unmöglich.

@Titel:
*Update 09.10.08* ????
 

Berlinrider

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Sorry, lange nicht hier rein geguckt.

Beides umgesetzt. Danke. :)
 

groats

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sehr gut das FAQ!!!

R E S P E K T ! ! !
 
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MandoDiao

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Habt ihr irgendwo noch eine CPU-Vergleichstabelle zwecks schnelligkeit bzw. ich finde keine im Internet.
Wäre vielleicht noch eine Idee wert.
 

Grinsemann

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Die Xeon werden bei Geizhals einmal mit xeon w3520 und einmal mit xeon w3520A angegeben.....sind die unterschiedlich? Ist das eine das alte Stepping und das Andere das neue? Wenn was ist alt und was ist neu? ... bzw bessere?

Gruß Grinse
 

Titja

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Hallo Leut.
Beim reinigen meiner CPU E8400 ist einwenig Wärmeleitpaste unter die CPU gekommen.
Ich habe sie gereinigt (Alkohol) kann Sie aber nicht mehr testen (Mainbord verkauft). Kann es sein das Sie jetzt defekt ist?

Besten Dank im Voraus.
 

Berlinrider

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Passt zwar eigentlich nicht in den Thread aber egal. ;)

Unwahrscheinlich. Alkohol sollte bei Raumtemperatur quasi rückstandlos verdampfen.
 

Titja

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ja bin neu sorry deswegen. :hail:

Sehen tut man nichts mehr.
Bloß die CPU war halt leicht feucht von unten. Habe ein Wattestäbchen in Alkohol getaucht und über die Goldenen stellen drüber gefahren.

Also sollte ich keinen Hardwaretest bei KM in der City durchführen lassen? Kostet 10€
 

Berlinrider

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Ich will dir von nichts abraten, möglich ist alles. Aber ich würde das Geld sparen. So eine CPU ist robust.
 

Titja

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Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Sorry noch mal wegen dem falschen Thread,
der Admi kann es vielleicht löschen.
 

thomas83

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Hallo Leute!
Ich hoffe ich bin hier richtig!
Kann mir jemand vielleicht kurz und auf Deutsch erklären was Intel VT ist?
Habe schon einiges gelesen, aber irgendwie check ich das nicht:shake:
Ich habe einen q8200 und der hat dieses VT nicht. Welche Nachteile habe ich oder brauch ich das überhaupt? Habe momentan noch vista64bit drauf, stelle aber auf windoof 7 um.
Danke schön im Voraus!:hail:
 

Berlinrider

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Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Arbeitest du mit virtuellen Maschinen? Vermutlich doch eher nicht, wenn du die Frage stellst. ;) Dann brauchst du es auch nicht.
 

thomas83

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Danke Dir!
Nein-virtuelle Maschinen:hmm:? Aber würde dennoch gerne wissen was genau das ist, wenns möglich ist. Wissen ist Macht,....
 

FM4E

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Soundkarte
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Fractal Design R4 Black
Netzteil
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Keyboard
Logitech G815
Mouse
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Windows 10 Pro x64
Webbrowser
Firefox/Chrome
Der Befehlssatz ist dafür geeignet, wenn man mehrere Betriebssysteme (virtuelle Maschinen) gleichzeitig laufen lassen möchte.
 

thomas83

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Hab ich das richtig verstanden?
Also ich habe z.B. win7 installiert und laufen und gleichzeitig winVista auf einem virtuellen Laufwerk laufen ohne dass ich es installiert habe. D.h. ich muss keine 2 versch Systeme installiert haben um eventuell 1 Programm zu starten dass in win7 nicht funktioniert, aber in vista schon.
Ich weiß, kompliziert geschrieben!
 
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