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Zeigt sich innerhalb eines Jahres nach Gefahrübergang der Ware ein Sachmangel, wird gesetzlich vermutet, dass dieser bereits bei Gefahrübergang (also bei Übergabe der Ware) vorlag. Der Händler muss in diesem Fall beweisen, dass der Mangel erst nachträglich entstanden ist (z. B. durch unsachgemäße Nutzung).
Und das dürfte sich sehr schwierig gestalten.... Siehe Bsp.
Ein Händler verkauft einem Verbraucher am 01.03.2024 eine neue Waschmaschine. Am 25.02.2025 tritt erstmals ein Defekt auf.
Der Verbraucher meldet den Mangel jedoch erst am 10.04.2025 beim Händler.
Rechtlich kommt es nicht darauf an, wann der Verbraucher reklamiert, sondern wann sich der Mangel erstmals objektiv gezeigt hat. Da der Defekt bereits innerhalb eines Jahres ab Ablieferung aufgetreten ist, greift die gesetzliche Beweislastvermutung des § 477 Abs. 1 BGB.
Es wird daher vermutet, dass die Waschmaschine bereits bei Ablieferung mangelhaft war. Der Händler muss beweisen, dass kein anfänglicher Mangel vorlag. Dass der Verbraucher den Mangel erst nach Ablauf des ersten Jahres angezeigt hat, ist unschädlich, sofern der Mangel selbst innerhalb der Jahresfrist aufgetreten ist und die Gewährleistungsrechte noch nicht verjährt sind.
Bloße Vermutungen oder theoretische Möglichkeiten einer Fehlbedienung genügen hierfür nicht. Erforderlich ist vielmehr ein konkreter und nachvollziehbarer Nachweis, der das Gericht davon überzeugt, dass der Mangel nicht bereits bei Übergabe vorlag.
Da haben wir schon deinen Fehler! Die Plasteabdeckung bleibt drauf, bis die CPU eingebaut ist und der Sockel geschlossen wird. Bei Schließen löst sich die Plastikabdeckung von selbst.
Also, muss man den Plastikabdeckung auf seine CPU drücken, damit die Abdeckung abgeht? Hab ich nicht gemacht und würde ich auch nicht machen wollen. Ich habe die CPU eingesetzt und bevor ich den Sockel wieder geschlossen habe habe ich den Deckel im geöffneten Zustand abgenommen, um ihn nicht gegen meine CPU zu drücken - damit verdrückt man doch den Sockel nicht -.-.
Anstatt sich hier zu rechtfertigen oder zu diskutieren, hätte man die Zeit nutzen sollen, um eine RMA beim Händler anzustoßen. Dann wird das Board entweder ausgetauscht oder nicht.
Mich irritiert hier stellenweise der Ton, auch will ich mich hier nicht rechtfertigen müssen. Diskussion gehört in Forum und natürlich habe ich gestern schon die RMA gemacht (weshalb ich ja hier scheinbar für manche zu spät ein Update gegeben habe).
Also, nochmal vielen Dank an die Forumsmitglieder die hier unterstützen und helfen.
Mich irritiert hier stellenweise der Ton, auch will ich mich hier nicht rechtfertigen müssen. Diskussion gehört in Forum und natürlich habe ich gestern schon die RMA gemacht (weshalb ich ja hier scheinbar für manche zu spät ein Update gegeben habe).
Ja, das glaube ich euch auch. Aber ich denke dabei sofort daran, dass meine CPU dabei einen Kratzer abbekommen könnte. Beim nächsten Versuch halte ich mich natürlich an die Vorgabe.
(Nur wie man damit den Sockel "beleidigen" könnte ist mir noch immer schleierhaft, wenn man den Deckel vorher abnimmt)
abrutschen beim abfummeln, oder mit der Plaste dann in den Sockel rein usw. Da kann viel schief gehen, wie du ja jetzt siehst.
Die CPU bekommt beim richtigen Einbau keine Kratzer, der Kunststoff wird durch die Kanten der CPU ausgerastet und fliegt weg. Das geht ganz leicht.
Spannender Tipp mit dem Plastik-Deckel, hab ich auch so noch nie gemacht und mich schon gewundert, warum so viele "youtuber" das immer dranlassen... Das hat mir als Unwissender immer etwas weh getan... Ich baue schon seit dem Sockel 478 und Slot A Rechner selbst, da wäre mir (vor allem beim Sockel 775) nie etwas kaputt gegangen...
Wer bis dato mit solch einer Mechanik nicht konfrontiert wurde, aber reihenweise Rechner zusammendengelte, wird die Anleitung links liegen lassen. Abseits dem, wer ist schon frei von Fehlern?
Edit: Zudem sehe ich noch ein weiteres Problem. Eben weil das ohne Anleitung nicht ersichtlich ist, dürfte es entsprechend viele Retouren geben, die dümmstenfalls ohne Begutachtung einfach nur dem nächsten Käufer wieder untergejubelt wird, insbesondere Amazon, wo kein Schwein die Retouren einer Sichtprüfung unterzieht. M. E. gehört solch ein Hinweis fett untermalt, so dass der nicht zu übersehen ist.
Also in meinen Asrock und Asus Boards lag immer eine Kurzbeschreibung mit diesen Bildern dabei. Aber wenn man sich für einen Experten hält, der "reihenweise Rechner zusammendengelt", kann das schon mal passieren, das man keine Anleitung liest, man kennt sich ja aus. Zumal es ein Mehraufwand ist, die Plasteabdeckung vor CPU Einbau abzufummeln. Da muss man sich gar nicht drum kümmern, die fliegt ganz alleine ab.
Und rückwärts lasse ich auch zum Schutz des Sockels immer die CPU drin liegen, wenn die Plasteabdeckung wieder dran kommt. Erst wenn die richtig sitzt, kommt die CPU aus dem Sockel!
Jetzt mal Hand aufs Herz. Ich würde da auch keine RMA geben, wenn ich ein neues Board verschicke und der Kunde dann einen defekten Sockel mit derart (öffentlichen) verbogenen Pins reklamiert. Aber ich bin ja auch kein Händler
Aber wenn man sich für einen Experten hält, der "reihenweise Rechner zusammendengelt", kann das schon mal passieren, das man keine Anleitung liest, man kennt sich ja aus.
Weder halte ich mich für einen Experten, noch bin ich frei von Fehlern. Bleibt die Frage, warum du dem TE wünschst, dass er auf dem Schaden sitzen bleibt. Schon allein dies lässt tief blicken.
Das war ernst gemeint. Und ansonsten kannst du dir in dem Fall deine Beweispflicht in die Haare schmieren! Wenn das ein Händler tauscht, dann nur aus Kulanz! War ein Fehler dich von der Ignore List zu nehmen.
Schon allein das Theater, was du hier veranstaltest, demonstriert sehr eindrucksvoll, was von dir zu halten ist. Der TE wäre gut beraten, wenn er sich bis zur Klärung hier nicht weiter zu der Thematik äußert... Wobei das auch für danach gilt. Sprich, breite er den Mantel des Stillschweigens darüber aus, wenn eine gütliche Einigung erfolgt. Sowie er es tunlichst unterlassen sollte, hier den Händler zu benennen.
Also in meinen Asrock und Asus Boards lag immer eine Kurzbeschreibung mit diesen Bildern dabei. Aber wenn man sich für einen Experten hält, der "reihenweise Rechner zusammendengelt", kann das schon mal passieren, das man keine Anleitung liest, man kennt sich ja aus. Zumal es ein Mehraufwand ist, die Plasteabdeckung vor CPU Einbau abzufummeln. Da muss man sich gar nicht drum kümmern, die fliegt ganz alleine ab.
Und rückwärts lasse ich auch zum Schutz des Sockels immer die CPU drin liegen, wenn die Plasteabdeckung wieder dran kommt. Erst wenn die richtig sitzt, kommt die CPU aus dem Sockel!
Ich möchte hier noch einmal ganz deutlich klarstellen, dass es völlig egal ist, wie man mit dem Deckel umgeht. Der Deckel hat keinen Einfluss darauf, ob etwas beschädigt wird oder nicht; er ist also keineswegs Voraussetzung für eine fehlerfreie Montage.
Alles weitere bringt glaube ich nichts oder wir müssen uns hier nicht streiten .
Ich gebe gern ein Update, wenn gewünscht (aber das wird wohl einige Tage dauern).
Naja, das mit der Plastikhaube ist ja auch nicht wirklich Zwang, da man ja beim wechsel von einer auf eine andere CPU ja auch keinen deckel auf dem Sockel hat. Von daher: Ja, natürlich gehts auch ohne, die Frage ist halt wie das die RMA bei nem neuen Board sieht. Da ich sowas noch nie hatte kann ich dazu logischerweise auch nichts sagen. Hoffe natürlich dass das Vorhaben erfolgreich sein wird. Ich glaube Lehrgeld hat schon jeder hier gezahlt beim PC zusammen bauen von daher...
Ich gehe aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus dass die Boardhersteller sich, abseits vom Staubschutz, da schon was bei gedacht haben als Sie den Plastikdeckel für den Sockel gemacht haben.
Wie heißt es so schön: Es kommt nicht darauf an wie oft man zu boden gegangen ist, sondern darauf wie oft man wieder aufgestanden ist. Also unter Erfahrung abhaken und beim nächsten mal mit Abdeckung versuchen.
mal davon abgesehen das er es natürlich per RMA tauschen lassen kann, hat er ein 14 tägiges Rückgaberecht, sofern übers INet gekauft. Er kann das Board ohne Angabe von Gründen retournieren. So würde ich das machen, wenn ich mit diesem Problem konfrontiert worden wäre.
Und keine Sorge, die Händler kalkulieren das in ihre Preise ein. Im Übrigen ist im Vergleich mit Modeartikeln die Quote bzgl. Reklamationen und Rückgaben marginal.
mal davon abgesehen das er es natürlich per RMA tauschen lassen kann, hat er 14 tägiges Rückgaberecht, sofern übers INet gekauft. Er kann das Board ohne Angabe von Gründen retournieren. So würde ich das machen, wenn ich mit diesem Problem konfrontiert worden wäre.
Ich könnte ja Storys erzählen. Nur kurz, in meiner Zeit als Produktionsleiter habe ich auch die RMA gemacht. Glaube da jeden Trick zu kennen, da wurden Rechner zurück gesendet, Widerruf. Da waren SSDs oder Grafikkarten ausgebaut und die dachten das merkt keiner. Bei HDDs hatte ich sogar einen, der wollte volles Geld zurück für den PC, die Platten sendet er aber nicht zurück, weil er da wichtige geheime Sachen drauf hat. Ja leider ticken viele so wie @xxxxunknown. Der ging dann auch tatsächlich mit Anwalt auf uns los. Das Gericht hat dem aber den Zahn schnell gezogen. Und da es eine Anfertigung für den Kunden war, gab es 0,0€ für ihn zurück.
Und über die Verpackungen haben wir da noch gar nicht geredet. Da wurden PC und Monitor in eine große Kiste geworfen und noch ein dreckiges Kopfkissen dazu, fertig die Laube.
Ich möchte außerdem klarstellen, dass ich die Beschädigung am Mainboard nicht verursacht habe. Auch die Diskussion darüber, ob man in so einem Fall sofort reklamieren oder zunächst selbst etwas testen sollte, führt aus meiner Sicht nicht weiter.
Alles gut, schick das Board einfach ein und berichte bitte hier, was dabei rausgekommen ist, danke! Die Pins scheinen auf dem Bild nicht abgebrochen zu sein, wäre also evtl. noch fixbar, aber wenn noch Garantie/Gewährleistung vorhanden ist, dann einschicken und nichts selbst dran basteln oder weiter ausprobieren.
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Allgemein wird leider hier und da vielen durcheinander geworfen oder verallgemeinert. Man muss unterscheiden, ob man Garantie oder Gewährleistung in Anspruch nimmt.
Garantie: freiwillige Leistung des Herstellers, RMA, Hersteller entscheidet nach eigenem Gutdünken, kein Anspruch auf Garantie / nicht anfechtbar
Gewährleistung: gesetzlich vorgeschrieben für Händler, bei Fernabsatz erste 12 Monate Beweislast bei Hersteller, nach 12 Monaten Beweislastumkehr (Beweislast liegt dann beim Käufer), Händler kann statt Reparatur (=Nachbesserung) auch gleichwertige Neuware oder Geld zurück entscheiden (wenn Reparatur oder Neuware unverhältnismäßig ist), Gewährleistung kann eingeklagt werden
Abhängig vom Hersteller kann eine direkte RMA-Abwicklung besser sein, je nach Händler bekommt man aber ein Austauschprodukt schneller, wenn der Händler so verfährt. Da kann man keine allgemeingültige Aussage treffen, welcher Weg besser ist. Wer sich für eine RMA über den Händler entscheidet, muss allerdings mit einer längeren Bearbeitung rechnen: Der Händler nimmt die reklamierte Ware entgegen, sendet sie weiter an den Hersteller, bekommt dann irgendwann eine Information oder die reparierte Ware zurück und leitet das an den Käufer weiter.
-> Daher ist es umso wichtiger, dem Händler gegenüber deutlich zu formulieren, was man will: Gewährleistung gemäß BGB (Nachbesserung, Austauschprodukt oder Geld zurück, ja auch das kann man fordern, aber nicht einfordern) oder RMA beim Hersteller.
Edit: es hatte nicht alles geladen und eine ganze Seite neue Kommentare sind aufgetaucht, daher mag das ein oder andere schon vor mir gesagt sein, bitte in dem Fall ignorieren.
mal davon abgesehen das er es natürlich per RMA tauschen lassen kann, hat er ein 14 tägiges Rückgaberecht, sofern übers INet gekauft. Er kann das Board ohne Angabe von Gründen retournieren. So würde ich das machen, wenn ich mit diesem Problem konfrontiert worden wäre.
Und keine Sorge, die Händler kalkulieren das in ihre Preise ein. Im Übrigen ist im Vergleich mit Modeartikeln die Quote bzgl. Reklamationen und Rückgaben marginal.
Hört sich auf den ersten Blick nachvollziehbar und logisch an, hat aber einen entscheidenden Haken, was evtl. auch auf den TE zugetroffen ist:
Wenn man das defekte Board nur als Widerruf zurück an den Händler sendet ohne Angabe von Gründen, prüft der Händler in der Regel nicht die Ware ausgiebig, sondern nur den Lieferumfang und die Optik wegen Kratzern/Beschädigungen. Er geht halt nicht davon aus, dass es ein Montagsgerät ist oder ab Werk beschädigt, sondern dass Dir das Teil nicht gefällt oder nicht das passende war oder Du woanders günstiger gefunden hast, ist dem Händler auch letztendlich egal (er ist gesetzlich gezwungen das zurück zu nehmen) und das Board kommt wieder ins Lager zur Neuware, wenn alles vorhanden und optisch neu ausschaut.
Wenn das Board aber nun der nächste Käufer zugeschickt bekommt, dann hat er den Salat und fragt sich, was der Händler für ein A... ist, der defekte Gebrauchtware als Neuware versendet.
Mal als kleines Update:
Heute kam das neue Mobo, weil ich die RMA nicht abwarten "kann" und auch hier gibts weder an der Schachtel noch an der Folie irgendein Siegel (zu mehr kam ich aber noch nicht).
Ja, sag Bescheid ob das neue Board funktioniert und ob der Händler das Alte im Rahmen des Rückgaberechts erstattet hat.
Das mit dem Plastikdeckel ist mir auch neu gewesen!
Bei meinem letzten AM4 Board gab es das noch nicht. Offenbar ist den Herstellern bewusst, das die AM5 Sockel empfindlich sind, sonst würden Sie wohl auf die Kappe verzichten.
Ja, sag Bescheid ob das neue Board funktioniert und ob der Händler das Alte im Rahmen des Rückgaberechts erstattet hat.
Das mit dem Plastikdeckel ist mir auch neu gewesen!
Bei meinem letzten AM4 Board gab es das noch nicht. Offenbar ist den Herstellern bewusst, das die AM5 Sockel empfindlich sind, sonst würden Sie wohl auf die Kappe verzichten.
Ja, das neue Board funktioniert und ich schreibe hier bereits mit dem neuen PC .
Bezüglich meiner Rücksendung des fehlerhaften Mobos habe ich noch keine Rückmeldung (vermutlich noch nicht mal beim Händler angekommen).