umso besser, denn dann sieht man ja anhand der Datenblätter, welche Range Asus dort ermöglicht hat.
Ja und nein. Das Problem bei ASUS ist häufig, dass sie gerne immer mal wieder Sonderserien eingesetzt haben, wozu es aus den üblichen Quellen keine Datenblätter gibt. Siehe die berühmten 1000µF / 6,3V KZGs, die es offiziell so nicht gibt und wo du dann noch über die LOT# aufschlüsseln musst, welche Iteration du da vor dir hast. Über gefühlte 10 Ecken kommt man teilweise an die Daten, aber es ist immer sehr schwierig, was den direkten Vergleich etwas erschwert, denn während die Standardvarianten durch die Bank weg relativ konsistent sind, wurde bei den Sonderserien gerne ordentlich gespielt je nach Anforderung.
Um beim Beispiel der 1000er KZGs zu bleiben, gibt es da z.B. eine mir bekannte Spanne der Daten von ESR14 – ESR35 und 1040mA – 2130mA Ripple – in 5 verschiedenen Formfaktoren in 8 und 10mm.
Übrigens mit ein Grund, warum ich bei den Caps im Zweifel nachhaken muss und keine generelle Empfehlung / abgeben kann, weil du da immer schauen musst, was du da vor dir hast.
Ist auch kein Phänomen, welches auf UCC beschränkt ist btw. Nichicon, Rubycon & Co. haben auch Sonderserien aufgelegt wie z.B. die 820µF Nichicon HM in 10mm Bauweise hoch bis 25V oder die 8mm 3300er HM mit 6,3V aber 35mm Bauhöhe
Das hat damals schon ziemlich wilde Blüten getrieben in manchen Bereichen.
Da überlege ich auch immer noch, wie ich diese Kandidaten verwechselungsfrei in meine Datenbank integrieren kann – wahrscheinlich wird dies auch in einer Sonderform erfolgen um die Nutzer entsprechend darauf hinzuweisen, zwei Mal hinzuschauen, was man da vor sich hat und entsprechende Infos für die Identifizierung.