Ja, habe ich noch - aktuell nach ca. sechs Monaten knapp 22 % im Plus.
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Aber schon witzig, dass anscheinend vieles außerhalb des Segelschulschiffes für manche automatisch Zock zu sein scheint.
Ich habe zumindest in den letzten 12 Monaten sehr wesentlich höhere Gewinne mit Einzelaktien gemacht, als mit meinen ETF. Wobei die ETF deswegen auch nur noch ca. 2/3 meines Depots ausmachen. Da haben sich meine Grundeinstellung und Risikobereitschaft etwas verschoben.
Es macht einfach Spaß, innerhalb weniger Wochen/Monate 20 bis >100 % Gewinn zu realisieren. Verluste in der Größenordnung hatte ich bisher noch nicht annähernd, seit ich meine Anlagestrategie in Teilen geändert habe. Bisher zahlt sich die Risikofreude für mich aus - ist natürlich nicht für jeden Anleger(typ) geeignet. Aber da ich immer wieder zeitnah Gewinne realisiere, kann es nicht ganz "in die Hose gehen". Mein Leben war schon immer sehr von "no risk, no fun" geprägt und ist supi gelaufen. Warum soll ich das nicht auch mit Aktien so machen?
Klar ist das teilweise auch zocken (z.B. bei Lithium) - aber nicht jedes Investment in etwas exotischere Einzelaktien ist für mich zwangsläufig ein Zock.
Kernel ist für mich z.B. ganz klar eine langfristige Anlage für die Jahre nach dem Krieg und für mich auch nicht mehr oder weniger Zockerei als beispielsweise Intel, Lufthansa, Biontech oder BYD.
Oder ganz anders formuliert: hab die Sicherheits-Gehirnwäsche glücklicherweise überwunden, hab (den) BH teils abgestreift und renne jetzt zeitweise lieber oben ohne rum.