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Mögliche Starttermine zu Coffee Lake-E und Cascade Lake-SP durchgesickert

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Neue Präsentationsfolien der Internet of Things Group (IOTG) geben Ausblick auf kommende Intel-Prozessoren für das High-End- und Server-Segment und darüber hinaus auch auf weitere Coffee-Lake-S/H-CPUs sowie auf die Xeon-E-2000-Serie, die auf Coffee Lake-S basiert. Laut den Folien soll es mit Coffee Lake-E im zweiten Quartal und mit Cascade Lake-SP im dritten Quartal losgehen.

Die Plattform hinter Cascade Lake-SP wird als Purley-Refresh beschrieben. Im Kern wird sich allerdings wenig ändern. So bleibt es bei höchstens 48 Gen3-Lanes pro CPU und auch das Hexa-Channel-Interface bleibt unverändert. Allerdings erhöht Intel die nativ unterstützte RAM-Taktfrequenz von DDR4-2666 auf DDR4-2933. Hinzu kommt die Unterstützung von Apache Pass, sodass also auch 3D-XPoint-DIMMs verwendet werden können.

Gänzlich neu ist der Eintrag zu Coffee Lake-E (Mehlow) und so wie es die Folien beschreiben, wird Coffee Lake-E oder eventuell auch Coffee Lake-X das gleiche Schicksal erleiden, wie die wenig erfolgreichen Kaby-Lake-X-Prozessoren. So wie auch Coffee Lake-S und Coffee Lake-H maximal über sechs physische Kerne verfügen, wird Intel dies allem Anschein nach auch auf die High-End-Plattform portieren. Als Chipsatz wird hier jedoch von einem Cannon-Lake-PCH geschrieben.

Für den bestehenden Sockel LGA1151 wird das Portfolio an Coffee-Lake-S-Prozessoren ab dem zweiten Quartal um insgesamt acht Modelle erweitert. Genannt werden Core i7-8700T, Core i5-8600(T), Core i3-8100T, G6400(T) und G4900(T). Aber auch ein Eintrag zum Core i5-8500 ist bereits aufgetaucht. Die dazu passenden Chipsätze H370, B360 und H310 dürften auch nicht mehr lange auf sich warten.

Die auf Coffee Lake-S basierten Xeon-Prozessoren sollen nicht als Xeon E3-1200-v7-Produktreihe fortgesetzt werden, sondern werden als Xeon-E-2000-Serie angeboten. Den Anfang werden mit dem Xeon E-2176G und Xeon E-2124G zwei LGA-Varianten und mit dem Xeon E-2176M auch eine BGA-Version machen.

Intels Coffee-Lake-H-Prozessoren sind hingegen für den Mobile-Markt konzipiert und bringen auch dort erstmals bis zu sechs physische Kerne ins Gehäuse. Ab dem Core i7-8750H verbaut Intel sechs Kerne, wobei der Core i9-8950HK als Flaggschiff angesehen werden kann und darüber hinaus auch über einen frei wählbaren Multiplikator verfügt. Ein erstes Gigabyte-Notebook mit Coffee Lake-H wird im nächsten Monat erwartet.