[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Da brauchst du keine IG-Metaller fragen. Frag 100 Menschen auf der Straße, ob sie mit ihrem Gehalt zufrieden sind und wie viel es sein müsste, damit sie zufrieden sind.

Die Ausgaben vieler Menschen passen sich den Einnahmen an, sodass solche Gedankengänge fast immer vorkommen. Und da wird über jede Ausgabe gemeckert, vor allem, wenn sie nicht jeder zahlt. Diese verlinkte Statistik unterstütz auch gut beim Meckern: Wer zur genannten Gruppe gehört, kann sich jetzt prozentual schlecht fühlen. Da kann man für jede Einkommensgruppe ne Statistik erstellen, damit sie sich benachteiligt fühlt.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
werd das gefühl nicht los, dass das hh-einkommen hier aus einem einkommen stammt. wenn ja, hält sich mein mitleid doch sehr in grenzen... hättest halt nicht heiraten und kinder machen dürfen, dann hätte es dich nach deiner logik, nicht so sehr gestört oder?

Ja, beinahe.
Wir sind aber aus Gründen die ich hier nicht erörtern möchte unverheiratet, was heißt nix mit dem "kleinen" Vorteil durch Ehegattensplitting.
Und was hat das mit der Abgabenlast zu tun?
Ich hatte das nur dazugeschrieben weil es natürlich einen gewaltigen Unterschied macht ob es 120k im Haushalt oder vielleicht sogar 2x120k€ Einkommen sind. Und mit 120k€ gesamt, egal ob nun aus einem oder zig Gehältern, geht es einem als Familie natürlich gut, aber man steht sicherlich nicht so an der "Spitze" wie es die Kurve der Abgabenlast darstellt.
Und ja, ich seh es mit als größten Luxus bei uns das wir uns überhaupt dafür entscheiden konnten dass ein Elternteil zum aller größten Teil im Alltag für die Kinder da sein kann.
Und "Gesamtgesellschaftlich" dürfte Kinder in die Welt setzen und großziehen ein ziemlich großer Dienst sein.

Nachtrag: Der letzte Satz soll nicht heißen das mir die "Gesamtgesellschaft" die Kinder finanzieren soll. Darum ging es nicht und das soll auch nicht die Aussage sein. Nur um irgendwelchen Ausschweifungen zuvor zu kommen ;)
 
Und was hat das mit der Abgabenlast zu tun?
Na ja verheiratet mit Kind wäre sie erheblich geringer als so. Denn da würde die Abgabenlast auf dein Gehalt allein durch den doppelten Freibetrag schon deutlich sinken. auch die Kinder haben Einfluss darauf, so zahlst du keinen Zuschlag bei der Pflege, der Single schon. Ich habe nicht ohne Grund nochmal auf die Grundlage der in Reddit dargelegten Betrachtung hingewiesen. Ein Single in Steuerklasse 1 ohne Kinder kann sich nicht anders veranlagen, bei dir ist das (die Gründe mögen sein wie sie sind) grundsätzlich erstmal eine Wahl. Du hast dir sozusagen das schlechte aus beiden Welten geholt. Höhere Kosten weil Familie, aber veranlagt wie ein Single.
 
danke für die antwort.

du und "viele" empfinden diese abgabenlast für zu hoch? weißt du wer seine individuelle abgabenlast auch für zu hoch empfand , aber immernoch deutlich unter 50% mWn ? uli hoeneß 2014 rum. er empfand es als eine so große ungerechtigkeit, dass er was dagegen unternommen und hat es später sehr bereut....

du siehst, es kann nicht nach empfinden gehen, denn dann wird jede abgabenlast >0%, früher oder später, von irgendjmden als für zu hoch empfunden. sie kann sich auch nicht großartig dannach richten, ob 120k für eine nase, oder 4 nasen, oder 15 nasen mit 4x unterhalt, oder nach nem single der täglich 2x auf der skipiste unterwegs ist. sind alles freie entscheidungen...

aber lassen wir das lieber, diese diskussion führt zu nix...
 
Zuletzt bearbeitet:
Schöner wäre es natürlich, das Steuersystem mal ganz grundlegend zu reformieren, aber da möchte wohl niemand ran.
Naja wenn man das macht, müsste das ja so angepasst werden, das die ganzen normalen Jobs bis 80k Gehalt massivst!!!! entlastet werden und nicht mit 10€. Der Mensch mit aktuell 2500 Netto müsste schon auf 2700-2800 kommen, damit der ganze Verfall mal wieder aufgehalten wird.
Nur das wird so lächerlich viel Geld kosten, das der Staat sich das gar nicht leisten kann.
 
Naja wenn man das macht, müsste das ja so angepasst werden, das die ganzen normalen Jobs bis 80k Gehalt massivst!!!! entlastet werden und nicht mit 10€. Der Mensch mit aktuell 2500 Netto müsste schon auf 2700-2800 kommen, damit der ganze Verfall mal wieder aufgehalten wird.
Nur das wird so lächerlich viel Geld kosten, das der Staat sich das gar nicht leisten kann.
Naja.
Man müsste mal nach unten kräftig den Rotstift ansetzen und nach oben die Steuerschrauben deftig anziehen.
37% vom Bundeshaushalt geht für soziales und "soziales" weg, 9% gehen für die allgemeine Finanzverwaltung weg. Das sind unglaubliche Summen, die hier teils zu Unrecht zum Fenster rausgeschmissen werden.

Als AN treibt einem die Lohnabrechnung regelmäßig die Tränen in die Augen und lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen. Im Februar könnte ich auch schon wieder kotzen, was an Steuern und Abgaben weg ging. 6k brutto, 3,6k Netto.
 
Naja.
Man müsste mal nach unten kräftig den Rotstift ansetzen und nach oben die Steuerschrauben deftig anziehen.
Das Ding ist, das es damals, als das aktuelle System entwickelt wurde, das genau so gemacht wurde wie du sagst. Heute sind wir alle nur im Spitzensatz angekommen. Die Kurve müsste deutlich flacher verlaufen und nach oben hin weiter nach oben steigen. Nur müsste diese Summe auch jährlich mit steigen, denn sonst sind wir da sehr bald alle wieder drin und zahlen noch mehr. Eine Reform ist nicht drin, weil der Staat sich das gar nicht leisten kann.

Wo das Geld hingeht und was nützlich und unnütze ist geht sicherlich als Politisch durch und dann kommt fix die Forumpolizei.
 
Das Ding ist, das es damals, als das aktuelle System entwickelt wurde, das genau so gemacht wurde wie du sagst. Heute sind wir alle nur im Spitzensatz angekommen. Die Kurve müsste deutlich flacher verlaufen und nach oben hin weiter nach oben steigen. Nur müsste diese Summe auch jährlich mit steigen, denn sonst sind wir da sehr bald alle wieder drin und zahlen noch mehr. Eine Reform ist nicht drin, weil der Staat sich das gar nicht leisten kann.

Wo das Geld hingeht und was nützlich und unnütze ist geht sicherlich als Politisch durch und dann kommt fix die Forumpolizei.
Absolut.
Eigentlich müsste alles jährlich gekoppelt an irgendeinen Beitrag (Lohnsteigerung, Inflation, was auch immer) steigen. Auch der Freibetrag für die Kapitalertragssteuer etc.
Man sieht wie ungern solche Freibeträge und konkreten Sätze nach oben hin angepasst werden ; mit einem fixen Beitrag pro Jahr, müsste man diese Diskussion gar nicht führen und es würde dafür auch nicht immer wieder Zeit verschenkt werden, das ganze zu diskutieren.

Aber als AN siehst du halt nur jeden Monat aufs neue, wie viel von deinem Lohn weggeht, um das alles zu finanzieren. Und darüber, was noch nebenbei mit jedem Einkauf oder Tanken um überhaupt zur Arbeit zu kommen weggeht, darfst gar nicht nachdenken.

Polen macht's vor. Zwei Kinder und du bezahlst keine Lohnsteuer mehr.
Fördert den Nachwuchs und ermutigt arbeiten zu gehen und auch ruhig viel zu verdienen (sofern es einem möglich ist ; und nicht nachrechnen, ob Teilzeit steuerlich betrachtet nicht attraktiver wäre).
 
Lol ihr glaubt doch nicht, dass ihr, wenn die Steuern und Abgaben durch ne Reform sinken würden und somit mehr Netto bliebe, ihr künftig noch die Gehaltssteigerungen bzw bei neuen Jobs die selben Bruttogehälter bekommen würdet, sprich die AGs euch die wegfallenden Nettominderer komplett weitergeben.
 
Der Staat hat durch die steigenden versteckten Steuereinnahmen der letzten Jahrzehnte ganz gut gelebt. Mittlerweile sind wir "alle" ziemlich am oberen Ende angekommen und die Mehreinnahmen dadurch sinken. Gleichzeitig muss das gewaltige Loch "Rente" gestopft werden, welches das eigentliche Problem aller Probleme ist. Die Sozialkassen sind Latte, wenn man die Rente in den Griff bekommen würde. Nur ist das Ding so dermaßen an die Wand gefahren, das faktisch nichts mehr Hilft außer ein ganzzzzzzz großer Reset - was irgendwem auf gar keinen Fall gefallen wird. Gibt ja eigentlich nur 1 Lösung: Es wird nur so viel Ausgezahlt wie man auch direkt in die Rentenkasse reinbekommt. Das wird den Rentnern aber absolut gar nicht gefallen und der soziale Friede stünde auf dem Spiel. Zudem sind die Rentner doch auch die Wähler, welche die Machthaber an der Macht halten. Die Rententhematik wird irgendwann in einen gewaltigen Knall enden. Ich will nur hoffen, das ich dann schon in der Urne bin.
 
Bei 2 Zahler pro Rentner sinds beim mediangehalt aktuell also 800 euro, 2050 bei 1.5:1 also 650 euro dann...
Sounds like a plan
Aktuell wird die arbeitende Generation doppelt beschissen.
Sie MÜSSEN sich Rentenpunkte kaufen, welche direkt wieder an die aktuellen Rentner ausgeschüttet werden, in dem Wissen, dass diese NIE wieder so einen Wert haben werden wie heutzutage (bei gleichbleibendem System).
Plus zahlen sie durch die ganzen Steuern, direkt und indirekt vom Lohn die Rentenzuschüsse für die heutigen Rentner.
 
Aktuell wird die arbeitende Generation doppelt beschissen.
Sie MÜSSEN sich Rentenpunkte kaufen, welche direkt wieder an die aktuellen Rentner ausgeschüttet werden, in dem Wissen, dass diese NIE wieder so einen Wert haben werden wie heutzutage (bei gleichbleibendem System).
Plus zahlen sie durch die ganzen Steuern, direkt und indirekt vom Lohn die Rentenzuschüsse für die heutigen Rentner.
die erste these lasse ich mal lieber unkommentiert stehen, bei der zweiten hast du absolut recht. ist bissl ungerecht, dass AN steuern zahlen und so das defizit im renten HH tragen, und die rentner nicht! skandal! nicht nur zahlen die heutigen rentner keine steuern, früher als sie AN waren, mussten sie auch weniger steuern zahlen, weil es ja gar keine HH zuschüsse zur rente gab! skandal ²
:rolleyes:

ich glaube ich muss in diesem fred wieder in den lesemodus wechseln 🤔
 
Und ja, es mag ein "Luxusproblem" sein aber ich fühl mich mit den round-about 120k€ Jahres-Haushaltseinkommen für vier Personen nun auch nicht so reich dass ich da mit offenen Armen dem Staat und Sozialsystem überproportional entgegenkomm. Natürlich gibt es viele mit weniger. Natürlich ist das auf dem Papier irgendwo in der oberen Hälfte. Real schau aber auch ich wie ich Alltagskosten, Altersvorsorge, vielleicht irgendwie mal Eigentum usw. unter ein Dach bekommen kann ohne einfach die Kreditkarte zu zücken. Und nein, wir fliegen nicht zigmal im Jahr auf die Malediven oder sowas. Und nein, ich wohn nicht mitten in der Großsstadt, aber nein, es kommt auch nicht in Frage nur wegen der Lebenshaltungskosten irgendwo in die Pampa zu ziehen.
Es gibt aber schon viele vierköpfige Familien die nichtmal auf die Hälfte kommen, sondern vielleicht der Mann in Vollzeit auf knappe 45.000€ und die Frau mit Midijob auf so 12.000€ weil mit zwei kleinen Kindern mit vielleicht 2 und 5 Jahren nicht mehr drin ist.

Und gerade unten ist die "Abgabenlast" grösser als oben.

Zwar sind unten Steuersatz und Steuerlast deutlich niedriger, aber dafür erhöht dort jeder Euro Mehreinommen auch die Sozialversicherungsbeiträge, während man bei einem sechsstelligen Einkommen eh schon die Beitragsbemessungsgrenze überschritten hat. Zudem spielt die Anrechnung aufs Wohngeld bzw. Unterhaltsleistungen wenn man noch ein Kind aus einer früheren Beziehung hat eine grosse Rolle.

Bei 40 + 13,5 Wochenstunden bleibt dann oft auch nicht mehr hängen als bei 27,5 + 9 Wochenstunden hängenbleiben würde.
 
Ich nutze das nicht aus, aber wenn zum Beispiel die Urlaubssperre von 22.12. - 08.01 bestehen bleibt -> direkt AU, dann aber gleich 4 Wochen.
Also wenn man über Weihnachten eine Urlaubssperre anordnet, glaube ich langsam nicht mehr dran, dass es der Firma so gut geht (gerade da ihr ja irgendwas verkauft, was man lagern/vorproduzieren kann)...
 
Dieses Jahr gibt es 1,8% Gehaltserhöhung, yay! Macht 3750 EUR aus im Jahr und gleicht somit vielleicht die Erhöhungen um Steuern und PKV aus.

Zu den bisherigen Diskussionen: Ich habe in 2025 über 154.000 EUR Lohnsteuer gezahlt. Damit habe ich im Prinzip auch keinen Stress, wenn ich nicht auch an anderer Stelle benachteiligt werden würde. Im Vergleich zum letzten Jahr wird mein Jahresbrutto dieses Jahr "nur" die Hälfte betragen. Da gibt es schon die Überlegungen, ob es Sinn macht, dass meine Frau weiterhin arbeitet und/oder ob ich einen "ruhigeren" Job anstreben sollte. Zusätzlich werde ich nämlich seit letztem Jahr aufgefordert Elternunterhalt zu zahlen. Trotz selbstgewähltem Schicksal des Elternteils und schwieriger Gesamtsituation komme ich da nicht raus. Was das mit der eigenen Motivation macht können sich manche sicher vorstellen...
 
Wer 154k Lohnsteuer zahlt, der hat eh keine Geldsorgen mehr, oder lebt völlig wahnsinnig übertrieben. Ja, wer mehr Geld hat, gönnt sich mehr. Ist auch völlig Legitim. Man muss es aber nicht völlig maßlos übertreiben und schon hat man eigentlich immer genug Kohle am Start. Weißte aber selbst.
Elternunterhalt betrifft aktuell noch nur die Leute mit ernsthaften Einkommen. Wird aber nicht mehr lange dauern, bis da quasi jeder Reinfällt, denn die "Schmerzgrenze" wird natürlich nicht erhöht.
 
Da wird sich bei um 200k im Jahr noch beschwert, dass ja leider nur noch 100k übrig bleiben. Das ist ja sooo unfair und da kommt man echt nicht mehr mit über die Runden...
 
Ganz ehrlich? Ich verstehe eure Sicht sogar. Aber überlegt euch ernsthaft, ob ihr in einem hochintensiven Job bleiben würdet, wenn ihr mit weniger Aufwand dasselbe Geld zur Verfügung hättet bei gleichzeitig mehr Freizeit. Und die Benachteiligungen: Trotz Maximalsatzes z.B. kein Elterngeld und eben das Thema Elternunterhalt. Die Arbeit meiner Frau deckt nicht mal den Elternunterhalt (knapp 3k EUR derzeit mtl.). Dass wir zu wenig Einkommen haben, habe ich auch nicht gesagt. Mein Gehalt ist hoch volatil und meine Frau arbeitet natürlich auch u.a. für den eigenen Rentenanspruch, aber Stand jetzt ist es echt eine Option für mich kürzer zu treten.

Dreht das Thema um für Kapitaleinkommen und ich stimme zu, aber beim Einkommen durch nicht-selbständige Arbeit solch harte Grenzen zu haben hilft nicht, wenn man die Produktivität steigern möchte.
 
Verstehe ich sehr gut. Ein Topverdiener, der sein Einkommen auch nicht für PillePalle bekommt, wird an mehreren Stellen gekniffen.
Und das tut eben irgendwann so weh, da sagt der Kopf dann eben: "Halt, ich bin doch nicht doof!".
Ein Elterngeld wird ab Punkt X (150k) gecanceled. Ein Elternunterhalt greift ab einem wohl in die Jahre gekommenen Punkt Y (100k).
Und dabei fühlen sich betroffene Eltern evtl. sogar noch schlecht, da sie es nicht mal abschlagen können.
 
Dann muss man halt Konsequenzen ziehen. Bisher scheint es ja noch keinen Leidensdruck zu geben, der hoch genug ist.
 
Trotz selbstgewähltem Schicksal des Elternteils und schwieriger Gesamtsituation komme ich da nicht raus.
Bei allem anderen bin ich bei Dir, aber hier: ist auch gut so. Wer wenn nicht Du (bzw Deine Geschwister sofern vorhanden) soll das bitte leisten? Völlig egal in welche Lage sich das Elternteil da bringt.

Mein Vater ist leider schon gestorben, meine Mutter führt ein "normales" Rentnerleben, aber sollte da mal etwas sein werde ich auch zur Kasse gebeten. Wird mich dann nicht freuen, aber wer wenn nicht ich soll es leisten?
 
Dieses Jahr gibt es 1,8% Gehaltserhöhung, yay! Macht 3750 EUR aus im Jahr und gleicht somit vielleicht die Erhöhungen um Steuern und PKV aus.

Zu den bisherigen Diskussionen: Ich habe in 2025 über 154.000 EUR Lohnsteuer gezahlt. Damit habe ich im Prinzip auch keinen Stress, wenn ich nicht auch an anderer Stelle benachteiligt werden würde. Im Vergleich zum letzten Jahr wird mein Jahresbrutto dieses Jahr "nur" die Hälfte betragen. Da gibt es schon die Überlegungen, ob es Sinn macht, dass meine Frau weiterhin arbeitet und/oder ob ich einen "ruhigeren" Job anstreben sollte. Zusätzlich werde ich nämlich seit letztem Jahr aufgefordert Elternunterhalt zu zahlen. Trotz selbstgewähltem Schicksal des Elternteils und schwieriger Gesamtsituation komme ich da nicht raus. Was das mit der eigenen Motivation macht können sich manche sicher vorstellen...

Nur so kann der Sozialstaat funktionieren:fresse:
Hast du mal berechnet mit welchem Betrag du bezuschussen musst?

Wo wirst du denn benachteiligt?

Trotz er ja schon ein vielfaches an Steuern zahlt (als der Durchschnitt) für den Sozialstaat wird er zur Strafe für den Elternunterhalt zusätzlich herangezogen. Zusätzlich gibt es kein Elterngeld bei Elternzeit, kein Bafög für Kinder usw.. So zieht sich das durch die Bahnen und bestraft/benachteiligt die Mehrverdiener.
 
. So zieht sich das durch die Bahnen und bestraft/benachteiligt die Mehrverdiener.
Es würde mich nichtmal stören, wenn das nicht wieder exklusiv auf das Einkommen beschränkt wäre. Jemand verdient über 100k und hat sonst kein großes Vermögen? Egal, muss zahlen. Jemand verdient 90k und hat gerade von seinen Eltern das dritte mal im Leben 800k geschenkt bekommen? Muss natürlich nix zahlen, ist ja ne arme Sau. Wenn du arbeitest bist du immer der Depp, solidarisch wäre, wenn auch Menschen mit Vermögen bei sowas in Betracht gezogen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
dass wir überhaupt über eine 50% Steuer- und Abgabenquote bei Gehältern haben die ein Schichtarbeiter oder Akademiker in einem 0815 IGM Betrieb erreichen kann.
aber hier: ist auch gut so.
Seh ich anders, wenn meine Erzeuger- äh Mutter mal ins Heim kommt wünsch ich ihr viel Spaß, für die Frau geh ich nicht arbeiten.
 
Habt ihr schonmal einen Arbeitsvertrag vor Antritt kündigen/zurücknehmen wollen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh