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Mehr Zeit erforderlich: iTunes erreicht den Microsoft Store erst 2018

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Die noch verbleibenden knapp zwei Wochen reichen nicht aus: Anders als zunächst angekündigt wird iTunes in diesem Jahr nicht mehr in den Microsoft Store aufgenommen. Wer die Verantwortung für die Verspätung trägt, ist nicht klar. Offen bleibt zudem, wie viel länger Nutzer auf die iTunes-Protierung warten. Denn einen neuen Termin wollten bislang weder Apple, noch Microsoft nicht verraten.

Gegenüber ZDNet ließ Apple lediglich verlauten, dass man ein wenig mehr Zeit für die Entwicklung benötigen würde, um gemeinsam mit Microsoft die „volle iTunes-Erfahrung" liefern zu können. Woran es bislang hapert, wollte Apple auch auf Nachfrage nicht verraten.

Neben mehr benötigter Zeit für den Feinschliff könnte auch der spekulierte gravierende Umbau von iTunes eine Rolle spielen. Zuletzt gab es mehrfach Hinweise auf einen umfangreichen Umbau der 2001 erstmals bereitgestellten Software. So soll auf mittlere Sicht der Musik-Vertrieb mit herunterladbaren Titeln und Alben entfallen, der App Store wurde bereits mit iTunes 12.7 entfernt.

Zudem gilt iTunes bereits seit geraumer Zeit vor in der Windows-Fassung als äußerst träge und aufgebläht. Im Verlauf der Jahre wurden immer wieder Funktionen hinzugefügt, nahtlos integriert jedoch nicht. Deshalb gilt auch die Bedienung inzwischen nicht mehr als intuitiv.

Dass iTunes dennoch noch unverzichtbar ist, liegt am iPhone und iPad. Denn im Falle von schwerwiegenden Problemen lassen sich Apples Smartphones und Tablets über iTunes wiederherstellen. Entsprechend dürften sich in erster Linie Nutzer von Windows 10 S über die Verzögerung ärgern.

Zu den Schwächen - Microsoft selbst spricht von einem Vorteil - des Betriebssystems gehört, dass sich nur über den Microsoft Store Programme installieren lassen. Wer auf iTunes angewiesen ist, muss dementsprechend nach einer Alternative suchen.

iTunes für den Microsoft Store wurde Mitte Mai im Zuge der Vorstellung des Fall Creators Update für Windows 10 angekündigt. Schon zu diesem Zeitpunkt galt es als wahrscheinlich, dass es sich nicht um eine 1:1-Portierung der verfügbaren Windows-Version handeln wird.