[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ausbildungsvertrag ja, ist aber schon lange her, war kein großes Thema. Sachverhalt geschildert, Aufhebungsvertrag aufgesetzt und fertig.
 
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Trotz er ja schon ein vielfaches an Steuern zahlt (als der Durchschnitt) für den Sozialstaat wird er zur Strafe für den Elternunterhalt zusätzlich herangezogen. Zusätzlich gibt es kein Elterngeld bei Elternzeit, kein Bafög für Kinder usw.. So zieht sich das durch die Bahnen und bestraft/benachteiligt die Mehrverdiener.
Wer um 200k im Jahr verdient wird das auch berappen können. Bin ich ganz ehrlich...
 
Ich nicht, aber ich kann dir sagen, dass wir das zu den wilden Zeitenwo man im Tech Bereich 10 Angebote gleichzeitig hatte und man sich gegenseitig überboten hat regelmäßig der Fall war, dass Kandidaten nicht aufgetaucht sind und nichtmal bescheid gegeben haben nachdem alles unterzeichnet war. Wird dann zur Kenntnis genommen und der Vertrag halt annuliert, was sollen die auch sonst machen. Wir haben da auf jeden Fall nie irgendwelche rechtlichen Schritte eingeleitet.
 
Bei uns gab's die Klausel, dass ein Arbeitsvertrag nicht vor Antritt des Arbeitsverhältnisses gekündigt werden kann. 😁
 
Bei allem anderen bin ich bei Dir, aber hier: ist auch gut so. Wer wenn nicht Du (bzw Deine Geschwister sofern vorhanden) soll das bitte leisten? Völlig egal in welche Lage sich das Elternteil da bringt.
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Natürlich die Krankenkassen und somit auch der Beitrags-/Steuerzahler. Der Steuerzahler finanziert schon genug unsinnigen Scheiß für Menschen die es weitaus weniger verdient haben. Da kann man auch mal etwas für 'nen Rentner springen lassen.

3 Scheine im Monat weg, nur weil ich angeblich ein Gutverdiener bin. Das Thema hat sich bei mir leider/zum Glück last Minute erledigt.
 
dass ein Arbeitsvertrag nicht vor Antritt des Arbeitsverhältnisses gekündigt werden kann. 😁
Realistisch ist das ja totaler Käse weil wenn einer von beiden Parteien da wieder raus will, passiert das halt mit Frist von 2 Wochen in der Probezeit. Da hat doch keiner was davon.
 
Ich nicht. Mit steigendem Gehalt waechst oft auch die Ausgabenseite. Es muss ueberhaupt nix bedeuten, dass wenn jemand n ordentliches Gehalt hat auch finanziell sinnvoll wirtschaften kann.
Auch wachsen gewisse Risiken mit steigendem Gehalt, da viele Bezuege einfach gedeckelt sind. Wirst du arbeitslos und hast ne hohe Rate fuer die Bude (Die du dir ja leisten konntest auf Grund des Gehalts), dann kanns ganz schnell dunkel werden. 1800€ ALG vs. 3000€ Rate bei der Bank? Gute nacht. Das ist nur ein kleines Beispiel und man kann sicher viele weiterer solcher benennen.
 
Natürlich die Krankenkassen und somit auch der Beitrags-/Steuerzahler. Der Steuerzahler finanziert schon genug unsinnigen Scheiß für Menschen die es weitaus weniger verdient haben. Da kann man auch mal etwas für 'nen Rentner springen lassen.

3 Scheine im Monat weg, nur weil ich angeblich ein Gutverdiener bin. Das Thema hat sich bei mir leider/zum Glück last Minute erledigt.

3 Scheine? LoL ok. Bei mir wären es so 800€ laut nem mal eben schnell aufgerufenen Rechner. Und da hab ich noch keine Abziehbaren Aufwendungen in den Rechner eingetragen. Da es um meine Mutter ginge, wäre das auch völlig in Ordnung.
 
Ich nicht. Mit steigendem Gehalt waechst oft auch die Ausgabenseite. Es muss ueberhaupt nix bedeuten, dass wenn jemand n ordentliches Gehalt hat auch finanziell sinnvoll wirtschaften kann.
Auch wachsen gewisse Risiken mit steigendem Gehalt, da viele Bezuege einfach gedeckelt sind. Wirst du arbeitslos und hast ne hohe Rate fuer die Bude (Die du dir ja leisten konntest auf Grund des Gehalts), dann kanns ganz schnell dunkel werden. 1800€ ALG vs. 3000€ Rate bei der Bank? Gute nacht. Das ist nur ein kleines Beispiel und man kann sicher viele weiterer solcher benennen.

Ich meinte die Einstellung das Leute die mehr verdienen auch vom Sozialstaat abgeschnitten werden sollen (indirekt)
 
Dieses Jahr gibt es 1,8% Gehaltserhöhung, yay! Macht 3750 EUR aus im Jahr und gleicht somit vielleicht die Erhöhungen um Steuern und PKV aus.

Zu den bisherigen Diskussionen: Ich habe in 2025 über 154.000 EUR Lohnsteuer gezahlt.
Wieso nennst du nicht einfach dein Jahresbruttogehalt? So ein Dummi wie ich versteht nicht wieviel Jahresbrutto das wohl sind wenn du 154.000€ Lohnsteuer zahlst; wieso nennst du uns das Gehalt so indirekt? ±400.000€? Oder checke ich den Kontext gerade nicht? Kann natürlich auch sein...
 
Ich meinte die Einstellung das Leute die mehr verdienen auch vom Sozialstaat abgeschnitten werden sollen (indirekt)
Noe, das Gehalt fliegt einem ja nicht einfach so zu. Man muss ja was dafuer tun. Wird oft 'starke Schultern' genannt. Und im Grunde profitiert unser Standort ja auch von Leuten mit hohem Gehalt. Das ist ja meist an irgendwelche Skills gekoppelt, die man gerne innerhalb des Landes hat.
 
@p4n0 Ich glaube ihr beiden habt die selbe Meinung, er findet es auch kacke, dass man mit dem Gehalt von allen Leistungen ausgeschlossen ist obwohl man dafür quasi der Haupteinzahler ist (und wahrscheinlich gleichzetiig ein geringeres Risiko hat überhaupt in so einen Bezug zu fallen hat).
 
Zusätzlich gibt es kein Elterngeld bei Elternzeit, kein Bafög für Kinder usw.. So zieht sich das durch die Bahnen und bestraft/benachteiligt die Mehrverdiener.
In welcher Welt ist es eine Benachteiligung, dass Dinge zur Unterstützung, diejenigen nicht bekommen, die es schlicht nicht nötig haben und das nötigste und luxus zusätzlich trotzdem haben?

Demnach müssten wir auch alle H4 bekommen. Auch eine frau klaten. Ganz ehrlich, da zeigt sich dann wieder das wahre Gesicht, was du und andere mit solchen Einkommen immer beschwichtigen.

Eigentlich okay, ABER !!!!
 
Wer um 200k im Jahr verdient wird das auch berappen können. Bin ich ganz ehrlich...

Können ja, davon spricht ja auch keiner.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

In welcher Welt ist es eine Benachteiligung, dass Dinge zur Unterstützung, diejenigen nicht bekommen, die es schlicht nicht nötig haben und das nötigste und luxus zusätzlich trotzdem haben?

Demnach müssten wir auch alle H4 bekommen. Auch eine frau klaten. Ganz ehrlich, da zeigt sich dann wieder das wahre Gesicht, was du und andere mit solchen Einkommen immer beschwichtigen.

Eigentlich okay, ABER !!!!

Von Frau Klatten bin ich weit entfernt. Du verstehst die Intention dahinter nicht, worauf ich hinaus will.
 
Wer wieviel nötig hat, bestimmen doch nicht andere!
Irgendwann ist man halt nur auf Geberseite. Was ist daran noch sozial?
Oder kann man diese Karmapunkte an der Pforte eintauschen?
 
Ich finds unmöglich.
Komisch, dass immer die groß meckern, die weit mehr Geld nach Hause bringen als der Durchschnitt, und scheinbar gehörst du dann auch dazu?
Ich nicht. Mit steigendem Gehalt waechst oft auch die Ausgabenseite. Es muss ueberhaupt nix bedeuten, dass wenn jemand n ordentliches Gehalt hat auch finanziell sinnvoll wirtschaften kann.
Die Ausgabenseite wächst? In welcher welt?
Für die Ausgaben ist man selbst verantwortlich. Ich kann mit 300k im Jahr genauso sparsam leben wie jemand mit 50k.
Wer das nicht macht, ist selbst schuld.
 
In welcher Welt ist es eine Benachteiligung, dass Dinge zur Unterstützung, diejenigen nicht bekommen, die es schlicht nicht nötig haben und das nötigste und luxus zusätzlich trotzdem haben?
Das sehe ich auch so. Es ist doch gut an unserem System, dass Leute die nicht ausreichend (oder wenig) Geld verdienen hier vom Staat etwas unterstützt werden können und eigentlich auch normal, dass die finanziellen Stützen für Leute wegfallen, die "ausreichend" verdienen (wo man diese Grenze setzt ist nicht mein Bier bzw. Job und ich habe auch gar keinen Bock das hier zu diskutieren). Ich meine einfach das Prinzip... Ich weiß aber auch nicht warum du dir die Mühe machst das in diesem Thread noch zu diskutieren, du bekommst dafür hier eher eine virtuell aufs Mowl; solltest du doch langsam wissen. :)
 
Du verstehst die Intention dahinter nicht, worauf ich hinaus will.
Doch vollkommen. Du ziehst die grenze hinter dir. Wie jeder andere auch. Und es ging in der argumentation das man benachteiligt sei. Ist man nicht. Hilfs- und Unterstützungangebote sind immer in einer weise limitiert. Das gebietet die Logik. Und ihr habt jederzeit anspruch auf diese angebote wenn ihr die festgelegten rahmenbedingungen erfüllt. Wieder jeder andere auch.
 
Habt ihr schonmal einen Arbeitsvertrag vor Antritt kündigen/zurücknehmen wollen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Schon unterschrieben oder erstmal nur vorliegen?

Hatte mal nen Vertrag zugeschickt bekommen, wo ich mündlich zugesagt hatte. Aber die schriftlichen Konditionen waren anders als versprochen.

Also rief ich dort an und sagte, dass ich den Vertrag nicht annehmen werde. War völlig unspektakulär.
 
Ich kann mit 300k im Jahr genauso sparsam leben wie jemand mit 50k.
Wer das nicht macht, ist selbst schuld.
Ick reiß mir doch nicht für 300k den Allerwertesten auf, verzichte auf Freizeit und trage höhere Risiken (als Sebstständiger), um dann als Sparbrötchen mit nem 50K Budget unterwegs zu sein. Deine Theorie scheint nicht mehr als genau das zu sein. Lass mich raten - Du hast noch nie auch nur annähernd derartige Beträge verdient, oder?
 
Aber das ist ne wahl icke. Man MUSS die ausgabenseite nicht erhöhen. Man kann. Und wie weit, ust noch mehr eine wahl.

Und das so hohe einkommen allesamt nur auf dem eigenen können basieren ist halt nichts anderes als narzisstisches geblubber. Wenn es danach ginge müssten die bestverdiener allesamt prof prof dr dr sein. Sind sie aber nicht. Das gehalt spiegelt nicht den einsatzwillen allein wider und auch nicht die intelligenz. Und auf gar keinen Fall spiegelt ein Gehalt eine Mehrleistung wieder. Niemand leistet soviel mehr das es gehaälter in solcher höhe rechtfertigt im vergleich zu durchschnittlichen gehältern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würd's nachvollziehen können das für einen gewissen Zeitraum durchzuziehen um danach überhaupt nicht mehr zu arbeiten. Wenn man den Faktor Zeit nicht nutzen will macht es keinen Sinn das Geld nicht zu nutzen.
 
@Mustis
Das mag theoretisch so sein. Praktisch kenne ich jedoch niemandem, der mit >150K, wie jemand mit 50K haushaltet. Kann zumindest von nem guten Dutzend Menschen reden, bei denen es praktisch völlig anders ist. Keine Erben, erarbeitetes Geld. However - ich will es auch nicht als falsch oder richtig bewerten. Einfach nur als das, was ich in meinem Umfeld erleben.
 
Ick reiß mir doch nicht für 300k den Allerwertesten auf, verzichte auf Freizeit und trage höhere Risiken (als Sebstständiger), um dann als Sparbrötchen mit nem 50K Budget unterwegs zu sein. Deine Theorie scheint nicht mehr als genau das zu sein. Lass mich raten - Du hast noch nie auch nur annähernd derartige Beträge verdient, oder?
Klar, kannst du ruhig deine Ausgabenseite schön hoch ziehen. Aber es ist immer noch deine Verantwortung sie so zu ziehen, dass alles im Rahmen bleibt, falls mal schlechte Zeiten kommen, oder nicht?
 
Aber das ist ne wahl icke. Man MUSS die ausgabenseite nicht erhöhen. Man kann. Und wie weit, ust noch mehr eine wahl.

Und das so hohe einkommen allesamt nur auf dem eigenen können basieren ist halt nichts anderes als narzisstisches geblubber. Wenn es danach ginge müssten die bestverdiener allesamt prof prof dr dr sein. Sind sie aber nicht. Das gehalt spiegelt nicht den einsatzwillen allein wider und auch nicht die intelligenz. Und auf gar keinen Fall spiegelt ein Gehalt eine Mehrleistung wieder. Niemand leistet soviel mehr das es gehaälter in solcher höhe rechtfertigt im vergleich zu durchschnittlichen gehältern.
Und das ist halt der Unsinn in a nutshell mit dem Du Dich hier regelmäßig selbst disqualifizierst. Danke für die (zum x. Mal wiederholte) Zusammenfassung, die deswegen aber auch einfach nicht richtiger werden will. Von "alle samt nur" redet hier keiner und hat auch noch nie jemand. Aber zu einem bestimmten (mit entscheidenden) Teil sehr wohl.
 
Und schon ist das Jahr wieder rum. Zur Erinnerung: Bonus gibt es immer im Q1 des Folgejahres. Daher ist 2025 monetär super gewesen, auch wenn mein Vertriebsjahr bescheiden war. Irgendwann müssen die Kunden halt auch mal Projekte umsetzen und sie nicht nur kaufen :X Mit 125k Fixum rechne ich für 2026 mit max. 180k EUR Jahresgehalt (brutto).

Anhang anzeigen 1171038
Anhang anzeigen 1171046

Wieso nennst du nicht einfach dein Jahresbruttogehalt? So ein Dummi wie ich versteht nicht wieviel Jahresbrutto das wohl sind wenn du 154.000€ Lohnsteuer zahlst; wieso nennst du uns das Gehalt so indirekt? ±400.000€? Oder checke ich den Kontext gerade nicht? Kann natürlich auch sein...

Weil es schon einmal geteilt wurde: Wenn du dir das ansiehst, erkennst du, dass es etwa 125k EUR Basisgehalt sind und der Rest Bonus, also entsprechend volatil. Deshalb habe ich auch eine ambivalente Haltung gegenüber denjenigen, die anderen den Leistungsbezug bzw. die Unterstützung absprechen wollen, nur weil es sie selbst nicht betrifft. Anderer Leute Geld auszugeben ist natürlich leichter. Wie andere hier bereits beschrieben haben, zahlt man bei diesem Gehalt sowohl absolut als auch relativ mehr Steuern als der Rest, und das ist auch okay so, sägt aber bei Themen wie dem Elternunterhalt das Leistungsprinzip ab. Es entsteht der paradoxe Effekt, dass hohe Leistung und Verantwortung finanziell kaum honoriert werden: Man hätte mit deutlich weniger Einsatz praktisch dasselbe Ergebnis. Das demotiviert und sendet das falsche Signal an diejenigen, die viel leisten und hohe Steuern zahlen.

Der Punkt mit der Ausgabenseite ist ebenfalls nicht zielführend, weil niemand behauptet hat, dass das Geld nicht reicht.

Ich hoffe es braucht jetzt keinen Disclaimer, dass natürlich nicht nur High-Performer mit Doktortiteln und sonst was solche Gehälter "verdienen". In meinem Fall bin ich eine rare Commodity für meinen Arbeitgeber, die entsprechenden Umsatz erzeugt und damit bei guter Leistung so ein Gehalt erhält.
 
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