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GeForce NOW bekommt RTX-3080-Cloudversion mit 24 GB GDDR6X

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geforcenow-rtx3080NVIDIA hat eine weitere Klasse für das Cloudgaming via GeForce NOW vorgestellt. Auf "Gratis" und "Priority" folgt nun noch "RTX 3080" und wie der Name schon verrät soll hier die Leistungsklasse einer GeForce RTX 3080 erreicht werden. Laut NVIDIA soll damit ein Gaming in 1440p mit 120 FPS bzw. in 4K mit 60 FPS und HDR möglich gemacht werden. Natürlich wird auch ein Raytracing und eine Unterstützung mittels DLSS angeboten. Beides gibt es auch schon bei "Priority", hier allerdings nur in 1080p mit 60 FPS.

"RTX 3080" kostet aber auch doppelt so viel, wie die bisherige Preisstufe. Anstatt 49,99 Euro für sechs Monate wie bei "Priority" werden für "RTX 3080" 99,99 Euro für sechs Monate fällig. Zudem wird die Session-Dauer von sechs auf acht Stunden erhöht.

NVIDIA setzt für das Cloud-Gaming teilweise auf exotische Hardware, die es in dieser Form nicht als Endkunden-Produkt gibt. In dieser Hinsicht ist "RTX 3080" auch keine Ausnahme. Laut NVIDIA stellen GeForce Now SuperPODs die notwendige Leistung zur Verfügung. Jeder Cloud GeForce NOW SuperPOD besteht aus über 1.000 GPUs, die mehr als 39 Petaflops an Grafikleistung liefern. Kunden von GeForce NOW bekommen eine GPU-Rechenleistung von 35 TFLOPS zur Verfügung gestellt. Die Desktop-Variante der GeForce RTX 3080 kommt auf etwa 30 TFLOPS. In der Rechenleistung sind die Karten also nahezu identisch, allerdings bekommt die Cloudvariante der GeForce RTX 3080 satte 24 GB GDDR6X spendiert, während es beim Desktop-Modell (hier im Test) nur 10 GB sind. Einzig eine GeForce RTX 3090 (Test) bringt es ebenfalls auf 24 GB, eine GeForce RTX 3080 Ti (Test) hat immerhin 12 GB zu bieten.

Weiterhin befinden sich im GeForce NOW SuperPOD offenbar keine EPYC-Prozessoren, sonder Ryzen Threadripper Pro auf Basis der Zen-2-Architektur. Hier hatten wir beispielsweise den Ryzen Threadripper Pro 3995WX mit 64 Kernen im Test. NVIDIA setzt auf den Ryzen Threadripper Pro 3955WX mit 16 Kernen. Pro CPU sind zwei Grafikkarten verbaut. Jede "RTX 3080"-Instanz bekommt acht Kerne spendiert und diesen stehen exklusive 28 GB DDR4-3200 zur Verfügung. Für rund 20 Euro im Monat bekommt der Abonnent also ein System mit acht Kernen, einer "GeForce RTX 3080" mit 24 GB GDDR6X und 28 GB Arbeitsspeicher zugeteilt. Die Spiele werden im GeForce NOW SuperPOD auf einer PCIe-4.0-SSDs gespeichert.

Neben dem Update bei der Hardware will NVIDIA auch an den Latenzen gearbeitet haben. Dazu betreibt man inzwischen 30 Datacenter. Die Latenzen sollen im Idealfall von 81 auf 56 ms reduziert worden sein. Aber es kommt hier natürlich auch auf die Anbindung des jeweiligen ISPs beim Endkunden auch und auch ein WLAN in den heimischen vier Wänden kann eine Rolle spielen. Das Spielen in 4K bei 60 FPS und mit HDR verlangt zudem mindestens 35 MBit/s.

Der Early Access für "RTX 3080" bei GeForce NOW beginnt ab dem heutigen Tag, breiter ausgerollt wird die Stufe im November. Alle weiteren Details findet ihr auf der Produktseite zu GeForce NOW.

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