[Sammelthread] NostalgieDeLuxx Bastelthread

Nachtrag zu meiner Frage
zum Verhalten des Epox 8K7A ohne CPU bzw. defekter CPU.

Ich habe mir eine neue CPU besorgt, um weiter zu testen. Ich wollte nicht viel investieren und habe genommen, was ich kriegen konnte. Jetzt ist ein AMD Athlon XP-M 2000+ drin, so einer:

Und siehe da: Das Board läuft auf Anhieb!

Vcore wird korrekt erkannt, bei 1,6 Volt. MemTest86 läuft ohne zu Meckern durch. Ich habe Windows XP installiert und auch mal Prime95 durchgejagt. Keine Probleme. Der Kühler ist grenzwertig, aber 45°C hält er.

Ein paar Dinge machen mich aber stutzig:

Das Board erkennt die CPU ganz selten mal als "AMD Athlon XP Mobile" (oder ähnlich; das passiert so selten, dass ich den genauen Text gerade nicht parat habe), meist aber als "AMD K7 processor". Hat jemand eine Ahnung, warum das nicht konsistent ist? Das BIOS ist das neueste vom 02/14/2003.

Die 5V-Schiene scheint extrem belastet zu werden, schon im Leerlauf. Ich habe zwei Netzteile getestet. Teilweise geht es auf 4,6 Volt runter, wobei ich an freien Laufwerkssteckern gleichzeitig 5 Volt messen kann.

Auch die Leistungsaufnahme des Boards (vor dem Netzteil gemessen) kommt mir sehr hoch vor: Unter Last geht die bis auf etwa 130 Watt hoch. Ohne Festplatte/Grafikkarte sind es etwa 85 Watt. Lasse ich die CPU weg, sind es etwa 25 Watt.
Ich kann auf dem Board aber außer der CPU keine Stelle orten, die irgendwie besonders warm wird.
Sind die damaligen Athlons wirklich so ineffizient gewesen, dass sie auch im Leerlauf so durstig waren?

Der PS/2-Keyboard-Poweron funktioniert nicht.
 
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Die AthlonXP's hatten keine Stromsparmechanismen. Cool'n'Quiet kam erst mit Athlon64. Die saugen fast konstant. Und 130W klingt mit GPU vollkommen normal, je nach GPU.

Die S462-Plattform bezieht ihren Strom auch fast komplett aus der 5v-Schiene. Wenn du ein modernes Board mit 4Pin-12v-Stecker hast, wird die CPU darüber "umgeleitet" und die 5v-Schiene entlastet.
 
Der PS/2-Keyboard-Poweron funktioniert nicht.
Dafür gibt es wahrscheinlich oben links am Board einen Jumper, wo du die Stromversorgung der PS2 Ports zwischen 5V und 5VSB umstellen kannst.

Die 5V-Schiene scheint extrem belastet zu werden, schon im Leerlauf. Ich habe zwei Netzteile getestet. Teilweise geht es auf 4,6 Volt runter, wobei ich an freien Laufwerkssteckern gleichzeitig 5 Volt messen kann.
Wie viel Ampere liefern die denn auf der 5V Schiene? Es ist sehr löblich, dass du nachgemessen hast. 4.6-4.7V sind nicht unnormal bei neueren NTs. Wenn man einen richtigen Sockel A Klopper aus dem Jahr ~2003 nimmt, bleiben da auch stabil 4,9-5V stehen, aber dafür müsste man so ein Netzteil erstmal überholen. Es einfach so anzuklemmen, ist bei dem gealterten Innenleben quasi Selbstmord für die Hardware. Mit meinem frisch gemachten Enermax EG701AX-VH(W) steht die Spannung aber jedenfalls deutlich stabiler.
 
4.6-4.7V sind nicht unnormal bei neueren NTs.
Teilweise geht es auf 4,6 Volt runter, wobei ich an freien Laufwerkssteckern gleichzeitig 5 Volt messen kann.
Ich würd das als normal ansehen. Wenn du an unbelasteter Leitung 5V anliegen hast, verschwindet der Rest zu 4,6V einfach über den ATX-Stecker-Übergangswiderstand. Dagegen kann man nicht viel unternehmen. Merkt man dann, dass der ATX-Stecker schön warm wird.
 
Da ist ein Jumper für die Spannungsversorgung des PS/2-Ports und der steckt auch korrekt. Sobald Standby-Spannung kommt, leuchten die drei LEDs an der Tastatur auch kurz auf. Nur das Einschalten klappt nicht. Ich kenne es von anderen Boards aus der Zeit so, dass man im BIOS eine Tastenkombination einstellen kann (Strg-F1 oder sowas). Das geht hier aber nicht. Man kann die Funktion nur aktivieren und deaktivieren. Vielleicht ist das BIOS Mist? Ist das letzte Beta-BIOS. Ich teste morgen mal den RTC-Wakeup.

Ich habe noch eine Modifikation am Board unterschlagen. Das erzeugt ja normalerweise die 3,3 Volt selbst (aus 5 Volt). Warum auch immer das so gemacht wurde.
Leider fehlte mir die entsprechende Spule an diesem Step-Down-Converter. Keine Ahnung, wo die abgeblieben ist... Epox ermöglicht neben der ATX-Buchse aber offenbar eine Alternativbestückung (4 SMD-Widerstände à 0 Ohm) , mit der man sich die 3,3 Volt auch vom Netzteil holen kann. Ich hatte da lange rumgemessen und letztendlich einfach eine Brücke reingelötet. Das ist jetzt der Zustand, in dem das Board läuft.
Im Grunde sollte das ja die 5V-Schiene sogar noch entlasten. Die 3,3V an der ATX-Buchse werden übrigens auch ziemlich runtergezogen. Mir kommt es so vor, als hätte EPOX Kupfer sparen wollen...

Ich habe die Ära des Athlon XP live miterlebt, aber damals mit Wasserkühlung und ohne Leistungsmessgerät. ;)
 
Das Board startet mit eingerichtetem RTC-Wakeup ordnungsgemäß. Aber nur, wenn man es vorher unter Windows XP heruntergefahren hat. Dann kann man es übrigens auch per Tastatur (jede Taste) starten. Wenn der Stecker aber zwischendrin draußen war, passiert nichts. Kann also rein, dass das so gewollt ist bzw. das Feature nie sauber implementiert wurde.
 
-Die AthlonXP's hatten keine Stromsparmechanismen.

Mein Athlon XP Laptop grüßt freundlich aus der Ecke und wünscht sich umgehend deine Anerkennung seiner PowerNow! Funktion :haha:

Wenn der Stecker aber zwischendrin draußen war, passiert nichts. Kann also rein, dass das so gewollt ist bzw. das Feature nie sauber implementiert wurde.

Würde behaupten das ist "by design". Hast du mal in das Datenblatt des Controllers geschaut? AC Powerloss ist bei vielen Controllern ein fail-state und erfordert anschließend einen Reset durch einen vollständigen Powercycle und soft-off, damit die wakeup Funktionen wieder aktiv werden.
 
Mein Athlon XP Laptop grüßt freundlich aus der Ecke und wünscht sich umgehend deine Anerkennung seiner PowerNow! Funktion :haha:
Mea culpa. :fresse:

Aber meines Wissens sind die PowerNow!-Funktionen an den XP-M gebunden, im Desktop inaktiv und müssen da per Software manuell/automatisiert ausgeführt werden. Er hatte ja für seine Desktop-Plattform gefragt...
 
Die CPU ist ja ein XP-M! Ich kann auch per Jumper den Start-Multiplikator verstellen. Und unter Windows auch per CrystalCPUID. Geht alles einwandfrei. Aber auch auf der niedrigsten Einstellung ist da eher wenig Unterschied in der Leistungsaufnahme.
Ich glaube, es gab Laptops, die auch die Vcore dynamisch verstellt haben. Das geht auf dem ollen Desktop-Board natürlich nicht.
Ich stehe nur immer staunend davor, wie die das damals als "mobile" verkauft haben. Ich habe den Kühler mit Polierpaste bearbeitet, damit ich wenigstens ohne Kernschmelze testen konnte!
 
Multi alleine ohne gesenkte Kernspannung kann auch nicht viel bringen. Meine Athlon XP Büchse (ohne XP-M) nuckelt aber auch gut und gerne 230W mit TFT. Ob zocken oder Desktop - egal :d
 
@kriegste
Kann CrystalCPUid nicht die vCore absenken?

Oder war das RMClock?

Es gab Tools, mit denen man Takt und parallel dazu die Spannung absenken konnte (lief aber glaube nur mit Via-Chipsätzen). Ist aber ewig her und für mich heutzutage vollkommen irrelevant.
 
Ich glaube, es gab Laptops, die auch die Vcore dynamisch verstellt haben. Das geht auf dem ollen Desktop-Board natürlich nicht.
Doch klar geht das auch - je nach Board halt. Multi absenken geht nicht mit Nvidia Chipsätzen, aber mit neueren VIA, AMD und SIS. Vcore absenken muss man sich je nach Board (Chipsatz unabhängig) ansehen, welches IC die Vcore generiert und regelt. Wenn der Vcore Regler in Software einstellbar ist, dann geht das oft auch im laufenden Betrieb. Auf vielen NF2 Boards z.B. mit 8rdavcore.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich brauche mal eure fachlich fundierte Meinung.
Meine Hardwarebestände erstrecken sich fokussiert eher auf den Bereich Sockel A bis Mitte 775.

Darunter sind einige Teile wo offensichtlich defekte Kondensatoren drauf sind. Die sind bauchig und manche andere haben Ausfluss. Ich lese hier nun schon eine Weile mit aber so ganz sicher bin ich mir dann doch nicht: was ist mit denen die Okay aussehen und womit die Hardware auch rund läuft? Kann man dann davon ausgehen "alles gut" oder wie sehr steckt da der Teufel im Detail und wartet auf sein Zeichen?

Macht den Eindruck als wäre hier viel Knoff-Hoff :d dazu vorhanden. Was meinen denn die Experten dazu?

Vielleicht mal ein paar konkrete Beispiele:

  1. Nichicon (HM) 3300 uF 6,3V
  2. Nichicon (HZ) 3300 uF 6,3V
  3. Rubycon ZL 2200 uF 16V
  4. Nichicon (HD) 1500 uF 16V
  5. Rubycon MBZ 1000 uF 10V
  6. Sanyo WG 820 uF 10V
  7. Rubycon YXG 470 uF 16V

Diese sind auf einer Sapphire 939 Platine montiert und machen optisch, rein augenmerklich einen guten Eindruck und die Platine bootet. Ist es empfohlen die trotzdem zu wechseln? Was kann passieren und wie ist das technisch bedingt? Welchen Weg wählt man hier im Forum am besten um gute Hilfe zu bekommen?

Ich gebe unverblümt zu: gelötet habe ich bis dato lediglich Kupferrohre im Keller mit einem Brenner :d Grob hilft da. Hier vermutlich wenig. Man hört immer üben üben üben auf alten Platinen, aber gleichzeitig auch 939 sei sehr schwer. Anforderungen an Equipment und Skillset und so. Das Sapphire ist nunmal auch weiß. Brandflecken will ich auf keinen Fall.

In diesem Sinne, ich lasse mich gerne aufklären und hoffe auf gute Vorschläge und Hintergrundinformationen :angel::wink:


Achja :d Und in diesem Zuge kommt mir noch eine Frage hoch:
Netzteile. Mit meinen modernen bequiet und Seasonic Netzteilen haben ich sehr gemischte Erfahrungen gemacht. Selbst das 800W bequiet bricht unter dem FX-55 auf 939 zusammen. Ich denke mir mal neue Netzteile sind technisch nicht mehr kompatible zu den alten Schinken. Ich habe gesehen manche restaurieren alte Geräte hier. Auch da also stehe ich vom Wissen, passend zu meinem Avatar, eher auf einem Bein und brauche mehr Orientierung um gute Lösungen zu finden.

Freue mich auf eine gute Bastelzeit mit euch :d Freiwillige Wissensspender bitte an den Flamingo heran treten, der ist zahm :haha: Danke euch!
 
Kurz und knapp:

Alle Elko-Caps gehören nach all der Zeit getauscht. Einen optischen verlässlichen "Test" gibt es nicht.

Bei Polymer-Caps ist es so, dass die theoretisch Jahrzehnte halten - aber denen kann man es oft ansehen, dass sie defekt sind. Bspw. wenn die Becherdichtung hinüber ist.

@Strikeeagle1977
Magst du dein Foto hier zeigen? Hatte ich so nämlich bislang nicht. Bei Elko-Caps braucht man aber nicht auf solche Bilder warten. Die gehören getauscht, wenn man die Hardware weitere Jahre in Betrieb setzen möchte.
 
Ich denke mir mal neue Netzteile sind technisch nicht mehr kompatible zu den alten Schinken.
Doch, eigentlich schon. Ich fahre mein DFI Ultra-D problemlos an einem 450W Bequiet. Aufpassen muss man nur bei Bords ohne 12V 4pin, weil dort oft die CPU über 5V läuft und moderne Netzteile dort meist nur 15A bieten.

Ansonsten:
Die Nichicon HM 6.3 3300uF sind dafür bekannt zu sterben, die sollen unbedingt getauscht werden. Je nach Position/Aufgabe auf dem Board kann man die zb mit Kemet A750 16V 2200uF ersetzen. Es mag auch Fälle geben wo die Kemet keine perfekte Wahl sind… deshalb: pauschale Empfehlungen gibt’s nicht, aber zugeschnitten auf dein Board geht da was.

Ggf. findet sich ja auch jemand, der das (wunderschöne!) Sapphire für dich lötet.
 
Gerade heute ein be quiet SP E9 700W organisiert.

Das hat auf 3,3v & 5v 28A 😎
 

Danke! ...und nur wenn du Zeit hast und magst: die Langform würde mich auch interessieren. Was genau passiert, wie wirkt sich das aus, woher kommts, welche Risiken bestehen. Ich würde da gerne mehr drüber lernen aber vieles ist einfach trockener Stoff. Hands-On Erfahrungen machen das verdaulicher :haha: Und wenn ich das in der Recap Datenbank hier gesehen habe, hast du an vielen Posts rumgemacht und bist ein Quell der Information :coffee2:

Alle Elko-Caps gehören nach all der Zeit getauscht. Einen optischen verlässlichen "Test" gibt es nicht.

OK. Elko-Caps sind also die normalen ja?

Bei Polymer-Caps ist es so, dass die theoretisch Jahrzehnte halten - aber denen kann man es oft ansehen, dass sie defekt sind. Bspw. wenn die Becherdichtung hinüber ist.

Ouuuo :d Jetzt entstehen noch mehr Fragen. Wenn du sagst den kann man es oft ansehen, worauf muss man achten? Und wie sehe ich die Becherdichtung? Dafür muss der runter genommen werden, sehe ich richtig? Wie beurteilt man denn dann die Dichtung ob die noch gut ist oder nicht? Fahrradschlauch würde ins Wasser legen ob es blubbert :lol:Das wäre hier sicherlich nicht die gute Idee.

Aufpassen muss man nur bei Bords ohne 12V 4pin, weil dort oft die CPU über 5V läuft und moderne Netzteile dort meist nur 15A bieten.

So hatte ich das in Erinnerung. Dennoch schaltet sich das bequiet im 3D03/3D06 einfach ab. Da muss ich mal ran. Mit dem Seasonic geht es, zwar aber da funktionieren die Standbyfunktionen nicht richtig. Alte Schinken alte Probleme.

Ggf. findet sich ja auch jemand, der das (wunderschöne!) Sapphire für dich lötet.

Hm ich weiß nicht. Ich will niemandem zur Last fallen und außerdem gehöre ich zu denen, die gerne mit den Herausforderungen wachsen. Ist nicht so dass ich zwei linke Hände hätte. Also handwerklich gesehen. Nur in dem Bereich speziell mit PCs habe bisher nur gebaut und genutzt aber nicht repariert oder optimiert.

Wie sagte Mutti: #neuland

Wenn ich darf, würde ich euch hier in dem Thread im "Prozess" des Lernens das ein oder andere Mal auf den Senkel gehen :angel:

Das hat auf 3,3v & 5v 28A 😎

Damals hatten die noch richtig Feuer auf 3,3 und 5V. Ich meine mich dran zu erinnern da damals 40-50A gehabt zu haben bei meinem 520er. Nicht ganz sicher, aber da war die meiste Combined Power auf 3,3 & 5 zu finden, 12V hatte nur 150-200W oder so.
 
: die Langform würde mich auch interessieren. Was genau passiert, wie wirkt sich das aus, woher kommts, welche Risiken bestehen.
Die Langform ist Studium / Berufserfahrung / Jahrelanges basteln

Was passiert -> "Einiges" - Ladekurve stimmt nicht / Filtert & puffert nicht mehr genug / ESR Kurve steigt
Auswirkung -> Mannigfalitg - typisch halt "geht an" - geht aber nicht an, geht wieder aus / Oder geht an und knallt / oder "Vulkan" - speiht regelrecht das Material in die Luft / Läuft nicht stabil uswuswusw.
Woher -> Alter halt - nichts hält ewig - Chemischer Zerfall / Laufzeit überschritten / Auf dauer zuviel OC oder musste zuviel Buffern/Filtern - hält seine Werte nicht mehr, verschleißt.
Risiko -> Mainboard stirbt / Chipsatz wird getoastet / Wandler sterben.

Ich würde da gerne mehr drüber lernen aber vieles ist einfach trockener Stoff. Hands-On Erfahrungen machen das verdaulicher :haha: Und wenn ich das in der Recap Datenbank hier gesehen habe, hast du an vielen Posts rumgemacht und bist ein Quell der Information
Das kann auf jeden Fall trocken sein...but

muss man ja nicht alles so verstehen das man demnächst eine Universitätslesung vor 200 Leuten hält :) - weder übermorgen für Bosch ein neues Netzteil für eine CNC-Fräse bauen muss^^

--------

Kurzum - Auf jeden Fall "schnell" löten lernen.
PC-Schrott gibs genug. Lötkolben/Lötzinn/Flussmittel + Zubehör - und dann halt mal anfangen an alten Boards Kondensatoren ablöten und wieder anlöten - Einfach üben - solange bis es gut aussieht, man keine Stellen hitnerlässt/was verbrennt/beschädigt - so das es danach auch weiterhin funktioniert
..und sich dann an das trauen was man retten will, wenn man sich sicher fühlt.

Was dann welcher mit welchem Kondensator zu ersetzen, gibs hier auf jeden Fall einige die da ausm Stehgreif im Thema drinne sind.
+ aus Stehgreif 5 Seiten Text dazu verfassen können.

Bist auf jeden Fall schon richtige Ecke^^

---

Hier auf die schnelle kleiner trockener Blick, wenn man anfängt einzutauchen ;
/watch?v=C7g48TwRACU&t=13s

aber auch "fun" kann man damit haben ; (bzw zeigt halt auch gut die gefahren=nicht einatmen & aufs auge aufpassen)
/watch?v=6WUxgmMDts4
min 1:50 bis 2:30
min 3:10 bis 4:10
min 6:50 +15sec is fun
min 8:20 +15sec auch :P
10:40 - auf was für blöde Ideen man kommen kann^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz schön viel los in deinem Post :eek:

Keep it coming :d Uooooa ich sehe schon ich habe noch einiges an Weg vor mir. @fortunes hast du auch noch Input dazu?
Ich fühle mich heute schon wie ein Scwamm. Gibt viel aufzusaugen in dem Thema.

Auf jeden Fall klingt es auch gefährlich. Also betreiben trotz Optik gut kann in Wahrheit also fatal sein ja?

Gut zu wissen. Davon habe ich einige. Insgesamt müssen es etwa 30-40 Mainboards sein, ungefähr so viele Grakas und bisschen Kleinkram.
Viel zu tun. Viel zu tun.

Wo Anfangen sprach der Ratlose :d
 
Magst du dein Foto hier zeigen? Hatte ich so nämlich bislang nicht. Bei Elko-Caps braucht man aber nicht auf solche Bilder warten. Die gehören getauscht, wenn man die Hardware weitere Jahre in Betrieb setzen möchte.
geblähte Elkos hat jeder mal gesehen.

Was WMDK aber zu Thema Becherdichtung geschrieben hat, ist vermutlich etwas seltener.

Becherdichtung in zustand Böse mal hier als Foto - hatte ich so auch noch nie, egal welche Solid caps und egal wie alt. vermutlich haben Kratzer dazu geführt, vmtl, kA, ist vom Vorbesitzer ...

Es handelt sich um eine GF 7900GS von Asus, also nix Billiges von damals
 

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@AlphaFlamingo
Input findest du hier im Bastler und drüben im Recap-Mod-Thread genug.

Für ganz konkrete Unterstützung solltest du für jedes Mainboard deiner Wahl ein entsprechendes Schema wie im Recap-Mod-Thread erstellen und dann hier zur Diskussion freigeben. In vielen Situationen lässt sich durch Abgleichen bereits Ersatz ausfindig machen, in einigen Situationen sollte man aber Fachwissen von bspw. @WMDK dazuholen.
 
@AlphaFlamingo Da sind einige übliche Verdächtige dabei: Nichicon HM, Sanyo WG und Rubycon MBZ gehören alle zu den Knallkerzen.
Am besten, du überlegst dir erstmal, ob du dir das recappen selber aneignen willst, oder ob dir die Zeit dafür zu schade ist. Ich hätte alles Material da und mache andauernd Aufträge für Leute im Forum oder Bekannte. Selber machen ist natürlich auch günstiger.

Okay, jetzt habe ich das mit den 30-40 Boards gelesen. Probier dich gerne aus, nur bitte nicht mit dem Sapphire anfangen. :d
Wirklich hilfreich (kurz vor essenziell) ist eine Entlötstation wie die ZD 915. https://eleshop.de/desolderingstation-zd-915.html
Ich mache alle alten Elkos mit einem normalen 40W Lötkolben raus, aber mit der Entlötstaion kann man dann die Löcher freisaugen. Ich persönlich benutze dann immer noch punktuell Heißluft, um das Board dort aufzuwärmen, weil die ZD915 alleine nicht genug Power hat.
 
aus 3 Plato mach 2 :)

Eins hat wahrscheinlich einen ESD Schaden, erkennt kaum PCI Grafikkarten (IRQ Fehler, Board schon gewaschen Slot Kontakte extra gereinigt) und zickt beim Bios herum, Recovery geht zwar aber im Gegensatz zu den 2 anderen will es nicht wirklich stabil starten. Manchmal will er ein Bios und Boot PW, manchmal startet es nur mit leerem RTC manchmal auch mit neuem Ersatz, meistens aber nix.

RTC Ersatz erfolgreich mit den beiden anderen getestet, allerdings funzt CLEAR CMOS per Jumper nicht bzw. es wird kein gültiges Datum mit geladen und man kommt dann nicht ins Bios (Diagnose Karte rattert wild durch). Booten per Diskette und "date" hilft, dann hat der RTC eine gültige Uhrzeit (Ich nehm aber was vor 2000) und man kommt ins Bios.

RAM Slot auch noch getauscht, einheitlich dunkel.
Einmal 94er PCB in Grasgrün und der Rest early 95 in Heugrün ;)

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Intel 430NX Neptune, 1994er Highend mit einem P90 als 90% der Leute maximal einen kultigen 486DX2/66 hatten :)
P60/66 war auch Kult aber der Vorsprung war gering, wenige Monate nach Erscheinen wurde er vom DX4-100 gejagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Becherdichtung in zustand Böse mal hier als Foto -

Uhh was ist da los? Rotten die von unten weg?

jedes Mainboard deiner Wahl ein entsprechendes Schema wie im Recap-Mod-Thread erstellen und dann hier zur Diskussion freigeben.

Ja danke. Werde ich bei Gelegenheit mal machen und hier mal was reinstellen um zu lernen wie man vorgeht.

Okay, jetzt habe ich das mit den 30-40 Boards gelesen. Probier dich gerne aus, nur bitte nicht mit dem Sapphire anfangen. :d

Eben :d Ich muss es lernen. Anders verkraftet mein Geldbeutel nicht :lol:

Wenn du Boards zum Üben brauchst, sag bescheid. Hier gibt's bestimmt genug "Restbestände", die nur einen Paketaufkleber brauchen. :)

Das habe ich im Recap Thread schon gesehen :d Du hast dir sogar die Mühe gemacht die alle noch zu dokumentieren. Hut ab!

Solche Mainbords habe ich aber auch noch übrig. Habe vor einiger Zeit genug Konvolute gekauft wo genau solche Reste mit in den Karton geflogen sind. Opfer sind also vorhanden :d

Lötkolben wurde gestern bestellt. 80W regelbar mit verschiedenen Spitzen. Damit fängt alles an *sprach er* :)
 
Eins hat wahrscheinlich einen ESD Schaden, erkennt kaum PCI Grafikkarten (IRQ Fehler, Board schon gewaschen Slot Kontakte extra gereinigt) und zickt beim Bios herum,
Das schreit nach Chipsatzreflow. Ich bin mir sicher, dass du per Nadel und leichtem Druck so manches Beinchen leicht wegdrücken kannst. Also einmal auf sämtliche Chipsatzbeinchen Flussmittel drauf und mit feiner Lötspitze nachlöten. Ich wär mir zu 98% sicher, dass es danach wieder tut.
 
Eins hat wahrscheinlich einen ESD Schaden, erkennt kaum PCI Grafikkarten (IRQ Fehler, Board schon gewaschen Slot Kontakte extra gereinigt) und zickt beim Bios herum, Recovery geht zwar aber im Gegensatz zu den 2 anderen will es nicht wirklich stabil starten. Manchmal will er ein Bios und Boot PW, manchmal startet es nur mit leerem RTC manchmal auch mit neuem Ersatz, meistens aber nix.
Das schreit nach Chipsatzreflow. Ich bin mir sicher, dass du per Nadel und leichtem Druck so manches Beinchen leicht wegdrücken kannst. Also einmal auf sämtliche Chipsatzbeinchen Flussmittel drauf und mit feiner Lötspitze nachlöten. Ich wär mir zu 98% sicher, dass es danach wieder tut.
Das glaub ich auch - mein "Skynet" (Oldtimer bis 2000) Board hatte da auch komische/ähnliche Macken - hab beide Chipsätze nachlöten müssen - komplett!

Entweder wie von @bschicht86 beschrieben Nadel/leichter Druck & Flussmittel nachlöten - oder wie ich es gemacht hab - einfach "alle" - komplett eingetaped/Heißluft und einmal rundum alle komplett neu gemacht.
= Seitdem läufts stabil - keine komischen Starts, Halbstarts, Hänger, Teilinitiliasierung.
 
Mal eine ganz grundsätzliche Frage: wie erkennt ihr die Caps? Ich habe auf einem ASUS P7P55 diese drauf:

EAP.jpg

Bei denen ist nur ein Symbol drauf und ich vermute Größe und Spannung. Den Rest weiß ich nicht einzuordnen. Welcher Hersteller ist das? Auch komisch ist da ist eine Art Folie drauf ist. Habe das versucht nah zu fotografieren aber mein Makro im Smartphone ist nicht so toll. Man sieht solche Risse und Verwerfungen in der Folie und fühlt die auch. Sind das nun Elko-Caps oder Polymer-Caps?


Dann habe ich auch noch solche in lila und rot:

unknown.jpg

Optisch keine Folie aber leider nichtmals ein Symbol oder irgendwas verwertbares drauf.

@fortunes in deinen Listen stehen oft solche "unerkennbaren" die du aber benannt hast. Wie machst du das?

Also wie geht man allgemein vor bei solchen Kondensatoren? Ist ja alles gut wenn ein Name drauf steht aber hier sehe ich nichts. Seitlich steht auch nichts drauf.

Wer kann helfen? :d
 
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