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Google wird bei neuem Betriebssystem Fuchsia Swift unterstützen

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apple swift logoDie Programmiersprache Swift wurde von Apple vor etwas mehr als drei Jahren auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Jahre 2014 als Nachfolger der unter Entwicklern nicht so beliebten Sprache Objective-C, welche vorher die primäre Sprache war, um Applikationen für macOS oder iOS zu entwickeln. Seit Version 3 ist die Programmiersprache OpenSource und kann auch von anderen Parteien adaptiert und angepasst werden.

Nun wird bekannt, dass Google, Tochterunternehmen des Technologieriesen Alphabet, die Sprache für das noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindliche Betriebssystem Fuchsia unterstützen wird. Bisher gingen Insider davon aus, dass Google das Projekt forken wird, also vom Hauptentwicklungsstrang abspalten und selbst weiterentwickeln. Das ist nach den neuesten Erkenntnissen allerdings nun nicht der Fall.

Fuchsia ist ein neues System, welches nicht mehr auf den Linux-Kernel als technischen Unterbau setzen wird. Android selbst hat außer dem Kernel bereits nicht mehr viel mit anderen Linux-Distributionen gemein, Fuchsia wird gänzlich darauf verzichten. Als Kernel kommt der von Google neu entwickelte Magenta-Kernel zum Einsatz. Mit Fuchsia – so wird spekuliert – versucht Google ein System zu entwickeln, welches alle negativen Altlasten von Android los wird.

Neben Swift wird das Betriebssystem, dessen Rolle neben Android und ChromeOS noch unbekannt ist, auch Go, Dart und C++ unterstützen. Dart und Go sind Sprachen, welche größtenteils von Google selbst unterstützt und entwickelt werden. Swift ist aktuell auf Rang 16 des TIOBE-Index, welcher die Beliebtheit von Programmiersprachen misst.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4778
Swift gefällt mir recht gut als Sprache.

Das viel wichtigere hier dran: Entwickler können die gleiche Codebasis für iOS/macOS und Fuchsia verwenden.
#2
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5409
Swift ist nun sehr ungewöhnlich. Ich kenne vor allem Projekte, die auf Go(Hochsprachlich) und Rust(Low Level, als C++-Nachfolger) setzen. Natürlich sind Java(Hoch) und C/C++(Low) aktuell das Maß aller Dinge, gemixt mit ein wenig Python für Plugins und kleinere Gadgets.

Wenn man sich den Code anschaut, wirkt Swift sehr stark Rust nachempfunden, doch der Compiler erzeugt deutlich langsameren Code.
Da Rust nunmal zuerst da war, wird Swift meinem Eindruck nach eher als so eine Randsache von Apple angesehen.
#3
Registriert seit: 07.11.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 277
Zitat estros;25966893
Das viel wichtigere hier dran: Entwickler können die gleiche Codebasis für iOS/macOS und Fuchsia verwenden.


Du nennst hier den wichtigsten Punkt. Dadurch Rücken sowohl die Nachfolger des ChromeOS als auch Android (Wenn Fuchsia denn als solches gedacht ist) punkto verwendbarer Programme näher an das Apple Universum heran. Sollten alle in Swift für MacOS/iOS geschriebene Programme auch nahezu 1:1 auf Fuchsia unterstützt werden, so würde das vor allem die Programmierer und Endverbraucher freuen. Google selbst schafft sich dadurch eine attraktive Basis an Programmen die bei System-Launch bereits verfügbar sein werden, um das Betriebssystem von Anfang an zu pushen. (Natürlich trägt Flutter auch seinen Teil dazu bei)

Auch wird damit Java der Rücken zugekehrt.

P.S.: Falsche Unterkategorie.
#4
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5409
Zitat bluesonic;25971293
Dadurch Rücken sowohl die Nachfolger des ChromeOS als auch Android (Wenn Fuchsia denn als solches gedacht ist) punkto verwendbarer Programme näher an das Apple Universum heran. Sollten alle in Swift für MacOS/iOS geschriebene Programme auch nahezu 1:1 auf Fuchsia unterstützt werden, so würde das vor allem die Programmierer und Endverbraucher freuen. Google selbst schafft sich dadurch eine attraktive Basis an Programmen die bei System-Launch bereits verfügbar sein werden

Das macht jedoch keinen Sinn. Die Programmiersprache hat doch nichts damit zu tun, ob ein Programm auf der Plattform läuft. Es muss ein Compiler auf der Plattform vorhanden sein, der das Programm übersetzt und vor allem muss das Programm an das Betriebssystem angepasst werden. Ob es dabei in C, Rust, Go, Swift, Assembler-Code geschrieben wurde, ist egal.

Linux ist beispielsweise in C geschrieben. Ein Programm, das für ein ARM-Handy in C entwickelt wurde, läuft deshalb nicht automatisch auf Linux x64 besonders gut. OS X und iOS bauen im Prinzip auf einem BSD-Kernel auf. Das heißt, sie sind im Innern schon sehr Linux/Android-nah. Apple hat dem ganzen die eigene Oberfläche gegeben und den Kernel ein wenig angepasst, das ist so ziemlich alles. Nicht viel anders, als es beispielsweise bei Ubuntu, SUSE Linux, oder Fedora läuft. Nachdem der Compiler über den Code gelaufen ist, kommt ohnehin so ziemlich das gleiche heraus.

Edit: Hier sieht man sehr schön, dass die Programmiersprache mit dem, was der Compiler daraus hinterher ausspuckt, so gut wie gar nichts mehr zu tun hat:
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