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macOS Ventura sagt Passwörtern den Kampf an

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macos ventura 100Apple hat im Rahmen seiner WWDC-Keynote unter anderem iOS auf den neusten Stand gebracht, seinen M2-Chip vorgestellt und dazu passend auch gleich ein vollständig neu entwickeltes MacBook Air präsentiert. Natürlich darf auch das jährliche Update für macOS nicht fehlen, das dieses Mal auf den Namen Ventura hört.

Wer häufig mit macOS arbeitet, wird sicherlich immer wieder auf das Problem stoßen, den Überblick in einer Unzahl von Fenstern zu behalten. Hier setzt Ventura an und bietet den neuen Stage-Manager. Dieser gruppiert inaktive Apps thematisch passend am linken Bildschirmrand, während die die genutzte Anwendung zentral präsentiert wird. Wie gut das zum Workflow passt, den man sich seit Jahren angewöhnt hat, wird sich noch zeigen müssen.

Auch die Suche Spotlight bekommt mehr Funktionen. So sollen direkt in der Suche tiefergehende Ergebnisse präsentiert werden. Dazu kann Spotlight die Inhalte von Apps indizieren oder noch mehr Informationen aus dem Netz sammeln. Ergebnisse können direkt via Quick-Look betrachtet werden. Auch andere Apple-eigene Apps werden aktualisiert. So bietet beispielsweise Mail die Funktion Nachrichten später zu versenden oder einen Follow-Up-Reminder einzurichten.

Bereits seit längerem ist bekannt, dass große IT-Hersteller klassische Passwörter zum Auslaufmodell erklären wollen. Apple beginnt bei macOS Ventura mit der Umsetzung und integriert von nun an Passkeys. Diese werden direkt auf dem Gerät via FaceID oder TouchID generiert und sollen grundsätzlich vor Phisihing-Attacken geschützt sind. Da die Passkeys auch nicht bei einem Anbieter zentral gespeichert werden, können diese auch nicht geleakt werden. Über den iCloud-Schlüsselbund ist eine Synchronisierung zwischen Apple-Geräten aber möglich. Durch eine Kooperation mit Fidoo soll auch der Austausch über mehrere Plattformen möglich sein. 

Gleichzeitig arbeitet Apple in der neuen Version seines Betriebssystems weiter daran, alle Geräte noch nahtloser zusammenarbeiten zu lassen. So kann das iPhone künftig als Webcam genutzt werden. Dass Apples Smartphone mittels einer MagSafe-Lösung am Bildschirm befestigt wird, soll automatisch erkannt werden. So soll die Bildqualität in Video-Konferenzen deutlich gesteigert werden - beispielsweise kann nun auch die Studio-Light-Funktion genutzt werden. Gleichzeitig kombiniert Apple die Ultraweitwinkel-Kamera des iPhone mit einem umfangreichen Image-Processing, sodass auch die Schreibtisch-Oberfläche eingefangen werden kann.

Auch für Gamer bietet macOS Ventura neue Ansätze. Metal 3 erhält MetalFX Upscaling, das es erlaubt Szenen mit einer niedrigeren Auflösung zu rendern und im Anschluss wieder mittels Resolution Scaling und einer temporalen Kantenglättung auszugeben. Analog zu DLSS und FSR soll so die bestmögliche Kombination aus Leistung und Bildqualität erreicht werden.

macOS Ventura wird in diesem Herbst erscheinen.

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