Der "Audiolaberthread" Nummer 1

@Terr0rSandmann

Der Unterschied ist für mich der Einsatzbereich des DSP. Ich greife nicht ins komplette Signal ein, sondern korrigiere gezielt den Bassbereich, wo der Raum in 15 m² am meisten Einfluss hat. Der Anti-Mode, welchen ich ebenfalls nutze, arbeitet im Tiefbass gegen Moden. Das DSP im Eversolo würde dagegen das gesamte Frequenzspektrum beeinflussen. Das ist ein anderer Ansatz. Mir geht es nicht darum, möglichst viel zu korrigieren, sondern die größten Probleme im Raum und die liegen bei mir klar unterhalb von ~80 Hz. Oberhalb davon lasse ich die Lautsprecher weitgehend unbeeinflusst spielen. Am Ende verfolgen wir beide das gleiche Ziel, nur mit unterschiedlicher Gewichtung. Da ich aber jetzt bis zum 02.03. Urlaub habe bleibt ja genug Zeit zum experemtieren und spielen. Freue mich schon darauf und werde berichten. :)
Das kannst du doch alles einstellen? Du kannst ja sagen, dass du nur bis 80 Hz korrigieren willst. Das ist beim Eversolo flexibel einstellbar. Und du kannst noch viel mehr einstellen, denn wie du das korrigiert haben willst usw.
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Wenn man objektiv bleibt und sich an wissenschaftlichen Standards hält eigentlich nicht.
Das ist kein wissenschaftlicher Standard. Es gibt auch Thesen, wieso Blindtests im Audiobereich eben Quark sind.
 
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Der Punkt für Blindtests ist bei mir:
Ich sehe einen Lautsprecher, den Hersteller und denke direkt "Ahh, der wird so und so klingen" - ich bin direkt voreingenommen.
Selbiges für Verstärker, schauen da Röhren raus, sind es große schwere Brocken oder kleine digitale die in die Handfläche passen: Direkt bin ich der Meinung das es "so und so" klingen sollte.
Dazu kommt das ich in den letzten Jahren einige Artikel über die Arbeit von Shinichi Yamauchi (dem Denon Soundmaster) gelesen habe und immer wieder begeistert über den Aufwand bin der in manche Entwicklungen gesteckt wird.

Bleibt die Hardware aber verdeckt, sehe ich die LS aber nicht, so gehe ich komplett unvoreingenommen dran.
Mein Gehör gibt zwar leider nicht mehr so viel her, aber auch beim Probe hören vor einigen Wochen hatten wir den Verkäufer darum gebeten erstmal nicht zu sagen welche LS aktuell laufen würden.
Es gibt Nuancen die ich mir verbauen würde, würde ich von vorne herein sehen was da steht.
Das ist nichtmals direkt auf den Hersteller bezogen, sondern eher auf die Art / Größe der Hardware - sei es jetzt auf Verstärker oder LS gemünzt.

Was die Kabel angeht:
Greift man zu Kabeln die billig sind, sind diese oft auch weniger rein im Material, bspw. mit Aluminiumlitzen oder Kupfer das zwar Kupfer genannt wird aber laut Beschreibung dann doch X% irgendwas anderes beigemischt haben. Dann gibt es Verbinder die innen drin auf Schleifkontakte setzen und Bitfehler in der Datentechnik und Knackser im Audio bedeuten können.
Die alten DIN Lautsprecherstecker waren auch immer so ein Thema... was bringt einem die beste Kupferlitze, wenn der Übergang Kabel --> Verstärker über Blechkontakte erfolgt.
Dann doch besser verzinnt oder vergoldet.

Es lohnt sich meiner Meinung nach genau hinzuschauen was man nimmt und ob und wie eine Schirmung not tut beim heimischen Aufbau.
Klar geht es mit 0.6mm² Blechdraht oder mit aus Feingold gesponnenen Kabeln messbare Unterschiede, spätestens mit steigender Leistung auch hörbare.
 
@Terr0rSandmann

Ich verstehe deinen Ansatz mit komplett getrenntem Stereo-Signalweg absolut. Für reines 2.0 ohne Subwoofer mag das auch sinnvoll sein. In meinem Fall sehe ich das aber etwas pragmatischer. Ich gehe analog vom Eversolo in den Denon, nutze dort nur Vorstufe und Bass-Management und lasse die Rotel die Fronts antreiben. Mit aktiven Subs wird das Signal zwar im Denon verarbeitet, aber ehrlich gesagt, denke ich das ich die theoretischen Wandlungsverluste oder „Nuancen“ in der Praxis nicht heraus höre.

Was ich dagegen sehr deutlich höre, ist der Einfluss des Raums und der ist bei 15 m² aus meiner Sicht um ein Vielfaches größer als Unterschiede zwischen guten DACs oder Vorstufen auf diesem Niveau. Gerade mit zwei Subwoofern bringt mir saubere Trennung, Laufzeitkorrektur und kontrolliertes Bass-Management hörbar mehr als ein komplett puristischer Signalweg ohne AVR. Ich glaube daher nicht, dass der AVR in meinem Setup die klangliche Schwachstelle ist. Für mich ist die Raumakustik und die Integration der Lautsprecher der entscheidendere Faktor. Aber am Ende ist das natürlich auch ein Stück weit Philosophie. :)
Hallo,
ich nutze ja ebenfalls einen Denon X4800h als AVR, habe mich daher auch mit dessen Möglichkeiten befasst.
Sofern Du einen Streamer/DAC wegen der besseren D/A-Wandlung anschaffen möchtest, für die Raumkorrektur aber weiterhin den Denon nutzen willst, habe ich eine interessante Grafik für Dich.
1771407201001.png


Wenn du analog in den X4800 gehst, läufst Du in deinem Fall auch durch seinen DAC-Teil. Da du das interne Processing zum Bassmanagement weiterhin nutzen möchtest, verpufft m.M.n. der mögliche Vorteil.
Rein funktional bietet der Denon ja auch Streaming-Funktionalitäten. Die Frage bleibt, was du am Ende gewinnst?

Bitte verstehe mich nicht falsch. Coole Geräte haben auch auf mich eine Anziehungskraft. :-)
Ich habe mir beispielsweise für die Kopfhörerkette einen Wiim Ultra hingestellt. Das hätte ich theoretisch auch über den Denon lösen können...
 
Ich habe mir vor ungefähr 8-10 Jahren schon Regallautsprecher gekauft. Habe mehrere damals Probegehört. Schlussendlich fand ich für mich selbst den besseren Klang in den Kef Q300 Regallautsprecher.
Vor ein paar Jahren ist der zugehörige NAD 3020D kaputt gegangen. Knistern im Ton, auch die Steuerung funktionierte nicht mehr über den Touchscreen. Selbst über KH dasselbe und er sprang alle paar Sekunden vom einen zum anderen Ausgang.

Ich möchte die Kef Q300 schon gerne wieder hören, möchte & kann keine 1000 Euro ausgeben.
Bin mir noch nicht sicher ob ich den NAD 3020D V2 ~550€ oder den Eversolo Play für ~650€ https://www.eversolo.de/products/eversolo-play-schwarz nehmen soll dafür. Der NAD hatte mir völlig ausgereicht für die Regallautsprecher auch für KH Betrieb. Was meint ihr? Eversolo passt für die kleinen Würfel? (im Vergleich zu grossen Standlautsprecher :) ) Eingang habe ich den über USB gespeist.

CD's habe ich viele umgewandelt in Flac. Lautsprecher Kabel sind noch die von damals von Audioquest. USB Kabel auch Audioquest. Die die damals im Shop vorhanden waren.
KH's habe ich Sennheiser HD800 da, Hifiman HE400, Final Audio Sonorus 6, Beyerdynamic DT 990 und Custom Studio, mein Fidelio X2 habe ich verkauft.
Mit meinem Cowon Plenue M2 ungefähr 2016 gekauft höre ich immer noch meine KH. Auch der Player ist ein Genuss.
 
@Terr0rSandmann
Welche Stereoendstufe und welche Kabel würdest Du denn bevorzugen in Kombination mit dem Eversolo?
Etwas Luft nach oben im Budget hätte ich noch. ;)
Endstufe? Habe mich für die Rotel 1582 entschieden. Die Eversolo konnte mich nicht 100% überzeugen. Gerade die Caps dürften bei der Rotel bessere Qualität haben.
 
Ich habe mir vor ungefähr 8-10 Jahren schon Regallautsprecher gekauft. Habe mehrere damals Probegehört. Schlussendlich fand ich für mich selbst den besseren Klang in den Kef Q300 Regallautsprecher.
Vor ein paar Jahren ist der zugehörige NAD 3020D kaputt gegangen. Knistern im Ton, auch die Steuerung funktionierte nicht mehr über den Touchscreen. Selbst über KH dasselbe und er sprang alle paar Sekunden vom einen zum anderen Ausgang.

Ich möchte die Kef Q300 schon gerne wieder hören, möchte & kann keine 1000 Euro ausgeben.
Bin mir noch nicht sicher ob ich den NAD 3020D V2 ~550€ oder den Eversolo Play für ~650€ https://www.eversolo.de/products/eversolo-play-schwarz nehmen soll dafür. Der NAD hatte mir völlig ausgereicht für die Regallautsprecher auch für KH Betrieb. Was meint ihr? Eversolo passt für die kleinen Würfel? (im Vergleich zu grossen Standlautsprecher :) ) Eingang habe ich den über USB gespeist.

CD's habe ich viele umgewandelt in Flac. Lautsprecher Kabel sind noch die von damals von Audioquest. USB Kabel auch Audioquest. Die die damals im Shop vorhanden waren.
KH's habe ich Sennheiser HD800 da, Hifiman HE400, Final Audio Sonorus 6, Beyerdynamic DT 990 und Custom Studio, mein Fidelio X2 habe ich verkauft.
Mit meinem Cowon Plenue M2 ungefähr 2016 gekauft höre ich immer noch meine KH. Auch der Player ist ein Genuss.
Eversolo hat das deutlich bessere P/L Verhältnis. Würde den nehmen, wenn du nicht emotional an NAD hängst.

Für KH Betrieb würde ich aber keines solcher Geräte nutzen, wenn du da echt so Dinger wie einen HD800 dran betreiben willst.
 
Nur Endstufe?
Dann um ~140€ die Topping Mini300 - die ist _wirklich_ gut.

Wenn du auch Vorstufe und Kopfhörer Verstärker benötigst dann entweder Topping DX5 II (~300€) oder Luxsin X8 bzw X9 davor schalten
 
Korrigiert mich mal bitte, wenn ich da falsch liege…

Heimkino (7.2.4):
Der Denon bleibt die Zentrale.
Front L/R gehen per Pre-Out in die Rotel, die Subs laufen vom Denon über das Anti-Mode zu den beiden SB-2000.
Das Anti-Mode korrigiert im Heimkino weiterhin nur den Bassbereich, das komplette Bassmanagement macht der Denon.
Hier bleibt also alles wie bisher.

Musik (2.2 Stereo):
Für reinen Musikbetrieb nehme ich den Denon komplett aus dem Signalweg.
Der Eversolo geht symmetrisch per XLR ins Anti-Mode, von dort per XLR weiter in die Rotel.
Die Subs bleiben am Anti-Mode.
Damit habe ich im Musikbetrieb nur einen DSP im Signal (Anti-Mode) und keine zusätzliche A/D-D/A-Wandlung im AVR.

So hätte ich für das Filmeschauen volle AVR-Funktionalität, für Musik einen reduzierten, sauberen Stereo-Weg, weiterhin kontrollierten Bass durch die beiden Subs und kein Umstöpseln, nur Umschalten am Eingang der Endstufe.
 
Welchen Antimode hast du?
Was erwartest du dir von externe Endstufen?
Warum glaubst du dass in Stereo der Denon schlecht ist?
Warum verwendest du nicht nur den Denon mit einem DIRAC Bündle für alles? Sollte besser sein als der Antimode und auch die DAC da drinnen würde ich besser als bei den älteren Antimode bewerten
 
Welchen Antimode hast du?
Was erwartest du dir von externe Endstufen?
Warum glaubst du dass in Stereo der Denon schlecht ist?
Warum verwendest du nicht nur den Denon mit einem DIRAC Bündle für alles? Sollte besser sein als der Antimode und auch die DAC da drinnen würde ich besser als bei den älteren Antimode bewerten
AVRs sind für Musik einfach nicht gemacht. Selbst ein günstiger Stereoverstärker ist einen deutlich teureren AVR bereits überlegen. Das betrifft quasi alle Komponenten, die damit zu tun haben. Die DACs der Consumer-AVRs sind so ein Schmutz, dass die auf keinem Datenblatt irgendwie auch nur namentlich mal erwähnt werde, um was es sich da handelt. Damit nicht raus kommt, was die da für Quark verbauen. Die Endstufen und die Dimensionierung und Implementierung der Stomversorgung sind das Nächste. Lässt sich eine Weile fortführen. Wer nur ein Gerät für alles will, weil zB die bessere Hälfte nicht mehr genehmigt, ist ein AVR eine gute All-In-One Lösung, wer aber halbwegs gescheit Musik hören will, dem würde ich definitiv davon abraten.

Edit:
Ich meine mal ein Interview von dem Marantz/Denon DACH Verantwortlich gesehen zu haben, bei dem er selbst sagte, dass man schon zum A10H greifen müsste, um mit einem kleinen Marantz Verstärker mithalten zu können. Und wenn der Hersteller das schon so sagt? Denn ich lehne mich aus dem Fenster und sage, dass da selbst der A10H nicht rankommt.
 
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Eversolo hat das deutlich bessere P/L Verhältnis. Würde den nehmen, wenn du nicht emotional an NAD hängst.

Für KH Betrieb würde ich aber keines solcher Geräte nutzen, wenn du da echt so Dinger wie einen HD800 dran betreiben willst.
ok danke :)

Ich habe noch einen Fiio Mont Blanc, x5 Player und einen IDSD ifi Micro für Kopfhörer. Für besseres Musikhören war es vor 10 Jahren und Heute immer noch für mich sehr viel besser als das ganze billigzeug.
Astell&Kern war mir aber damals schon zu teuer. Einen kleinen Unterschied war tatsächlich bei manchen KH zu hören, wenn ein KH an einem A&K betrieben wurde.
Audeze XC geschlossener mit Holzmuschel war für mich schon das höchste der Gefühle, aber 1800€ doch noch etwas gehobener. Der HD800 habe ich günstig damals gekauft, 1100 um den dreh. K812 hatte ich als besser empfunden, war aber rund 700€ teurer.
Ich habe damals so manchen Lautsprecher gehört. Klar gibt es bessere als die Kef Regallautsprecher.
Könnte ich mit dem Eversolo auch Focal 928Be Stand LS betreiben? :d
 
Ich habe noch einen Fiio Mont Blanc, x5 Player und einen IDSD ifi Micro für Kopfhörer. Für besseres Musikhören war es vor 10 Jahren und Heute immer noch für mich sehr viel besser als das ganze billigzeug.
Welchen ifi genau? ifi Micro iDSD Black Label? Wenn der, dann ja, das passt. Ist zwar ziemlich warm, aber gerade einem KH wie dem HD800 steht das gut, auch die XBass Option zum Dazuschalten tut dem Hörer je nach Laune und Musikgenre sicher gut
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Könnte ich mit dem Eversolo auch Focal 928Be Stand LS betreiben? :d
Können schon. Aber das ist ein 600€ DAC, Streamer, CD-Player, Verstärker. Du darfst von dem Gerät halt auch nicht zu viel erwarten.
 
Erwarte ich auch nicht. Dass ich ein paar Jahre mit dem Verstärker mit den Regallautsprecher Musik hören kann. Ich darf in meiner Wohnung auch nicht zu laut hören und habe es auch nicht vor. Normale Lautstärke für mich reicht aus.
Ifi idsd micro in Silber. Kann damit wenn ich wollte auch mehrere Stunden Musik geniessen. Der Akku vom Plenue M2 hat etwas nachgelassen nach 10 Jahren.
Habe gerade gelesen, dass Cowon keine neuen DAP's mehr produziert seit ein paar Jahren :( schade Cowon baute immerzu gute DAP's. Plenue M2 + Final Sonorous 6 mit Shure HPAEC1540 Alcantara Pads. Ein Musikgenuss.
 
Welchen Antimode hast du?
Was erwartest du dir von externe Endstufen?
Warum glaubst du dass in Stereo der Denon schlecht ist?
Warum verwendest du nicht nur den Denon mit einem DIRAC Bündle für alles? Sollte besser sein als der Antimode und auch die DAC da drinnen würde ich besser als bei den älteren Antimode bewerten
Ich nutze ein DSPeaker Anti-Mode 2.0 Dual Core und erwarte mir von einer externen Endstufe keine „neue Klangwelt“, sondern in erster Linie mehr Kontrolle und Reserven bei höheren Pegeln. Gerade bei Rock / Hardrock und meinen Standlautsprechern gefällt mir eine kräftige, stabile Stereo-Endstufe einfach besser als die interne AVR-Endstufe. Das ist weniger eine Kritik am Denon, sondern eher eine Frage von Kontrolle und Laststabilität.

Und ich halte den Denon nicht für schlecht. Im Gegenteil, als AVR ist er sehr gut. Mir geht es eher darum, im Musikbetrieb den Signalweg bewusst zu reduzieren und für Stereo eine etwas puristischere Lösung zu fahren, ohne dabei mein Heimkino einzuschränken.

Dirac im Denon wäre natürlich eine Alternative. Allerdings möchte ich im Musikbetrieb den Denon möglichst aus dem Signalweg nehmen und das Anti-Mode gezielt nur für den Bassbereich nutzen. In meinem 15-m²-Raum sehe ich unterhalb von ~80 Hz den größten Handlungsbedarf. Oberhalb davon möchte ich möglichst wenig eingreifen.

Für’s Heimkino bleibt der Denon die Schaltzentrale und für Musik versuche ich einen reduzierten 2.2-Weg zu fahren. Audiophil soll es natürlich auch klingen, sonst hätte ich mir nicht schon vor geraumer Zeit den WiiM Ultra sowie eine IOTAVX PA-3 gegönnt. Aber jetzt hatte ich eben „Bock“ auf ein Upgrade.
 
Wenn du Bock auf ein Upgrade hast, zieh es durch!
Deine Erfahrungen zum DAC/Streamer darfst Du dann gern hier teilen. Da ich auch einen Wiim Ultra und X4800h habe bin z.B. an einem Vergleich deinerseits sehr interessiert.
Was die Endstufe angeht, scheinst Du ja teils derbe Pegel zu fahren, wenn mehr Laststabilität gefragt ist. :fresse:

Vor dem Denon hatte ich einen Marantz SR6003. Bei dem hatte ich mich damals nach Vergleichshören für eine externe Stereoendstufe entschieden und auf eine selbstgebaute Class-D gesetzt.
Der Vergleich ebenjener Endstufe mit dem X4800h brachte keine hörbaren Unterschiede mehr zu Tage, so dass ich die Lautsprecher jetzt direkt am AVR betreibe.
Für die Endstufe habe ich aber jetzt wieder eine Verwendung als Sub-Amp. Ich bin nur noch nicht dazu gekommen die zwei Subs sauber zu platzieren und einzumessen.

Wie das jetzt bei High-End Endstufen à la Purifi oder Hypex NCore ausgesehen hätte, kann ich nicht bewerten.
 
Also ich würde sagen man kann auch nur mit einem AVR sehr gut Musik hören und genießen.
In der Kette mit Lautsprecher, Subwoofer, Raum und Raumkorrektur macht der AVR so ziemlich den kleinsten Unterschied.
 
@jurke Darf ich fragen ob du die Endstufe nach Anleitung oder selbst gebaut hast?
Ich habe den halben Keller voller Bauteile und müsste mich mal aufraffen, aber ohne Anleitung würde ich wahrscheinlich Monate brauchen um auch nur eine Hand voll Anschaltungen so hinzubekommen wie sie mir gefallen -.- .
Und dann habe ich eigentlich den Traum von einer Röhre nicht aufgegeben, was ja komplett in eine andere Richtung ginge als Class D :).

Wenn du da etwas Input hast, ich würde mich freuen.
 
Also ich würde sagen man kann auch nur mit einem AVR sehr gut Musik hören und genießen.
In der Kette mit Lautsprecher, Subwoofer, Raum und Raumkorrektur macht der AVR so ziemlich den kleinsten Unterschied.

Wenn man nichts Besseres kennt und die LS im Budget-Bereich sind? Dann ja, defintiv. Klingt „abgehoben“, aber das ist nicht mal böse gemeint. Meinen aller ersten KH, einen DT990 Pro, habe ich damals am Einsteiger-AVR gehört und war sehr begeistert. Bin aber auch vom 30€ Gaming-Headset gekommen.

Ich habe vor 3 Jahren ja Ähnliches durch. Bin da mit dem Cinema 50 und Rubicon 5 gestartet. Und bin am Ende aber so happy mit den Upgrades, das merkt man einfach extrem.
 
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Wenn man nichts Besseres kennt und die LS im Budget-Bereich sind? Dann ja, defintiv. Klingt „abgehoben“, aber das ist nicht mal böse gemeint. Meinen aller ersten KH, einen DT990 Pro, habe ich damals am Einsteiger-AVR gehört und war sehr begeistert. Bin aber auch vom 30€ Gaming-Headset gekommen.

Ich habe vor 3 Jahren ja Ähnliches durch. Bin da mit dem Cinema 50 und Rubicon 5 gestartet. Und bin am Ende aber so happy mit den Upgrades, das merkt man einfach extrem.
Naja man *will* es aber auch merken

Und trotzdem werden die von mir genannten Sachen plus die Qualität der Aufnahme 99% mehr Unterschied machen als der DAC eines AVRs
 
Naja man *will* es aber auch merken

Und trotzdem werden die von mir genannten Sachen plus die Qualität der Aufnahme 99% mehr Unterschied machen als der DAC eines AVRs

Die DACs im Consumer-AVR sind absolut unterirdisch. Selbst mein 60€ DAC/KHV Dongle hat einen gefühlt 100x besseren DAC.
Ich stimme dir aber natürlich zu, dasss es vor dem DAC wichtigere Bereiche gibt, die den Klang beeinflussen. Aber beim AVR ist ja noch mehr Mist, als nur der DAC, wenn es um hochwertige Stereowiedergabe geht.
LS>Raum>Verstärker>DAC>Kabel.
 
Ich würde teilweise fast den Raum noch vor die Lautsprecher stellen. Selbst die besten Lautsprecher können in einem schlechten Raum absolut grottig klingen
 
Ich würde teilweise fast den Raum noch vor die Lautsprecher stellen. Selbst die besten Lautsprecher können in einem schlechten Raum absolut grottig klingen
Ich war nach meinem Post auch unsicher. Wenn ich Aufstellung, Platz um die LS, Raumausstattung und Co alles mit reinnehme, ob der Raum nicht gar an 1. Stelle stehen könnte. Aber insofern der Raum, und allem was damit zu tun hat, nicht komplett fail ist, würde ich die LS doch an 1 setzen
 
Tut mir leid, wenn ich da als Laie mal reingrätsche.
Sehe ich das richtig, dass eine 2-Kanal-Endstufe am AVR (hier AVC-3800H) für den Stereobetrieb der großen Front-LS (hier Musik) keinen merklichen Vorteil in der Klangqualität bietet (sondern nur im Mehrkanalbetrieb, da dort der AVR entlastet wird und mehr Reserven für die anderen Kanäle zur Verfügung stehen)?
Und dass die meisten hier für die Erhöhung der Klangqualität im Stereobetrieb (Musik) einen Verstärker am AVR nutzen, also quasi Quelle an AVR->Verstärker->Front-LS? Oder welche Komponentenkette habt ihr da?
Ist das der Ansatz (natürlich, wenn man sich bereits intensiv mit Einmessen und allen möglichen Einstellungsoptionen am AVR beschäftigt und dort mutmaßlich das Beste herausgeholt hat), wenn man von einem Stereoverstärker mit 2.0/2.1 auf 5.1 am AVR wechselt und beim Musikhören im Stereobetrieb das Gefühl hat, man hat da im Vergleich zum Stereoverstärker einen Rückschritt gemacht?
 
Ich hatte am Anfang eine XTZ Stereo Endstufe direkt am Cinema 50. Weder für Filme, noch für Musik war da groß ein Gewinn. Ja, klar, ein klein wenig. Besser wurde es, als ich damal einen Model 30 an den Cinema 50 geklemmt hatte. Aber der richtige Mehrwert kam durch die Integration des Eversolo A6 in das Setuo. Im Musikbetrieb bleibt der AVR aus. Somit wird gestreamt und der DAC im Eversolo ist gut. Der gibt das Signal analog an den Model 50 (hatte den 30er mal verkauft und mir irgendwann eine 50er gekauft).
Wenn ich Filme schaue bleibt der Eversolo aus. Dann nutze ich den Model 50 als Stereoendstufe. Hier hängt der als an den PreOuts vom Cinema 50.
Habe über die Jahre bemerkt, dass das für alle Use Cases einfache das beste Setup ist
 
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Tut mir leid, wenn ich da als Laie mal reingrätsche.
Sehe ich das richtig, dass eine 2-Kanal-Endstufe am AVR (hier AVC-3800H) für den Stereobetrieb der großen Front-LS (hier Musik) keinen merklichen Vorteil in der Klangqualität bietet (sondern nur im Mehrkanalbetrieb, da dort der AVR entlastet wird und mehr Reserven für die anderen Kanäle zur Verfügung stehen)?
Und dass die meisten hier für die Erhöhung der Klangqualität im Stereobetrieb (Musik) einen Verstärker am AVR nutzen, also quasi Quelle an AVR->Verstärker->Front-LS? Oder welche Komponentenkette habt ihr da?
Ist das der Ansatz (natürlich, wenn man sich bereits intensiv mit Einmessen und allen möglichen Einstellungsoptionen am AVR beschäftigt und dort mutmaßlich das Beste herausgeholt hat), wenn man von einem Stereoverstärker mit 2.0/2.1 auf 5.1 am AVR wechselt und beim Musikhören im Stereobetrieb das Gefühl hat, man hat da im Vergleich zum Stereoverstärker einen Rückschritt gemacht?
Die Frage ist meiner Meinung nach absolut berechtigt.

Im Mehrkanalbetrieb bringt eine externe 2-Kanal-Endstufe klar etwas, weil der AVR entlastet wird und mehr Reserven für die restlichen Kanäle hat. Im reinen Stereobetrieb ist der Unterschied nicht automatisch riesig, da sind Einmessung, Trennfrequenzen und Sub-Integration oft wichtiger als nur die Endstufe.

Bei mir ist es ein 7.2.4-Setup mit dem Denon AVC-X4800H, da war eine zusätzliche Endstufe ohnehin nötig. Für Musik will ich jetzt einfach testen, wie sich ein etwas „edlerer“ Weg anfühlt. Deshalb habe ich mir einen Eversolo DMP-A8 und eine Rotel RB-1552 MkII bestellt.

Natürlich spielt auch die Haptik eine Rolle, denn das Auge ist ja bekanntlich immer mit. Ist ja wie bei der Hardware, man hat halt einfach Spaß an einer schönen Grafikkarte im Rechner und wenn sie dann noch mehr Leistung bringt, umso besser. Am Ende zählt aber, was im eigenen Raum wirklich hörbar ankommt.
 
Ich hatte am Anfang eine XTZ Stereo Endstufe direkt am Cinema 50. Weder für Filme, noch für Musik war da groß ein Gewinn. Ja, klar, ein klein wenig. Besser wurde es, als ich damal einen Model 30 an den Cinema 50 geklemmt hatte. Aber der richtige Mehrwert kam durch die Integration des Eversolo A6 in das Setuo. Im Musikbetrieb bleibt der AVR aus. Somit wird gestreamt und der DAC im Eversolo ist gut. Der gibt das Signal analog an den Model 50 (hatte den 30er mal verkauft und mir irgendwann eine 50er gekauft).
Wenn ich Filme schaue bleibt der Eversolo aus. Dann nutze ich den Model 50 als Stereoendstufe. Hier hängt der als an den PreOuts vom Cinema 50.
Habe über die Jahre bemerkt, dass das für alle Use Cases einfache das beste Setup ist
Ok, da bist du mit deinen Komponenten natürlich nochmal in einer anderen Region. 3 Geräte für 4k, was bei mir eines für 1k macht.
Eversolo dann an einem der AudioIn am Model 50. Und vom Preout am Cinema 50 geht`s am Model 50 dann in welchen Eingang genau?

@ujmoskito01 Das ist natürlich auch eine echte Investition, da kann ich verstehen, dass da dann auch die Optik passen soll.
 
Ok, da bist du mit deinen Komponenten natürlich nochmal in einer anderen Region. 3 Geräte für 4k, was bei mir eines für 1k macht.
Eversolo dann an einem der AudioIn am Model 50. Und vom Preout am Cinema 50 geht`s am Model 50 dann in welchen Eingang genau?

@ujmoskito01 Das ist natürlich auch eine echte Investition, da kann ich verstehen, dass da dann auch die Optik passen soll.
Es geht gar nicht so um das Geld, sondern um das Setup an sich, wie das aufgesetzt ist. Das bekommt man auch günstiger hin. Aber wie das immer so ist, wenn man weniger ausgibt, bekommt man auch weniger. Soll dem Spaß aber keinen Abbruch tun 😊 Das geht sicher auch mit einem günstigeren Verstärker mit „Power Amp In“ und einem Wiim Streamer mit analogen Ausgängen.

Ansonsten bestelle dir doc einfach wo eine Stereoendstufe und teste selber. Für mich brachte das damals nicht so viel, wenn ich einfach eine reine Stereoendstufe an den AVR anschließe. Aber das ist keine Pauschalaussage. Gibt ja hier auch User, die das als gut empfunden
 
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Naja, ich habe hier mit meinem Raum/Aufstellung sicherlich die größeren Probleme (und ihr habt sicherlich auch nochmal andere LS), aber am Stereoverstärker war es trotz gleicher Aufstellung halt trotzdem besser im Stereo/Musik, mal vom Bass abgesehen. Und wenn man hier so ein bisschen still mitliest, juckt es einem dann doch irgendwie ein bisschen in den Fingern :)

Ich würde tatsächlich dann erstmal mit nur einem zusätzlichen Gerät anfangen und bin dann ja bei Endstufe oder Verstärker. Und Verstärker bietet da ja dann in Theorie mehr Potenzial für Stereo. Nichtsdestotrotz, habt ihr da ein paar Empfehlungen für Verstärker, aber auch Enstufe im Bereich bis jeweils so 500€ vielleicht? Lieber kompakt als groß.

Achso, in welchen Eingang am Model 50 geht denn jetzt das PreOut vom Cinema? Ich würde ja sagen, auch AudioIn, weil er ja nur als Zuspieler dient?
 
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