[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

leider hat er ja meine frage nicht beantwortet, wo er benachteiligt wird. Alle andere Aussagen von mir bezogen sich nicht auf ihn sondern die aussagen anderer.
Schau nochmal genau nach, ich habe das recht deutlich geschrieben. In meinem Fall geht es auch über die "Gefahr" den Elternunterhalt über Jahrzehnte zu zahlen. Das ist mit dem Elterngeld schwierig zu vergleichen.
 
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Einen dr oder prof zu machen erfordert definitiv eine leistung. Diese ist messbar in einem gewissen umfang. Im gegensatz zur leistung all der selbsternannten leistungsträger, die ein hohes gehalt haben. Da könnte man noch die arbeitsstunden anbringen.
Mein höchster Abschluss ist meine Ausbildung als IT-System-Kaufmann und ich hab nichtmal Abi :d. Wenn ich trotzdem auf der Arbeit die gleichen (oder häufig sogar komplexere mit mehr Verantwortung) Dinge mache wie meine ganzen Akademiker Kollegen, warum sollte ich dafür nicht auch das Gehalt bekommen? Ist ja zum Glück nicht ÖD man nach Abschluss und wie lange man seinen Arsch dort platt gesessen hat bezahlt wird. Ist übrigens überall das gleiche, als Gutverdiener soll man einfach das Maul halten und bezahlen, man hat es ja so gut. Stimmt finanziell natürlich auch meistens, aber als ob man deswegen keine Sorgen hätte :rolleyes2: Und ich wie hier schon hundert mal geschrieben habe, mich regt am meisten auf, dass immer alles am Einkommen bemessen wird, das ist einfach unfair.

Ich wette übrigens die meisten hier würden rumheulen wenn sie 150k Steuern bezahlen und dann kein Elterngeld mehr bekommen oder Elternunterhalt zahlen müssen. Vor ein paar Jahren dachte ich auch noch, dass einem mit 100k Einkommen ja alles scheißegal sein kann, bis man in der Realität ankommt :fresse:
 
So ist es. Aber das ist bei ihm vergebene Liebesmüh, dann kann man reden wie mit nem lahmen Schimmel.
 
Ich finde es einfach Absurd wie man sich in der Unterschicht (dazu zähle ich hier uns mal alle) gegeneinander ausspielt. Als ob Leute die 400k verdienen (die anteilig sehr viel Steuern zahlen) irgendwie das Problem wären wenn sie noch mal irgend ne Popelleistung bekommen. Die gehen wenigstens arbeiten und sind produktiv. Im Gegenzug haben andere Milliarden und beim Vererben können die Erben einfach behaupten sie hätten gerade ja die Kohle nicht flüssig um die Steuer zu bezahlen und dann wird ihnen das einfach geschenkt (ja geschenkt nicht gestundet, oder in Raten, die müssen einfach NIX bezahlen). Das kann man auch pauschal so stehen lassen, weil natürlich bei so einem Vermögen der Großteil niemals flüssig ist und immer so investiert ist, damit man sich irgendwie rausreden kann. Das kann man doch keinem rational erklären warum das so ist. Die lachen sich doch kaputt über uns wenn die sowas lesen wie wir uns hier fetzen :ROFLMAO:

*edit*
Ok vor kurzem gaben es ja diesen "Unfall" in Bayern wo der alte Herr Thiele nicht rechtzeitig alles in ne Stiftung verschoben hat.
Ups.

Zu dem Thema steht ja schon seit Ewigkeiten eine Entscheidung vom Bundesverfassungsgericht aus.
 
Weil es schon einmal geteilt wurde: Wenn du dir das ansiehst, erkennst du, dass es etwa 125k EUR Basisgehalt sind und der Rest Bonus, also entsprechend volatil.
Ich danke dir für deine Antwort. Mich hat einfach interessiert, wieviel Gehalt dahinter steht, mehr nicht. Fühl dich von mir nicht angegriffen, ich hab da gar nichts negatives gemeint. :)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Du kapierst es nicht. Einen dr oder prof zu machen erfordert definitiv eine leistung. Diese ist messbar in einem gewissen umfang. Im gegensatz zur leistung all der selbsternannten leistungsträger, die ein hohes gehalt haben. Da könnte man noch die arbeitsstunden anbringen. Dazu siehe oben. Ein rechnerisches missverhältnis aller erster güte.
Die Argumentation verstehe ich nicht ganz. Woher weißt du welche Leistungen im täglichen Arbeitsleben die Gutverdiener in diesem Thread aufweisen? Das klingt in deinem Beitrag ein bisschen so, als würden sie nichts leisten was *irgendwie* ihr Gehalt nachvollziehbarer macht. Und nur weil man bestimmte Leistungen nur schwer oder gar nicht messen/quantifizieren kann können sie doch trotzdem bestehen?

Sicher, manche bekommen ihr Geld vielleicht ein Stück weit geschenkt, aber andere arbeiten für ihr hohes Gehalt auch hart.

Mal eine andere Frage falls du antworten möchtest: was machst du beruflich, wieviel verdienst du Brutto Jahresgehalt in etwa und findest du dein Gehalt angemessen?
 
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Die Ausgabenseite wächst? In welcher welt?
Für die Ausgaben ist man selbst verantwortlich. Ich kann mit 300k im Jahr genauso sparsam leben wie jemand mit 50k.
Wer das nicht macht, ist selbst schuld.

Das ist es doch. Wenn ich 300k im Jahr auf den Kopf haue, gehen davon schonmal 19k zurück an den Staat, an die Gesellschaft. mit den anderen Ausgaben unterstütze ich Autobauer, Gastro, Reiseveanstalter usw. Der Sparfuchs gibt nichts zurück sondern hortet die Kohle nur.

Ihr seht immer nur reich, reich, reich... Das Geld gammelt doch nicht auf dem Konto rum.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

3 Scheine? LoL ok. Bei mir wären es so 800€ laut nem mal eben schnell aufgerufenen Rechner. Und da hab ich noch keine Abziehbaren Aufwendungen in den Rechner eingetragen. Da es um meine Mutter ginge, wäre das auch völlig in Ordnung.

3 Scheine waren in Bezug auf den vorherigen Post. Was es bei mir genau wären, weiß ich nicht genau, da noch kein Pflegeplatz fix war. Kommt natürlich auch auf das Pflegeheim an - 3k sind wahrscheinlich wirklich schon sehr hoch gegriffen. Aber selbst 1000€ sind für mich zu viel - für nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube das die Konstellation aus armen Eltern einerseits die bei Pflegebedürftikeit auf Elternunterhalt angewiesen sind, und Kindern mit sechsstelligem Einkommen die dann Elternunterhalt leisten müssten, in der Praxis sehr selten ist.

Die 100.000€ Grenze gilt ja eh nur wenn die Kinder keine eigenen unterhaltspflichtigen Kinder mehr haben, denn Kindesunterhalt wäre ja vorrangig gegen über Elternunterhalt.

Aber bei den meisten Leuten die sechsstellig verdienen sind wohl auch die Eltern ohnehin so wohlhabend, das sie bei Plegebedürftigkeit nicht auf Elternunterhalt von ihren Kindern angewiesen sind. Sondern die Pflegekosten mindern dann nur die Erbmasse.
 
und Kindern mit sechsstelligem Einkommen die dann Elternunterhalt leisten müssten, in der Praxis sehr selten ist.
Hier :banana:

Aber mit deiner Annahme dürftest du statistisch recht haben, die meisten die ne gute Ausbildung haben und viel Geld verdienen kommen statistisch sicherlich auch aus besser gestellten Haushalten.
 
Man merkt aufjedenfall dass der Satz "von den Reichen lernt man das sparen" sowas von zutrifft :fresse:
Wenn man Reich ist, will man irgendwie immer reicher werden. Warum hat Elon Musk nach den Verkauf von Paypal mit seinen 180mio eigenen Anteil Tesla gekauft? Weil er mit 180mio nicht zufrieden war und unbedingt der Allerreichste werden wollte. Kann ich irgendwie auch nachvollziehen, das es zur Sucht wird.

Aber du hast vollkommen recht. Die Leute mit 15k Netto im Monat jammern rum, das sie keine 250€ Kindergeld bekommen. Am Ende dann Wohlstandsgeheule. Die in Afrika oder sonst wo denken dann wiederum genau so über uns Normalos.

Am Ende gibt es unterschiedliche Gesellschaftsebenen und einige hier sind eben eine Etage höher mit 10k+ im Monat unterwegs. Und diese Demotivation, weil man plötzlich irgendwelchen Kram zahlen muss, den andere nicht zahlen müssen, kann ich schon gut verstehen. Aber im Grunde ist es doch genau das, was die normalen Bürger seit Jahren immer härter zu sehen bekommen. Arbeiten lohnt sich faktisch einfach nicht mehr. Auf Amtskosten mit paar Kindern und Zuschüssen hier und da kommt an annähernd an die gleicher gleichen Gelder wie viele normale Angestellte ( nicht hier im Forum). Die paar fehlenden Euros macht man dann auf Nachbarschaftshilfe oder geht paar Flaschen sammeln oder in Großstädten betteln gehen. Das ist ein ernsthaft lukrativer Job, da würden wir hier ernsthaft neidisch werden für. Ist nur nicht so einfach, die Leute alle immer aktiv anzubetteln. Die Bettler bekommen da mehr Geld als die meisten Leute hier. Geht nur alles für Drogen drauf...
 
Die Leute mit 15k Netto im Monat jammern rum, das sie keine 250€ Kindergeld bekommen
Vlt. schlecht gewähltes Beispiel, aber auch mit 15k Netto bekommt man noch Kindergeld für seine Kinder. Ich bin übrigens sogar der Meinung, dass sich gerade wenn man ein Medianeinkommen jeder Euro den mehr verdient massiv lohnt, auch wenn es darauf Abgaben gibt. Jeder weitere Cent erhöht die Lebensqualität, während wenn man eh schon viel Kohle hat man "nur" seine Sparrate erhöht.
 
Wenn man Reich ist, will man irgendwie immer reicher werden.
Das ist ne steile These und extrem verallgemeinert. Was bedeutet Reich sein ueberhaupt? Das definiert jeder fuer sich selbst. Ich sehe mich als finanziell gut aufgestellt an. Eventuell mag man dazu ‚reich‘ sagen. Brauch ich mehr Kohle? Noe, juckt mich nich die Bohne. Habe alles was ich brauche und kann frei entscheiden wann ich was mit wem mache. Das ist fuer mich Reichtum. Die Zahl aufm Konto is mir herzlich egal. Das moegen andere vllt. Anders handhaben, mir is das recht wumpe. Es ist mir
im uebrigen auch egal ob ich Markenklamotten trage oder sonstiger Bullshit der gern mit ‚reichen‘ in Verbindung gebracht wird. Irgendwann wenn‘s ‚klick‘ in der Ruebe macht und man genug Einkommen generiert dann aendert sich die Prio auf nutzbare Zeit, nerven schonen etc… mag jetzt vllt. Alles ueberheblich klingen oder sonstwas, is mir aber recht egal - so seh ich das Thema
 
Warum jammern dann soviele wenn sogar die abgabenlast in dem bereich gleichbleibend ist?
Wenn ich von mir selber ausgehe würde ich sagen ich bin fein damit, dass ich mehr zahle als andere, bin aber nicht fein damit, dass es jedes Jahr überproportional noch mehr Abgaben werden weil man dem schlechten System gutes Geld hinterher wirft anstatt was zu ändern. Keiner hat was zu verschenken, ich auch nicht.
 
Für mich ist das einzige was Reichtum definiert der Faktor Zeit der mir verbleibt, in dem ich machen kann was ich will ohne mich persönlich in meinem Wohlbefinden Einschränken zu müssen. Sprich nicht mehr arbeiten (müssen) und das Leben genießen.

In dem Zusammenhang finde ich Elon musk etwas fehlplatziert, weil er genau das nicht macht. Ob man ihn nun mag oder nicht.

Der hat die gleichen Ziele mit höher schneller weiter wie jeder andere, der die Karriereleiter weiter aufsteigen will.

Ich denke die Unzufriedenheit einiger kommt eher daher, was mit der Kohle die man abdrückt gemacht wird.

Sprich es wird so lange das Geld der anderen ausgegeben, bis nichts mehr da ist.

Aber wenn man es dann geschafft hat nicht arbeiten zu müssen ist man auch wieder der böse, der das System nicht stützt. Die ganzen Lifestyle hartzer dagegen sind natürlich top.

Aber das driftet von den Forenregeln ab und wird wieder unschön.
 
Aber bei den meisten Leuten die sechsstellig verdienen sind wohl auch die Eltern ohnehin so wohlhabend, das sie bei Plegebedürftigkeit nicht auf Elternunterhalt von ihren Kindern angewiesen sind. Sondern die Pflegekosten mindern dann nur die Erbmasse.

Wieder so ein Bullshit. Wie im Immo Thread. Keiner kann eine Immobilie kaufen, ohne zu erben.

Nein. Ich bin weit über 100k und mein Vater hatte eine AU Rente+Pflegediesdas von knapp 3.000. Wohlhabend ist was anderes. Aber ja, ich vergesse immer, wenn man nicht gerade bei Lidl an der Kasse arbeitet, ist man wohlhabend...
 
andere, bin aber nicht fein damit, dass es jedes Jahr überproportional noch mehr Abgaben werden weil
Wo hast du denn überproportional mehr Abgaben dieses jahr im vergleich zu einem
median einkommen? GKV? zahlen alle mehr völlig unabhängig von einkommen. Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze? Soll ich in erinnerung rufen, wie diese sich berechnet? Also, wo wurde bei dir aka hohen einkommen die abgabenlast überproportinal erhöht? Bitte konkret benennen.
 
Vlt. schlecht gewähltes Beispiel, aber auch mit 15k Netto bekommt man noch Kindergeld für seine Kinder. Ich bin übrigens sogar der Meinung, dass sich gerade wenn man ein Medianeinkommen jeder Euro den mehr verdient massiv lohnt, auch wenn es darauf Abgaben gibt. Jeder weitere Cent erhöht die Lebensqualität, während wenn man eh schon viel Kohle hat man "nur" seine Sparrate erhöht.
Ich würde es eher so sehe:

Von jedem Euro den ein Reicher mehr verdient, gehen zwar ca. 50ct Steuern ab, aber immerhin ca. 50ct davon darf der Reiche behalten.

Von jedem Euro den ein Medianverdiener verdient gehen zwar nur ca. 20ct Steuern, aber dann noch ca. 25ct Sozialabgaben, 20ct Wohngeldkürzung und ggf. noch 20ct Unterhaltsforderungen ab. Also darf er gerademal so 15-35ct davon behalten.

Wenn man einen eng getakten Alltag hat so man quasi seine Kinder im Laufschritt zur Kita bringen muss, und nahezu sämtliche Hausarbeiten und Termine an Samstagen erledigen muss, weil man Mo-Fr komplett mit Arbeit und Kinderbetreuung voll ist, dann machen einem vielleicht 150-200€ mehr Haushaltseinkommen auch nicht glücklich statt wie wenn man mit weniger Wochenstunden seine Kinder chillig in die Kita bringen kann, und etliche Hausarbeiten und Termine noch an frühen Feierabenden erledigen kann, so das das Wochenende wirklich frei ist. Und man vielleicht sogar an einem frühen Feierabend noch mit den Kindern an den Badesee kann.
 
Bitte konkret benennen.
Bei den Renten? Von den Erhöhungen sind nur abhängig Beschäftigte die über der Bemessungsgrenze verdienen betroffen.
Kannst du hier nachlesen wie Steil das angezogen hat in den letzten beiden Jahren:


Waren das zuvor 100-150€ / Monat die die Bemessungsgrenze erhöht wurde, waren es in den letzten beiden Jahren jeweils 400 bzw. 450€. Ich hab nun das zweite Jahr in folge weniger Netto als im Vorjahr (und damit ist ja die Inflation noch nichtmal berücksichtigt).

Mir ist schon klar, dass davon eigentlich alle Angestellten betroffen sind, denn wer darunter ist hat dafür jetzt weniger Rentenpunkte. Ist halt die Selbe verarsche in grün, checken nur die wenigsten wenn ihr Netto nicht weniger wird sieht es so aus als wäre alles beim Alten. Und dann wird ja noch rumphantasiert, dass man auch noch die GKV Bemessungsgrenze auf den selben Wert wie von der Rente erhöhen sollte, damit wir nachher am besten auch noch 2.000€ / Monat in diesen Schrott buttern. Beide Systeme betreffen vermögende Leute natürlich auch nicht, denn die Zahlen keine Rente und sind Privatversichert.
 
Für mich ist "Reichtum" das was @def sagt. Die (Frei)Zeit bzw der Luxus nicht mehr arbeiten zu müssen (als man evtl tut).
Ich hab ne Führungswechel Phase genutzt um bei gleichem Gehalt 10h in der Woche weniger arbeiten zu müssen. Das war der größte Gewinn. 3 Tage die Woche bringe ich meinen kleinen um 8 in die Kita, gehe dann arbeiten, mache 1,5h sport und hole ihn um 14 Uhr ab und bin eigentlich komplett "fertig" mit meinem Tag und kann den komplett ihm widmen.
Es war ein kleiner Glücksgriff, klar, aber ich hätte auch mit Gehaltsverzicht reduziert.
 
Kannst du hier nachlesen wie Steil das angezogen hat in den letzten beiden Jahren:
Genauso steil wie die durchschnittliche Lohnsteigerung. Denn die ist die gesetzliche Grundlage für die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze. Also überproportional ist da gar nix und solltest du hier sukzessiv weniger Gehalt gehabt haben waren deine Gehaltssteigerungen unter dem allgemeinen Schnitt.
 
Zuletzt bearbeitet:
mein Vater hatte eine AU Rente+Pflegediesdas von knapp 3.000.
Pflegegeld bei Pflegegrad 3 wären 599€

2.900€ - 600€ = 2.300€

Das wäre selbst wenn kein Wohneigentum besteht mehr als so mancher Arbeitnehmer verdient, und wenn dann auch Wohneigentum besteht richtig fürstlich.

Es gibt etliche Leute die arbeiten 40 Wochenstunden Vollzeit bei gerademal 1.900€ Netto, und das trotz mindestens Mittlere Reife teilweise sogar Fachabi oder Abi, 2-3 Jahre Ausbildung und nochmal 2-5 Jahre Berufserfahrung. Und haben auch kein Wohneigentum.

Zudem müssen sie auch viel mehr für die Kfz-Versicherung zahlen wie Rentner.
 
Das ist ne steile These und extrem verallgemeinert. Was bedeutet Reich sein ueberhaupt? Das definiert jeder fuer sich selbst. Ich sehe mich als finanziell gut aufgestellt an. Eventuell mag man dazu ‚reich‘ sagen. Brauch ich mehr Kohle? Noe, juckt mich nich die Bohne. Habe alles was ich brauche und kann frei entscheiden wann ich was mit wem mache. Das ist fuer mich Reichtum. Die Zahl aufm Konto is mir herzlich egal. Das moegen andere vllt. Anders handhaben, mir is das recht wumpe. Es ist mir
im uebrigen auch egal ob ich Markenklamotten trage oder sonstiger Bullshit der gern mit ‚reichen‘ in Verbindung gebracht wird. Irgendwann wenn‘s ‚klick‘ in der Ruebe macht und man genug Einkommen generiert dann aendert sich die Prio auf nutzbare Zeit, nerven schonen etc… mag jetzt vllt. Alles ueberheblich klingen oder sonstwas, is mir aber recht egal - so seh ich das Thema
Sehe ich anders, "genug" gibt es nicht. Allerdings heißt das auch nicht dass man wie Dagobert Duck ständig dem Geld hinterher hechelt. Trotzdem vergleiche ich mich nicht mit unten sondern mit weiter oben, da will ich auch hin. Und sollte ich da ankommen schaue ich wieder nach weiter oben. Stillstand ist der Tod.

Das bedeutet nicht, dass man das Leben nicht genießen kann. Aber oft ist es eben auch eine "bewusste" Entscheidung, unten zu bleiben. Sei es durch Konsum oder bestimmte Entscheidungen im Leben.
 
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Zudem müssen sie auch viel mehr für die Kfz-Versicherung zahlen wie Rentner.
Eher nicht - die Beitragssteigerungen für Senioren beginnen bereits ab 65, ab 75 wird es richtig teuer, ab 85 unverschämt teuer.
Aber gibt ja zumindest für beide Altersklassen "Workarounds", wen. man sich nicht zu doof anstellt.
 
Ich hab weniger Netto raus, während andere mehr haben, ist das nicht überproportional?
<Liegt aber eben nicht an der Höhe deines GEhaltes sondern deiner unterdurchschnittlichen Lohnsteigerung. Bitte nicht falsch verstehen, das ist kein ein Vorwurf oder dergleichen. Ich zeige nur auf, dass das nicht mit deinem hohen Einkommen zu tun hat, sondern so jeden AN trifft, der unterdurchschnittlich eine Gehaltserhöhung erhält. Bei dir äußerst sich das in Und wie du richtig bemerkt hast, betrifft es jeden. Den einen so, den anderen so. Bei dir durch weniger Netto, bei den anderen durch wenige Rentenpunkte. Bei dem MEdiangehalt kommt bei Lohnsteigerungen aber im Gegensatz zu dir auch noch die kalte Progression dazu. Jemand unter der Beitragsbemessungsgrenze muss dahingehend eine in Relation noch höhere Gehaltssteigerung vorweisen um am Ende das selbe NEtto zu haben. Er muss Kalte Progression und weniger Rentenpunkte ausgleichen.

Du bist nicht überproportional betroffen. Und wen, liegt es an deinem AG. Diese Problematiken betreffen nicht nur hohe Einkommen, sie äußern sich dort nur erheblich deutlicher im Sinne von direkt sichtbar (auf dem Lohnzettel)

Und erneut wieder mal ganz deutlich. Ich bin nicht gegen eine reformierung des ganzen. Ich würde es absolut begrüssen, wenn der Spitzensteuersatz später greift, erheblich später sogar. Ich hab absolut nichts gegen geringere RV und GKV Beiträge. Was micht stört ist dieses einseitige Gejammere insbesondere bei denen, die trotz all dieser Probleme, die JEDE Einkommensschicht hat, am Ende noch mit Luxus durchs leben läuft und erheblich weniger essentielle finanzielle Ängste durchstehen muss als ein wirklich erheblicher Teil der Deutschen. Manche, sieht man hier, werden das halt nie verstehen und das immer mit ad hominem angreifen und Fakten ignorieren. Weil halt "Ich, ich, ich." ISt ja auch kein Wunder, man kommt in unserer Gesellschaft schneller an Positionen mit einer solchen Einstellung. Schneller als mit einer erheblich weniger ausgeprägten ICh Einstellung. Und as ist mit diversen Studien sogar belegbar. Je höher die POsition, desto eher sind narzistische PErsönlichkeitsstörungen wahrscheinlioch und Egoismus ausgeprägter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Manche, sieht man hier, werden das halt nie verstehen und das immer mit ad hominem angreifen und Fakten ignorieren
Ich versteh das total, hab hier schon öfters sehr transparent meine Gehaltsentwicklung gepostet. Ich hab den größten Teil meines Arbeitslebens unter unter bzw. um den Median verdient. Ist ja nicht so als wäre ich morgens auf gewacht und war plötzlich Gutverdiener, so lange ist das noch nicht her.
 
Und das so hohe einkommen allesamt nur auf dem eigenen können basieren ist halt nichts anderes als narzisstisches geblubber. Wenn es danach ginge müssten die bestverdiener allesamt prof prof dr dr sein. Sind sie aber nicht. Das gehalt spiegelt nicht den einsatzwillen allein wider und auch nicht die intelligenz. Und auf gar keinen Fall spiegelt ein Gehalt eine Mehrleistung wieder. Niemand leistet soviel mehr das es gehaälter in solcher höhe rechtfertigt im vergleich zu durchschnittlichen gehältern.

Das sehe ich anders. Einige leisten schon mehr als andere bzw. reißen sich den Ar… täglich auf um ihr Unternehmen am laufen zu halten. Die Einstellung zählt. Wenn du dafür bist, dass alle gleich verdienen wären wir ja wieder im Sozialismus angekommen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hab ich nicht. Aber wenn ich sehe was das charakterlich mit einem machen kann, bin ich froh drüber. Bist mal wieder ein gutes Beispiel...-.-

this

Dann haben solche Leute eben auch den Bezug zu Geld verloren. Solche Leute tun mir echt leid.
Sind dann auch die, die so hochnäsig durch die Gegend laufen und von oben auf andere herabschauen...

Lese ich da Neid zwischen den Zeilen..
 
Ich versteh das total, hab hier schon öfters sehr transparent meine Gehaltsentwicklung gepostet. Ich hab den größten Teil meines Arbeitslebens unter unter bzw. um den Median verdient. Ist ja nicht so als wäre ich morgens auf gewacht und war plötzlich Gutverdiener, so lange ist das noch nicht her.
Bei mir ist es eigentlich erst in den letzten 5 Jahren so richtig abgegangen. Die meisten hier mit gutem Gehalt dürften eine Zeit lang unter oder auf dem Median verdient haben. Einstiegsgehälter von 100k sind mir eher weniger bekannt. Den Selbstständigen dürfte es ähnlich ergangen sein, dick verdienen und wenig arbeiten ab Tag 1 ist da sicherlich die Ausnahme.

Inwieweit das jetzt Verständnis für Mustis seltsame Ergüsse hier schaffen soll ist mir allerdings schleierhaft. Ich hab auch schon von 600€ im Monat gelebt (ja ist 25 Jahre her und alles war günstiger schon klar, trotzdem war es sehr wenig zum Leben), und? Schon damals hab ich den Sozialstaat in seiner bestehenden Form kritisch gesehen. Bzw meine Sichtweise in Bezug auf in was investiert werden sollte seitens des Staates (Infrastruktur, Gesundheit, Bildung) nicht geändert.
 
Wenn du dafür bist, dass alle gleich verdienen wären wir ja wieder im Sozialismus angekommen.
Das habe ich eben nicht behauptet! Die Aussage ist, das die Mehrbezahlung und die mehrleistung nicht in korrelation stehen. Niemand leistet soviel mehr, dass er das 3-4fache median einkommen und mehr objektiv wegen einer Mehrleistung verdient.

Eine menge Arbeiter mit weniger als 6 stelligen gehältern reiseen sich tagtäglcuh den arsch auf. Viele leisten körperlich und geistig mehr als mancher mit 6 stelligem gehalt.

Dieses abwerten von millionen menschen allein auf basis des gehaltes ist dich irrsinn. Und ja es ist abwertung, wenn man sein eigenes hohes gehalt damit begründet, dass man mehr leisten würde. Den es impliziert unmittelbar, dass jemand mit weniger verdienst auch weniger leistet. Und das ist absolut nicht belegbar.
Ebenso wenig verantwortung. Pfleger, erzieher, lehrer und viele sicherheistrelevante berufe haben davon jede menge. Und verdienen nicht 6 stellig. Und ich behaupte, viele würden jeder ZEit erheblich mehr VErantwortung übernehmen (und das tatsächlich und nicht nur dann, wenn es um eine Geahltsbegründung geht) werden aber weder gefragt noch wird es ihnen angeboten und sie würden es selbst dann nicht bekommen, wenn sie danach fragen würden.

Das gehalt spiegelt derartiges nicht wieder. Gehälter begründen sich nicht primär auf leistung und verantwortung. Das wird insbesondere dann auffällig, wenn man betrachtet, wo in unserer Welt besonders hohe Gehälter im Schnitt bezahlt werden.
Ist ja nicht so als wäre ich morgens auf gewacht und war plötzlich Gutverdiener, so lange ist das noch nicht her.
Hat ja keiner behauptet. HAst du damlas eigentlich in Relation weniger geleistet? und ich frage dich das jetzt nicht um dich in irgendeiner Weise blosszustellen. Bei dir kann ich aber zumindest von ner halbswegs durchdachten antwort ausgehen im gegensatz zu dem ein oder anderen.
 
Zuletzt bearbeitet:
. Gehälter begründen sich nicht primär auf leistung und verantwortung.

Aber das sollten sie doch eigentlich. Verstehe deine Ansätze leider nicht, sorry.
Ich schäme mich nicht für mein Gehalt. Ich weiß, wie viel Lebenszeit ich darin investiert habe um dahin zu kommen. Ich habe auch klein angefangen. Wie die meisten hier mit solchen Gehältern.
 
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