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Keine Updates mehr: Windows-10-Versionen erreichen EOL

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windows 10 logo

Wer aktuell noch die Windows-10-Version 20H2 oder Windows 10 Enterprise 1909 im Einsatz hat, sollte sich sputen und sein Betriebssystem einem Upgrade unterziehen. Besagte Windows-Versionen erhalten seit dem 10. Mai 2022 keine Aktualisierungen mehr und haben somit ihr End-of-Life (EOL) erreicht. Das gleiche Schicksal droht ebenfalls dem Windows Server 20H2. Hier gibt es bis zum 9. August 2022 jedoch noch eine Gnadenfrist. Nichtsdestotrotz sollte man auch hier zusehen, ein entsprechendes Upgrade einzuspielen oder den Server gleich komplett gegen eine aktuellere Version auszutauschen.

Grundsätzlich bietet sich als Alternative immer die aktuelle Betriebssystemversion an. Wer eine spezielle Version bevorzugt, sollte bei der OS-Wahl das kommende Supportende im Blick haben. Bei Windows 10 Home sowie Pro ist bei der 21H1 bereits im Dezember dieses Jahres Schluss. Bis zum Juni 2023 hat man mit der 21H2 Ruhe. Die Enterprise- und Educational-Variante der 21H2 wird sogar bis Juni 2024 mit Updates versorgt. Bei der 21H1 ändert sich an den Supportzeiten auch im Enterprise- beziehungsweise Educational-Sektor nichts.

Microsoft Store - Silicon Valley

Alle Administratoren, die derzeit auf die Windows-Server-Version 2022 LTSC setzen, können besagtes Betriebssystem noch bis Oktober 2026 betreiben, ohne auf Aktualisierungen verzichten zu müssen.

Insbesondere Unternehmen, die einen Domaincontroller in ihrem Netzwerk betreiben, sollten bei der Installation von Updates allerdings Vorsicht walten lassen. Jetzt hat sogar die US-Cybersecurity-Behörde CISA vor der Installation des jüngsten Windows-Patchday-Updates gewarnt. Ansonsten kann es bei diversen Diensten zu Authentifizierungsfehlern kommen. Betroffen sind unter anderem der Network Policy Server (NPS) sowie der Routing und Remote Access Service (RRAS). Mehr Informationen finden sich hier.

Preise und Verfügbarkeit
Microsoft Windows 10 Pro
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 39,87 EUR


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