[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Kinder haben wir keine- für mich persönlich mit dem Karrierepfad sehr schwer vereinbar und nicht vorstellbar.
Google fördert da aber viel: Recht viele haben das Kind einfach mit im Büro, völlige Flex- und Remotearbeit etc.

Putzkraft etc. haben wir keine. Nach einem 12h-Tag putz ich mit Musik auf den Ohren in der Tat gern 🙂
 
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recht jung bin (36)
Gibt es denn mit "Vantims" mit Baujahr 1980 und 1970 aus?

Wie sieht denn die Perspektive so grundsätzlich aus?
Also nicht dieses plumpe "wo sehen sie sich n 10 Jahren?" Ding.
Also eher die Richtung langfristige Personalstrategie bzw. der demografische Wandel in der Firma?

Mein Blick von außen ist, dass man eigentlich relativ viel über junge MAs drehen muss.
Es ist also nicht so, dass man jetzt nen Altersschnitt hat und der dann eben Jahr für Jahr steigt und durch natürlich Fluktuation nur marginal beeinflusst wird.
Also Heute 100k im 30er Schnitt ist mit Nichten eben in 10 Jahren ein 40er Schntt.
Und ne Demografikaskade sehe ich auch nicht.
Also 20k 20er, 20k 30er, 20k 40er, 20k 50er und 20k 60er und dann FiFo-Style würde ich jetzt auch nicht erwarten.
Man hat overall also einen Schnitt von 40.
-> es gibt also ne Art Obergrenze (für jeden individuell); Führung und Seniors mal außen vor, aber nur Führung/Seniors gibt es halt auch nicht
Man muss also eigentlich einen Schnitt haben, der deutlich unter 40 liegt.

Wie sind da die Einblicke?
Was ich so bei Amazon gesehen habe, Projektarbeit, sind die da schon eher jünger und natürlich ist die Arbeitsumgebung nicht die der Postzentrale.
 
Wenn ich das so lese sehe ich mich auch nicht bei Google. Aber gut für die, die darauf Bock haben und geeignet sind. :)

12h Tage oder WE klar, während Crunch Times oder kurz vor dem nächsten Steering. Aber dafür gibt's dann auch die 4h Tage. Und keiner fragt. Mein Euro/echte Arbeitsstunde Gehalt geht für mich in Ordnung. :d
 
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie deine Frage lautet. In meinem Umfeld sollte der Altersschnitt bei 35 - 45 liegen, mittlere Betriebszugehörigkeit bei 4 Jahren.
Es gibt auch Kollegen um die 25 (quasi zweite/dritte Station nach dem Studium), das waren bislang alles absolut verrückte Überflieger, die Genies ihres Jahrgangs
 
Und die etlichen "für mich wäre das nichts" sind eigentlich ein gutes Zeichen, denn das nimmt einer Neidebatte immer die Luft aus den Segeln. Wenn klar ist, von nichts kommt nichts. Danke für die Einblicke.
 
Ein gutes Beispiel für die Arbeitsweise dort:
Irgendein Projekt wurde vor 3 Jahren schon einmal gemacht. Sagen wir die Migration eines internationalen Lieferdienstes, der Arznei mit Drohnen ausliefert (also schon etwas spezieller, viele Anforderungen, fancy).
Jetzt gibt es drei Jahre später ein ähnliches Projekt.

Dann erwartet man, dass man das damalige Team befragen kann, Projektartefakte übertragbar sind etc.. Bei meinem vorherigen AGs wäre das der Fall gewesen, da war es völlig üblich dass Kollegen auch mal 5-10 Jahre das selbe machen, gleiches Team/Themen etc….

Bei Google ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die damaligen Projektmitglieder völlig verstreut sind:
einer macht jetzt YouTube, der andere Maps oder TPU-Entwicklung, wieder einer hat sich im Silicon Valley mit einem Startup abgesetzt usw..
Die damaligen Leute haben maximal noch ein paar Fallstricke im Kopf, aber an sich startet man bei null (Thema: Skallierbarkeit)

Irgendwann begreift man aber, dass die Möglichkeiten völlig neue sind, ehemalige Limits sind mittlerweile völlig versetzt usw.
D.h. Der Frust, das Rad immer wieder neu und besser erfinden zu müssen, wandelt sich irgendwann in den Antrieb eine Aufgabe auch mit frischer Neugier als neuen Wettbewerb zu verstehen. Das erfordert in meinen Augen ein gewisses Mindset, dass man nur mit viel Zeitinvest bewerkstelligen kann. Vielleicht testen viele damit auch ihre eigenen Grenzen aus und sagen zufrieden nach 4-8 Jahren, dass eine entspanntere Phase notwendig ist.
Zusammengefasst würde ich also sagen, dass Google nicht der beste Tech-Arbeitgeber der Welt ist, aber für einen gewissen Typus Mensch durchaus ein einmaliges Paradis
 
Klingt schon echt spannend aber mir würden da einfach die Kapazitäten fehlen.

Eventuell ist das in 3-5 Jahren wieder etwas anders aber aktuell bin ich froh mit dem Minimalprinzip über die Runden zu kommen, Familie haben kostet schon maximal Energie teilweise.

Ändert natürlich nix daran das ich auch gern 200k im Jahr verdienen würde.
 
Und die etlichen "für mich wäre das nichts" sind eigentlich ein gutes Zeichen, denn das nimmt einer Neidebatte immer die Luft aus den Segeln. Wenn klar ist, von nichts kommt nichts. Danke für die Einblicke.
Ich weiß nicht ob es hier eine Neiddebatte geben würde. Sind ja alle ganz gut dabei. Selbst wenn ich mich berufen fühlen würde, würde ich mich halt bewerben und gut is.

Neid kommt doch nur von denen auf, die den Arsch selbst nicht hochkriegen und meinen andere bekämen alles geschenkt.
 
Ich weiß nicht ob es hier eine Neiddebatte geben würde. Sind ja alle ganz gut dabei. Selbst wenn ich mich berufen fühlen würde, würde ich mich halt bewerben und gut is.

Neid kommt doch nur von denen auf, die den Arsch selbst nicht hochkriegen und meinen andere bekämen alles geschenkt.
Ich finde Neid ist bei sowas garnicht angebracht. Jeder kann versuchen den Arsch maximal hoch zu kriegen.
Mit ist Freizeit und Familie auch lieber als maximale Karriere - deswegen muss ich überhaupt nicht neidisch sein. Ohne Familie sähe das bei mir zumindest auch ein bisschen anders aus.
Ich neige aber auch dazu, meine Sichtweise auf andere zu übertragen und mache mir das somit auch maximal einfach :fresse: ich war schon immer sehr effizient weil ich faul bin.
 
Google fördert da aber viel: Recht viele haben das Kind einfach mit im Büro, völlige Flex- und Remotearbeit etc.
Ist zwar schön gemeint, bringt aber imho dann doch recht wenig. Hatte jetzt auch 2 Tage Kinderferien + Arbeit, in der Arbeit bin ich weniger produktiv und wirklich Kinder Quality Time ist auch erst nach Feierabend, nebenbei für Kind da sein ist da auch einfach nicht wirklich. Als Notlösung wenn sonst nix anderes geht top, aber keine dauerhafte Lösung (imho)

Haben auch an einem Standort n Kinderbüro, das würd ich glaub ich auch echt nur in Ausnahmefällen nutzen.
 
Das ist wie wen mir wer erzählt, er hat HO und die (Klein) Kinder sind daheim und das wäre gar kein problem, sie wären dann genauso produktiv und konzentriert wie ohne.

Bin ja absolut pro HO, aber das halt ich fürn Märchen.
 
Mit meiner Sechsjährigen ist es inzwischen kein Problem, die beschäftigt sich auch mal 3h am Stück ohne dass sie groß was braucht aber mit wirklichen Kleinkindern kannste das doch komplett vergessen, nur im Notfall.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Produktivität im Büro sonderlich hoch ist
Haha hab's mir extra verkniffen :d
 
Ich könnt meinen nicht mal den ganzen tag am tv parken, selbst da wird er nach 1-2 stunden aufmerksamsbedürftig.
 
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