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Project xCloud: Microsoft wechselt 2021 auf Xbox Series X Hardware

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xbox scorpio socAktuell testet Microsoft seinen Cloud-Gaming-Dienst Project xCloud in Europa. Nutzer können sich für die Beta anmelden. Der Beta-Test ist für elf europäische Länder geplant. Ab Ende des Jahres soll der Dienst dann offiziell verfügbar sein.

Project xCloud ist ein Cloud-Gaming-Dienst wie Google Stadia oder die NVIDIA GeForce Now. Jeder Anbieter versucht sich über ein individuelles Angebot von der Konkurrenz abzugrenzen. Im Falle von GeForce Now ist es das reichhaltige Spiele-Angebot mit möglichst vielen PC-Titeln und zusätzlicher RTX-Unterstützung für Spiele mit den Raytracing-Effekten. Bei Google Stadia spielt vor allem der Umstand eine Rolle, dass Google zukünftig in diesem Segment der Internetnutzung eine Rolle spielen möchte.

Project xCloud soll Xbox- und PC-Spieler gleichermaßen an den eigenen Dienst binden. Sowohl exklusive Konsolen- wie auch PC-Titel werden hier unter einem Dach vereint und sollen über mobile Endgeräte (Android und iOS) ebenso erreichbar sein, wie auf dem Desktop per Windows-App.

In der aktuellen Testphase verwendet Microsoft offenbar noch Xbox-One-S-Hardware in Form spezieller Blades in den Rechenzentren. Die Server sollen jedoch ab 2021 gegen neue getauscht werden. Bei diesen handelt es sich offenbar um die gleichen Komponenten, wie sie auch in der Next-Gen-Konsole Xbox Series X zum Einsatz kommen. Wir sprechen also von einem Custom-Chip von AMD, der acht Zen-2-CPU-Kerne und eine integrierte Grafikeinheit auf Basis der RDNA-2-Architektur besitzt. 

Dieser Chip soll dann die Server der Project xCloud befeuern. Die Ausgabe wird wie bei einem Cloud-Gaming-Dienst üblich in ein Video encodiert, zum Spieler übertragen und dort wieder decodiert, um letztendlich ausgegeben zu werden. Offen ist die Frage, ob es durch die kommenden Xbox-Series-X-Spiele mit speziellen Raytracing-Effekten ohnehin notwenig ist, für das Project xCloud auf neue Hardware umzustellen, damit diese berechnet werden können.

Für Stadia von Google kommt ebenfalls Hardware von AMD zum Einsatz. NVIDIA verwendet für GeForce Now natürlich die eigenen GPUs und offenbar spezielle Prozessoren von Intel.

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