[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@fryya täuschen die Agenten nur Anwesenheit vor oder transkribieren die auch? Letzteres kann ja durchaus (mal) sinnvoll sein, wenn sich Meetings bei Personen überschneiden.
Wenn das so gehäuft passiert, gar Leute einfach wieder gehen, sollte sich dann nicht auch die Frage stellen, ob diese Meetings mit diesen Teilnehmern so überhaupt sinnvoll sind in Häufigkeit/Umfang/Länge? Denn scheint ja trotzdem zu funktionieren. Und wenn nicht sollte das für diejenigen, die es betrifft, Konsequenzen haben.
 
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aha und warum sagt IGM dann nicht "okay, jetzt haben unsere Mitglieder die letzten 15 Jahre Satt verdient, der Wirtschaft geht es nicht gut, wir verzichten jetzt alle auf 30%"
Deshalb vermutlich:
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🤷‍♂️
 
@fryya täuschen die Agenten nur Anwesenheit vor oder transkribieren die auch? Letzteres kann ja durchaus (mal) sinnvoll sein, wenn sich Meetings bei Personen überschneiden.
Vlt. lebe ich da in ner Bubble aber transkribieren kann doch inzwischen jedes Online Meeting Tool, da muss man doch keinen Agenten schicken. Wir nutzen Google Meet, da drückst du am Anfang vom Meeting nen Button und dann wird das Protokoll erstellt mit Summary, Next Steps usw.. Bekommt dann automatisch jeder aus der Einladung vom Call.
Wenn das die Definition ist die @fryya meint, ja dann schicke ich auch manchmal meinen Agenten hin :d. Wenn ich drei Meetings gleichzeitig habe weil die Kollegen es (trotz vorhandender Features die das sehr einfach machen) nicht schaffen zu schauen ob man verfügbar ist, muss ich mich halt für eins entscheiden.
 
Bubble kann ich nicht beurteilen, aber zumindest wohl im richtigen Bundesland.
Ich hab dieses transkribieren einmal zum Test versucht. Das Ergebnis war sehr erheiternd, aber halt 0 brauchbar :fresse:
 
Nö das ist doch genau der gleiche Punkt. Siehe Audi, buuuuhuuuuu uns gehts so schlecht, machen aber immer noch Milliardengewinn. Und so siehts ja bei quasi allen großen Firmen aus, alle am rumheulen aber machen weiterhin absurde Gewinne. Das ein Vorstand, CEO o.ä. da aber dann auf Geld verzichtet? Auf gar keinen Fall, das muss der AN machen.
 
Schichten ist echt übel. Sollen die ruhig mehr verdienen^^
Ja, sind sie.
Man kann sich ja mal anschauen, was die Auswirkungen von Schichtarbeit sind, insbesondere, wenn man das über Jahrzehnte macht.
Auch gibt es Schichtarbeit und Schichtarbeit. Der Rythmuswechsel ist zwar immer der "gleiche".
Aber jemand, der im Sicherheitsdienst Nachtschicht in der Telefonzentrale macht (also auch die 112/110, nur so zur Einordnung) hat ne andere Belastung als der Bandarbeiter, der auch noch, entgegen seines Schlafrhythmus, körperlich leistungsfähig sein muss.

Jeder, der hier nen 9-5 Job hat, sollte sich an der Stelle extrem klein machen und leise sein.
@DonChulio
Und Gewerkschaften nehmen auch mal Einschnitte hin.
Bei VW wurde ja auch irgendwie "negativ" verhandelt. Glaube "-" gabs nicht, aber schon Einschnitte, die eben nicht nur vorwärts immer sind.
Und das mit dem -30% ist halt auch Wunschdenken.
Es gibt auch bei der IGM nicht nur Großverdiener.
Nimmt man mal 2,7k Brutto, sind -30% eben 2k Brutto.
Und jetzt frage dich mal, wie du mit 2k Brutto klarkommst.
Mit in die Überlegung rein muss, dass es in Ballungsräumen der Firmen, also sowas wie Wolfsburg, Stuttgart, Leipzig und sowas, auch die Preise für Grund&Boden völlig im Arsch sind.
Wolfsburg liegt ja mitten im Niemandsland und dennoch sind das Preise, die man am Standrand von Berlin hat.
Und -30% sind auch nen Thema, was MAs in die Privatinsolvenz treibt.
Du hast ein Haus gebaut. Zwar nicht auf Kante genäht, aber schon so, dass eben die Absolutwert der Zinsen begrenzt wird.
Wenn jetzt plötzlich 30% im Gehalt fehlen, kannst du dir entweder deinen Kredit abschminken oder aber du sitzt im Haus und fütterst die nächsten 20 Jahre Nudeln mit Tomatensauce und Urlaub (kein Luxusurlaub) gibt es dann nur noch zum 18. Geburtstrag der Kinder.
Was das in der Truppe gibt, muss man hier wohl nicht beschreiben.

Und dann sind wir wieder bei der Situation, dass man sich selbst mit nem IGM-Gehalt (und damit sind nicht die niedrigsten Stufen gemeint) kaum noch nen Eigenheim leisten kann.
Auch wenn ich der Meinung bin, dass das nicht immer sein muss, das ist aber ne andere Frage.
Fakt ist und das hat @Mustis schon festgestellt, dass die Produktivitätssteigerung sich nicht im Gehalt niederschlägt, egal bei wem.

@DonChulio
Du bist ja irgendwie Konstrukteur oder sowas?!
Nehmen wir mal an, du hast 1950 ein Zahnrad designt. Alles schön mit Stiften, Schablonen und Rechenschieber.
Für dieses Zahnrad hat die Firma 100EUR bekommen und du davon "nur" 50EUR. (Preise alle inflationsbereinigt)
Durch Taschenrechner wurdest du schneller. Sprich die Firma bekommt immer noch 100EUR, du aber nur noch 40EUR.
Du bekommst das gleiche Geld, weil du aber schneller bist, schaffst du mehr in selber Zeit, also sinkt dein "Stückpreis".
Jetzt kommt CAD. Und du bekommst nur noch 30EUR.
Als nächstes kommt KI mit dazu. Die macht das nicht komplett selber, sie nimmt dir aber, wie vorher eben auch, weitere Aufgaben ab. Du wirst also noch schneller.
Du bekommst dann nur noch 20EUR für das Zahnrad.
Die Firma aber verkauft das Zahnrad noch immer für 100EUR.
Während also früher die Arbeitskosten 50% waren, sind es jetzt nur noch 20%. Wo sind die 30% geblieben?
Klar, ein gewisser Teil ist in irgendwelchen Bürokratieöfen verbrannt worden.
Ein nicht unwesentlicher Teil aber verschwindet in den Taschen von anderen.

Sprich, du hast immer mehr Stress (das ist btw. die neue Volkskrankheit in Industrienationen), bekommst aber effektiv weniger Geld.
Es geht dir also effektiv schlechter, bekommst aber nicht mehr dafür.
Dennoch ist die Gesamtwirtschaftslage so, dass mehr Geld im System ist. Und mehr Geld im System heißt, dass die Preise höher sind. Und genau das ist der Grund dafür, dass du dir nichts mehr leisten kannst.
Es geht also nicht darum, dass der Nachbar mehr verdient, sondern, dass es in Relation, "was du erwirtschaftest" - Gehalt, nicht mehr passt.
Da gibt es dann auch so tolle Statistiken, wo man das wunderbar ablesen kann.
Sprich also, die Kosten steigen, nur kommt es bei den Menschen nicht an.
Das ist auch der Grund für die ganzen Löcher, die wir haben. Also Rentenlöcher, Krankenkassenlöcher, Haushaltslöcher usw. usf.
Denn das Geld, was die Leute nicht bekommen, geht also auch nicht in die Bereiche, wo das andere (weniger) Geld hingeht.
Sprich also, das Geld, was in den Kassen fehlt, ist da, aber nur an einer Stelle, die für die Löcher nicht relevant ist.
Weiterhin ist es so, dass ne Wirtschaft nicht von mehr Geld lebt, sondern von Geld, was im System rotiert.
Da aber immer weniger Geld im System frei rotiert (das ist der Konsum in einer Konsumgesellschaft), stagniert die Wirtschaft.
Sprich also, die ungerechte Beteiligung an der Produktivitätssteigerung würgt also über weniger frei rotierendes Geld die Wirtschaft ab.

Soweit so gut.
Die Gewerkschaften sind das einzige Mittel, damit diese Spreizung nicht so weit aufgeht. (und dennoch ist sie passiert)
Die Gewerkschaften sorgen also nicht direkt dafür, dass die Preise steigen, sie sorgen nur dafür, dass man als Beschäftigter noch halbwegs am Gewinn beteiligt wird.
Gewerkschaftler bekommen also effektiv weniger, nichtGewerkschaftler bekommen effektiv noch weniger.
Bevor man also gegen andere Beschäftigte (Gewerkschaftler) "wettert", sollte man gegen das Wettern, was das eigentliche Übel ist.
Am Ende ist deine Reaktion genau das, was das aktuelle System von dir verlangt.
Das gleiche ist es mit Wettern gegen die Mindestlöhner, gegen Migranten, gegen was auch immer.
Es geht darum, dass die Unterschicht (also die Arbeiter und damit sind wir alle hier gemeint, egal ob 30k oder 150k Jahresbrutto) sich gegenseitig "zerfleischt", statt sich auf das eigentliche Problem zu konzentrieren.
Das ist keine Verschwörungstheorie oder links/grünes Gequatsche, sondern das konkrete Vorgehen des Kapitals im Bereich der (sehr breiten) politischen Einflussnahme.
Der Bund der Steuerzahler ist nicht der Steuerzahler im Durchschnitt (also du und ich), sondern eine Firmenlobby. Und der geht es nicht darum, dass unser Geld hier schlecht eingesetzt ist, sondern dass deren Geld schlecht eingesetzt ist.
-> den kümmert es nen feuchten, dass bei dir im Dorf die Straße kaputt ist, und damit dein Auto stärker verschleißt, den interessiert, dass nicht sein LKW verschleißt
Und davon gibt es noch so einiges mehr. Die haben alle immer so "Robin Hood" Namen, effektiv ist es aber immer ein "Zusammenschluss der Kapitalgesellschaften XYZ".
Der Gegenpol dazu sind die Gewerkschaften, die eben "Zusammenschluss der Arbeiterschaft" sind.
Sprich also, die Gewerkschaften vertreten auch dich, als nichtGewerkschaftler, in einer Welt "Gut gegen Böse".
Dass in Gewerkschaften auch Egos sind, die sich gerne auch mal selber überhöhen, ist was anderes.

Kann man sich mal durchlesen.

Und das ist das gleiche, was der Projektleiter hier erfährt.
Die interne PR sagt, pass auf, wir lehnen uns mal an die Gewerkschaftstabellen an.
Das machen die nicht, weil sie so großzügig sind, sondern damit die MAs sich eben nicht in Gewerkschaften begeben.
Denn die Konsequenz wäre, dass es noch teuer würde, als nur einen "guten" Lohn zu zahlen.
Die MAs freut es, sie haben das Gefühl (oder auch in echt) nen guten Lohn zu bekommen, die Firma hat Ruhe vor der Gewerkschaft, die noch viel mehr Faxen durchdrücken würde, wenn sich die MAs gegen einen "verschwören".
Es geht also um soviel wie nötig, nicht um so viel wie möglich. Und so ist das seit über 100 Jahren. (davor war es freilich viel viel schlimmer)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tundor weiß ich auch. Teams hat das ebenfalls. Aber Leute sind komisch, von daher ists nicht so abwegig, dass sie andere Bots nutzen, die vll auch dnan noch mehr können. KA, mir erschließt sich das so oder so nicht, denn transkribieren kann jeder in nem Call (bei Teams zumindest). Wären also, wie bei dir überschneidende Termine der Grund, dass so zu lösen, wäre es halt sinnvoller, das EINER (Meetingleiter) das aufnimmt und dann jedem zur Verfügung stellt, als jeder einzeln für sich. Und Agenten um lediglich anwesenheit vorzutäuschen. also na ja... Kann auch ohne Kamera einfach rumpimmeln darin, wenn den Agenten keiner bemerkt/stört, dann das auh nicht. In der Regel gehe ich aber auch in keinerlei Meeting, wo ich nur so "dabei" wäre.
 
Bubble kann ich nicht beurteilen, aber zumindest wohl im richtigen Bundesland.
Ok hätte ich vlt. erwähnen sollen, alle Meetings sind immer komplett auf Englisch bei uns, da funktioniert das prima. Da bin ich dann wohl wirklich in der Bubble :d

Wären also, wie bei dir überschneidende Termine der Grund, dass so zu lösen, wäre es halt sinnvoller, das EINER (Meetingleiter) das aufnimmt
Meinst du das Meeting aufnehmen? Also ich würde mir sicher keine Meetings anschauen, da finde ich die Summary vom automatischen Protokoll besser.
 
In teams kannst als leiter genauso ne transkribierung starten wie ne gesamte aufnahme. Also mit aufnehmen war in dem fall das starten des transkripts gemeint.
 
Der Vertreter ist kein Mensch, wenn das unklar war. Was der entsprechende Mensch in der Zeit macht, weiß ich natürlich nicht. ;-)

Ich bin ja erst 3 Tage zurück und habe das auch noch nicht selbst erlebt. Bei uns (wir koordinieren größere Forschungsprojekt im Bereich KI im Auto/Autonomes Fahren etc zwischen 10 und 100 Partnern aus alles Bereichen) ist das wohl ein Thema, dass sich nicht länger ignorieren lässt. Wir wollen jetzt selbst erstmal eine Leitlinie entwickeln und mit einem Standpunkt in entsprechende Meetings mit den Partnern gehen. Bei manchen Häusern scheint sowas inzwischen Standard zu sein und andere gehen direkt aus dem Meeting.

Daher wollte ich mal hören, was die tech-affinen Luxxer dazu sagen.
Wir sind kein Tech Konzern. Bin mal zu unserem KI ITler gegangen und hab ihm das erzählt, so kennt er das auch nicht meint er. Also wie gesagt, für mich unvorstellbar, und ich bin sehr KI affin.

Wenn es natürlich nur darum geht die KI das Protokoll schreiben zu lassen (gibt ja genug Meetings wo man eigentlich gar nicht hin müsste) dann ok. Aber dafür muss man ja nichts "schicken", das macht der Organisator des Meetings.
 
Aber dafür muss man ja nichts "schicken",
Kommt halt drauf an was da alles freigeschaltet ist. Wenn man viel mit externen Arbeitet ist das evtl. deaktiviert? Ich erinnere mich noch als das Feature ausgerollt wurde bei Google, da war es bei uns auch erstmal deaktiviert dann musst man erstmal irgendwelche Vereinbarungen mit dem Betriebsrat treffen usw ... Video Aufnahmen kann man gar nicht ad hoc machen von Meet, da muss ich quasi über bestimmten Link ein Meeting erstellen und direkt angeben, dass das Aufgenommen wird, steht dann fett schon im Invite drin.
Und in besagter Zeit, als das Meeting Protokoll nicht einfach so aktiviert werden konnte, haben bei uns auch manche Kollegen einfach irgendwelche Bots die sie gefunden haben in das Meeting eingeladen zum Protokollieren. Das gab dann natürlich auch direkt Ärger, weli die natürlich nicht auf compliance geprüft waren. Also auch wenn es technisch einfach möglich ist, gibt es viele Gründe warum irgend jemand vlt. komische Bot Lösungen nutzt um was zu protokollieren.
 
Macht Teams anders. Will da einer aufnehmen, wirste drauf hingewiesen und wenn du nicht zustimmst, wird deine Kamera und dein Mikro (glaube auch) deaktiviert. ^^

Und die meisten machen eh was so wollen und denken nicht an Compliance, vor allem im kleinen. Sonst müsste man beispielsweise im Bereich Datenschutz eher nicht jetzt überall erklären, dass man nicht alles in die KI ballern kann, wenn da personenbezogene Daten drauf stehen.... HAt sich ja nichts geändert außer das die KI ein weiteres Daten verarbeitendes Programm ist...
 
Ich bin ja schon lange unzufrieden in der aktuellen Bude, merk aber das ich auch einfach grad nicht die mega Energie hab, voll in den Suchprozess zu gehen. Alles was bisher über Headhunter rein kommt ist eher meh, die Headhunter sind auch bisher ausnahmslos unterirdisch, das hatte ich noch nie. Jobmarkt in der IT brauch ich glaub ich auch nicht viel zu sagen aktuell.

Nach Übernahme vor ein paar Jahren fällt die Bude jetzt aber endgültig komplett auseinander, in der Verwaltung sind die meisten schon länger weg und jetzt auch bei uns in der Technik. 2026 ist bisher echt eine massive Kündigungswelle, mein Team gibts jetzt dann quasi nicht mehr, Kollegen sind auch fast alle weg. Bringt aber auch nicht den erhofften Motivationsschub, das wird jetzt dann ein großer Spaß, was neues zu finden. Bin auch gefühlt schon fast zu spezialisiert, um da jetzt "einfach" wieder aus der Bubble raus zu kommen.

Nach jetzt knapp 10 Jahren Fokusthema darfs auch mal was anderes werden, mit dem aktuellen Markt und mindestens zum aktuellen Gehalt echt nicht so einfach.
 
Kenn ich. Geht mir aktuell genauso. Habe beschlossen, noch etwas auszusitzen. Aktuell ists grad eher bescheiden als AN am Markt. Das wird sich aber zügig ändern wenn die Wirtschaft mal wieder anzieht und die Boomerverrentung weiter voranschreitet. Zumal bei privates Vorrang hat.

Macht die Motivation im Job aber nicht unbedingt leichter.
 
In teams kannst als leiter genauso ne transkribierung starten wie ne gesamte aufnahme. Also mit aufnehmen war in dem fall das starten des transkripts gemeint.
Mal doof am Rande gefragt, weil wir auch Teams nutzen: funktioniert das bei euch gut? Wir haben das im kleinen Kreis schon getestet, aber es ist halt echt jedes Wort und auch null gegliedert? Muss aber sagen, Copilot ist im Teams nicht aktiv, vielleicht liegt es daran. So wie es bisher aus Teams kam, war es für uns jedenfalls keine Hilfe im Vergleich zum "manuellem" Protokoll
 
alle am rumheulen aber machen weiterhin absurde Gewinne. Das ein Vorstand, CEO o.ä. da aber dann auf Geld verzichtet? Auf gar keinen Fall, das muss der AN machen.
War das nicht so, dass VW Ende 2025 plötzlich Geld gefunden hatte. Und rein zufällig war das ein Wert, anhand sich der Vorstandsbonus berechnet....
 
Zuletzt bearbeitet:
funktioniert das bei euch gut?
Kollegen mit Copilot Lizenz lassen ne Zusammenfassung aus manchen Meetings rausfallen, das ist meistens schon ganz brauchbar. Stehen dann auch die Aufgaben drin und wer was machen muss. Teilweise fehlt da der spezifische Kontext etwas, ist mehr als Stütze für nach dem Meeting. Und Wörtererkennung lässt bei manchen Fachbegriffen n bisschen zu wünschen übrig.
 
Mal doof am Rande gefragt, weil wir auch Teams nutzen: funktioniert das bei euch gut? Wir haben das im kleinen Kreis schon getestet, aber es ist halt echt jedes Wort und auch null gegliedert? Muss aber sagen, Copilot ist im Teams nicht aktiv, vielleicht liegt es daran. So wie es bisher aus Teams kam, war es für uns jedenfalls keine Hilfe im Vergleich zum "manuellem" Protokoll
Wir nutzen ein Mistral basiertes LLM und das funktioniert sehr gut. Es erkennt zwar nicht einzelne Stimmen (also den Gesprächsverlauf zu lesen ist nicht einfach) aber die Zusammenfassungen der Inhalte und Gliederung derselben sind exzellent und soweit wir das bisher beurteilen können stets vollständig.
 
@Dave223 Ich kann es dir ehrlich gesagt nicht genau sagen. Ich sehe nur, dass manche es in ihren Meetings regelmäßig nutzen. Ich geh daher davon aus, dass es einen gewissen nutzen hat, sonst würden sies wohl nicht machen. Das einzige was ich mal aktiv genutzt habe ist die automatisch Übersetzung von Wort zu Schrift bei gemischten Meetings. Das hat nicht fehlerfrei geklappt, war aber soweit hilfreich, dass die, für dies übersetzt wurde, inhaltlich nahezu alles verstanden haben. Und das nicht nur zu englisch hin sondern von deutsch zu diversen sprachen wie auch englisch zu anderen Sprachen als deutsch.

PS: Ich verfahre bei Meetings nach dem Verfahren, wenn ichs mir nicht merken kann, ist es nicht hinreichend relevant. XD Na Spass, dass wirklich wichtige notier ich mir digital für mich.

@Gurkengraeber Coole Sache, würde mir wünschen mehr Firmen aus Europa würden Mistral nutzen statt den Google/MS "Mist", nur wiel er halt mit dabei ist. Bei uns würde das wohl so laufen: "klingt cool! endlich mal was nicht von MS! Kostet was? ja? Ne du, dann nicht."
 
Ich fand das was Teams macht immer unbrauchbar. Keine Ahnung ob das mittlerweile besser funktioniert, ist schon ein bisschen her.
 
Ok hätte ich vlt. erwähnen sollen, alle Meetings sind immer komplett auf Englisch bei uns, da funktioniert das prima. Da bin ich dann wohl wirklich in der Bubble :d
Wie gut ist denn das Transscripten wirklich?
Bei uns versagt der Copilot an Fachtermini und erst recht Firmentermini mit Vollgas.
Praktisch ist das nicht nutzbar.

(transscripten, nicht zusammenfassen)
Für den Bericht des Urlaubs OK, aber mehr auch nicht.
 
@Gurkengraeber Coole Sache, würde mir wünschen mehr Firmen aus Europa würden Mistral nutzen statt den Google/MS "Mist", nur wiel er halt mit dabei ist. Bei uns würde das wohl so laufen: "klingt cool! endlich mal was nicht von MS! Kostet was? ja? Ne du, dann nicht."
Unser Vorstand ist super mistrauisch was das angeht. Die Benutzung von KI US basierter Unternehmen wurde inzwischen per Geschäftsanweisung untersagt. Bspw. funktioniert der "KI" Button in der Google Suche bei uns nicht usw..

Hat mich aber auch überrascht, Mistral funktioniert besser als gedacht. Sicherlich nicht auf dem Stand von Claude und derlei, aber für viele Tasks und Recherchen ausreichend.
 
Find ich an sich ne brauchbnare Einstellung. viele andere CEOs jammern dann wenns zu spät ist.

Vermute mal, Mistral hat ne Promille von den Geldern, die MS, Google, OpenAI oder so haben. Also so betrachtet sind sie wohl wesentlich effizienter und einfallsreicher.
 
Wir nutzen ein Mistral basiertes LLM und das funktioniert sehr gut. Es erkennt zwar nicht einzelne Stimmen (also den Gesprächsverlauf zu lesen ist nicht einfach) aber die Zusammenfassungen der Inhalte und Gliederung derselben sind exzellent und soweit wir das bisher beurteilen können stets vollständig.
Letztens auch einen KI Beitrag der Firma Dräger hier aus der Ecke gesehen, die erzählten auch von Mistral, ist vielleicht mal einen Blick wert, klang spannend was die damit so machen
 
Ich bin nicht KI affin, unser Unternehmen (Automobilzulieferer) auch nicht. Einen KI Agenten/Bot in ein Meeting zu schicken gibt es bei uns nicht und das ist für mich auch nicht vorstellbar. Es scheitert bei uns aber auch schon an den Tools, die sowas ermöglichen würden. Selbst wenn man als Arbeitnehmer irgendeine Lösung finden würde, die man technisch ans laufen bekommen würde, dann wäre das ganz klar Complianceseitig nicht erlaubt.
 
Ok, na das ist doch ein Recht eindeutiges Bild bis jetzt. Hilft mir auf jeden Fall zur Einordnung. Ich bin ja über 1,5 Jahre raus gewesen und hab überhaupt keine Ahnung, was inzwischen normal ist. Vielen Dank.

Transcripts usw braucht ohnehin niemand bei uns, weil wir das immer direkt alles festhalten.
 
Wie gut ist denn das Transscripten wirklich?
Kann ich dir nicht sagen weil den Raw Text schaue ich mir nie an, wüsste nicht wozu. Die Summary davon (und das ist das was ich von nem Protokoll erwarte) funktioniert sehr gut. Bin gerade ausm Meeting raus und alles relevante steht schön zusammengefasst drin. Trotzdem, reviewen sollte man es immer, manchmal ist es auch quatsch. Aber insgesamt ist es besser als vorher wo im dümmsten Fall niemand die Minutes gemacht hat oder die hälfte vergessen hat.
 
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