Das klingt ein wenig danach, dass das Problem das Aquaero PWM Signal ist. Laut AC ist das nach Intel spezifiziert - kann es dann trotzdem 'am Aquaero liegen' und nicht eher an nem >eigenartigen< Standard innerhalb der Pumpe?
Darüber wird gestritten seit das Problem unübersehbar wurde. Die Einen behaupten es läge daran, dass sich die Mainboard- und mutmaßlich auch die Lüfter- und Pumpenhersteller seit eh und je nicht an die Intelvorgabe halten (btw. auch Intel selbst als sie noch Consumer-Boards produzierten), während das Aquaero diese erfüllt. Andere wiederum machen die Probleme daran fest, dass die Intel-Vorabe vor vielen Jahren (2004/5) mal geringfügig geändert wurde und setzen teilweise erst gar keine richtige PWM-Steuerung um (siehe ALC VPP755 v1). Wieder andere sehen das Problem in der Positionierung der Pullup-Widerstände für das PWM Signal, die statt am Verbraucher an der Quelle sitzen. In allen Agumentationen steckt wohl ein Fünkchen Wahrheit, wobei ich die Letztere am Ende für die technisch korrekteste, wenn auch vermutlich nicht vollständige Ursache bezüglich der Inkompatibilität vieler PWM-Pumpen mit dem Aquearo halte. Allerdings bin ich der Meinung, dass die unterschiedliche Umsetzung beim Aquaero und den aquacomputer-Pumpen im Vergleich zu vielen Lüftern und auch zu der ein oder anderen PWM-Pumpe vor allem auf der Missverständlichkeit der Vorgaben von Intel basiert. Aquacomputer hat das wohl anders interpretiert als viele andere die so etwas umgesetzt haben. Habe mir das aktuell gültige Paper auch mal durchgelesen, und je nach dem wie man bestimmte Sätze darin interpretiert könnte man evtl. zu anderen Schlüssen kommen, als es vllt. von Intel gemeint war. So ist z.B. nicht völlig eindeutig, ob die Pullwiderstände in die Steuerung gehören, oder eben ins Empfangsgerät - was jetzt wahrscheinlich technisch nicht mal so bedeutend wäre, was das Ergebnis anbelangt, aber daran erkennt man, dass Interpretationsspielräume da sind, die nicht da sein dürften. Auch andere Details scheinen mir nicht so eineindeutig wie man sich das für eine technische Spezifikation wünscht - aber ich bin auch kein Elektroniker und maße mir daher nicht an über Dinge zu urteilen die über mein Verständnis der grundlegenden Schaltungen hinaus gehen.
Hat es schonmal wer ausprobiert mit solch einen (oder ähnlichen) Flowmeter den Durchfluss im Kreislauf zu messen bzw zu kontrollieren? Mir würde es reichen, dass ich das Signal einfach direkt aufs Board bekomme und dass er PC dann bei ausbleibendem Signal runter fährt.
https://www.amazon.de/DIGITEN-Conne...-21&qid=1483824710&sr=8-43&keywords=flowmeter
Hab ne ganze Menge solcher günstigen DFM in verschidenen Versionen hier zu ähnlichen Zwecken liegen (auch für den Wakü-Einsatz aber weniger zum Alarm geben). Grundsätzlich kann man das Signal verwerten, aber direkt am Mainboard, ohne Signalkonverter im Sinne eines Frequenzwandlers, wirst du bei den meisten dieser günstigen DFM voraussichtlich wenig Erfolg haben. Hab´s aber ehrlich gesagt selbst noch nicht probiert, da das für meine Zwecke uninteressant ist.
Wenn du auch Messwerte erhalten willst müsstet du den DFM zwangsläufig auslitern. Selbst wenn Impulsraten angegeben sind, sollte man sie definitiv überprüfen. Im Übrigen finden sich auch günstige Versionen deren Messbereich wenigstens bereits bei 0,5l/min also 30l/h beginnt

. Auch welche die ab 0,3l/min bereits im quasi-linearen Messbereich sind habe ich schon gesehen (waren nur damals nicht lieferbar). Wenn man eine definierte Düse verwendet kann man bei normalen Flügelrad DFM aber eh den Messebereich nach unten verschieben - von daher ist das nicht so wild.
Das Auslesen ist wie gesagt schon ne andere Sache. Womit es definitiv funktioniert ist per Arduino oder mit ähnlichen frei programmierbaren Mikrocontrollern. Dafür gibt´s für bestimmte DFM-Modelle sogar fertige
Listings und Anleitungen, die man für einige andere Modelle lediglich bei der Impulsratenumrechnung anpassen müsste. Was die Abschalt- oder Alarm-Funktion angeht, könnte man so ein Skript auch erweitern, dass man z. B. ein Schließer-Ralais parallel zum ON/OFF-Button des Rechners betätigt wird, wenn der Durchfluss für eine Zeit x auf Null geht o. Ä.. Auf vergleichbarem Wege könnte man auch einen Alarm auslösen. Alternativ muss man sich das Signal eben ansehen und per Frequenzwandler was Verwertbares draus machen, falls es nicht passt, und dann entweder direkt ans Mainboard gehen oder per Aquaero und Co. das Signal verarbeiten.
Edit:
...
Alelrdings wäre dann der AGB so ziemlich der tiefste Punkt im Kreislauf, bis auf den Radi, der hängt unterm Schreibtisch (Phobya 1080). Und für mein Verständnis wird das dann schwierig mit dem befüllen oder hab ich da nen Denkfehler? Sobald der AGB oben geöffnet wird, würde er doch das Wasser darüber rausdrücken oder? Da die Komponenten höher im Kreislauf stehen....
Solange die Wasseroberfläche im AB die einzige ist, die Kontakt zur Atmosphäre hat, hat das Wasser kein Grund sich bei geöffnetem AB zu bewegen, auch wenn Teile der Wassersäule über dem Wasserspiegel im AB liegen. Voraussetzung dafür (und grundsätzlich empfehlenswert - auch hinsichtlich Entlüftung) ist dafür allerdings, dass sowohl Einlass, als auch Auslass im AB unter Wasser liegen. Aktuell ist das bei dir ja der Fall. Wenn du dafür sorgst, dass dies auch beim Aufsatz-AB der Fall ist gibt´s keine Probleme. Viele Aufsatz-AB sind aber so konstruiert, dass das der Fall ist. Gibt aber natürlich auch andere Beispiele. Welcher Aufsatz-AB schwebt dir den vor?